Beiträge von Dozent_WISO_MB

    Ich beschäftige mich nicht speziell mit dem Thema, aber entweder geht es über Datei - Datenimport oder nicht. Wenn Du dort nichts gefunden hast, wird es nicht möglich sein. Versteckte Funktionen diesbezüglich sind mir jedenfalls nicht bekannt.

    Das Skonto bezieht sich immer auf den Gesamtbetrag.

    Nur handelt es dann eben nicht um "Skonto" im kaufmännischen Sinne.

    So ein Unsinn! Geh mal in die Baubranche, da ist es völlig üblich, dass durchgereichte Positionen nicht skontierfähig sind.

    Die Preisgestaltung ist Unternehmersache. Die Spedition sagt auch nicht: "Ja wenn sie 3% Skto. geben, bekommen Sie bei mir auch 3%

    eben

    Ich finde ja immer wieder schön, wie Fragestellern hier von diversen Leuten grundsätzlich erst einmal die Hilfe verweigert wird, aber nicht durch Nicht-Antworten, sondern indem man dem Fragesteller seine Frage noch einmal um die Ohren haut (á la, solche Wünsche hat man nicht zu haben, hab ich ja auch nicht) oder erst einmal eine Begründung fordert. Fühle mich manchmal wie auf dem Amt hier. Bitte erst Formular XY mit langer Begründung für ihr Begehr einreichen, dann wird ihnen vielleicht, aber auch nur vielleicht, geholfen.


    Ich habe letztens bei einem großen Baustofflieferanten folgenden Workaround kennengelernt, dessen System das anscheinend auch nicht macht. Er schreibt zwar 3% Skonto auf die Rechnung, hat aber in den AGB geschrieben, dass wegen nicht skontierfähiger Positionen, die Sache vereinfacht wird, indem tatsächlich nur 2,85% Skonto gegeben wird, in dem Fall aber auf den Gesamtpreis.


    sprich, ich wüsste keinen Weg

    Man kann im Artikelstamm "nicht rabattfähig" hinterlegen, aber nicht "Nicht skontierfähig".


    Aber eine Gegenfrage hätte ich auch: die Skontoberechnung. Ich habe keine Variable in den Textbausteinen gefunden, den Skontobetrag auszuweisen. Wie setzt Du das um?

    Wareneinkauf ohne Ust 30,00€ .

    Verkauft wurde die Ware für 90,00€ (habe ich eine differenz von 60,00€ )

    30,- € Wareneingang ohne Ust

    90,00 € (Verkaufserlös) buchen als Erlöse Diff ohne Ust

    60,00 Differenz buchen als Erlöse Diff mit Ust

    Du musst doch nur, die Zahlen aus dem obigen Beispiel ersetzen? Black out? Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.


    Erlös ohne USt = Einkaufspreis (netto)

    Erlös mit USt = Marge/DIfferenz (Brutto)


    Wenn der Verkaufspreis 90 Euro brutto, inkl. MWSt. ist, ist deine Bruttomarge 60 Euro, Deine Nettomarge = Gewinn 50,42 Euro.

    30 Euro Erlös ohne Ust

    60 Euro Erlös mit USt

    ergibt 90 Euro Gesamterlös = Verkaufspreis

    Das Feld kann man nur mit dem Vorlagen-Designer erhöhen. Dazu reicht die kostenlose Probezeit. Aber vielleicht reicht ja auch ein Schriftartwechsel.


    Angebotsnummer? Wenn es wirklich die Rechnungsvorlage ist und nicht die Angebotsvorlage, ist es zumindest nicht die Standard-Vorlage.

    Mein Sarkasmus war sehr missverständlich. Er war eher gegen die gerichtet, die sich gar nicht mehr melden, während sich alle anderen um die richtige Antwort "streiten" und über die Umstände spekulieren, weil der Fragesteller die Gegenfragen nicht beantwortet.

    Zugegeben kam ich hier auf den Gedanken, weil es für mich hier ebenso zunehmend danach aussah, aber du hast Dich ja gemeldet.

    Schön, dass ich helfen konnte.

    Oh ein Fragesteller mit einem dringenden Problem, meldet sich tatsächlich wieder.


    Im Prinzip gibt es 2 Varianten. Entweder tatsächlich jede Buchung einzeln korrigieren (aber möglichst nicht durch überschreiben, sondern stornieren und neu buchen) oder Du machst das als Jahresendbuchung(en) summiert. Erstelle eine Übersicht über alle betroffenen Buchungen (am besten aus WISO MB in ein Tabellenkalkulationsprogramm, welches Excel versteht, exportieren). Differenzen für das Jahr ausrechnen und buchen. Das Ganze als Buchungsbeleg unveränderbar (z.B. als PDF drucken/exportieren) aufbewahren. Der zweite Weg hat den Vorteil, dass die ursprünglichen Buchungen unverändert bleiben und das Ganze deutlich übersichtlicher ist.

    Das ist alles? Das setzt man auch mit Standardtexten um. Du kannst das doch mit den Variablen (Platzhalter für Felder) lösen. Die PO-Nummer wird in ein individuelles Feld eingetragen. Damit das in die Rechnung übernommen wird, stellst Du das dort in den Einstellungen ein. Die Angebotsnummer gibt es sowieso bei beiden Texten als auswählbare Variable.

    Also entweder hast Du uns nicht verstanden oder ich verstehe deine Frage nicht.

    Unter Stammdaten --> Kleinstammdaten --> Textbausteine kannst du den Standardtext für Angebot kopieren und als Standardtext für Rechnungen einfügen.
    Die Mitnahme eines jedes mal anders lautenden Textes ist nicht vorgesehen. Ist die Frage, wie groß die Unterschiede sind. Wenn es nur um einzelne Worte bzw. kurze Phrasen und nicht ganze Sätze oder Absätze geht, könntest Du Informationen vom Angebot zur Rechnung über die Individuellen Felder mitnehmen. Wenn es um eine bestimmte Anzahl an Texten geht und nicht jedes Angebot einen individuellen Text hat, kannst Du auch mehrere Textbausteine erstellen.

    Wenn die Förderung steuerfrei sind, würde ich darunter einkommensteuerfrei verstehen. In der Tat wäre es aber für unser Steuersystem äußerst ungewöhnlich, wenn man bezuschusste Kosten komplett (ohne Abzug der Förderung) absetzen dürfte, der Zuschuss wiederum nicht zu versteuern wäre.


    lingodancer, wir können Dir (eventuell) nur weiterhelfen, wenn Du konkret die Art der Förderung benennst. Auf den Bescheiden steht immer auch die gesetzliche Grundlage auf der der Zuschuss beruht.

    50,-€ (Ankauf) Wareneingang ohne Umsatzsteuer Konto 3200

    Der Bruttobetrag, richtig? - ach so, nee, die sind ohne Ust gekauft, korrekt?


    Nun sagte mir ein bekannter ich muss aber die ganzen 150,-€ als Einkommen buchen da meine Buchung so nur die Ust betrifft aber nicht mein Einkommen denn das wäre ja 150,-€ hoch.

    Logisch! Du kannst doch nicht 100 Euro Gewinn machen (150-50) und nur 50 Euro Gewinn (100-50) buchen!


    Stimmt das ? und wie würde in meinem Beispiel dann die Buchung aussehen ?

    sieh mal z.B hier

    https://www.haufe.de/finance/h…sk_PI20354_HI1905840.html


    du buchst 50 Euro differenzbesteuerte Erlöse ohne UST und 100 Euro differenzbesteuerte Erlöse 19%

    ach so, noch ein Hinweis: Mir fällt gerade auf, dass Du mit einer komplett neuen Frage in einem bestehenden Thread gestartet hast. Bitte dafür stets einen neuen eröffnen. Es hilft weder den Teilnehmern, denen es tatsächlich um die Gewerbesteuer geht, hier plötzlich problemirrelevante Posts überspringen zu müssen (zukünftig), noch Teilnehmern, die die gleiche Frage nach dem SuSa-Saldo haben, den Post nun aber kaum finden können.

    Bitte bitte einen Moderator, ob er den Part umhängen kann.

    Ich fange mal an deine letzte Frage zu sortieren (zur Gewerbesteuer kann ich dir leider auch nicht helfen). Ich stehe noch ein wenig auf dem Schlauch.

    zunächst, damit wir vom Gleichen reden: SV ist Saldovortrag (ich denke immer zuerst an Sozialversicherungen), mit AV ist wie sonst auch Anlagevermögen gemeint.

    zum Programm: Saldovorträge sind im Programm nicht vorgesehen, da in der EÜR nicht benötigt

    D.h., ich habe auch die SV manuell gebucht, da ich auch das AV selber erstellt / ausgefüllt habe und auch kein AV über Buhl habe.

    den Zusammenhang verstehe ich nicht; Was willst Du uns damit jetzt sagen?

    Bei der Eingabe im Bankkonto ist das kein Problem, weil Buhl den AB vorträgt und bei der lfd. Eingabe in der Bank der Kontostand stimmt. Es erfolgt aber kein "echter" Vortrag des Saldovortrags, denn wenn ich bei der EÜR gucke, stimmt weder der Endbestand vom Konto 1200 noch gibt es den SV Bank beim Konto 9000.

    nach vielem Lesen , verstehe ich Dein Problem so: Saldo in der Übersicht /Zahlung Bank/Kasse" stimmt


    meine Gegenfrage: Warum dann einen Saldo buchen, dann würde dieser doch falsch werden? Der Saldo wird ohne Saldobuchung im Bankkonto immer weiter berechnet und damit auch vorgetragen.


    Du meinst jetzt vermutlich den abweichendem Saldo in der SuSa (Summen- und Saldenliste), denn in der EÜR gibt es nie Kontosalden, das ist schon richtig so. Den abweichenden Saldo in der SuSa kannst Du meines Wissens nicht beheben, würdest in dem Fall den Saldo unter Zahlung Bank/Kasse dafür verfälschen.


    Warum gibt es überhaupt diese Abweichung?

    1. Wer das Programm vor dem Update in 20... hatte und nicht betriebsbezogene Kontobewegungen als "Nicht betriebsrelevant" kategorisiert hatte, hatte damit eine Kontobewegung, welche zwar den Kontosaldo änderte, aber in der SuSa nicht berücksichtigt wurde. Mittlerweile passiert das nicht mehr, weil mit der Kategorisierung als "Nicht betriebsrelevant" stets auch eine Buchung als Privatentnahme/-einlage und somit SuSa-relevant im Hintergrund erfolgt. Passieren kann das trotzdem noch, nämlich immer dann, wenn Bankbewegungen ungebucht/unkategorisiert gelassen werden, aber das ist den meisten klar.

    2. Die SuSa in WISO Mein Büro startet nicht mit den tatsächlich Salden, sondern stets bei Null und zählt von da an erst mit. Schau Dir mal die SuSa des ersten von Dir in WISO Mein Büro gebuchten Monats an. Dort ist in der ersten Spalte auch das Bankkonto ausgenullt, obwohl Du sicher einen Saldo auf der Bank hattest, der nicht exakt 0,00 war.


    Die so früher entstandene Abweichung ist im Programm sozusagen "eingefroren", wird immer weiter mitgeschleppt. Falls Punkt 1 bei Dir nicht zutrifft, sollte die Saldo-Abweichung somit exakt dem Kontostand von damals, dem Buchungsbeginn im Programm, entsprechen. Der SuSa-Banksaldo stimmt in WISO MB als nur, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind: Es wurde stets alles gebucht, d.h weder eine Zahlung unkategorisiert gelassen, noch als "Nicht betriebsrelevant ohne Entnahmen-/Einlagenbuchung" zugeordnet UND das Bankkonto hatte mit Beginn der ersten Buchung im Programm 0,00 betragen.


    In meinen Augen nicht zu Ende gedacht. Denn Banken wollen spätestens zur Kreditvergabe SuSas sehen und es wirkt nicht vertrauensbildend, wenn die Bank merken sollte, dass der Bankkontosaldo nicht mit ihrem übereinstimmt und so zum Schluss kommen wird, dass die Buchhaltung falsch ist.