Beiträge von Dozent_WISO_MB

    Am einfachsten ist, WG´s beim Anlegen bis auf einen sogenannten -Merk;-Erinnerungswert- von 1,--€ abzuschreiben, auch wenn eine Sofortabschreibung auf 0,00 € möglich wäre.


    Mit 1,--€ kann man dann den Anlagenabgang buchen...und weg ist das Teil.

    schon mal ausprobiert? hab ich jetzt mal getan, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass sich da etwas ändert. tatsächlich passiert ... nichts. Das "Teil" steht immer noch im AV.


    Nein nicht ewig.

    Nur 10 Jahre wenn das Teil weg geworfen ist.

    schon mal ausprobiert? Warum sollte der Gegenstand nach 10 Jahren plötzlich von allein verschwinden?


    Doch es bleibt ewig drin, habe bisher jedenfalls noch kein Ende gefunden. Es bleibt nur nach 10 Jahren:

    Du kannst Du diese WG-Einträge auch löschen.

    Auch Splittbuchungen können kopiert und bearbeitet werden. Es kann auch ein Privatanteil eingestellt werden.

    Splittbuchungen kopieren bringt aber bei Onlinenbankkonten nichts.


    Oder geht es schlicht nicht?

    Leider ist es so, dass der Zuordnungsassistent nicht bei Splittbuchungen greift. Man muss diese immer neu eingeben. Nervt mich auch seit ich das Programm habe. Privatanteil im Kostenplan einstellen ist eine Variante, die aber nur bei Betriebsvermögen, welches auch privat genutzt wird, buchhalterisch korrekt ist. Darum handelt es sich aber zum Beispiel nicht, wenn es um dne anteiligen Abzug für das Arbeitszimmer geht.

    Ebenso hast Du einen abzugsfähgen Erwerb.


    Ob dieser nun auf Bürobedarf o. Werkzeuge erscheint ist unerheblich und dient eigentlich nur der Kostenauswertung.

    ist völlig richtig, manche würden das aber gern so haben

    gerade wenn man viele ig-Erwerbe hat, wird die Kostenstruktur unübersichtlich

    ich habe Testweise eine EÜR für das laufende Jahr erstellt. Dabei ist mir aufgefallen, dass sämtliche Buchungen mit der Zuordnung "Innergemeinschaftlicher Erwerb" in der EÜR unter "Waren, Rohstoffe und Hilfsstoffe" aufgelistet sind

    Das ist nicht falsch. Das soll so sein. Ist im Kontenplan SKR03 erst einmal nicht anders vorgesehen. Die Variante von nesciens funktioniert in anderen Buchungsprogrammen, aber nicht in WISO Mein Büro. Ig-Erwerb gibt es da mit dem richtigen Steuerschlüssel nur mit dem von Dir verwendeten Konto. Dieses ist im SKR03 dem Wareneingang zugeordnet, wie auch alle anderen diesbezüglichen Spezial-USt-Konten.

    Wenn Dir eine andere Zuordnung so absolut wichtig ist (Die EÜR ist nicht falsch!), musst Du wie von SAMM gezeigt, für jedes andere betroffene Konto (Bürobedarf ist dann nur eines von vielen Möglichkeiten, die Du im Ausland einkaufen kannst) ein eigenes Automatikkonto anlegen.


    Wirklich falsch wird es meines Wissens in WISO MB mit dem Standardkontenplan nur, wenn man im Ausland gekauftes Anlagevermögen in WISO Mein Büro verbuchen möchte. Dazu gibt es aber schon entsprechende Anleitungen im Forum.

    Habe ich Haufe richtig verstanden, dass ich die Umsatzsteuer vom Frühstück dennoch abziehe?

    korrekt; Ich verrate Dir auch wie das in WISO MB geht: Konto 4672 "Nicht abzugsfähige Reisekosten" mit Steuerschlüssel 19%

    (Alternativ kann auch mit Splittbuchung die Umsatzsteuer direkt auf 1570 gebucht werden, direkte Bebuchung von Ust-Konten sind aber nicht empfehlenswert.)

    Für die EÜR buchst Du den Verpflegungsmehraufwand ("die Pauschale").


    Es geht natürlich um Dein eigenes Frühstück, nicht dass des Kollegen.


    ich gehe jetzt erst einmal in die computerfreien Ferien.

    Hallo

    das ein Dozent für ein Programm nichts von

    "Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen" Kurz GDPdU genannt weiß ist schwer nachvollziehbar.

    Nach kurzer Recherche im Internet hat WISO Mein Büro jedenfalls so eine Export- Schnittstelle.

    Ja, das weiß ich auch.


    Also, wenn ich Euch richtig verstehe, ist die Schnittelle nicht nur für den Prüfer zum Auslesen, sondern auch dafür da, dass der Nutzer seine eigenen Daten darüber regelmäßig exportiert. (war sie anscheinend schon immer, war mir bisher nur nicht bewusst :-) )


    Aus dem Buhl-Text ist das so nicht lesbar.


    "Für die übrigen fünf Jahre der insgesamt zehnjährigen Aufbewahrungsfrist genügt es, die ursprünglichen Daten auf einem Datenträger zu archivieren."

    Unter "ursprüngliche Daten" verstehe ich nicht, dass man sich extra Daten für die Aufbewahrung schafft, sondern dass es eben die Original-Datenbank der Software ist. Deshalb meine Verwirrung.

    Mit der Formulierung finde ich das schon arg missverständlich geschrieben.

    Marcel1, ich wiederhole mich und die anderen nur ungern, aber mein Satz ganz oben

    Ich denk mal, dein Fehler ist, den Laptop mit Steuern gebucht zu haben statt ohne.

    meinte genau das:

    "Umsatzsteuerfrei" einstellen, nur dann bucht das Programm brutto für die Abschreibung.


    Der Steuersatz im Zuordnungsassistenten ist nicht dazu da den Steuersatz in der Rechnung wiederzugeben, sondern einen Buchungssatz bzgl. der Umsatzsteuer- und Vorsteuerkonten zu generieren. Nur wenn Du umsatzsteuerpflichtig bist (d.h. kein Kleinunternehmer) gibst Du Steuerschlüssel in ein Buchhaltungsprogramm ein(dann natürlich gemäß Rechnung). Wie oben ebenfalls schon geschrieben, sagt sich das Programm nicht: "Heh, er hat Kleinunternehmer eingestellt, also ignoriere ich die Steuerschlüssel". Das Programm ist an der Stelle dumm, auch wenn es programmiertechnisch ein Leichtes sein sollte, dies umzusetzen oder wenigstens eine entsprechende Fehlermeldung zu generieren.

    Hi Samm,


    wenn ich die Buchung als Umsatzsteuer frei kennzeichne funktioniert es. Aber das ist doch falsch.

    Jetzt solltest Du die Antwort kennen: "Nein. Dann und nur genau dann ist es richtig"

    Mhm, das ist für mich noch nicht nachvollziehbar. Wenn ich WISO Mein Büro für die EÜR nutze, dann sind die dort generierten Daten ausschließlich mit dieser Software lesbar. Gleiches gilt für andere Buchhaltungsprogramme genauso. NIemand exportiert da etwas oder ähnliches. Es handelt sich um eine Datenbank, welche nur die Software in für den Menschen lesbare Informationen umwandeln kann. Wenn die Software nach 5 Jahren nicht mehr läuft, kann ich die Datenbanken speichern so lange ich möchte, aber sie nützen nichts. Auch der Prüfer kann da nichts auslesen.

    Hallo!

    Im WISO Mein Büro-Newsletter gab es folgende Meldung:


    "Haben Sie vor dem Wechsel zu MeinBüro eine andere Buchhaltungs- und / oder Steuersoftware verwendet? Dann müssen Sie eine lauffähige Version der zuvor genutzten Software (mit den dazugehörigen Daten) weiterhin auf einem Rechner bereithalten. Das gilt zum Beispiel für den Fall einer Betriebsprüfung durch das Finanzamt.

    Die gute Nachricht: Die Bereitstellungsfrist lauffähiger betrieblicher Datenverarbeitungssysteme beträgt ab sofort nicht mehr zehn, sondern nur noch fünf Jahre. Das ist in § 147 Abs. 6 AO geregelt. Für die übrigen fünf Jahre der insgesamt zehnjährigen Aufbewahrungsfrist genügt es, die ursprünglichen Daten auf einem Datenträger zu archivieren."

    Quelle: https://www.buhl.de/meinbuero/…nternehmen-im-neuen-jahr/?


    Weiß jemand da Genaueres? Gerade der letzte Satz macht für mich keine Sinn. Was nützen Daten, die nicht auslesbar sind?

    wie funktioniert das denn mit den Abschreibungen als Kleinunternehmer.

    Wie bei allen anderen auch. Deshalb zu zweiten Frage, ein eindeutiges ...


    Unter Finanzen auf die Buchung > Anlagevermögen > Neues Anlagegut > Nutzung: 3 Jahre, Art: 470 Computeranlagen, Kategorie: 4830 Abschreibungen auf Sachanlagen

    Ist das bis hierhin richtig?

    ... Ja


    Meine zweite und eigentliche Frage:

    Das Programm schreibt jetzt falsch ab, es nimmt Netto-Preis/3 und schreibt die Steuern direkt im ersten Jahr in der EÜR unter Vorsteuern.


    Als Kleinunternehmer müsste es aber Brutto/3. Wo und wie stelle ich das richtig ein?

    wie der Kleinunternehmer im Detail in WISO Mein Büro umgesetzt ist, bin ich mir etwas unsicher, ich meine, dass der Haken in den Stammdaten - Meine Firma zwar das Standard-Erlöskonto ändert ansonsten im Programm aber nicht berücksichtigt wird

    Ich denk mal, dein Fehler ist, den Laptop mit Steuern gebucht zu haben statt ohne.

    Bücherwurm, ich gehe davon aus, dass Du den 10. Januar meinst. Antwort: Ja, wobei das Zahlungsverfahren keine Rolle spielt.

    bei Detailfragen am besten danach im Internet suchen, z.B. bei Haufe, da es dazu vor nicht allzu langer Zeit diverse Klarstellungen durch die Finanzbehörden gab (wegen Streitfall, was ist, wenn der 10. Januar auf das Wochenende fällt)

    Ja, aber immer im Zusammenhang, dass jemand seine EÜR (selbst) bucht.

    Aber dafür ist das Forum ja da, das man solche Dinge klärt.

    Das Bankkonto reicht. Sollte (zum Beispiel wegen eines Guthabens) doch mal nicht vom Bankkonto abgebucht werden, buchst Du es m Verrechnungskonto mit Verweis im Buchungstext auf Paypal.

    Vergiss bloß nicht die 10-jährige Aufbewahrungspflicht der Paypal-Konotauszüge, wenn dort betriebliche Ausgaben auftauchen.