Beiträge von Dozent_WISO_MB

    stefan817 Das habe ich nie bezweifelt.


    Ich grübel gerade, welches Missverständnis hier vorliegt. Jetzt weiß ich es.

    Meine Antwort war direkt an SAMM gerichtet. Ich verstand seinen Satz so, dass er Herrn Diehl korrigieren wollte, dass der sich mit dem Namen "Tabellen-Auswertung" geirrt hat und nun ein Screenshot seiner Softwareversion zeigt, wo es das Feld Quelle gibt (was Herr Diehl seiner Meinung nach eigentlich meinte - Ich hoffe ich habe mich klar ausgedrückt.).

    Das SAMM mit "er" nicht Herrn Diehl meinte, sondern Dich (stefan 817) und einen "Fake-Screenshot" zeigt, wird mir jetzt erst klar. Allerdings war die Bemerkung auch nicht notwendig (deshalb habe ich sie auch falsch verstanden), weil Herr Diehl Dich ebenfalls sehr wohl verstanden hat:

    die Spalte kann ich zwar nicht einfügen, aber zumindest einen Workaround nennen,

    Ändert an der Sachlage selbst natürlich gar nichts. Die ist soweit geklärt.

    Die Wertstellung ist für EÜ-Ersteller das Datum, zu dem über das Geld verfügt werden kann (bei Geldeingängen). Bestimmt also den für § 11 EStG maßgebenden Termin! Die Uhrzeit ist allerdings überflüssig hier. D.h. nicht das Buchungsdatum, sondern das Wertstellungsdatum bestimmt die Zuordnung in der EÜR.

    Hallo nesciens!

    Woher nimmst Du diese Information? Ist das mit Quellen nachweisbares Wissen, wie die Software buchen SOLLTE oder nimmst Du an, dass die Software so bucht? Um es noch einmal zu konkretisieren: WISO Meine Büro bucht die Zahlungen zum BUCHUNGSdatum ein (kann man sich in der EÜR, auch im Formular ja schön anschauen) und eben gerade NICHT zum WERTstellungsdatum!

    Sehe ich an dem auch von Dir gewähltem Bankgebühren/-zinsen-Beispiel im Kontoauszug. In Deinem Beispiel würde die Software die Zinsen im neuen Jahr der EÜR zuweisen. Glücklicherweise hat meine Bank auf das korrekte Buchungsdatum bei den Zinsen geachtet.

    Hallo!


    Es gibt ja nun das Feld Wertstellung (bzw. Datum Wert), Buchungsdatum und Buchungszeit. Vielleicht kann mich jemand aufschlauen, wozu das gut sein soll?


    Ich kann verstehen, wenn es wegen der GoBD ein Buchungsdatum und ein Erfassungsdatum und von mir aus auch -zeit gibt (wofür auch immer die Uhrzeit notwendig ist). In dem Fall wäre das Erfassungsdatum nicht änderbar und das Buchungsdatum gibt die Periode an, für die die Buchung gelten soll.


    Aber was soll im Programm die Wertstellung? Banken unterscheiden beide Daten für die Zinsberechnung, die aber für unsere Buchhaltung irrelevant ist. Man könnte vielleicht noch sagen, dass das Datum eben nun zusätzlich vom Onlinekonto abgefragt wird (wozu auch immer), aber das Feld gibt es auch offline und im Verrechnungskonto. Häh? Zumal sich das Wertdatum immer mit dem Buchungsdatum mit ändert, also identisch ist. Ach und nun fällt mir auf, dass auhc im Wertstellungsdatum zusätzlich noch eine Uhrzeit erfasst wird. Das ergibt für mich immer weniger Sinn.


    Buchungsdatum scheint genau das oben Genannte zu sein. Es legt die Buchungsperiode fest. Doch für diesen Zweck ist die Uhrzeit völlig irrelevant, taggenau reicht völlig. Wozu soll ich denn jetzt eine Buchungsuhrzeit angeben? Selbst unsere deutschen Gesetzte haben noch keinen Unterschied zwischen Vormittags- und Nachmittagseinkäufe / -verkäufe gemacht.

    Hallo Heiko66, Eingangrechnungen müssen im Original aufbewahrt werden. Digital in digital und Papier als Papier. Nun geht es hier aber um Ausgangsrechnungen, würde aber ebenso wie Handwerkerin vermuten, dass dort der gleiche Grundsatz gilt. Allerdings muss man sagen, dass das Gesetz tatsächlich nur eine Kopie der Ausgangsrechnung vorschreibt, weil das Original ja beim Kunden liegt. Jedenfalls müssen wir dafür sorgen, dass auch die Software WISO Mein Büro für den Prüfer noch 10 Jahre des jeweiligen Buchungsjahres für den Prüfer verfügbar ist.


    Vielleicht hat hier jemand im Forum sicheres Wissen auf die Frage von Handwerkerin, ob das ausschließlich zur Rechnungsstellung verwendete Programm 10 Jahre verfügbar sein muss (also die Daten darin)?

    Zitat häschen:


    "Sie buchen die kompletten 4,80 Euro MIT Vorsteuerabzug auf "Betriebsausgaben nicht abzugsfähig" und buchen für den Tag eine nganz normalen Verpflegungsaufwand gemäß der Abwesenheitsstunden. Dieses Verfahren wenden Sie immer bei Selbstverpflegung an: Sie ist nämlich ertragsteuerlich nie abziehbar, umsatzsteuerlich jedoch schon: die Vorsteuer können Sie geltend machen. Betriebsausgabe im ertragsteuerlichen Sinne (Einkommensteuer, also EÜR) sind immer nur die festgelegten Verpflegungsmehraufwendungen.


    Wären Sie Arbeitnehmer, läuft der Hase anders."


    Wie verbuche ich nachfolgend angehängten Beleg (auch Restaurant-Quittungen von Dienstreisen als Unternehmer) anhand des kleinen Kontenrahmens, der sich vom EÜR-Formularableitet

    (Variante 2)?

    Das geht nicht im kleinen Kontenrahmen (Variante 2). Dazu musst Du auf Variante 3 umschalten. Das geht auch nur für die eine Buchung und danach wieder zurück zu Variante 2. Ich empfehle aber immer Variante 3, schon deshalb weil irgendwann immer ein Konto in Variante 2 fehlt. So wie genau jetzt.


    In Variante 3 im Zuordnungsassistenten unten links auf "Weiteres" klicken, dort dann das Konto 4672 (SKR 03) Reisekosten Unternehmer (nicht abziehbarer Anteil) auswählen. Mit dem von häschen empfohlenen Konto wird die Vorsteuer nicht eingebucht.

    Auf keiner der beiden Links ist eine EU-Nummer prüfbar! Es muss nämlich immer ein Land angegeben werden, und bei einer Nummer, die mit EU beginnt, kannst du das Land schlecht angeben. Da ist eine dicke Lücke im System.

    ????????????????????????????????????

    Selbstverständlich sollte man auf den Seiten die USt-ID (EU-Nummer? - den Begriff habe ich auch noch nicht gehört) prüfen können. Irgendwie verstehe ich den Beitrag nicht. Es geht doch um die Links von joeschwarz? Was für eine Lücke in welchem System?

    genau so ist es

    Letztlich versuchen wir doch nur, uns Schritt für Schritt einer Lösung zu nähern und dazu erst einmal Schritt für Schritt dem eigentlichen Problem.

    Warum denn diesmal so empfindlich? Wegen den Worten "falsch verstanden"? Das war nicht als Wertung gemeint, dass du etwas Falsches geschrieben hast, sondern nur als Hinweis gedacht, dass ich ihn anders verstanden habe.


    Wenn da etwas in den falschen Hals kam, entschuldige ich mich vorsorglich!

    So? Ich drucke weiterhin jede Rechnung aus und archiviere fleißig meine Papierrechnungen.

    Damit gehörst Du trotzdem zu einer aussterbenden Spezies8), auch wenn die Umstellung Jahrzehnte länger braucht als man sich das Ende vergangenen Jahrhunderts gedacht hatte.

    Da ist der Steuerberater ganz vorn mit dabei. Aber wenn er den Kunden schon als "Erster" zur papierlosen Buchhaltung zwingt und so seine Preise optimiert, gibt er den Kostenvorteil hoffentlich an seine Kunden mit Preisnachlässen weiter?

    - Aber das sollten wir jetzt beenden, ist doch nur Off-Topic. Hat mir nur gerade Spaß gemacht Heiko66 als Dinosaurier zu outen. ^^ Nichts für ungut, is' nur Spaß! -