Beiträge von Dozent_WISO_MB

    Hallo RenateCGN,
    in den diversen Foren findest Du schon jede Menge über Dozententätigkeit.
    Also ...
    1.) Weiterbildungsmaßmahmen können umsatzsteuerfrei gestellt werden. Dem muss das Finanzamt zustimmen. Die Bestätigung dafür müssen Sie in Ihren Unterlagen vorhalten, als Nachweis für die Genehmigung. Die liegt ja auch vor.
    2.) Rechnungen werden ohne Umsatzsteuer, dann aber zwingend mit einem Hinweis auf die Steuerbefreiung an die VHS gesteltl, z.B. "Diese Rechnung enthält steuerfreie Umsätze nach §4 Nr. 8ff. UStG, daher ist keine Umsatzsteuer enthalten und ausgewiesen." (so z.B. in WISO Mein Büro)
    3.) Bei damit zusammenhängenden Ausgaben darf im Gegenzeug keine Vorsteuer gezogen werden. Übrigens gilt das auch anteilig für übergreifende Ausgaben, wie z.B. Arbeitszimmerkosten, Fahrzeugkosten usw..
    4.) Die Einnahmen landen auf dem Konto 8100 (im SKR03).
    5.) In der EÜR gibt es dafür das Feld 103 (Zeile 15).
    6.) In der UST-VA kommen die Umsätze in das Feld 48 (Zeile 24).
    7.) Mit der Ust-erkl. komme ich gerade nicht weiter, aber wie gesagt, dass lässt sich sicher recherchieren. Laut WIso Mein Büro , kommen die Umsätze in das Feld 1048. Dieses gibt es aber nicht, eine Testbuchung ergab auch keine Zahlen dort. Möglicherweise sind die Einnahmen dort tatsächlich nicht enthalten?


    Auf die oben genannte Frage (ich kenne jetzt die Software nicht) würden die Dozenteneinnahmen nicht zutreffen, denn diese sind nicht umsatzsteuerpflichtig, sind ja umsatzsteuerbefreit (siehe Punkt 1). Auf jeden Fall sind keine 19% im Nachgang abzugeben, aber dass wurde hier ja schon gesagt.


    Kritisch wird es derstd ann,w enn der Lehrauftrag weitergegeben wird. Wenn Sie vond er VHS beauftragt werden, aber dann den Auftrag an einen anderen Dozenten weitergeben. Die Umsatzsteuerbefreiung gilt dann nicht mehr für den Subunternehmer.

    Richtig - und Gegenkonto ist Privatentnahme (also 18xx SKR 03 bzw. 94xx SKR 04)

    Bevor es hier Irritationen bei kulibali gibt. Das geht so nicht in WISO Mein Büro. Grundsätzlich gibt es nur die Gegenkonten Bank, Kasse und Verrechnungskonto. Es gibt zwar noch die Manuelle Buchung, ist aber gut versteckt und es gibt auhc nicht alle Konten zur Auswahl.
    Insofern wird das in WISO Mein Büro über das Verrechnungskonte gebucht. Am Ende des Jahres wird dann das Verrechnungskonto mit einer Buchung auf Privatentinlagen (oder bei einem positiven Saldo Privatentnahmen).


    Aber davon mal abgesehen, hast Du hier doch die Seiten verwechselt oder stehe ich gerade auf dem Schlauch? kulibali nutzt ja nicht den betrieblichen PKW privat, sondern den privaten PKW betrieblich. Demnach handelt es sich doch um eine Nutzungseinlage.

    Ich bin mir aber nicht sicher ob es nicht in die Zeile 63 Kraftfahrzeugkosten für Wege zwischen Wohnung und erster Betriebsstätte (pauschalisiert oder tatsächlich) müsste und auf welches Konto ich dafür Buchen muss damit es da landet.

    Guter Hinweis.
    Ich bin kein Steuerberater. Die Entfernungspauschale gehört meines Wissens tatsächlich eigenständig gebucht. Zeile 63 wäre aber blöd, denn da steht ein Minus, aber die Ausgaben sollen ja den Gewinn mindern und nicht erhöhen, oder? :thumbup: Tatsächlich ist die Zeile 63 zur Korrektur der darüber quasi zu hoch angesetzten Summe aller Fahrzeugkosten. In Zeile 64 wird dann die Pauschale wieder auf die Ausgaben aufgeschlagen. Demnach ist auf 4678 (SKR03) bzw. 6688 (SKR04) zu buchen.


    Hoffe geholfen zu haben.

    F2 ist bei der Zuordnung einer Bank-Buchung nach EÜR gar nicht mit einer Funktion hinterlegt. Ich kann da ausschließlich aus der stark reduzierten Buchungsliste wählen.

    Hallo Holger,
    dann ist bei Dir noch die Standard-Verbuchungsvariante 2 eingestellt. In dem Fall haben die von Dir genannten Einstellungen im Kontenplan keine Auswirkungen.


    Gehe über die Menüpunkte Stammdaten - Meine Firma unter Einstellungen auf Steuer-Einstellungen. Ändere auf "Variante 3: Steuerliche Verbuchung anhand des SKR03/SKR04". Wenn Du möchtest kannst Du direkt darunter auswählen, dass die Kontonummern zusätzlich zu den Bezeichnungen angezeigt werden.


    Dann sind die im Kontenplan mit "Kontenliste erweitert" markierten Konten in der Zuordnungsassisstenliste ganz unten unter "weitere ..." oder unter dem Tastaturkürzel F2 auswählbar. Auf Wunsch auhc das Verrechnungskonto.

    Moin,
    dazu findest Du unter => Erste Hilfe: Steuern und Buchhaltung


    Vorsicht! Fahrten zwischen Wohnung und erster Betriebsstätte dürfen tatsächlich nur mit der Entfernungspauschale (äquivalent zur Pendlerpauschale) abgesetzt werden. So wie Kulibali schon schrieb.
    Aber wie immer, darf man mich gern berichtigen.



    Kann ich einfach am 31.12. eine Buchung i.H.v. 1500€ auf das Konto Kfz-Kosten für betrieblich genutzte zum Privatvermögen gehörende Kfz" 4590 (SKR 03) machen, die dann so aussieht:
    Nutzung KFZ Kennzeichen XX-XXXXX an 200 Tagen x 25 Km x 0,30€ = 1500€ oder muss ich die Pendlerpauschale wo anderes angeben?


    Genau so würde ich das auch machen.

    Das ist aber doch nur das, was der/die TE schon weiß. Sie/Er will ja weiterführende Informationen.In den Berufsschulen wurde (zumindest zu meiner Zeit) sehr viel mit Schmolke-Deitermann gearbeitet. Dies ist gerade für weiterführende Fragen nicht schlecht.

    Das ist tatsächlich die Frage, was Gabriele2 benötigt. Falls meine Teilnehmer gemeint sind, handelt es sich hier nur ein 1-Tages-Seminar, nicht um eine ausführliche Buchführung. Meine Empfehlung nennt tatsächlich einfach die Konten im SKR03 und SKR04, welche für dieses oder jenes zu nehmen sind. Ausführliche Informationen gibt es dort nicht. Für einen Buchhalter würde ich es nicht empfehlen, aber genau das ist GAbriele2 ja anscheinend nicht. Mein Gefühl ist, dass eines der Anfangsprobleme ist zu erkennen, auf welches Konto denn man was bucht und dafür finde ich es geeignet, wenn auch wirklich super kompakt.

    super ^^
    Ich hatte einen anderen Eindruck, siehe Zitat unten.


    wir, also auch Sie sollten unterscheiden zwischen:


    3100 Fremdleistung, und da zählen eben auch Waren dazu. Ist ja schließlich, wie @maulwurf23 bemerkt Kontenklasse 3 Wareneingang

    Wenn die Benennung des SKR ein höheres Vertrauen genießt als meine Worte (was ich übrigens völlig verstehen kann, da habe ich kein Problem mit), dann bitte aber korrekt:


    Die Kontenklasse heißt Materialaufwand, unterteilt in

    • Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
    • Fremdleistungen und
    • Wareneingang.


    w.z.b.w. oder für die Lateiner q.e.d.
    :rolleyes:


    eingekaufte Dienstleistungen = Konto Fremdleistungen und umgekehrt, aber keine Waren


    Ich glaube aber auch nicht, dass eine Verbuchung unter Fremdleistungen schlimm wäre. Wie schon gesagt und da sind wir ja wirklich alle einer Meinung, sind beide Konten in der gleichen Kontenklasse. Also, alles nicht so wirklich entscheidend.

    Weil ich das vorhin überlesen habe: Wenn Du Bareinnahmen hast, dann müssen die selbstverständlich in der Kasse berücksichtigt werden.

    Stimmt,da war noch was.ich bin mir nicht sicher, sie die Frage zu verstehen ist. Zu den Bedeutungen, die mir da einfallen, lautet die Antwort, jedenfalls "Ja". Wie schon gesagt, mit großer Wahrscheinlichkeit ist es besser, diese im Verrechnungskonto als Bareinnahmen zu buchen.


    Wer sagt denn, dass er kein Kassenbuch führt?

    Das war sehr schlecht formuliert von mir. Ich meinte, dass anscheinend keine Kasse geführt wird, sonst würde beim Buchen ja kein negativer Saldo entstehen.

    Das solltest du tun, bevor deine Kasse ins Minus rutscht.
    Ansonsten siehe Maulwurfn.

    Das allein reicht nicht - sieh maulwurf23. Wer ein Kassenbuch führt, muss auch ein Kasse haben. Da das hier offenkundig nicht geschieht, denn sonst käme kein negativer Saldo zustande, bitte weder Privateinlage noch Barbuchungen im Kassenbuch buchen, sondern im Verrechnungskonto. Das Kassenbuch nicht nutzen.

    Tja, dann doch als Einheit Minuten nehmen?
    Oder den Aufwand direkt in die Rechnung eintragen ohne Aufwandserfassung? Wo liegt der Vorteil des Weges über die Aufwandserfassung?


    Ansonsten habe ich nur den Preisbezug in den Artikel anzubieten. Das bedeutet, der Aufwand wir wie bisher zu hoch berechnet und wird dann nur in der Rechnung korrigiert. Ist die Frage, ob der Fehler in den Aufwänden tolerierbar ist. Über den Preisbezug kann man den Umrechnungsfaktor 1/60 = 0,01666 eingeben. Dummerweise muss man das für jede Position manuell tun. Zwar kann man den Faktor fest hinterlegen und das funktioniert auch, wenn man eine Rechnung über das Rechnungsmodul neu anlegt, nur leider nicht, wenn man über Aufwände abrechnet. Dann ignoriert das Programm den Preisbezug. Könnte man ja eventuell mal bei der Hotline melden, möglicherweise soll das nicht so sein.


    Hallo SAMM,
    ich stoße immer wieder auf diese Aussage von Dir/Ihnen:


    Auf jeden Fall Datensicherung anlegen und aufbewahren. Diese am besten jedes Jahr einmal einspielen um sie upgedated zu halten. (Davor natürlich die aktuelle Firma/ den Mandant absichern). Denn nach 3-4 Jahren könnte es sein dass Du den Support für solche Sprünge sonst brauchst.


    P.S. sehr wichtig: immer auch den Demomandanten aktuell updaten. Bei Neuinstallationen bezieht sich die Software im Hintergrund auf diesen "nullten" Mandanten. Ist der nicht aktuell, kriegst die Software bzw. Du Probleme.

    Das verstehe ich nicht. Wenn ich einen alten Datenstand haben möchte, sollte der auch Jahre später problemlos einspielbar sein? Wenn ich da noch Updates einspiele, hätte ich Angst etwas zu verändern, was damals eben nicht so war. Vor allem irritiert mich der Hinweis zum Demomandanten. Ich würde den Demomandanten vermutlich gar nicht wieder einspielen, kann man ja abwählen. Außerdem lösche ich die Demomandantansicherung manchmal, um Speicherplatz zu sparen (0-Ordner löschen mit einem Entpackungsprogramm). Der ist größer als meine eigener.

    Entschuldigung, dass ich nicht SAMM bin, aber ich antworte mal trotzdem. ^^
    Eigentlich wollte ich schreiben, dass ich mich aus dem Fenster lehnen möchte und sagen, dass es das Feld nicht gibt, weil Beträge definitiv immer mit Nachkommastellen erfasst werden. Tja und dann habe ich mal ins Handbuch bei den Feldern nachgeschaut, ein Feld erst einmal ausprobiert, welches laut Beschreibung nicht infrage kommen kann, mit anderen Worten eine Prise Dummheit dazu getan, abgeschmeckt mit Entdecker- und Lösungslust, und das kam raus:



    So lange es sich um ganzzahlige Beträge handelt, werden die Nachkommastellen tatsächlich nicht angezeigt!! Ich verstehe es einfach nicht, aber ist hier ja genau das Gesuchte.
    Verwendet habe ich das im Handbuch an vorletzter Stelle genannte Feld (gut, dass ich hinten angefangen habe :-)) PT_TOTALGROSS. Laut Beschreibung handelt es sich um die Bruttosumme je Positionsart. "Je Positionsart" steht für mich im Widerspruch zur Rechnungssumme, aber es funktioniert wie man sieht.


    So, jetzt habe ich aber ein Schulter klopfen verdient, oder?

    schaut auch mal hier: Kontenrahmen, Erläuterung/Zuordnung



    Allerdings würde ich grade bei den hier heftig diskutierten "Fremdleistungen" doch noch etwas differenzieren: das angesprochene Konto ist ja durchaus im Bereich der Aufwendungen für den Warenbezug (Klasse 3); insofern nicht so ganz abwegig. Anders sieht es da beim Konto 4909 aus, da handelt es sich tatsächlich ausschließlich um "Leistungen" - vom Konto 4780 (FL Vertrieb) ganz zu schweigen


    Dienstleistungen werden in Fremdarbeiten und Fremdleistungen unterschieden. Leider - verkompliziert die Sache ein meinen Augen nur. In einer Gewinn- und Verlustrechnung werden Wareneinsatz und Fremdleistungen zum Oberpunkt Materialaufwand zusammengefasst. Deshalb macht es Sinn, diese in der gleichen Kontenklasse zu haben. Sie sind die Voraussetzung, um "umsatzreife" Produkte zu erstellen. Das ändert aber nichts an dem Umstand, dass der Materialaufwand über die beiden Unterpositionen in "echten" MATERIALaufwand und in für die Umsatzerbringung eingekauften Dienstleistungen untergliedert wird.
    Jedenfalls ist das mein Stand der Kenntnisse und bisher habe ich nichts Gegenteiliges gefunden. Aber ich bin kein ausgebildeter Buchhalter und insofern könne sich da gern noch andere streiten. Meinen Standpunkt habe ich dargelegt. Jetzt muss sich Charls76 überlegen, was er macht (hat er anscheinend ja schon).

    Hallo Herr Patzelt,


    Sie sagen beim Produkt: eine Einheit ist eine Stunde,
    bei den Aufwänden sagen Sie eine Einheit ist eine Minute.


    Die Produkteinheiten sind für das Programm einfach eine Rechengröße, es kann zwischen den Bezeichnungen Stück, Stunde, Pauschal usw. inhaltlich Differenzen, das ist nur ein Name für die Einheit für uns Menschen. Ergo versteht die Software, eine Einheit von 60 Sekunden wir mit 100 Euro abgerechnet.
    Demnach gibt es rein mathematisch 2 Möglichkeiten:
    1) Die Taktung im Aufwand auf 360 Sekunden anheben, dann werden vermutlich aber nur ganze Stunden abgerechnet und nicht Minutengenau.
    2) Die Einheit im Artikel auf Minute verringern, was den blöden Preis 1 2/3 Euro ergibt. 1,66 ergibt auf die STudne somit 99,60 oder 1,67 100,20 Euro.



    Aber vielleicht kennt hier ja jemand eine elegantere Lösung?

    Theoretisch 1766 (USt nicht fällig) an 1776 (USt 19%) als freie Buchung..

    Hallo Maulwurf,
    genau das muss ich noch machen. Welche Knöpfe muss ich drücken. Wie meinst du freie Buchung ?

    Ich hab gerade nachgeschaut, in der Manuellen Buchung unter Finanzen ist das Konto 1766 nicht auswählbar, somit bleibt nur der Umweg über das Verrechnungskonto (Finanzen-Zahlung Bank/Kasse). Vorher noch im Kontenplan die Konten gegebenenfalls (zumindest 1766) auf sichtbar umschalten, damit sie auswählbar sind.

    Da hatte ich für meine Buchführungsseminare als Empfehlung auch lange gesucht. Wirklich glücklich bin ich mit dem Ergebnis nicht geworden, mein Favorit als nicht perfekt, aber noch mit am besten war von Iris Thomsen "Einnahmen -Überschuss-Rechnung für Freiberufler rund Selbständige", ist allerdings auch schon wieder 5 Jahre her.

    Es gilt folgender Grundsatz, auch wenn es sicher immer wieder Spezialfälle und Graubereiche gitb:


    Waren, die weiter bearbeitet werden oder in das Produkt einfließen sind "Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe"
    Waren, die weiterverkauft werden (Handelsware) sind "Wareneingang"
    Dienstleistungen sind "Fremdleistungen", also Leistungen in Abgrenzung zu Waren!!!!!
    Fremdleistungen heißt nicht, dass Waren von anderen ("fremden") Unternehmen hergestellt werden, dass ist im Einkauf immer der Fall und kann daher kein Abgrenzungskriterium sein!


    Deshalb: CD-Hüllen, die klar "anfassbar" sind, somit Ware und keine Dienstleistung ist, bei den Fremdleistungen buchen zu wollen ist grober Unfug, hier bitte auf maulwurf23 hören


    "lesen hilft", genau: "Fremdleistungen sind grundsätzlich alle Leistungen, ... " LEISTUNGEN NICHT WAREN!!!


    Haufe hat hier Beispiel genannt, wo Leistungen und Waren vermischt werden und damit letztlich der LEISTUNGScharakter vor dem Warencharakter steht, denn "Der Preis von 130.000 EUR enthält auch das Computersteuerungselement, das jedoch von einer anderen Computerfirma geliefert und eingebaut wird."
    Wobei ich zugebe, dass ich ich das Beispiel durchaus auch anders sehen würde, also nicht auf Fremdleistungen buchen würde (Anlagevermögen - Maschine), aber eine isolierte Wareneinkauf als Fremdleistung? Nein

    Ja, das würde von der Wortwahl hierher passen.


    1.)

    Ich verbuche es unter der Kategorie "Umbuchung Kasse" doch dann gibt mir das Programm an dass eine Gegenbuchung erstellt wird auf dem Kassenbuch "nicht betriebsrelevant" was ja aber nicht stimmt.. denn das sind Einnahmen die ich bar auf mein Konto einzahle..

    Ein Umbuchung ist eine Verschiebung zwischen zwei Bestandskonten, weder Einnahme noch Ausgabe. Deshalb ist das zunächst mal richtig. Ich fände es aber auch schöner, wenn es in der Kasse die Kategorie "Umbuchung Bank" gäbe statt es auf "nicht betriebsrelevant" zu setzen, unschön in meinen Augen. Die Einführung dieser Kategorie wäre mein ganz persönlicher Verbesserungsvorschlag, der aber nie umgesetzt werden wird, weil viel zu unwichtig.


    2. Grundsatz: Bitte Bareinnahmen nicht im Kassenbuch buchen, empfohlen wird das Verrechnungskonto mit Hinweis im Buchungstext auf Bareinnahme. Denn Kassenbuch nur, wenn wirklich eine physische Kasse geführt wird, aber selbst dann sollte man es tunlichst vermeiden, wenn es geht, da an das Kassenbuch hohe formale Anforderungen gestellt werden und eben eine echte Kasse voraussetzt.


    3. Egal welches Konto jetzt als erstes genutzt wird, dort wird es der Erlöskategorie zugeordnet. Damit ist es als Einnahme verbucht. Danach kommt dann die oben beschriebene Umbuchung.
    Theoretisch geht natürlich auch die Zuordnung zum Erlös auf dem Bankkonto, dann ohne Umbuchungsbuchung. In dem Fall sollte aber trotzdem über gesonderte Aufzeichnungen nachvollziehbar sein, wie sich der Gesamtbetrag zusammensetzt, der da bar auf dem Konto eingezahlt wurde. Die Möglichkeit darf von den Buchhaltungsexperten gern korrigiert werden.