Beiträge von Dozent_WISO_MB

    geht so im Standard nicht

    kann mir gut vorstellen, dass SAMM da eine Vorlage oder Idee aus dem Hut "zaubert"

    so lange würde ich das "Problem" durch eine einfache Umstrukturierung der Positionen lösen; erst nur die Artikel, dann Zwischensumme, dann alle Rabatte (im Texte ist erkenntlich auf welchen Artikel sich der bezieht), dafür dann ebenfalls die Zwischensumme; finde ich als Alternative völlig Ok, es sei denn es handelt sich um eine zweistellige Anzahl an Artikeln, dann wird es vielleicht doch unübersichtlich

    Hallo Eugen_,


    konnte ich sehr gut nachstellen. Ich vermute folgendes. Du hast Artikel in der Rechnung, die normalerweise einen MWST-satz haben (Artikelstammdaten). Das siehst Du zum Beispiel in der Rechnung, im Register sonstiges unter "Abweichende Erlöskonten". Sieht es so aus wie bei mir? Dein Konto 8024 wird zwar angezeigt, doch erkannt werden mehrwertsteuerpflichtige Artikel, die auf das in den Steuereinstellungen als Standard für 0%-Rechnungen hinterlegte Konto 8023 gebucht werden.



    Wenn Du zukünftig alle in einer Rechnung erfassten Artikel auf das Konto 8024 buchen möchtest (was ja faktisch immer der Fall ist), musst Du alle Konten beim Kunden so einstellen.


    Leider ändert das an der alten Rechnung nichts mehr.

    Da gibt es jetzt die Möglichkeit die Rechnung trotz Warnung zur Bearbeitung freizugeben und das abweichende Erlöskonto für die erkannten Artikel auf 8024 zu stellen (am besten alle 3 Felder). Anschließend die Frage, ob die Rechnung wieder auf gedruckt gesetzt werden soll bestätigen. Buchungstechnisch ist immer noch nichts passiert. Deshalb lässt Du jetzt unter dem Menüpunkt Finanzen "Alle Buchungssätze neu erzeugen ...". Jetzt sollte es passen.

    Ist ein unschöner Weg, weil ein Prüfer darüber stolpern würde. Also bitte alles dokumentieren, warum und dass wirklich nur das Konto geändert wurde, da man nun mal Anfänger mit dem Programm war.


    Alternativ gehst Du unter Finanzen - Zahlung Bank/Kasse in das Verrechnungskonto und buchst manuell um. Also eine Ausgabe (=Minusbetrag) auf 8023 (also das Konto, wo der Betrag weg soll) und eine Einnahme (pos. Betrag) auf 8024. - Dachte ich. Aber das geht gar nicht. Das geht erst nach Zahlung, dann aber beachten, dass es andere Konten sind! Es handelt sich bei dir um die Konten für offene Rechnungen. Demnach wurde die Rechnung noch nicht bezahlt? Dann sollte der Vorgang bisher in der EÜR aber doch sowieso keine Rolle spielen?

    ich kann die Bilder sehen.


    Ich habe das passende Konto 8504 (SKR03) von "Unsichtbar" auf "Kontenliste Standart" geändert.

    Es hat aber nichts gebracht. Ich sehe die Kategorie Provisionserlöse immer noch nicht unter Zahlungseingang. Siehe Screenshots.

    Warum?

    Weil unter Stammdaten - Meine Firma - Einstellungen -Steuer-Einstellungen standardmäßig der vereinfachte Kontenrahmen (Variante 2) aktiviert ist. Du musst Variante 3 aktivieren. Dann erscheinen die Konten bzw. stehen unter "weiter" ("Kontenliste erweitert").



    Mann kann in der Kasse POS Artikel auswählen und ihnen Preis Null geben.

    Sinnvoller dürfte aber ein Artikel "Gutscheinzahlung" ein, in dem man den zur Zahlung genutzten Gutschein als Minusbetrag eingibt. Dann stimmt auch die Rechnung. Gutschein als Zahlmethode anzulegen ist nicht notwendig, da reicht auch einfach Barzahlung.


    Oder ich habe das Problem noch nicht verstanden.

    Also im Grunde mußt Du jede Buchung manuell durchchecken oder sehr regelmässig nach dem Logbucheintrag unter 31.12.1970 Ausschau halten.

    Das kann es irgendwie nicht sein. Dachte mir gerade, was für ein Logbucheintrag? Ist der Kontoauszug gemeint? Habe spaßeshalber mal unter Zahlung Bank/Kasse 1.10.66 bis 2009 eingegeben und prompt das hier gefunden:



    In beiden Fällen wird im Verwendungszeweck angezeigt, dass der Saldo im Programm Null war und somit abweichend vom Banksaldo. Es handelt sich somit um die Korrektur mit dem erstmaligen Bankabruf (2 Konten). Puh, also alles in Ordnung.

    Der letzte Halbsatz hat höchste Priorität: Drum muß der Saldo stimmen, auch wenn er nicht stimmt. Dat weiß nun auch der Programmierer.

    Und dann trickst man. Ist ja auch das noch okay.

    Aber der Kunde wird nicht informiert, wenn getrickst wurde. Das ist der Punkt. Denn dann könnte er zumindest sich auf die Suche machen nach Fehlern, für dessen Buchungen er ja gerade zu stehen hat.

    Da interessiert mich.

    Bedeutet das, dass das Programm beim Saldo nicht die abgerufenen Umsätze (innerhalb des Programms) saldiert, sondern einfach den bei der Bank abgefragten Saldo schreibt? Ich bin bisher davon ausgegangen, dass es so etwas gar nicht gibt, sondern bei der Bank nur Umsätze abrufbar sind, womit sich in der Tat dann aber eine Differenz zwischen Saldo im Kontoauszug und Saldo im Programm ergeben müsste.


    Dann hatte ich Glück gehabt, mir fehlte bis jetzt nichts.

    Ist mir meines Wissens bisher auch noch nicht passiert. Deshalb erschreckt mich diese Aussage:


    Wie immer musste ich dafür in meinem diversen Online-Konten eine manuelle Korrektur vornehmen,

    Wie kann das denn bei einigen ständig passieren? Gibt es da bestimmte Banken bei denen der Abruf nicht immer einwandfrei funktioniert?

    Ehrlich gesagt, habe ich gehofft, dass ich mit der Software "einfach" meinen Einnahmen und Ausgaben bestimmte Kategorien zuweise und das Programm übernimmt im Hintergrund den Rest

    Hallo sweety_1995,

    ein grundsätzliches JA dazu. Die Macher des Programms haben tatsächlich die Nicht-Buchhalter als Zielgruppe vor Augen. Deshalb heißt es auch kategorisieren statt kontieren, um die nicht zu "verschrecken". Wie aus Samms Antwort schon ersichtlich, klappt das bei den üblichen Standardvorgängen auch sehr gut, aber es gibt eben immer auch Vorgänge, die nicht ganz so einfach sind.

    Bestimmtes Grundlagenwissen sollte man als Unternehmerin auf jeden Fall haben. Dafür gibt es diverse Seminare, die nicht teuer sein müssen, gibt es vielleicht auch an der Volkshochschule oder häufig gibt es auch Bekannte/Verwandte, die da Ahnung haben und mit denen man dann Learning by doing machen kann.

    Ich gehe davon aus, dass man da nichts machen kann. Da kann man sich nur an die Software anpassen und als Belegnummer von vornherein die Rechnungsnummer verwenden, was grundsätzlich ja auch korrekt und damit sinnvoll ist.

    Mir ist natürlich schon klar, dass das aber für die Praxis trotzdem nur unbefriedigend ist. Die Alternative, die opt. Belegnummern manuell in die Excel_Datei einzupflegen ist ja nun mal auch nicht besser.

    Der Support behauptet übrigens, dass es nicht nötig sei, ein Konto auf offline zustellen, um manuell Buchungen hinzuzufügen.

    Die Aussage ist (nach meiner Kenntnis) falsch. Deshalb ja auch die von dir schon verlinkte Anleitung.


    Wie man vor einem Jahr 6 Online-Konten ohne das Modul einstellen konnte, ist mir schleierhaft. Ging eigentlich nie - seit ich Dozent bin und das ist seit 2012 der Fall. Da hattest Du anscheinend Riesenglück.

    "ergebnisrelevante Buchung mit Anschaffung" ist vielleicht etwas missverständlich formuliert. Die Anschaffungsbuchung selbst ist mitnichten ergebnisrelevenat, sondern die daraus resultierende Abschreibungen (wurde oben ja schon herausgearbeitet).

    Kreditrate und Abschreibungen sind unabhängig voneinander. Wenn die sich "neutralisieren" würden (ich vermute, es ist gemeint, beide haben die gleiche Höhe), wäre das nur ein großer Zufall.

    Dacht das würde nicht gehen da ich kein Beleg mehr habe weil dieser doch an den Kunden weitergeleitet wird. Auf welches Konto würde ich den die Betriebsausgabe dann buchen?

    Tja, wenn das Original an den Kunden weitergegeben wurde, würde ich darunter auch einen durchlaufenden Posten verstehen. Der Kunde setzt die Ausgabe (durchaus auch die UST) ab und Du erhältst quasi die für ihn getätigte Auslage erstattet. Alternativ hättest Du auch das Original behalten können, den Preis zu den eigenen USt- Konditionen in Rechnung stellen und dem Kunden eine Kopie als Nachweis geben. Letzteres wäre vermutlich deutlich einfacher gewesen. So mein Verständnis ohne mich damit eingehender beschäftigt zu haben.

    Edit: Jetzt habe ich mal kurz bei Haufe vorbei geschaut und denke, dass Letzteres auch der korrektere Weg gewesen wäre, da es kein Vertragsverhältnis zwischen Kunde und Parkplatzbetreiber gegeben hat. https://www.haufe.de/finance/f…sk_PI11525_HI1905798.html


    wenn trotzdem als durchlaufender Posten betrachtet (ansonsten würde ich wohl das Kostenkonto 4500 in WISO MB nehmen):

    Tja, wenn das technisch in WISO MB nicht umsetzbar ist, bleibt wohl nur die Erstattung gesondert anzufordern, außerhalb der Rechnung oder eine Korrekturbuchung durchzuführen, in dem vom Erlöskonto auf den durchlaufenden Posten gebucht wird (manuelle Buchung oder über das Verrechnungskonto).

    Umsetzung in WISO MB:

    auf dem Verrechnungskonto buchen ...

    dass einer meiner Kunden versehentlich auf mein Privatkonto überwiesen hat

    ... pos. Betrag als umsatzsteuerpflichtige Einnahme,

    gleicher Betrag negativ als Privatentnahme (ohne USt)


    eine Hotelrechnung mit der privaten Karte bezahlen musste

    ... neg. Betrag als umsatzsteuerpflichtige Reisekosten,

    gleicher Betrag positiv als Privateinlage (ohne USt)


    macht 2x 2 Buchungen im Verrechnungskonto

    Ich lege das Headset als Anlagegut an mit Nutzungsdauer "0 Jahre".

    Interessante Konstruktion. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass sich so etwas ausschließt. Ist aber reine Interpretation von mir, weil in meinen Augen sinnlos. es geht jedenfalls in WISO MB.

    Da unter 250 Euro hätte ich es als Aufwand gebucht, Neuanschaffung hin oder her, zumal es keine eindeutige Nutzungsordnung gibt und selbst der Laptop ja auch keinen Restbuchwert mehr hat. Das Ergebnis ist im Prinzip das Gleiche, deshalb gehe ich davon aus, dass beides zulässig ist.


    mal noch ein anderer Punkt:

    Da die damit verbundenen Geräte teilweise privat genutzt werden, kann man davon ausgehen, dass auch das Headset zum Teil privat genutzt wird (auch wenn dafür nicht originär angeschafft). Der Privatanteil ist entsprechend gegenzubuchen.

    Ich bin mir nicht sicher. Besteht das "Problem" darin, dass man nun in den generierten Mahnvorschlägen nicht unterscheiden kann, ob sie nun wirklich gemahnt werden soll oder eine Übereinkunft besteht?


    Man kann zum Beispiel Rechnungen aus dem Mahnlauf herausnehmen. Dazu rechte Maustaste auf den Mahnvorschlag Mahnstatus - "Rechnung soll nicht angemahnt werden" oder (auch um den Mahnlauf wieder zu aktivieren) Rechnung öffnen - Eingabemaske - Mahnhistory (Wer hat denn da so furchtbar "geDenglisht"?).


    Erinnerung Ratenzahlung am besten über Wiedervorlage oder Kalenderterminserie.