Beiträge von Alter Verwalter

    Lieber TTF, unterschiedliche Meinungen sind auch wichtig. :) Aber ich glaube hier reden wir aneinander vorbei, ich versuch mich klarer auszudrücken:

    Im Beispiel aus dem ersten Beitrag buche ich 5000 € als Ausgabe auf Buchungskonto 4599, denn das ist ja das geflossene Geld, somit muß der Kontostand auch stimmig sein nach dieser Buchung.

    Dann geh ich in die Kostenverteilung und verteile in diesem Fall 4999,99 € auf die Mieter. Dann bleibt einfach 1 Ct unverteilt, aber auf das Hauskonto hat das, was ich in der Kostenverteilung eingebe, ohnehin keine Auswirkung.

    Wenn ich einen Denkfehler habe, korrigiert mich bitte. :)

    Ob man jetzt ein Gebäude mit 50 Stellplätzen oder 50 Gebäude mit je einem Stellplatz anlegt, macht aber für die Lizenz keinen Unterschied.

    Das ist richtig, doch siehe mal die 5. Antwort an, was sonst noch abgerechnet wird

    Stimmt, wenn es tatsächlich nur um die Mieteingangskontrolle geht und gar keine Betriebskosten abgerechnet werden, kann man auch einfach eine separate Liste führen.

    Ob man jetzt ein Gebäude mit 50 Stellplätzen oder 50 Gebäude mit je einem Stellplatz anlegt, macht aber für die Lizenz keinen Unterschied.


    Im vorliegenden Fall würd ich aber in meine Garagenmietverträge reinschreiben, daß der Mietzins kalendermonatlich fällig ist und für Rumpftage dann eben eine kleinere Summe mit dem entsprechenden Gültigkeitszeitraum buchen. Erleichtert wahrscheinlich die Buchung und läuft dann analog zur Wohnraumvermietung.

    Ich würde es einfach offen lassen. Die externe Abrechnung geht ja beispielsweise auch nicht auf, wenn man Leerstandskosten hat und die nicht einträgt. Solange in den Einnahmen und Ausgaben der korrekte Betrag steht, der auch geflossen ist, paßt das. Nur wenn man eine größere Summe verteilt, als die Heizkostenbuchungen haben, wird eine Ausgleichsbuchung aufs Verrechnungskonto generiert. Aber wenn man einfach weniger verteilt hat, als gebucht wurde, stört das nicht weiter.

    Vielleicht ist in den Stammdaten der Zahlungsrhythmus für diese Einheit auch noch auf monatlich oder vierteljährlich gestellt. Grundsätzlich kann man diesen Warnhinweis aber auch ignorieren, wenn man sicher ist, daß die eingebenen Werte stimmig sind, hab ich schon erfolgreich ausprobiert.

    Man kann auch beliebige neue Umlageschlüssel anlegen und die dann zum Beispiel "Wohnfläche ohne Lagerhalle" oder "Wohnfläche für Kostenart XY" nennen. Geht im Gebäudeeintrag unter "Umlageschlüssel". (Wichtig ist, daß man hier nicht den Typ "Wohnfläche", sondern "anteiliger Schlüssel" nimmt, da bin ich auch schon mal drauf reingefallen, der wird anscheinend für was anderes gebraucht.)

    Jedenfalls kann man alle nichtbeteiligten Wohnungen in den neuen Flächenschlüsseln dann auf 0 m² setzen, alle anderen auf die echten m². Und wenn als Teiler trotzdem die Gesamtfläche gelten soll und nicht der addierte m²-Wert aus den beteiligten Wohnungen, gibt's auch einen Trick: Beim Anlegen des neuen Flächenschlüssels unten in den "Zusatzinformationen" den Basiswert eintragen. Dann wird alles korrekt berechnet und es sieht vielleicht auch hübscher auf der Abrechnung aus, als wenn man nur mit Wohn-/Gewerbe-/Heizfläche arbeitet.

    Hatte diese Darstellung auch gehabt, als ich das Programm auf den kleineren Bildschirm legte (hab zwei). Anscheinend ist die Trennlinie zwischen dem Inhaltsverzeichnis (links) und der eigentlichen Abrechnung (rechts) an den rechten Fensterrand gerutscht. Einfach am rechten Rand der Abrechnung mit dem Mauszeiger drüber, bis er die Form ändert, dann die Trennlinie mit gedrückter linker Maustaste nach links schieben. :)

    Innerhalb eines Gebäudes links unten: "Wirtschaftliche Auswertungen > Einnahmen und Ausgaben". Dann lässt sich oben die "Auswertungsart" auswählen. Für den genannten Zweck können folgende Arten hilfreich sein:

    • Einnahmen-Überschuss-Rechnung
    • Liste der Einnahmen und Ausgaben
    • Liste der Kontobewegungen

    Die Auswertungen kann man dann noch beeinflussen, zB welche Zeiträume ausgewertet werden. Am besten ist wahrscheinlich, mal diverse Einstellungen auszuprobieren, dann sieht man ja, was man für den jeweiligen Zweck am besten nutzen kann.

    "Wirtschaftliche Auswertungen > Einnahmen und Ausgaben" ist schon richtig, auf der Seite kann man dann oben die "Auswertungsart" "Liste der Kontobewegungen" wählen. Darunter sind Einstellmöglichkeiten für den ausgewerteten Zeitraum und noch weiter unten kann man steuern, welche Buchungs- und/oder Bankkonten ausgewertet werden.

    Für die Mieten brauchen keine eigenen Buchungsvorlagen angelegt werden, die macht das Programm selbst anhand der Stammdateneinträge. Arbeitet man mit Vorlagen auf der Einnahmenseite, braucht man nur in der Vorlagenauswahl auf "Mieten" (oder bei Eigentümern "Umlagen") zu klicken, statt auf "Eigene", da sind stets die Beträge der Stammdaten drin, auch bei Änderungen im Zeitverlauf. Schneller geht aber wahrscheinlich das Vorgehen über Assistenten und dort Mieten verbuchen oder offene Posten erzeugen und dann verbuchen.

    Wenn die in der Vergangenheit gelaufenen Buchungen sowieso mittlerweile egal sind, würd ich das mit einer Anfangsbestandsbuchung machen und in der das Buchungsdatum vor den aktuellen Abrechnungszeitraum legen. Wenn man diese Buchung eingibt, sieht man in der Buchungsmaske direkt bei der Eingabe des Betrages, wie sich das auf den aktuellen Kontostand (also Saldo aus allen vorhandenen Buchungen) auswirkt. So bekommt man meines Erachtens am schnellsten den Kontostand stimmig.

    Würd ich mit einem eigenen Umlagekonto und einem eigenen Umlageschlüssel machen. Geht beides in Stammdaten -> Gebäude.


    Dort zunächst den Punkt Umlageschlüssel aufrufen und Neu. Bezeichnung zB "Filtermatten". Typ "Anzahl Schlüssel". Einheit "Stück" oder "verbrauchte Filtermatten".


    Dann der Punkt Umlagekonten, dort auch wieder Neu. Bezeichnung zB "Abrechnung Filtermatten". Kategorie "Nebenkosten (umlagefähig)". Umlageschlüssel: Der eben angelegte.


    Dann unter Stammdaten -> Wohnungen/Einheiten. Hier in "Anteile der Wohnung/Einheit an den Umlageschlüsseln" für jede Wohnung für diesen neuen Schlüssel mit Stichtag Abrechnungsende (oder Ende Mietvertrag) eintragen, wie viele diese Mietpartei verbraucht hat.


    Dann von Hand Gesamtpreis der in diesem Gebäude in diesem Jahr verbrauchten Filtermatten ermitteln und Rechnung dazu buchen - genau der Betrag, auf das eben angelegte Umlagekonto und Gültigkeitszeitraum das Abrechnungsjahr.


    Wenn ich alles richtig verstanden habe, sollte das zum gewünschten Ergebnis führen.

    4590 lässt sich gar nicht direkt bebuchen. Das ist ein Sammelkonto, dass die im Zeitraum auf irgendwelchen HK-Konten (üblicherweise mit Kontonummern 45xx) erfassten Buchungen addiert, damit man z. B. Abschläge oder Heiznebenkosten (ggf. mit Angaben §35a EStG) gesondert erfassen kann. Am einfachsten ist es natürlich zum Jahresende nur den Komplettbetrag auf 4599 zu buchen, aber so kann man seinen Bankkontostand unterjährig nicht stimmig halten.

    Das kommt, wenn man einen externen Ableser für die Heizkosten eingestellt hat und in der Kostenverteilung mehr auf die Mieter verteilt hat, als zu dem Zeitpunkt in Einnahmen & Ausgaben gebucht ist. Legt das Programm erst Mal aufs Verrechnungskonto, weil die Kosten ja irgendwo gebucht sein müssen und es nicht weiß, wie bezahlt wurde.


    Hier ist das reguläre Vorgehen externe Ableser ganz brauchbar aufbereitet: https://www.buhl.de/faqs.html?article=781