Beiträge von MB665

    Da es eine sonstige, hier nicht steuerbare Leistung ist, sollte die im Fall Schweiz m.W. ins Feld 21, Feld 60 ist bei Lieferungen, also wo auch Ware verschoben wird, zutreffend.

    Also nach Info meiner Stb verbuche ich meine Ingenieursleistungen mit der Schweiz unter Kto. 8337, das läuft dann auf Feld 60. Rechnungsempfänger sind immer Unternehmen mit Sitz in der Schweiz. Und ebensolche Leistungen in die EU laufen seit 2019 auch darauf. Vorher war es Konto 8336.

    Reverse Charge konforme Rechnungsstellung natürlich vorausgesetzt.

    Okay, für den Fall der Schweiz muss die UVA in Feld21 gefüllt werden, dann kann man das auch über EU-Sonstige Leistung laufen lassen, das würde dann einen Teil des Problems lösen :) Oder?

    das verstehe ich gerade nicht.

    Um was genau geht es denn in der Rechnung? Geht sie an Unternehmer oder Privatpersonen? Hat der Rechnungsempfänger eine schweizerische MwSt-Nr? Schau mal §13b Absatz 5 UStG. Der ist fürchterlich, aber da werden die Voraussetzungen für Reverse Charge gelistet.

    Wenn das für Euch zutrifft, muss der Nettobetrag in Feld 60 und auf die Rechnung Eure USt-ID, die CH-MwSt-ID des Rechnungsempfängers und natürlich der Satz, dass der Leistungsempfänger die Steuer schuldet.

    Das Problem sehe ich auch. Magst Du uns verraten, wo Du gelandet bist ?

    Ich habe ja noch weitere Anforderungen, die alles verkomplizieren: Vermietung, Büro und Privat im eigenen Haus. Das bedeutet für die Buchhaltung, dass ich alle Kosten, die das Haus betreffen, nach bestimmten Schlüsseln aufteilen muss. Also die Buchung für das Wasser z.B. 50%, 40%, 10%, Darlehenszinsen, Versicherungen nach Nutzfläche usw. Dann muss der Vermietungsanteil in die ESt-Erklärung, der Büroteil in die EÜR und bei Handwerkerleistungen auch noch 20% vom Privatanteil in die ESt. Alles aus einer Buchung - und das Ganze bitte möglichst automatisch. Und die partiellen Privatentnahmen und Privateinlagen nicht zu vergessen, je nachdem, von welchem Konto was gezahlt wurde.

    Dieses Splitten nach vorgegebenen Kriterien ist das Killerargument für die meiste am Markt verfügbare und bezahlbare Software. Im Unternehmer habe ich das mit Dauerbuchungen gegen den Kreditor gelöst, also eine halbseidenene doppelte Buchführung trotz EÜR und IST-Versteuerung.

    Zweite Anforderung: Alles läuft bei mir lokal, keine Webanwendung.

    Dritte Anforderung: Angebote und Rechnungen in Deutsch oder Englisch wählbar.

    Vierte Anforderung: Internationalität, also Reverse Charge, EU und Drittländer ohne Reverse Charge.


    Ich konnte nichts finden.


    Ich habe daraufhin selbst entwickelt und nutze nur noch WISO Mein Geld für die Buchhaltung, ergänzt um Excel und Word (für Angebote und Rechnungen).

    Die Abschreibungen und Artikeldaten hatte ich zuvor auch beim "Unternehmer" bereits mit Excel gemacht und dann via Importfunktion bzw. händisch (Abschreibungen) ins Programm übertragen. Denn selbst die Version Mittelstand kann Abschreibungen nur schlecht handeln. Was ist z.B. eine Sonderabschreibung?

    WISO Mein Geld ist ein mächtiges Tool, das allerdings auch seine Macken hat. Aber damit kann ich mittlerweile (fast) umgehen. Nur die Umsatzsteueranalyse hat Bugs, da warte ich auf eine Antwort vom Support.

    Ich habe mir einen eigenen Kategoriebaum mit DATEV-Konten erstellt und mit 3 weiteren selbst erstellten Kategoriebäumen verknüpft:

    - für die Verrechnung der Privatentnahmen/Einlagen/Anlagen

    - für die Steuerschlüssel (3 und 4-stellig nach DATEV)

    - für die ESt, die direkt die Felder aller für mich erforderlichen Formulare summiert (da steckt auch die komplette EÜR drin) und zuletzt

    - der vorhandene Umsatzsteuerbaum von WISO (da hoffe ich, dass es ein Update für die EU und 13b-Tatbestände gibt) für die schnelle UStVA.


    Über Regeln erfolgen die Splits und die Zuordnung zu den DATEV-Konten sofort beim Abruf der Kontoauszüge. Die Belegnummern kommen in das Feld Notiz, auch dieses lässt sich per Regel sofort befüllen. Damit sind etwa 70% der Arbeit erledigt. Meine Belege (alle als PDF-Datei vorliegend) werden mit den Buchungen verknüpft und sind somit direkt aufrufbar.


    Die UStVA, UStE, ESt mit EÜR und Anlagenverzeichnis mache ich dann direkt mit ELSTER und nutze die Auswertung in Mein Geld für die Summen der einzelnen Felder. Denn leider hat auch das WISO-Steuersparbuch versagt, die Schnittstelle zwischen Mein Geld und Steuer-Sparbuch ist für die EÜR und die ESt nicht brauchbar; obwohl alle Daten vorhanden sind, wäre extrem viel Nacharbeit zu machen, da die Sachkonten nicht übernommen werden.


    Für den Jahresabschluss werden die Buchungen in Excel exportiert und dort die Kontoblätter per Makrobefehl erstellt. Auch die Buchungen auf die Umsatz- und Vorsteuerkonten anhand meiner Steuerschlüssel-Kategorien. Das ist dann die letzte Kontrolle. Alles in PDF drucken und gut ist.


    Das war extrem viel Arbeit, aber es war auch schon vorher im "Unternehmer" extrem viel, und dafür ist das Programm einfach zu teuer.


    Der Versuch mit einem Steuerbüro ist übrigens kläglich gescheitert. Zu viele Fehler für zuviel Kosten.

    da hast Du recht. Das war auch für mich der Grund, mich vom Programm zu verabschieden. Das Problem ist, dass es scheinbar niemanden interessiert. Ich verstehe es nicht. Gibt es so wenige Anwender, die EU/13b-Tatbestände haben? Im Exportland Deutschland? Als Solo-Selbständige ist DATEV oder Lexware für meine Anforderungen einfach zu teuer und aufwendig. Aber die Datenbank lexinfo von denen ist sehr gut.

    Eigentlich bin ich Ingenieuse, aber mittlerweile brauche ich mich vor keinem Steuerberater mehr diesbezüglich zu verstecken...

    Ich könnte generell nur k..., wenn mindestens 2 Monate im Jahr für Verwaltungsaufgaben draufgehen.

    ja, es muss schon im Vorgang sein, sonst gibt es nachher Durcheinander. Spätestens beim Verbuchen :wacko:


    Es ist ein Jammer, dass es im Hause Buhl/Microtech generell so große Probleme/Unverständnis für Buchungen mit Auslandsbezug gibt. Mir wollte der Support (WISO Sparbuch) glaubhaft machen, dass 13b UStG für die Schweiz nicht gilt - und man es deswegen ja auch nicht braucht...

    Hallo,

    das sind alles Vorgänge, die in den vorhandenen Steuerschlüsseln in Unternehmer nicht abgebildet werden.

    Ich kann nicht mehr sagen, wieviel Zeit ich damit vertan habe, die Änderung der MwSt-Sätze in 2020 war dann der Hammer. Von dem Programm habe ich mich zwischenzeitlich verabschiedet. Zu Vieles ist einfach Murks.


    Es bleibt Dir nichts anderes, als die Ust-Schlüssel selbst anzulegen. Deinen 1. Fall habe ich oben beschrieben. Sonstige Leistung Drittland hatte ich bisher nicht (das sind alle Ländern außerhalb der EU mit denen kein Reverse-Charge-Abkommen getroffen ist. Die Sonstigen Leistungen in die Schweiz werden seit 2019 mit den gleichen Steuerschlüsseln wie EU abgerechnet.

    Bei der Adresse wird dann der neue Steuerschlüssel eingetragen.

    Im Layout musst Du dann auch noch Änderungen vornehmen, damit der Hinweis auf Reverse Charge erscheint.


    Viele Grüße

    arnsteiner Hi, ich muss mich hier mal zu Wort melden. Leider deckt einigermaßen bezahlbare Software nicht alle Bedürfnisse eines Anwenders ab. Insbesondere dann, wenn mehrere Einkunftsarten von einer Buchung betroffen sind - das ist eine längere Geschichte.

    Ich hatte z.B. WISO Unternehmer Mittelstand - damit kann man aber keine EÜR übermitteln. Nach einigen Jahren Stress mit Unternehmer und der ehrlichen Antwort von Buhl, dass es das was ich benötige, bei ihnen nicht gibt, habe ich mich dazu entschieden, selbst ein Programm zu schreiben.

    Ich habe und hatte aber immer das Problem, meine Buchungen in WISO Sparbuch zu übertragen.


    Es geht einfach nicht!


    Ich kann zwar Buchungen importierenn, aber die Sachkonten werden nicht übernommen! Alles nochmal von Anfang - das ist Nonsens.

    Dann geht es halt direkt über Elster.

    Sie brauchen noch mehr Infos. Haben aber nicht verstanden, dass es zunächst um die EÜR geht.

    Ich bin gerade am Zusammenstellen der Probleme mit Screenshots und Erläuterungen. Dazu habe ich die Kategorien in MG wieder zurückgesetzt, erneut importiert usw.

    Es werden prinzipiell alle Informationen beim Import übernommen. Sie werden nur nicht verwendet.

    Hallo juelich,


    ich habe das gleiche Problem. Die Datenübernahme funktioniert nicht mehr wie früher. Die Zuordnung der Kategorien klappt gar nicht.

    Meine Vorgehensweise, so wie ich sie mir vorstelle:

    1. Kategorisierung und Splitt der Buchungen in WISO Mein Geld (z.B. eine Buchung in Werbungskosten Vermietung, Betriebsausgaben, Privat), entsprechende Zuordnung der Vorsteuer und erforderliche Umbuchung als Privateinlage/Privatentnahme - abhängig vom Zahlungskonto. Bei den Kategorien sind bereits die Konten (SKR03) inkl. aller Privatkonten (z.B. Krankenversicherung) eingepflegt. Außerdem auch die Kategorien für die Steuer. Es sind also bereits alle Daten vorhanden!

    2. Import der Buchungen ins Steuer-Sparbuch aus WISO Mein Geld und automatische Zuordnung der bereits vorhandenen Sachkonten und Vorsteuer/Umsatzsteuer

    3. UStVA, EÜR, Anlagenverzeichnis im Steuer-Sparbuch

    4. Umsatzsteuererklärung im Steuer-Sparbuch

    4. Einkommensteuererklärung im Steuer-Sparbuch


    So war mein Plan...


    Leider muss ich jetzt feststellen, dass die Zuordnung der Kategorien nicht funktioniert. Es ist völlig wirr. Ich finde auch keine Möglichkeit, die Kategorien im Sparbuch in irgendeiner Form zu bearbeiten. Auch die Steuerbeträge werden nicht importiert. Mit den vorgegebenen Steuerkategorien in WISO Mein Geld ist keine EÜR möglich - sie sind viel zu pauschal, Einnahmen gibt es wohl nicht??? Die Sachkonten werden nicht vorbelegt, obwohl vorhanden.


    Ich habe ein Ticket beim Support eingereicht, die bisherige Antwort war wenig befriedigend. Ich versuche es nochmal, die Problematik verständlicher darzustellen - meine Hoffnung ist allerdings gering.


    Ich werde wohl doch noch selbst programmieren müssen (da weiß ich wenigstens, was ich tue), um dann die Summen der einzelnen Sachkonten per Copy & Paste in die EÜR zu übertragen.


    Traurige Welt im "High-Tech-Deutschland", wenn es noch nicht mal innerhalb der Programme EINES Anbieters funktionierende Schnittstellen gibt.


    Gruß MB665

    Hallo,

    ich habe gerade ein Problem mit der Online-Kontenabfrage. Ich habe Kontoauszüge gelöscht, um sie erneut einzulesen, das hat in der Vergangenheit funktioniert.

    Da kam dann auch immer eine Abfrage, ob das letzte Abfragedatum geändert werden soll. Diese Abfrage kam diesmal nicht, was mich schon stutzig gemacht hat.


    Ich habe das letzte Abfragedatum im Bereich Bankkonten geändert, jedoch ohne Erfolg. Es werden keine Umsätze abgerufen.

    Im Protokoll steht:

    Keine Leserechte auf RegPath "SOFTWARE\Buhl Data Service GmbH\LetsTrade5".



    Habt Ihr eine Idee?

    Hallo Chris,

    in der FiBu habe ich auf die beiden Konten die AfA und Sonder-AfA gebucht und dann die Summe im Anlagenmodul als Abschreibung eingetragen. Es geht nicht anders.

    Ist halt nicht das, was das Programm eigentlich leisten sollte.

    Auch mit Investitionsabzugbetrag und der Hinzurechnung im Jahr des Kaufs muss alles erst extern gerechnet und dann gebucht werden.

    Das kann das Steuer-Sparbuch besser. Aber es gibt leider keine Schnittstelle zwischen Unternehmer und Sparbuch.

    Gruß,

    Martina