Beiträge von MB665

    Hallo ChN3,


    eine Korrektur der EÜR wäre nur notwendig, wenn Du hohe betriebliche Schuldzinsen hast. Ist dies nicht der Fall, würde ich es so laufen lassen, aber:

    • trenne in jedem Fall betrieblich von privat mit 2 verschiedenen Bankkonten
    • wenn Du dann Überweisungen vom betrieblichen Konto auf Dein Privatkonto tätigst (um Deinen Lebensunterhalt zu finanzieren) oder aus Versehen private Ausgaben von diesem Konto zahlst, buchst Du es als Privatentnahmen (Kto. 1800)
    • wenn Du - aus welchen Gründen auch immer - eine Überweisung vom Privat- auf das betriebliche Konto machst, buchst Du es als Privateinlage auf Kto. 1890

    Du hast wahrscheinlich Dein vorhandenes (Privat-)Konto auch betrieblich genutzt. Dann wären alle nichtbetrieblichen Zahlungen z.B. auf ein Transferkonto zu buchen. Mein STB hat dafür Kto. 1362 genommen.

    Update nach Telefonat mit dem Support:

    Es gibt nur das Bedienbuch, das bereits bei Auslieferung der Standard-Version enthalten ist.

    Die Hilfe-Datei - ebenso schon in der Standard-Version enthalten - fehlt bei Professional und Mittelstand.

    Da ich sie noch aus der ersten Installation hatte, wird sie ins Installationsverzeichnis kopiert.


    Der Support ist über die unvollständige Installation informiert und will Abhilfe schaffen...

    Hallo,


    nach einem kurzen Intermezzo mit Unternehmer Professional habe ich auf Mittelstand up-gegraded. Naja, das Upgrade aus der Software hat natürlich wieder nicht funktioniert, man kann nur neu kaufen und muss dann wieder mit Buhl verhandeln. Professional ist meiner Meinung nach nur Geldmacherei. Versprochen wird z.B. die Anlagenbuchhaltung. Was bekommt man: eine halbe Anlagenbuchhaltung. Denn die Bebuchung der Anlagenkonten im Hauptbuch wird nicht in die Anlagen übernommen, das funktioniert erst ab der Version Mittelstand. Diese Info findet sich - in der nicht mitgelieferten Hilfedatei! Ich hatte sie zum Glück gesichert. Meine diesbezügliche Anfrage beim Support via E-Mail wurde mit einer Standardantwort abgetan, auf die Bemerkung hinsichtlich der fehlenden Hilfedatei wurde gar nicht reagiert.

    Das ist nur ein Beispiel von einigen fehlenden Features (unvollständige Kontengliederungen, Umsatzsteuerschlüssel, Kontakte und Kalender, ...?????????)


    Nun also die Version Mittelstand.


    Und wieder: keine Hilfedatei, eine Datei "Bedienbuch.pdf" existiert - es ist die einzige PDF-Datei im Installationsverzeichnis - jedoch ohne Hinweis auf die Anlagenverwaltung, die erweiterte Buchhaltung mit Nebenbuch1, die Dokumentenverwaltung ... - der Inhalt ist entsprechend der Standard-Version.


    Wie soll man damit zurechtkommen? Trial-and-Error? Das Forum? Vielleicht kann sich ja jemand von Buhl dazu äußern.

    Interessant wird nun, dass der Vertragspartner die Fa. Buhl ist, der Support wird jedoch seit einigen Wochen direkt von Microtech gestellt.


    Ich will jetzt hier keine Diskussion über den "Fehler zwischen den Ohren", sondern einfach nur eine Hilfestellung insbesondere zu den erweiterten Möglichkeiten der Mittelstandsversion: Projekte, Dokumentenverwaltung und CRM-Funktionen - gab es da aus früheren Zeiten mal etwas Greifbares? Trial-and-Error verursacht langfristig leider nur Chaos.


    Vielen Dank für Eure konstruktiven Tipps!

    danke lialia, wenn es denn so einfach wäre. Perfekte Software, die hält, was versprochen wird, gut dokumentiert ist und einfach nur funktioniert.

    Das wird leider immer seltener. Und WISO Unternehmer gehört leider auch dieser Art von Programmen, bei denen vieles nur eingeschränkt funktioniert und jedes Update ein Überraschungspakt ist.

    es sitzt immer der Fehlermachende vor dem Bildschirm...

    Auf solche Hinweise kann ich hier im Forum verzichten.

    Ich schließe den Thread jetzt, bevor noch mehr unsinnige Bemerkungen, wie die von laila dazukommen.


    Vielen Dank denjenigen, die versucht haben, konstruktiv zu helfen.

    Gruß, Martina

    Und das ist das einzig Richtige - der Gesetzgeber hat hier keine Ausnahme von der EU-Regelung gemacht (ist wohl auch nicht vorgesehen in der Richtlinie). Für EU-Umsätze gibt es keine Istversteuerung - hier gilt immer die Sollversteuerung.

    Dann hätte ich eine falsche Info von meinem Stuerberater bekommen. Bei der Umsatzsteuer ist es ja in meinen Fällen - bisher - ohnehin egal. Entweder heben sich Umsatz- und Vorsteuer auf oder der Kunde zahlt die Umsatzsteuer. Aber bei den Erlösen zählt nunmal der Zeitpunkt der Zahlung. Und es wäre kurios, wenn Die Umsatzsteuer nach Rechnungsstellung und der Erlös nach Zahlungseingang gebucht wird.

    Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

    Hallo Maulwurf,

    der Support konnte mir leider auch nicht weiterhelfen. Schon nicht bei den Umsatzsteuerschlüsseln für 13b (keine Bauleistungen). Irgendwie komme ich mir mit meinem international tätigen 1-Frau-Ingenieurbüro ziemlich einsam hier im Forum vor...

    Für deutsche Kunden funktioniert die EÜR mit IST-Versteuerung, bei EU und Reverse Charge Drittland eben leider nicht. Es geht alles sofort auf Erlös und Umsatzsteuer sobald die Rechnung erstellt wird.

    Da habe ich schon alles mögliche probiert. Zum Glück habe ich generell nicht viele Rechnungen, so dass es noch machbar ist, sie im Auftragsbuch zu ändern. Und "Mein Büro" habe ich mal getestet, das würde meine Mitarbeiterin völlig durcheinanderbringen.

    Viele Grüße,

    Martina

    Hallo Maulwurf,

    ich habe ja auch schon viel hin und her überlegt. Ich muss ja aber die Rechnung stellen - sonst komme ich ja nie an mein Geld...

    Und die Rechnung geht nun mal über den gesamten Betrag. Die Änderung des Rechnungsdatums ist lt. meines SB nicht zulässig. Und Unternehmer akzeptiert nun mal keine periodenfremden Buchungen - was ja auch korrekt ist. Nur funktioniert leider EÜR in Verbindung mit IST-Versteuerung und §13b in dem Programm nicht ;( Die Rechnungen wieder wie früher in Excel zu erstellen wäre ja irrsinnig.


    Und ich verstehe auch die Logik nicht, dass ich etwas als Erlös verbuchen soll, was ja eigentlich ein Null-Summen-Spiel ist - ok, ich bin nur Ingenieuse ;).


    Im Normalfall habe ich eine Hotelrechnung, die ich dem Kunden in Rechnung stelle und gleichzeitig als Betriebsausgabe verbuchen kann - und/oder meine Tagespauschalen usw. Das ist ja hier nicht so. Und es sind immerhin mehr als 3.000 EUR, um die es hier geht. 3x USA-Reise über insgesamt 6 1/2 Wochen - da kommt schon was zusammen.
    Und welches Restaurant stellt schon eine Rechnung auf den Auftraggeber aus - von den Gebühren der Kreditkarte mit 1,75% ganz zu schweigen...


    Und da sage mal Einer EÜR sei einfach...


    Ich lasse es jetzt mal so laufen.

    Viele Grüße, und danke für den konstruktiven Beitrag :)

    Martina

    Konto 1362 hat mein SB 2013 eingeführt für "Geldtransfer". Und 1591 ist entstanden, um "echte" durchlaufende Posten von diesen Reisekostenverrechnungen für diesen einen speziellen Kunden abgrenzen zu können.

    Die Reisekosten sind in USA entstanden - dort war ich im Auftrag meines Auftragsgebers.


    Alle Originalbelege sind per Post zum Kunden in die Schweiz gesandt worden. Als Nachweis habe ich nur noch die Scans von den Belegen, meine Kontoauszüge und den Vertrag mit dem Kunden. Aus diesen Unterlagen sollte für einen Prüfer klar ersichtlich sein, dass es sich hierbei um Auslagen für den Auftraggeber handelt.


    Wenn ich zur Rechnungsstellung im Vorjahr keine Korrektur mache, wird der Erlös bereits zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung umsatzrelevant. Bei der EÜR ist das aber falsch, da zählt nur der Geldfluss - im nächsten Jahr.

    Hallo,

    also nochmal im Klartext und genau lesen:


    Mein Kunde zahlt mir alle Reisekosten gegen Originalbeleg in voller Höhe. Das sind Fahrtkosten, Hotelkosten, Restaurantkosten, Getränke im Supermarkt - einfach alles komplett. So sehen es die Reisekostenrichtlinien meines Kunden vor und auch der Vertrag, den ich mit ihm habe.


    Es sind also durchlaufende Posten!


    Ich ziehe für diese Kosten keine Vorsteuer, es sind auch keine Betriebsausgaben. Aber natürlich Kosten, die bei mir auf dem Kreditkartenkonto, Kasse und Bank im alten Jahr angefallen sind und die ich verbuchen muss - z.B, auf Konto 1591.

    Wenn ich meine Rechnung erstelle, erfolgt automatisch programmseitig über den ganzen Betrag (also umsatzrelevante Leistungen und zu verrechnende Reisekosten) die Buchung Debitor an Erlöskonto 8337.

    Dies ist jedoch nicht richtig, ich muss es also korrigieren, weil

    1. EÜR - also Erlös erst bei Zahlung in 2019
    2. IST-Versteuerung
    3. Ein Teil des Rechnungsbetrages sind die Reisekosten, für die ich ja keine Belege (mehr) habe und sie auch nicht als Betriebsausgaben buche.

    Also splitte ich zur Rechnungsstellung der Übersicht halber auf:

    1. Leistungen auf 1590 (richtiger wäre 1371 gewesen)
    2. Reisekosten auf 1591

    Mit der Eröffnung des Jahres 2019 erstelle ich die EB-Werte u.a. für die Debitoren und die Konten 1590 und 1591.

    nun kommt die Zahlung im Januar des nächsten Jahres:

    1. Buchung Bank an Debitor -> Saldo 0,-
    2. Buchung Leistungsteil Konto 1590 an 8337; Saldo 1590 = 0,- Erlöskonto ist bebucht
    3. Buchung Reisekosten Konto 1591 wohin? Mein Vorschlag wäre Konto 1362.

    Im Übrigen wäre es wohl nicht korrekt, eine Rechnung aus November 2018 zu ändern auf Januar 2019. Zumindest nicht aus Sicht meines SB.


    Viele Grüße,

    Martina

    Hallo,

    ich habe eine Frage an die Buchhalter unter Euch. Meine Basisdaten: EÜR, SKR03, IST-Versteuerung


    Im Vorjahr habe ich eine Rechnung an einen Schweizer Kunden gestellt, die im Januar bezahlt wurde. Die Rechnung teilt sich in einen Leistungsteil und die Reisekosten, die vom Auftraggeber gegen Originalbeleg erstattet werden.

    Da WISO Unternehmer die EÜR leider nur für das Inland beherrscht, habe ich die Rechnung zum Ende des Jahres aufgeteilt: Debitor an 1590 für den Leistungsteil und Debitor an 1591 für die Reisekosten.

    Dann Jahresabschluss und Erzeugung der EB-Werte für die Debitoren und u.a. für die Konten 1590 und 1591.

    Mit der Zahlung im Januar:

    1. Buchung Bank an Debitor über den gesamten Rechnungsbetrag
    2. Buchung 1590 an 8337 Leistungsanteil, Erlös. Wirksam in der UStVA im Januar
    3. Nun sind Debitor und Kto. 1590 ausgeglichen, was aber mache ich mit den Reisekosten auf Kto. 1591? Kann ich die z.B. auf Kto. 1362 buchen?

    Vielen Dank!

    Hallo Buhlisti,

    ich beschäftige mich zur Zeit auch gerade mit der Frage Leasing oder Kauf.

    Mir fällt aber bei Deinen Angaben einiges auf:

    Als IT Techniker fahre ich jährlich ca. 55.000 Km mit meinem privat finanzierten Wagen. Kosten werden durch die Kilometerpauschale abgesetzt.


    Wenn ich bisher richtig gemacht habe, kann ich dadurch ca. 30000Km x € 0,3 = ca. € 10000,- Kosten geltend machen.

    Das bedeutet, Du fährst 30,000 von 55.000 km geschäftlich veranlasst? Dann hast Du gar keine Wahl, das Auto muss mit >50% der gefahrenen km ins Betriebsvermögen. Zwischen 10 und 50% kann man wählen, ob das Auto betrieblich oder privat zugeordnet ist. Unter 10% ist es in jedem Fall privat.

    Wenn es ein betriebliches Fahrzeug ist, kannst Du zwischen der 1%-Regelung und der Führung eines Fahrtenbuches wählen, aus dem dann der private Anteil genau ermittelt werden kann.

    Entgegen einiger obiger Aussagen halte ich die Führung eines einwandfreien Fahrtenbuches um ein vielfaches aufwändiger als die Erstellung von Reisekostenabrechnungen - die muss ich ja ohnehin machen, sie sind allerdings nicht so detailliert wie ein Fahrtenbuch (bezogen auf Zwischenstationen/Umwege).

    Und - was ich auch nicht wusste: es entscheidet beim Fahrtenbuch jeder Start, ob es eine Privatfahrt ist oder nicht. Also z.B.:

    Abfahrt im Büro zum Kunden (250 km, betrieblich), von dort über eine andere Route zu den Eltern (70 km, privat) und danach wieder nach Hause (240 km, privat). Von 560 km sind also nur 250 km betrieblich! Wie sich das Ganze in einer Reisekostenabrechnung darstellt, wirst Du Dir denken können ;)

    Natürlich lässt sich auch ein Fahrtenbuch manipulieren. Aber hierfür ist der Aufwand meiner Meinung viel zu hoch. Und wenn der Prüfer Zweifel hat, war sowieso alles umsonst.

    Nutzt Du Dein Privatauto geschäftlich (in Deinem Fall wahrscheinlich nicht möglich!), kannst Du entweder die Pauschale von 0,30 EUR/km ansetzen oder Du ermitteltst Deine Autokosten (Abschreibung, Zinsen, Steuer, Versicherung, Reparaturen und alle weiteren Kosten) und daraus Deine individuellen km-Kosten pro Jahr. Je nach Fahrzeug können die ganz schnell bei über 0,60 EUR/km liegen. Und für den anteiligen Anteil darfst Du dann auch noch die Vorsteuer ziehen - wenn Du berechtigt bist.


    Die Frage Leasing oder Kauf? Aktuell tendiere ich aufgrund der Unsicherheit wegen des Diesels zum Leasing.


    Viele Grüße,

    Martina

    Ok, ich habe die gleiche Mail bekommen und entschieden, erst einmal abzuwarten, denn so ohne offizielle Info seitens des Vertragspartners (Buhl) geht das ja nicht. Ich hatte damals bei der Erstanschaffung Herrn Jäger als Kontakt seitens Buhl, aber weitere Serviceleistungen wurden mit Buhl direkt gehandelt.

    Also alles i.O. - Viel Lärm um nichts!


    Ich hätte allerdings erwartet, dass Buhl mit einer klärenden E-Mail an die Kunden reagiert.


    Viele Grüße,

    Martina

    Hallo Chris,

    ja, das war alles in Ordnung - immer erst nach dem Drucken. In meiner Verzweiflung habe ich dann einfach geändert, gespeichert, das Programm beendet, wieder alles richtig gestellt, wieder gespeichert und neugestartet - und plötzlich ging es wieder. Wer weiß, welche Bits und Bytes mich da wieder veräppeln wollten :rolleyes:


    Viele Grüße,

    Martina

    Hallo,


    das Programm erzeugt mir plötzlich keine Auftragsbuchungen mehr, wenn ich eine Rechnung erstelle.

    Die Parameter habe ich mehrfach gecheckt. Wenn ich eine Rechnung storniere, wird sie allerdings mit negativem Saldo im Auftragsbuch gelistet. Höchst seltsam:/

    Offene Posten werden erstellt.


    Hat jemand von Euch Experten eine Idee, was die Ursache sein kann?


    Vielen Dank für Eure Unterstützung,

    Martina


    WISO Unternehmer Professional Build 19.0.6045 unter Windows 10 Professional

    Vielen Dank für Eure Infos und Hinweise :)

    Ich habe mir die Testversion mit ein paar Modulen mal heruntergeladen und ein bischen herumgespielt. Ich bleibe bei Unternehmer, werde aber wahrscheinlich upgraden. Die Bedienung und Oberfläche, vor allem aber die Möglichkeiten in der Buchhaltung und beim Import sind doch sehr unterschiedlich. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was meine Mitarbeiterin für einen Aufschrei von sich geben würde, wenn ich sie "jetzt schon wieder" mit was Neuem konfrontieren würde.

    Nochmals vielen Dank und viele Grüße,

    Martina