Beiträge von HalloBallo

    Ja, FA/Steuernummer und Bearbeiter ist seit 2014 Derselbe. Ich hab ja sogar Anfang des Jahres mit ihm über das Thema telefoniert und nur die lapidare Antwort bekommen "wenn sie das eintragen können, dann tragen sie das ein".

    Ich ruf da morgen an

    Alles klar, bis morgen dann.

    hier meine verspätete Rückmeldung: Der Sachbearbeiter war sehr verwundert und hat gesagt "wir machen doch immer den Verlustvortrag". Ich habe dann ganz nett mit ihm gesprochen und er stellt einen neuen Bescheid aus, in dem er den Verlust auf 2017 rückträgt.


    Vielen Dank nochmal!

    Nachtrag, hier noch der Screenshot.


    Mir schwant jetzt, dass ich da noch was hätte eingeben müssen.

    Nein, sieht doch gut aus. Danach hätte ein Verlustrücktrag in das vorangegangene Kalenderjahr in maximaler Höhe erfolgen müssen.


    Dem Finanzamt bzw. dem Bearbeiter ist bekannt, dass es einen 2017er ESt-Bescheid gibt? Also dasselbe FA und dieselbe Steuernummer?

    Ja, FA/Steuernummer und Bearbeiter ist seit 2014 Derselbe. Ich hab ja sogar Anfang des Jahres mit ihm über das Thema telefoniert und nur die lapidare Antwort bekommen "wenn sie das eintragen können, dann tragen sie das ein".


    Ich ruf da morgen an

    Danke für den Hinweis.


    Also, was ich gemacht habe: Ich habe unter private Veräußerungsgeschäfte / andere Wirtschaftsgüter den Verlust eingetragen. Und auf die Frage "Soll die 2017 vorzunehmende Verrechnung... begrenzt werden" habe ich verneint.



    Ich habe keine Stelle gefunden, wo man definieren kann, dass dies mit dem Vorjahr verrechnet werden soll. Vielleicht hat auch das zu diesem Bescheid geführt. Ich rufe da morgen an.

    Ich zitiere mich mal selbst, da am Wochenende die Steuerbescheide gekommen sind. Irgendwie scheint da etwas nicht geklappt zu haben:


    Für 2018 habe ich meinen normalen Steuerbescheid bekommen, da sind die Verluste nicht erwähnt. Das ist ja auch ok, 2018 habe ich keine Veräußerungsgewinne gemacht


    Dann habe ich einen Bescheid "über die gesonderte Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags zur Einkommenssteuer zum 31.12.2018" bekommen. Da ist die eingetragene Summe als "verbleibender Verlustvortrag nach §10d Abs 4 EStG" eingetragen.


    Das Finanzamt hat das ja nun genau gegenteilig gemacht... :wacko:

    Ich bin auch einer mit dem Randthema und das Kryptowährungsthema ist das letzte, was mich ein wenig zögern lässt. Wie auch olli84 will ich meine Verluste in 2018 mit den (höheren) Gewinnen aus 2017 verrechnen lasse.


    Und wie olli84 habe ich unter Private Veräußerungsgeschäfte / Andere Wirtschaftsgüter meinen Verlust eingetragen, es stehen jetzt also negative Einkünfte dort.


    Was mich noch verwirrt hat, waren tatsächlich unter sonstige Angaben / Verlustrücktrag / "Verlustrücktrag aus dem Jahr 2019 in das Steuerjahr 2018". Da hat mir dieser Thread geholfen, dankeschön :-)



    Viele Grüße in der Hoffnung, nun alles richtig begriffen zu haben,

    halloballo


    (Buhl WISO steuer:mac 2019 Programm 9.07 (Build 1894))

    Liebes Forum,


    ich habe eine Frage zu der Versteuerung von Kryptowährungen: Ich habe in 2017 viel Gewinn mit dem Handel von Bitcoins gemacht. Diese habe ich damals unter Weitere Einkünfte, Bezüge und Ersatzleistungen / andere Wirtschaftsgüter eingetragen.


    Nun habe ich allerdings noch Kryptowährungen gehabt, die wie die Bitcoins im Wert gesunken ist. Also habe ich diese vor Ablauf der Jahresfrist veräußert und einen Verlust gemacht.


    Ich habe nun alles soweit ausgerechnet und würde gerne diesen Verlust in der Steuererklärung geltend machen. Ist dies überhaupt möglich? Und wenn ja, wo?


    Viele Grüße

    halloballo

    Hallo,

    ich sitze gerade an der Einkommenssteuererklärung für 2018 für meine Frau und mich.

    Auf unseren Lohnsteuerbescheinigungen haben wir jeweils zwei Angaben mit Beträgen, von denen ich nicht weiß, wo ich diese eintragen soll:


    Zeile 35: ZVE-AN-Anteil

    Zeile 36: ZVE-Steuer


    Hintergrund zu uns: Wir sind beide als Lehrer angestellt im öffentlichen Dienst tätig (seit 2013 bzw. seit 2016). Ich vermute, es handelt sich um die VBL Abgaben.

    Ich bin für jeden Tipp dankbar!


    Martin

    Vielen Dank für Eure reichhaltigen Antworten!!! Ich frage mich halt nur, ob der Sachverhalt wirklich komplex ist, oder ob eigentlich nur die Komplexität darin besteht, dass man alle Kosten sauber auftrennen muss. Weil - wenn unser Vater noch leben würde - wäre es ja im Prinzip nur eine normale Einkommensteuererklärung mit zusätzlichen Mieteinkünften.


    Versteht mich nicht falsch, wenn es schlau ist, einen Steuerberater hinzuzuziehen, dann sind wir die letzten, die sich dem verweigern würde. Vor Unterzeichnung des Wohnungskaufvertrages konnten wir übrigens keinen hinzuziehen, denn da hat unser Vater, der ja nie die Absicht der Vermietung hatte, noch gelebt.


    Die Frage, die ich mir noch stelle, ist, welche steuerlichen Probleme denn dort zu erwarten wären.

    Hallo,


    ich bin mir nicht ganz sicher, in welches Forum dieser Beitrag hier rein muss, aber ich versuche das mal hier. Wir haben derzeit folgenden Fall zu bewältigen:


    Unser Vater ist im Januar 2016 verstorben. Mein Bruder und ich sind die Erben zu je 50%. Ich bin Testamentsvollstrecker.


    In der Erbmasse waren eine vermietete Wohnung sowie ein „Wohnungskauf“. Das heißt, unser Vater hat im Dezember 2015 noch einen Wohnungskaufvertrag notariell beglaubigt, ist dann aber vor der Abwicklung/Finanzierung verstorben. Wir haben dann als Erbengemeinschaft den Wohnungskauf abgewickelt, die Wohnung ist seit Sommer (im Rahmen der Erbengemeinschaft) vermietet und wir haben die beiden Objekte unter uns per Erbauseinandersetzung aufgeteilt.


    Erbschaftssteuer zahlen wir nicht (Bescheid ist bereits erfolgt) und die Einkommentssteuererklärung unseres Vaters für 2015 haben wir bereits erledigt.


    Nun kommen aber die Steuererklärungen für das Jahr 2016:


    1. Wir machen eine Einkommenssteuererklärung für unseren Vater bis einschließlich des Tages, wo er verstorben ist. Diese geben wir beim Finanzamt des Wohnsitzes unseres Vaters ab
    -muss das eine Feststellungserklärung sein? Die andere Steuererklärung habe ich so abgegeben, da musste ich aufgrund Vermietung eh was nachzahlen.
    -da kommen aus meiner Sicht nur die Pension (er war Beamter im Ruhestand, also anteilig auf die Tage im Januar?) sowie anteilig die Mieteinnahmen/Mietausgaben hinein. Und Krankenversicherung.
    2. Wir machen eine Einkommenssteuererklärung für die Erbengemeinschaft vom Tag des Todes + 1 bis zum Tag der Erbauseinandersetzung. Diese gebe ich als Testamentsvollstrecker bei meinem Finanzamt ab
    -diese ist ja auf jeden Fall eine Feststellungserklärung
    -da die Wohnung, dessen Kauf wir im Rahmen der Erbauseinandersetzung abwickeln mussten, in diesen Zeitraum fällt, werde ich hier die AfA-Bemessungsgrundlage ermitteln und einreichen, wenngleich die Wohnung nach der Erbauseinandersetzung mein Bruder bekommt. Wir ziehen im Zeitraum der Erbengemeinschaft die AfA ja noch von den Einnahmen ab.
    -durch die ca 1,5 Monate verspätete Zahlung (Erbschein/Kreditauszahlung kam erst nach Fälligkeitsdatum des Wohnungskaufs) werde ich in dem Zuge der AfA-Berechnung die Strafzinsen mit einbeziehen, da sie unvermeidlich waren.
    3. Im Anschluss an die Bescheide reichen wir dann unsere Steuererklärungen ein für den Zeitraum nach der Erbengemeinschaft.


    Soweit hoffe ich, dass ich das alles korrekt verdrahtet habe und freue mich über Feedbacks :-).


    Eine konkrete Frage habe ich allerdings noch: Wir haben von der Behörde einen Sterbegeldzuschuss (1 Ruhegehalt Brutto) erhalten. Dieses haben wir im Zeitraum der Erbengemeinschaft erhalten. Muss dieses daher auch auf die Steuererklärung aus obigen Punkt 2?


    Vielen Dank und viele Grüße