Beiträge von Mr.Jingles

    ….hmm. Wenn man die Fragestellung von Pit ließt, geht es nicht um die Kleinunternehmerregelung im Sinne des Umsatzsteuergesetzes. Es geht um die Fahrtkosten bei Nutzung eines ansonsten privaten PKW.
    Ich setze mal voraus, dass es eine kleine Nebentätigkeit ist und hier nur gelegentlich etwas Taschengeld verdient wird. Da setzt man idR pauschal 30Ct/km an. Fahrtenbuch und Ermittlung mit Aufteilung der tatsächlichen Kfz-Kosten sind ehr nicht notwendig.

    Ich kann Petz nur recht geben. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass bei dem "manuellem Eingreifen" schon mal was schief laufen kann. Zudem ist die Berechnung der Vorsorgeaufwendungen, grade auch bei der Einzelveranlagung von Ehegatten, ein Wissenschaft für sich. Das ist so am Telefon, zwischen Tür und Angel, schwierig nachzuvollziehen. Da darf man sich nicht gleich abwimmeln lassen
    Ich würde hier auch Einspruch einlegen und Aussetzung beantragen. Hilfreich ist es sicher, wenn Du einen Ausdruck Deiner Berechnung beifügst. Dann kann man beim Finanzamt einfacher nachvollziehen wo die Abweichungen liegen.
    Ist Deine Berechnung okay, wirst Du wohl geänderte Bescheide bekommen. Wenn nicht, wird man Dir den Sachverhalt erläutern und Dich zu Rücknahme der Einsprüche auffordern. Du kannst dann noch immer prüfen, ob eine Zusammenveranlagung günstiger ist und diese beantragen.

    Hallo,

    seit kurzem führe ich mein Giro-Konto und das Tagesgeld bei meiner Sparkasse online. Auch mein Wertpapierdepot bei der DekaBank ist hier eingebunden.
    Das heißt, ich kann mich über die Spk-Hompage im Onlinebanking anmelden und den Wert meiner Deka-Fonds abrufen, Käufe und Verkäufe tätigen etc.

    Das Girokonto und Tagesgeld konnte ich bei Mein Geld inzwischen auf Online umstellen. Beim Deka-Depot ist es mir leider nicht gelungen. Ich komme an den Punkt wo man Benutzeridentifikation und Pin eingibt und dachte hier wären die selben Eingaben zu tätigen, wie die bei den Spk-Konten funktioniert haben. Ich bekomme hier aber die Meldung "Verarbeitung nicht möglich (9010); PIN falsch (9942).

    Meine vorsichtige Vermutung ist, dass ich bei Deka-Bank direkt einen eigenen Onlinezugang beantragen muss und dort einen separaten Benutzernamen und eine Pin bekomme. Kann das sein? Oder ist es möglich das zu umgehen und das Deka-Depot bei Mein Geld über den Sparkassenzugang online zu führen?


    Hat jemand Erfahrung mit dieser Problematik? Ich denke es gibt hier sicher viele Spk-Kunden mit Deka-Depot. Wie habt Ihr das gelöst?

    Schon mal vielen Dank für die Hilfe, bleibt gesund!

    Jingles

    Du hast schon recht, es ist eine Mordsarbeit. (......und immer schön aufpassen, dass auch das Datum stimmt ....grrrr!) Mir liegt es natürlich fern Dich zu verfluchen! Deine Anleitung hab ich mir ausgedruckt und ich denke, ich weiss jetzt wie es geht. Allerdings, wenn ich es so sagen darf, ich hätte erwartet, dass so ein teures Programm ein wenig einfacher zu bedienen ist. Mal schauen wie lange ich brauche, bis ich das nachgebucht habe. Mein Urlaub ist leider auch rum.....


    P.S: Was den Telemedien-Fond und meine Freude damit angeht, muss ich sagen, dass ich ihn kurz vorm Platzen der Techblase erworben habe. Meine Freude damit hielt sich in Grenzen, auch wenn es für selbst für mich nur Spielgeld ist. Naja, momentan geht es soweit tatsächlich in die richtige Richtung. ;)


    Danke noch mal für Deine Hilfe!!!

    Na ... ob die das machen ?
    Zweifelhaft ...


    Die Pflicht liegt beim TE ...


    gK

    Wenn es der Verwaltung darum geht an einen (Miet-)Vertrag zu kommen und der TE sträubt sich, wird sie das wohl erst mal über ein Zwangsgeld durchsetzen wollen. Insoweit hast Du Recht, Kuddel1.
    Theoretisch kann sie trotzdem auch andere Personen zur Auskunft oder Vorlage von Unterlagen verpflichten (§ 93 Abs. 1 Satz 1 AO). Wird wohl auch so gemacht, wenn man beim Steuerbürger selbst nicht weiterkommt und es dem Beamten wichtig genug erscheint. Hier notfalls auch mit Zwangsmitteln. Ob man sich aus purer Uneinsichtigkeit auf sowas einlassen will? Pffff.....


    Im Grunde bleibt festzuhalten, dass man sich das Leben nicht unnötig schwer machen sollte. Macht man halt ne Kopie vom Vertrag, schickt sie ans Finanzamt und gut ist´s!


    ;)

    Dem stimme ich zu - ist absolut unüblich, schon weil keinerlei Beweiskraft und äusserst nachteilig für den Vermieter. Hinzu kommt, dass das Finanzamt dann hier wesentlich schneller Einnahmen hinzuschätzen wird - man kann ja nichts nachweisen, und derjenige, der steuerliche Vorteile haben möchte (z. B. durch Geltendmachen von Verlusten aus Vermietung und Verpachtung) muss diese glaubhaft machen, nicht das Finanzamt beweisen, dass die Verluste nicht entstanden sind. Und möglicherweise hat das Finanzamt eben Fragen zum Vertrag - unter Umständen musst du eine Prognose machen, wie sich die Vermietung in den nächsten 30 Jahren entwickeln wird. Und ohne Vertrag eine Prognose? Sehr schwer.

    Naja, steuerlich gesehen ist so eine Vermietung ohne Vertrag nicht zwingend das ganz große Problem. Allenfalls dann, wenn innerhalb von Angehörigen vermietet wird und/oder Verluste generiert werden, da hast Du sicher Recht. Da werden die Anforderungen ja ein wenig höher gestellt und man muss obendrein schon mal nachweisen, dass die Miete auch gezahlt wird, durch Vorlage von Kontoauszügen. Von Zuschätzungen der Mieteinnahmen muss man glaub ich wenig Angst haben. Da kann man ja auch Kontoauszüge vorlegen oder die Behörde frägt beim Mieter nach.

    Hallo,


    hab in meinen Unterlagen recherchiert und komm zu folgenden Antworten:


    1. Ich gehe sicher davon aus, dass die Anteile zum am Ausschüttungstag aktuellen Wert wieder angelegt wurden. Ausschüttung und Wiederanlage erfolgten am selben Tag. In der Abrechnung ist die Höhe der Aussschüttung bezeichnet sowie auch der Stückpreis des Anteils am Fonds und wieviele Anteile durch die Ausschüttung man dazu bekommt.
    Ordergebühren wurden hier keine verlangt. Vielmehr zahle ich einmal jährlich pauschal.


    2. Genau so ist es! Einmal jährlich wurde mir pauschal Depotgebühr in Rechnung gestellt, jeweils im Dezember. Der Abrechnung nach wurde die Gebühr durch entsprechende Verringerung der Fondsanteile (wohl auch nach Tageskurs) beglichen. Ist alles genau so aufgeschlüsselt wie unter Nr. 1 beschrieben. Irgendwann ist Deka aber dazu übergegangen, mir die Gebühr vom Girokonto abzubuchen. Im Depot werden seither dann natürlich keine Gebühren mehr abgezogen. Im Schreiben zu der Abrechnung ist lediglich angemerkt, dass die Gebühr vom Giro-Kto. abgebucht wurde.


    3. Deka-TeleMedien TF (DE0009771923) u. Deka-EuropaSelect CF (DE0009786186)


    4. Ich hab das zwischendrin eine Zeit lang getan. Allerdings nur vorübergehend. Die Entwicklung des betroffenen Fonds hat meine Erwartungen nicht mehr erfüllt und diese regelmäßigen, unflexiblen Sparleistungen waren sowieso nie meins.


    Ich bin auf Deinen Workaround gespannt! Stelle es ein, sobald Du mal Zeit und Muse hast. Der ist sicher auch für andere interessant.


    Dass es ein wenig mühseelig sein kann, das alles nachzubuchen schreckt mich nicht ab. Die Thesaurierungen würde ich gerne korrekt erfassen, sowie die Zukäufe nach dem zeitweiligen Sparplan. Natürlich auch die anfangs recht seltsam abgerechnete Depotgebühr. Die Kurse kann man sicher zusammen mit diesen Geschäftsvorfällen mit einpflegen. Ansonsten beabsichtige ich das für die Vergangenheit nur in größeren zeitlichen Abständen (alle zwei oder drei Monate) zu erfassen. Man kann die Kurse zu bestimmten Stichtagen auf der Deka-Homepage abfragen. Naja, wird sicher ne schöne Bastelarbeit! ;)

    Üblich ist es nicht, dass mündlich vermietet wird. Ich habe das in meiner beruflichen Praxis schon gehabt, wenn auch selten. Einkommensteuerlich sind diese Einnahmen in der regel natürlich trotzdem zu berücksichtigen. Das wurde oben ja schon treffend erklärt.........


    Aber zum Thema: Grundsätzlich ist man verpflichtet Mietverträge einzureichen, wenn das Finanzamt es will. Die Frage ist hier natürlich was dahinter steckt. Möglich ist vieles. Wenn z. B. eine Wohnung neu angeschafft und vermietet wird; wenn es scheinbar Ungereimtheiten bei den erklärten Einnahmen gibt (z.B. die Kaltmiete ist niedriger als im Vorjahr); es werden keine vereinnahmten Nebenkosten angegeben (die sind ja separat aufzuführen) oder die Nebenkosten sind jedes Jahr gleich (was ja seltsam wäre, weil man i.d.R. abrechnet und es naturgemäß ein wenig schwankt), es kann natürlich auch sein, dass die Miete nicht zur ortsüblichen Miete lt. Mietspiegel passt (weil zu niedrig), dann gucken die Finanzbehörden schon mal genauer hin, etc.


    Wenn man es genau wissen will, ruft man beim Finanzamt an und fragt nach. Dann kann man auf die dem Beamten unklaren Sachverhalte im Antwortschreiben konkreter eingehen. :thumbup:

    Eintragen kannst du viel - die Frage ist, ob das Finanzamt diese Aufwendungen anerkennt. Und in aller Regel nicht, da die Höchstbeträge schon anderweitig ausgeschöpft. Und KK-Beiträge, die die gesetzlich normierten Beiträge übersteigen, sind nun einmal in den wenigsten Fällen noch steuermindernd. Die Abzugsfähigkeit ist beschränkt auf die sozial notwendigen Ausgaben und das sind die Beiträge lt. gesetzlicher Krankenversicherung.

    Das mit den Höchstbeträgen mag sein. Grundsätzlich kann/darf/sollte man aber empfehlen, diese Beiträge in der Erklärung anzugeben. Es ist m. E. jedenfalls so, dass diese Zusatzversicherung eine Sonderausgabe ist und auch anerkannt wird. Dass sie sich in sehr vielen Fällen, weil die Höchstbeträge anderweitig erreicht wurden, nicht auswirkt, steht freilich auf einem anderem Blatt. In manchen Fällen wirkt sie sich eben doch aus.

    Danke erst mal für Deine Antwort, lieber urvater. Ich muss vorausschicken, dass ich geldanlagetechnisch nur über sehr laienhaftes Wissen verfüge. Deswegen mag es sein, dass ich das eine oder andere falsch geschildert oder bezeichnet habe. Ich will deshalb nochmal konkreter schildern, wie es bei mir aussieht und wo ich Probleme mit der Software habe.


    Also ich denke schon, dass es sich bei meiner Anlage um ein Depot handelt. Zumindest ist es im Eröffnungsantrag so bezeichnet. Ich habe damals in zwei verschiedene Fonds einen Betrag X eingezahlt.


    Regelmäßig (wohl einmal im Jahr) gibt es Ertragsausschüttungen aus diesen Fonds. Die werden mir aber nicht in der Form ausgezahlt, dass sie z. B. auf mein Girokonto überwiesen werden. Sie werden, quasi mit derselben Abrechnung in der die Ausschüttung erfolgt, dazu verwendet um weitere Anteile zu kaufen. Ich dachte/denke, dass nennt man "thesaurierend". Mein Anteilsbestand erhöht sich dadurch. Auch denke ich, dass die Ausschüttung eine (steuerpflichtige) Einnahme ist.
    Jetzt stellt sich bei diesen Geschäftsvorfällen (einmal Ausschüttung, einmal Anteilskauf) die Frage, wie ich das im Programm geregelt bekomme. Ich habe es jetzt noch nicht ausprobiert, aber bekomme ich das mit der Kupon-Lösung hin? Zum einen muss ich ja eine Einnahme generieren, zum anderen einen Anteilskauf.


    Das mit den Depotgebühren hat sich zwischendrin mal geändert. Seit einigen Jahren werden sie meinem Girokonto bei der Sparkasse belastet, hab ich festgestellt. Insoweit hab ich mit der Buchung kein Problem mehr.
    ALLERDINGS(!): Vorher war es in der Tat aber so, dass die Gebühren direkt in der Depot-bzw. Fondsabrechnung enthalten waren.
    In der Abrechnung sah es (grob beschrieben) so z. B. aus:
    Anfangsbestand 31.12.01 100 Anteile
    Abrechnung Thesaur. +3 Anteile
    Depotpreis -5 Anteile
    Bestand 31.12.02 98 Anteile
    .....vielleicht hat man bei der Deka-Bank irgendwannn festgestellt, dass mit der Methode die Anteile (die man der Kundschaft eigentlich verkaufen will) immer weniger werden =O und bucht seitdem das Depotentgeld vom Giro ab. 8) :D --> Ich weiss natürlich auch nicht, wie ich das (also die bisherige Methode mit den Anteilsabgängen) in diesem MG-Programm verbuchen soll.
    Um die Entwicklung der Anlage zu beobachten hätte ich das natürlich gerne möglichst richtig und komplett erfasst.



    Ansonsten muss ich sagen, dass ich meine Geldanlagen (auch Giro-Konto) NICHT per Online-Banking führe.

    .......ich kenne ja diese Software leider nicht. Aber ich vermute schwer, dass irgendwo was falsch eingegeben wurde. Im Grunde ist es so, dass man wenn man unter dem Jahr in die Kirche eintritt oder austritt natürlich weniger als 8% fällig sind. Da wird dann die Kirchensteuerschuld entsprechend um die Zahl der Monate in denen man nicht in der Kirche ist gekürzt. Vielleicht liegt da der Fehler, dass von Ihnen keine ganzjährige Kirchensteuerpflicht eingegeben wurde? ;)

    Also um zu einer Zusammenballung von Einkünften zu kommen muss es schon sein, dass diese "Zusammenballung" vorliegt. Sinn des § 34 EStG ist ja, dass durch diese erhöhten Einkünfte die Nachteile der Steuerprogression (mit höheren Einkünften bezahlt man Prozentual mehr, als mit niederen Einkünften) abgemildert werden.


    Bsp.: Gehen wir davon aus, der TE (Monatslohn 5.000) wird zu Ende November mit Abfindung gekündigt. Er hat als normalen Arbeitslohn von 01.01. - 30.11. 55.000 € erhalten. Als Abfindung bekommt er 25.000 € ausbezahlt, hat also insgesamt 80.000 € bekommen. Ohne Abfindung und Kündigung wären es wohl nur 60.000 € gewesen. Die Einkünfte haben sich also durch die Abfindung zusammengeballt, die Progression ist höher und er zahlt prozentual auf jeden verdienten € mehr Steuern. Damit wäre m. E. die Vergünstigung nach § 34 EStG anwendbar.


    Nun ist es im vorliegenden Fall aber so, dass die Abfindung erst im Folgejahr ausbezahlt wurde. Nachdem offenbar keine weitern steuerpflichtigen Einkünfte (z.B. aus neuem Arbeitsverhältnis, Minijobs zählen ja nicht dazu) vorliegen, kommt es auch zu keiner Zusammenballung mehr und § 34 wäre nicht anwendbar.


    ein wenig ungewöhnlich ist trotzdem dass es nun zu einer Nachzahlung kommt. Eigentlich sollte die vom AG einbehaltene Lohnsteuer ausreichen um die Steuerschuld zu tilgen. Aber da mögen andere individuelle Gründe, wie weitere Einkünfte, Einkünfte der Ehefrau, etc. vorliegen.

    Hallo,


    ich bin Neubesitzer von "Mein Geld". Aktuell bin ich dabei verschiedene Konten und Anlagen nachzubuchen.
    Ich besitze zwei Deka-Fonds und komme leider nicht zurecht, wie ich die Bestandsveränderungen ordnungsgemäß einbuche.


    Die Ausschüttungen werden thesauriert. An sich ist die Ausschüttung ja zunächst als Einnahme anzusehen und anschließend muss ich durch die Thesaurierung den Anteilsbestand erhöhen. Wie bekomme ich es hin, dass zunächst die Einnahme verbucht wird?


    Der Preis für die Führung des Depots (Gebühr) wird vom Depotbestand, nach jeweiligen Kurs, abgebucht. Ich muss hier ja wohl einen Verkauf buchen, oder? Jetzt ist es scheinbar so, dass hier (weil ja der Kurs unterschiedlich ist) Gewinne oder Verluste ausgewiesen werden. Das kann doch eigentlich auch nicht richtig sein!? ?(


    Ich würde mich freuen, wenn mir ein erfahrener Nutzer dieses umfangreichen Programmes weiterhelfen kann. Dafür schon mal vielen Dank!