Beiträge von Kugolo

    Ich habe genau das gleiche Problem.


    WISO Mein Geld 365 25.0.1.121


    Modulname Version

    Banking Kernel 1.9.005.2248

    Datentresor 1.0.1.1

    DDBAC.Net 5.7.55.0

    DDBAC.Net Screenparser 5.7.55.0

    LetsTrade Kernel 5.0.1.344

    Screenparser Framework 1.0.3.2181

    Screenparser Plugins 1.0.3.2181

    Was hat das mit Ironie zu tun, wenn wir sagen, dass Dein ESt-Programm schon alles Erforderliche hat. Zwei fiktive Einzelveranlagungen eingeben und fertig. Genau dieselben müsstest Du in ein vermeintliches "Tool" eingeben. Was meinst Du, wie es das FA heutzutage macht?

    Mir egal, wie es das FA macht. Erst erzählst du mir, dass ich mir keine Freunde beim FA mache, wenn einen Antrag nach §§ 268 ff. EStG stelle. Und jetzt solle ich mir Gedanken machen, wie es das FA macht?! Ich habe von Anfang an geplant, uns die Verteilung selbst auszurechnen und meiner Frau ihr Geld weiter zu überweisen.

    Der Kern meiner Aussage war, dass man sich u.a. ein Steuerprogramm kauft, damit man so wenig Mausklicks wie möglich hat. Auch in Computer-Fachzeitschriften ist die Anzahl der Mausklicks ein Bewertungskriterium. Dein "Zwei fiktive Einzelveranlagungen eingeben und fertig" erfordert mehr Mausklicks als ein Tool.

    Du brauchst, wie schon gesagt, kein "Tool". Dein "Tool" ist Dein Programm mit der jeweiligen ESt-Datei zur Einzelveranlagung. Da musst Du bei jedem zuordnen, was er gezahlt hat. Das bei allen Berechnungsgrundlagen und nicht nur den Einkünften, sondern auch SA, agB, etc. . Also nützt Dir da kein "Tool" etwas, sondern nur ein vernünftiges ESt-Programm. Und das hast Du vor Dir liegen.

    *irone an* Ach so, wenn das so ist, dann brauche ich auch dieses Tool von WISO/Buhl Data gar nicht. Die ganze Steuererklärung kann ich ja mit von Hand ausgefüllten Formularen abgegeben. *ironie aus*

    Und sei Dir dann jeweils extrem langer Bearbeitungszeiten sicher, da alles zu Fuß zu bearbeiten ist und auch die Erstattungen ggf. manuell über die Erhebungsstellen anzustoßen sind. Wie gesagt, Ihr macht Euch dann ganz viele Freunde, die gerne Eure Fälle ganz genau prüfen werden.

    Wegen des absehbaren Ärgers mit dem Finanzamt, habe ich das Tool vorgeschlagen. Das Tool im WISO soll mir die Verteilung (in komplizierteren Fällen) ausrechnen, damit es das Finanzamt nicht mehr tun muss.

    So einen Aufteilungsantrag nach §§ 268ff AO stellen einige wenige Steuerbürger wohl in der Tat schon mit Abgabe der Steuererklärung und machen sich da regelmäßig Freunde beim FA, da sie denen dann die Arbeit aufdrücken.

    Das wäre doch mal ein Vorschlag ein Tool für die Aufteilung gemäß §§ 286 ff AO in WISO einzubauen.


    Vielen Dank für die Antworten.

    Aber es gibt den Vorteil über das Ehegattensplitting auch nicht, würde der andere nicht deutlich besser verdienen. Also sollte nach meinem Verständnis eine ausgewogene Formel dafür gefunden werden.

    Wie gesagt, nach meinem Verständnis von einer Ehe stellt sich das Problem erst garnicht.

    Und wenn du dich auf mein Verständnis einlässt, ohne dass du mit meiner Auffassung einverstanden sein musst, was sagst du zu meinen obigen Formeln?

    Warum soll der Ehepartner dann zu 50 % an dem Steuervorteil partizipieren, wenn das Gehalt deutlich niedriger ist?

    Weil es ohne Ehepartner den Vorteil nicht gäbe? Nee, ehrlich, ich verstehe diese Diskussionen nicht.

    Aber es gibt den Vorteil über das Ehegattensplitting auch nicht, würde der andere nicht deutlich besser verdienen. Also sollte nach meinem Verständnis eine ausgewogene Formel dafür gefunden werden.

    Die Frage, die sich nun stellt, wie kann man die Steuererstattung _mathematisch_ mit Berücksichtigung des Ehegattensplitting aufteilen? Habt ihr da Ideen? Mit welcher Begründung?

    Ganz einfach, die Erstattung zu 100% der Ehefrau zukommen lassen, da die dieser Erstattung zu Grunde liegenden Lohnabzugsbeträge ausschließlich ihr zuzurechnen bzw. bei ihr anzurechnen sind. Das Ganze folgend den §§ 268ff AO (Abgabenordnung).


    Mit einfacheren Worten: Grundsätze - Antrag auf Aufteilung der Gesamtschuld nach §§ 268 ff. AO - Quelle: haufe.de

    So "einfache Worte" sind das nicht. Dein angegebener Normenbezug ist sehr weitreichend, einen konkreten § mit Absatz habe ich nicht gefunden.


    Wenn ich das richtig interpretiere, wird der gesamte Steuervorteil/die Steuererstattung(?) anteilig zur Steuerschuld im fiktiven Fall der Einzelveranlagung aufgeteilt. Wird der Steuervorteil (4285,94 €) oder die Steuererstattung (1507,54 €) herangezogen?


    Formeln:

    Meine Frau hätte bei Einzelveranlagung eine Steuerschuld von a und ich von b.

    Ehefrau: 1507,54 € * ( a / (a+b) )

    Ehemann: 1507,54 € * ( b / (a+b) ) = 1507,54 € * ( 0 / (a+b) ) = 0 €


    Sind diese Formeln richtig? Meine Frau und ich würden sich gern auf eine Formel einigen, die wir jedes Jahr heranziehen können. Ich bin im Steuerjahr 2018 wieder erwerbstätig.

    Die Erstattung im Rahmen der Zusammenveranlagung beträgt 1507,54 €.

    Eben, den Vorteil habt Ihr beide durch die Zusammenveranlagung.

    Die Frage, die sich nun stellt, wie kann man die Steuererstattung _mathematisch_ mit Berücksichtigung des Ehegattensplitting aufteilen? Habt ihr da Ideen? Mit welcher Begründung?

    Ihr seid verheiratet. Deshalb verstehe ich die Frage nach einer Aufteilung nicht. Meinetwegen teilt es 50:50, wenn es denn sein muß. Begründung: Ihr seid verheiratet.

    Die 1507,54 € ist die Steuererstattung, aber nicht der gesamte Steuervorteil.


    Der (private) Arbeitgeber gibt aber einem auch nicht das Gehalt, das dem besserverdienendem Ehepartner entspricht. Der Arbeitgeber kalkuliert die Löhne nach Angebot und Nachfrage. Die Arbeitnehmer verknappen ihr Angebot der Arbeitskraft auf dem Markt, indem sie in eine Qualifikation investieren und während Ausbilung/Studium kaum Gehalt bekommen. Warum soll der Ehepartner dann zu 50 % an dem Steuervorteil partizipieren, wenn das Gehalt deutlich niedriger ist?

    Guten Tag,


    meine Frau und ich haben gemeinsam eine Steuerklärung abgegeben.


    Die Erstattung im Rahmen der Zusammenveranlagung beträgt 1507,54 €.


    Bei Einzelveranlagung hätte meine Frau 2882,80 € dem Finanzamt nachzahlen müssen. Ich hätte 104,43 € vom Finanzamt bekommen.




    Meine Frau war in Steuerklasse III.


    Ich hatte im Steuerjahr 2017 wegen eines Vollzeit-Zweitstudiums kein Einkommen gehabt und daher keine Steuern gezahlt. Die Werbungskosten des Zweitstudiums werde ich als Verlustvortrag in das Steuerjahr 2018 einfließen lassen. Ich habe mein Zweitstudium durch eigene Ersparnisse finanziert. Kosten wie Miete, Essen, etc. wurden hälftig geteilt. Konten werden getrennt geführt.


    Es gibt keine gemeinsamen Kinder und keine Kinder aus vorigen Partnerschaften.


    Die Frage, die sich nun stellt, wie kann man die Steuererstattung _mathematisch_ mit Berücksichtigung des Ehegattensplitting aufteilen? Habt ihr da Ideen? Mit welcher Begründung?


    Meine Ideen:


    1. Variante: Man teilt die Steuererstattung in Höhe von 1507,54 € auf.


    2. Variante: Der gesamte Steuervorteil (nicht nur die Steuererstattung) in Höhe von 4285,94 € (1507,57 € = X + 104,43 € - 2882,80 € => X = 4285,94 €) wird aufgeteilt (i) anteilig zum Netto-Einkommen oder (ii) anteilig zum Brutto-Einkommen oder (iii) zur Hälfte.


    Ich freue mich auf eure Antworten.


    Viele Grüße

    Kugolo

    Das Finanzamt hat das schon für das Steuerjahr 2016 geprüft und mein Arbeitszimmer für das Fernstudium anerkannt. Im Steuerjahr 2016 war ich erwerbstätig, im Steuerjahr 2017 war ich nicht erwerbstätig. Daher möchte ich mein Arbeitszimmer als vorweggenommene Werbungskosten für das Steuerjahr 2017 geltend machen. Aber wo kann ich z. B. anklicken "Arbeitsszimmer gehört zu Fortbildungskosten" oder "Arbeitsszimmer gehört zu vorweggenommene Werbungskosten" oder ähnliches?

    Muss ich hierfür einfach den unter "Verwaltung" ermittelten Betrag (Sonderausgaben für Ausbildungszwecke wäre die richtige Kategorie?) manuell in die Fortbildungskosten unter "Sonstige Kosten" eintragen?

    Nein. Denn der einfache Praxistest (Daten eintragen und schauen, wo sie in der Formularansicht bzw. der Berechnung landen) zeigt, daß dann diese Werte doppelt drin stehen würden. Es ist nämlich so, daß sobald man das AZ entsprechend erfasst hat, es dann auch in den Werbungskosten als "Häusliches Arbeitszimmer" mit dem ermittelten Wert erscheint.

    Deshalb würde ich es so belassen und weiterhin die Fortbildung normal erfassen (mit den entsprechenden Eingaben zu Ort etc. und weiteren Kosten). Bei der Abgabe würde ich dann entweder im Begleitschreiben, wenn man postalisch abgibt, dem FA kurz mitteilen, was es mit dem AZ auf sich hat. oder bei der elektronischen Abgabe in den "Ergänzenden Angaben zur Steuererklärung".

    Ich war aber in dem Steuerjahr nicht erwerbstätig und daher möchte ich das Arbeitszimmer neben anderen Fortbildungskosten als vorweggenommene Werbungskosten geltend machen. Wenn ich das Arbeitszimmer als gewöhnliche (nicht vorweggenommene) Werbungskosten stehen lasse, dann kommt bei der Abgabe der Steuererklärung eine Fehlermeldung, dass ich nicht gearbeitet habe und daher das Arbeitszimmer nicht als Werbungskosten geltend machen kann. Meines Erachtens deckt das WISO Steuerprogramm meinen Fall nicht ab.

    Vielen Dank, nesciens


    Nach der Erfassung unter "Verwaltung" sehe ich leider keine Möglichkeit, diese Aufwendungen für das AZ unter Fortbildung auszuwählen. Muss ich hierfür einfach den unter "Verwaltung" ermittelten Betrag (Sonderausgaben für Ausbildungszwecke wäre die richtige Kategorie?) manuell in die Fortbildungskosten unter "Sonstige Kosten" eintragen? Oder wie kann ich das hinterlegte AZ für eine Fortbildung "nutzen"? (mir ist hier unklar, wie das Programm hier tickt...)

    Diese Frage stelle ich mir auch, wie kann ich das Arbeitszimmer unter Fortbildung bringen?

    Hallo,


    wieso kann ich im WISO Steuer-Sparbuch das häusliche Arbeitszimmer nicht als Fortbildungskosten geltend machen? Laut diesem Artikel soll dies steuerrechtlich in bestimmten Fällen möglich sein: https://www.iww.de/ssp/arbeitn…eist-weg-zum-abzug-f79421


    Ich war im Steuerjahr 2017 Fernstudent an der FernUniversität (Zweitstudium) und hatte kein Einkommen. Das Zweitstudium mache ich als Fortbildungskosten (vorweggenommene Werbungskosten) geltend und möchte auch das häusliche Arbeitszimmer dazu zählen.


    Ich bekomme sogar vom Programm einen Hinweis kurz vor Steuererklärungsabgabe, dass ich nicht gearbeitet habe, aber dennoch ein Arbeitszimmer angebe. Das Arbeitszimmer soll nicht zur Ausbildung zählen, da ein Zweitstudium steuerrechtlich eine Fortbildung ist und keine Ausbildung.


    Wie löse ich das?


    VG

    Kugolo

    Babuschka, bitte lese den Beitrag Nr. 7 nochmal. Kinder sind nicht vorhanden.


    Unser Notar hat uns wegen der Übervorteilung bereits beraten, daher ist uns das schon bekannt.


    Meine Frau war im Steuerjahr 2015, als wir nicht verheiratet waren, in Steuerklasse 1. Im ganzen Steuerjahr 2016, als wir verheiratet waren, war sie wegen eines Fehlers des Arbeitgebers immer noch in Steuerklasse 1. Sie hat im Steuerjahr 2015 105 EUR vom Finanzamt erstattet bekommen. Sie würde für das Steuerjahr 2016 bei einer ca. 5% (=192,90 EUR/4.200,73 EUR) Beteiligung an der Steuererstattung ca. 203 EUR (=0,05*4.415,96 EUR) wieder bekommen. Also hat sie doch von der Ehe profitiert, oder nicht?


    Ich war im Steuerjahr 2016 teilweise arbeitslos und Teilzeitstudent (Fernstudium), daher habe ich Anfang 2016 schon viel Steuern in Relation zur nachfolgenden Arbeitslosigkeit bezahlt. Meine Frau hat mich nicht finanziell unterhalten. Würde meine Frau die Hälfte der Steuererstattung bekommen (ca. 2100 EUR), hätte sie mich dann übervorteilt?


    Im Allgemeinen gibt es keine Übervorteilung, weil alles sofort abgerechnet wird, so wie diese Steuererstattung. Wenn einer sich trennen will, kann jeder sein Konto nehmen und Tschüß sagen. Wenn Kinder dazukommen, müssen wir nochmal anders drüber reden, evtl. teilen wir den Zugewinn während der eine Ehepartner nicht arbeitet. Im Moment ist es aber nicht relevant.


    Es ging mir nicht darüber, dass ihr mir die Einigung abnimmt. Mir ging es eher darum, dass ich in Erfahrung bringen wollte, welche Rechenmöglichkeiten es geben kann, die zur gerechten Aufteilung führen. Ich glaube, ich habe mittlerweile eine Rechenmöglichkeit gefunden, siehe 3. Absatz von Beitrag Nr. 12.


    Dass dann gleich eine Ethos lastige Diskussion beginnt und/oder das vermeintliche Gegebenheiten hineininterpretiert werden, die aus dem Sachverhalt nicht hervorgehen, hatte ich nicht erwartet. Schon klar, der Mann ist immer der böse Unhold, der das Aschenputtel abzieht (Ironie).

    Kinder sind nicht vorhanden.


    Wir führen keine Hausfrauenehe, wovon das Bürgerliche Gesetzbuch ausgeht. Da wir keine Hausfrauenehe führen, haben wir vom Bürgerlichen Gesetzbuch abweichende Regelungen mit dem Ehevertrag getroffen.


    Wir reduzieren die Ehe nicht auf das Finanzielle.


    Nochmal zu meiner Frage:
    Wie viel Steuern hätte jeder gezahlt, wenn jeder von uns in Steuerklasse I geblieben wäre? Und wie viel wurde durch das Ehegattensplitting an Steuern erspart? Kann ich bestimmte Kniffe im Buhl Data Programm anwenden, um das herauszufinden?

    Ja, wir sind ein Ehepaar, haben aber einen Ehevertrag, aus dem hervorgeht, dass im Falle einer Scheidung keiner von dem anderen Ansprüche aus der Zugewinngemeinschaft geltend machen kann. Also muss während der Ehe (also während der Zugewinngemeinschaft) die Verteilung laufend diskutiert werden. Der Fall verkompliziert sich, weil ich durch ein Zweitstudium (Fernstudium) viel absetzen kann.


    Es geht darum, den Vorteil des Ehegattensplittings gerecht aufzuteilen. Wie viel Steuern hätte jeder gezahlt, wenn jeder von uns in Steuerklasse I geblieben wäre? Und wie viel wurde durch das Ehegattensplitting an Steuern erspart?

    Hallo,


    meine Frau und ich bekommen einen großen Batzen vom Finanzamt zurück. Das Finanzamt zahlt nicht an jeden Ehegatten seinen Anteil aus. Könnt ihr mir sagen, wie man das gerecht aufteilen kann, denn wir führen getrennte Konten und haben eine gemeinsame Haushaltskasse? Was fällt euch dazu ein?


    Das WISO steuer:Sparbuch 2017 sagt mir im Bereich "Steuererklärung abgeben -> Abschließende Wahl der Veranlagung" folgendes:


    Bei der Zusammenveranlagung ergibt sich eine Erstattung von 4.415,96 EUR



    Bei der Einzelveranlagung ohne Antrag auf hälftige Verteilung ergibt sich eine Erstattung von 4.200,73 EUR


    Ehemann hätte eine Erstattung von 4.007,83 EUR


    Ehefrau hätte eine Erstattung von 192,90 EUR



    Bei der Einzelveranlagung mit Antrag auf hälftige Verteilung ergibt sich eine Erstattung von 4.013,42 EUR


    Ehemann hätte eine Erstattung von 4.171,83 EUR


    Ehefrau hätte eine Nachzahlung von -158,41 EUR (negativer Betrag)


    Liebe Grüße
    Kugolo