Beiträge von Rainer Fleuve

    Hallo miwe,


    einen herzlichen Dank für die umgehende Antwort!


    Der Hinweis auf den Suchbegriff "Zahlkind" ist sehr hilfreich, danke. Ich hatte nämlich schon in den anderen Beiträgen im Forum recherchiert, aber nichts gefunden, was mir wirklich letzte Sicherheit gegeben hätte.


    Ich fasse mal zusammen, zur Prüfung, ob ich meine Gesamtsituation nun richtig einordne:


    1.) Ich war nie verheiratet, zahle aber laufend einen (vermeintlich freiwilligen, selber festgelegten) monatlichen Beitrag für mein Kind an dessen Mutter, das ist unweigerlich nichts anderes als eine fortlaufende Zahlung von "Unterhalt" für mein Kind.


    2.) Diese Unterhaltszahlungen kann ich aber nicht steuerlich absetzen, da sie durch den halben Kinderfreibetrag bzw. meinen theoretisch bestehenden Kindergeldanspruch ohnehin berücksichtigt sind (auch wenn ich faktisch nie Kindergeld bezogen habe und dieses Nichtbeziehen auch nie mit meinen monatlichen Zahlungen für den Unterhalt irgendwie verrechnet habe).


    3.) Es macht keinen Unterschied für die Steuerberechnung, ob ich den ganzjährigen (Zweit)wohnsitz meines Kindes mit angebe oder nicht.


    4.) Es werden bei der steuerlichen Berechnung keine Freibeträge für mein Kind berücksichtigt, da ich ja diesen (in meinen Begriffen immer noch "theoretischen") Anspruch auf Kindergeld habe.


    Fasse ich das nun alles richtig auf?


    Ich danke im Voraus für eine weitere Antwort


    Rainer

    Hallo allerseits,

    hier eine vielleicht leicht zu beantwortende Frage:

    Ich habe drei Kinder, zwei wohnen bei mir im Haushalt und ich beziehe Kindergeld für sie.

    Das andere Kind ist von einer anderen Frau und wohnt dort mit Hauptwohnsitz, bei mir ist es nur in den Ferien, allerdings mit Nebenwohnsitz gemeldet. Folglich bezieht die Mutter dieses Kindes das Kindergeld. Ich zahle keinen Unterhalt an die Mutter, aber einen monatlichen Betrag als Unterstützung für das Kind.

    Habe ich theoretisch Anspruch auf Kindergeld - da das Kind ja AUCH bei mir gemeldet war - und ich ja auch einen 0,5-Freibetrag für dieses Kind habe - oder habe ich keinen Anspruch? Die Steuersoftware gibt mir an, ich hätte einen Betrag von 1.164 € Anspruch. Soll ich das abweichend auf 0 € abändern?

    Danke im Voraus für eine Antwort

    Rainer

    Ein herzliches hallo in die Runde!

    Ich habe von Juli bis November 2017 Elterngeld erhalten. Dieses wurde mir allerdings erst (auf einen Schlag) Mitte Januar 2018 aufs Konto überwiesen.
    Muss ich das Elterngeld nun in der Steuererklärung 2017 (Bezugsjahr) oder in der von 2018 (Zahlungseingang) angeben - oder ist sogar beides möglich und ich kann es mir aussuchen?

    Vielen Dank im Voraus für eine Antwort!
    MfG
    Rainer

    wenn 2014 mit USt berechnet und dennoch unter 17.500,--, hätten Sie ab 2015 ohne Ust berechnen dürfen.

    Haben Sie dies aber nicht gemacht, sind Sie für 5 Jahre an diese Option gebunden! Egal, wie hoch die tatsächlichen Einnahmen waren/sind!

    Er hat aber für 2015 insoweit bis zur endgültigen Veranlagung der UST-Jahressteuer noch das Wahlrecht, ob er die Kleinunternehmerregelung in Anspruch oder eben nicht. Ich hatte den TE erst so verstanden, als hätte er dies dem FA schon so erklärt, ggf. im Voranmeldungsverfahren, und wollte daran auch nicht mehr rütteln. Das muss er sich nun selber durchrechnen, ob er die Kleinunternehmerregelung 2015 in Anspruch nimmt und dann die USt nach § 14c UStG abführt oder, ob er so weitermacht wie bisher und auf die Kleinunternehmerregelung i.S. § 19 Absatz 1 UStG verzichtet und dann eben die 5 Jahre daran gebunden ist. Reines Rechenspiel, dass der TE nur selber durchführen kann und sich ggf. auch beraten lassen sollte.

    Richtig, ich hatte es anfangs nicht recht herausgestellt: die Steuererklärung für 2015 werde ich erst dieser Tage abgeben. Auch in einem möglichen Voranmeldeverfahren hatte ich keine Kleinunternehmerregelung angegeben. Ja, ich muss es mir in Anbetracht der Jahre 2018 -bis 2020 überlegen. Welche möglichen Nachteile könnten auf mich (sonst) zukommen, wenn ich jetzt erstmals für 2015 Umsatzsteuer abführe?

    Zitat

    Du nimmst die Kleinunternehmerregelung nach § 19 Absatz 1 UStG in Anspruch, womit der gesonderte USt-Ausweis zu unrecht erfolgt ist.

    Nun, die Steuererklärung ist ja noch nicht fertig; ich könnte die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen, bin mir aber eben unsicher, ob das der beste Weg ist. Wobei ich den "besten Weg" für mich so definiere: einerseits wenig Steuern zu zahlen und andererseits v.a. keine Scherereien mit dem Finanzamt zu haben.


    Zitat

    Wobei ja auch noch zu prüfen wäre, ob der TE wirklich als Kleinunternehmer agieren durfte. Schließlich sagt er nichts über die Umsätze 2014, die sind aber hier auch zu betrachten (im Vorjahr nicht über 17.500 €). Nur wenn das auch gegeben ist, kann er als Kleinunternehmer abrechnen.

    Wie eingangs beschrieben, im Jahr 2014 hatte ich selbständige Einnahmen im Rahmen von 10.000 €.

    Ein herzliches hallo in die Runde!

    Bis 2013 war ich hauptberuflich als selbständiger Freiberufler tätig, im Jahr 2014 nur noch zum Teil mit Einnahmen um die 10.000 €. Im Jahr 2015 war ich nurmehr nebenberuflich selbständig, 2016 gar nicht mehr - und ab 2017 soll es lediglich als Übungsleiter mit Jahreseinnahmen im Umfang von wenigen hundert Euro sein.

    2015:
    Durch die eine Tätigkeit habe ich als freiberuflicher Trainer im gemeinnützigen Bereich rund 500 € Honorar eingenommen - wie in all den Vorjahren umsatzsteuerbefreit.
    Doch die andere Tätigkeit war zum ersten (und wahrscheinlich letzten) Mal als Personal Coach und damit umsatzsteuerpflichtig; hier habe ich rund 2.000 € Honorar eingenommen und dem Auftraggeber - einer großen Aktiengesellschaft - 19 % Umsatzsteuer berechnet.

    Im Nachhinein betrachtet liegen die Jahreseinnahmen für 2015 mit insg. 2.500 € aber im Kleinunternehmerbereich. Am einfachsten wäre für mich, keine Umsatzsteuer abzuführen (habe ich ja früher nie - und werde es wohl auch in Zukunft nicht müssen). Ist das im Nachhinein noch möglich oder muss ich nun zwei verschiedene selbständige Tätigkeiten angeben und die eine mit Umsatzsteuer aufführen?

    Vielen Dank im Vorhinein!
    MfG
    Rainer