Beiträge von wiso-software-nutzer


    Du kannst doch das Vorauszahlungsdarlehen als tilgungsfreies Darlehen anlegen und auch mit einem Konto verknüpfen.

    Das kann man machen, dann wird aber der Zuteilungstermin nicht mehr automatisch für Vorauszahlungsdarlehen und Bausparvertrag berechnet und muss in beiden Kreditverträgen von Hand gepflegt werden. Das Vorausdarlehen hat ja keine feste Laufzeit, sondern endet zum Zuteilungstermin, der u.a. von den Zahlungen in den Bausparvertrag abhängt. Deshalb möchte ich Vorauszahlungsdarlehen und Bausparvertrag nicht getrennt voneinander verwalten, sondern so wie von Dir beschrieben in einem einzigen Kreditbaustein.

    Danke für Deine ausführliche Beschreibung des Problems. Ich habe eine ganz ähnliche Konstellation: ich führe Bausparvertrag und Vorausdarlehen als 2 Online-Konten. Das von Dir beschriebene Verhalten kann bestätigen; das Darlehenskonto lässt sich zwar als Konto mit Typ Kredit anlegen, die Verknüpfung mit dem zugehörigen Kreditbaustein ist allerdings nicht möglich.


    Ich werde deshalb auf die Verknüpfung des Finanzierungsplans und der Konten verzichten. Mir ist auch nicht klar, welchen Vorteil die Verknüpfung bringen würde.

    Vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten, sie helfen mir sehr beim Verständnis.


    Es ist angekommen, dass man Kategorien in jedem Fall für die Analyse des realen Geldzu-/abflusses nutzen kann, dass sie auf der anderen Seite aber nicht von jedem für interne Umbuchungen genutzt werden.


    Beispiel: Wenn ein Paypal-Konto habe, und dort etwas abfließt, muss ich dieser Buchung die dem Verwendungszweck entsprechende Kategorie zuweisen (weil hier das Geld das Haus verlassen hat), wenn das dann von meiner Kreditkarte abgebucht wird, so ist das eine Umbuchung im KK-Konto und eine Zubuchung im PayPal-Konto.

    Ja, das mit dem Geldfluss verstehe ich genauso. Anhand Deines Beispiels habe ich erkannt, das in MG die Kategorien nicht abhängig vom Geldfluss (Zu-/Abfluss), sondern abhängig vom Vorgang (Überweisung/Lastschrift) vergeben werden. Kurze Erläuterung anhand von Girokonto (GK) und Tagesgeldkonto (TK):

    1. Überweisung von GK auf TK (Vorgang: bankseitiger Dauerauftrag im GK)
      • Die Buchung (GK -> TK) erhält die vergebene Kategorie
      • Die Gegenbuchung (TK -> GK) erhält keine Kategorie.
    2. Einzug zu Lasten von GK und zu Gunsten von TK (Vorgang erwarteter regelmäßiger Zahlungseingang im TK)
      • Die Buchung (TK -> GK) erhält die vergebene Kategorie.
      • Die Gegenbuchung (GK -> TK) erhält keine Kategorie.

    Das bedeutet, die Kategorie finde ich je nach Vorgang mal im einen und mal im anderen Konto. Der Geldfluss ist aber der gleiche.


    Für den Geldfluss zwischen einem eigenen und einem fremden Konto passt das wunderbar, weil es keine Gegenbuchung gibt und deshalb die Kategorie der Gegenbuchung keine Rolle spielt. Für Umbuchungen hat die Art des Vorgangs aber Auswirkungen darauf, wo die Kategorie gespeichert wird. Möchte ich die Kategorie also im Tagesgeldkonto sehen, muss ich einen Lastschrifteinzug anstelle eines Dauerauftrages einrichten. Der unter #1 skizzierte Anwendungsfall wäre abgedeckt, wenn man bei einem Auftrag nicht nur für die Buchung, sondern auch für die Gegenbuchung eine Kategorie angeben könnte.


    Mich interessiert noch, welche Kategorie Eure internen Buchungen B und Gegenbuchungen G haben, also z.B.

    1. B hat eine von Euch vergebene, G hat die vom System automatisch vergebene (also eine beliebige)
    2. B und G haben beide beliebige (weil sie bei Umbuchungen überhaupt keine Rolle spielen)
    3. B hat Keine, G hat Keine
    4. B und G haben dieselbe


    Christian

    Bei welchen Kategorien sind Zeitpunkt und Höhe nicht abschätzbar?

    Nun, ein Beispiel wären die Ausgaben für Hobbys und Vereine meiner Kinder. Die wechseln in letzter Zeit häufig, sodass unregelmäßig Ausgaben für Ausrüstung oder Ausflüge anfallen, die so vorher nicht absehbar waren. Das z.B. sind Ausgaben, für die ich gern eine Rücklage anlegen und mit den tatsächlich angefallenen Ausgaben abgleichen möchte, um ggf. gegenzusteuern zu können. Diese Rücklage sehe ich (buchhalterisch) getrennt von Rücklagen für Instandhaltung oder ein neues Auto. Alle Rücklagen liegen aber gemeinsam auf einem Tagesgeldkonto. Ich möchte nun die Frage beantworten, wieviel des Gesamtbetrages auf dem Tagesgeldkonto zu welcher Kategorie gehört, also sozusagen für welchen Zweck reserviert ist; denn nicht jeder Zweck hat dieselbe Priorität.


    Das ist natürlich auch eine Frage der grundsätzlichen Vorgehensweise.

    Ich glaube, damit triffst Du den Nagel auf den Kopf. Ich habe in den letzten Tage viel in den Foren gelesen und festgestellt, dass ich mit dem Thema Rücklagen auf eine Art Glaubenskrieg gestoßen bin (vgl. Rücklagen für nicht monatliche Ausgaben festhalten) - ohne es zu wollen. Auch wenn ich jetzt einige Jahre gut mit meiner Vorgehensweise klar komme, bin ich nicht darauf festgelegt und ändere sie gern, wenn MG mich dadurch besser unterstützen kann.


    Ich habe bemerkt, dass eine Gegenbuchung in MG anders behandelt wird als ich dachte: wenn man zu einer Buchung B ein Gegenkonto angibt, dann wird in der Gegenbuchung G die Kategorie nicht übernommen, sondern entweder keine oder eine Default-Kategorie vergeben. Das bedeutet, dass B in der Finanzprognose und in Auswertungen mit der vergebenen Kategorie berücksichtigt wird, G aber nicht. Finanzprognose & Auswertungen funktionieren also gut für das Quellkonto von B (z.B. Girokonto); wenn man anders herum aber eine Auswertung über das Zielkonto von B (z.B. Tagesgeldkonto) macht, bekommt man ein anderes Ergebnis, weil den Gegenbuchungen die Kategorien fehlen.

    Das ist an sich nicht schlimm, muss man aber wissen. Ich habe bisher "Tagesgeldkonto-zentriert" gedacht, ich habe z.B. versucht, über eine Finanzprognose auf dem Tagesgeldkonto die Rücklagen zu prognostizieren. Das kann aber nur funktionieren, wenn Gegenbuchungen kategorisiert werden. Da MG an dieser Stelle anders tickt, befasse ich mich deshalb nun mit dem Gedanken, "Girokonto-zentriert" zu denken. Bisher bleibt dabei aber noch die Frage auf der Strecke: Welcher Anteil der Rücklagen auf dem Tagesgeldkonto fällt auf welche Kategorie?


    Ich habe auch bemerkt, dass es nicht hilfreich ist, wie in #1 unter Mein Vorgehen beschrieben einen Dauerauftrag und eine Offlinebuchung lose nebeneinander her anzulegen. Ich habe deshalb die Offlinebuchung auf dem Tagesgeldkonto gelöscht und nur noch einen Dauerauftrag auf dem Girokonto. Dessen Splitbuchungen habe ich das Tagesgeldkonto als Gegenkonto zugeordnet.

    Hallo,


    ich vermisse Buchungen in der Finanzprognose von WISO Mein Geld 23.3.0.382.


    Konkret: Ich habe ein Girokonto und ein Tagesgeldkonto. In der Zahlungsverwaltung erstelle ich zum 01.08.2018 eine einmalige Überweisung über 100€ vom Tagesgeldkonto auf das Girokonto. In der Finanzprognose des Tagesgeldkontos wird die Buchung von -100€ berücksichtigt. In der Finanzprognose des Girokontos fehlt aber die Buchung von 100€.


    Dieses Verhalten habe ich mit einer leeren Datenbank nachgestellt.


    Verwandter Fehlerreport: Gegenbuchung im Referenzkonto bei Darlehen wird nicht mehr in Finanzprognose angezeigt. (2017)


    Christian

    Danke für Eure Antworten.


    ich würde einfach 30 separate Daueraufräge anlegen und die Einzelbeträge umbuchen.

    Diese Möglichkeit habe ich noch gar nicht in Betracht gezogen. Das würde die Anforderung zwar nicht erfüllen, sondern eher umgehen, aber ich hätte wie gewünscht eine Prognose der Rücklagen je Kategorie. Als Nachteil bei diesem Vorgehen sehe ich die hohe Anzahl an tatsächlichen Buchungen auf den "echten" Bankkonten an, und dass sich Anpassungen an den Rücklagen sich immer auch sofort in echten Bank-Transaktionen niederschlagen. Ich denke drüber nach.

    Der Rest ist nur Bildung von allgemeinen Rücklagen die sowieso vor der Zahlung vom Tagesgeldkonto wieder auf das Giro gebucht werden müssen.

    Das ist soweit richtig. Mich interessiert aber gerade, welcher Anteil der "allgemeinen" Rücklagen auf welche Kategorie fällt. Wenn man sich die Kategorisierung sparen würde, wäre es schwer abzuschätzen, wieviel Rücklage einer bestimmten Kategorie angespart ist, und ob die Höhe der Rücklagen insgesamt zum Bedarf passt.

    Bei manchen Kategorien sind Zeitpunkt und Höhe der Buchung im Vorfeld unklar; in diesen Fällen möchte ich gern einen Überblick über die bereits vorliegende Rücklage und die geplanten Buchungen haben.

    Hallo,


    ich teste WISO Mein Geld Professional in Version 23.3.0.382 und benötige Hilfe bei der Umsetzung folgender

    Anforderung:

    1. Es gibt zwei Online-Konten: 1 Girokonto und 1 Tagesgeldkonto.
    2. Jeden Monat erfolgt per SEPA-Überweisung eine Buchung für Rücklagen vom Girokonto auf das Tagesgeldkonto.
    3. Der Betrag setzt sich aus vielen (~30) Teilbeträgen zusammen.
    4. Jedem Teilbetrag wird eine Kategorie zugeordnet, und zwar sowohl auf dem Girokonto als auch auf dem Tagesgeldkonto.
    5. Die für die Zukunft geplanten Buchungen sind in der Finanzprognose und in Auswertungen sichtbar.

    Kurz gesagt geht es mir also um eine Prognose der Rücklagen je Kategorie.


    Mein aktuelles Vorgehen:

    • Die beiden Konten habe ich eingerichtet.
    • Girokonto: Die SEPA-Überweisung des Girokontos habe ich per FinTS von der Bank abgerufen. Die Buchung habe ich anschließend gesplittet und jeder Splitbuchung die passende Kategorie zugewiesen.
    • Tagesgeldkonto: In der Zahlungsverwaltung habe ich eine regelmäßige Buchung offline im Konto angelegt und diese wie beim Girokonto gesplittet und jeder Splitbuchung die passende Kategorie zugewiesen.
    • Alle Splitbuchungen haben kein Gegenkonto.

    Resultat: Die beiden Buchungen erfolgen für beide Konten monatlich automatisch inkl. Split und korrekten Kategorien. Geplante Buchungen sind in der Finanzprognose sichtbar. Die Splitbuchungen sind aber nicht als Umbuchungen vermerkt. Ich muss also jeden Monat von Hand die ~30 Splitbuchungen einander zuordnen.


    Folgende Ideen habe ich ohne Erfolg probiert:

    1. Angabe des Gegenkontos bei allen Splitbuchungen: dann wird im Gegenkonto für jede Splitbuchung eine Buchung angelegt.
      1. Problem: die Kategorie dieser Buchungen ist nicht korrekt und müsste (monatlich ~30 mal) manuell korrigiert werden.
      2. Problem: Die so erzeugten Buchungen bestehen zusätzlich zu den Splitbuchungen. Wenn ich in der Folge die Splitbuchungen aus der Zahlungsverwaltung löschen würde, wären sie nicht mehr über die Finanzprognose sichtbar.
    2. Angabe der Splitbuchungen nicht über die Zahlungsverwaltung, sondern als Regel. Problem: Die Splitbuchungen sind dann nicht mehr über die Finanzprognose sichtbar.


    Ich habe in den FAQs keine Lösung gefunden; im Forum auch nicht, aber immerhin Beiträge mit ähnlichem Thema:


    Möglicherweise verwende ich aufgrund meiner geringen Erfahrung nicht die richtige Vorgehensweise. Hat jemand eine Idee, wie ich die Anforderung mit weniger Handarbeit umsetzen kann?


    Christian

    Vielen Dank für den Hinweis, den Zusammenhang mit der Zuordnung zu Verbrauchern habe ich an dieser Stelle nicht gesehen.


    In meinem Fall (2 Fahrzeuge) ist es auch kein Problem, wie vorgeschlagen die Kategorien je Fahrzeug zu pflegen; ich werde das probieren.


    Im allgemeinen Fall (mit einer größeren Anzahl an "Kostenstellen") wird diese Lösung allerdings unkomfortabel, weshalb meiner Meinung nach die Anforderung nach wie vor ihren Sinn hat.

    Ich möchte diese Anforderung unterstützen und einen Anwendungsfall beisteuern.


    Der Standard-Kategorienbaum enthält eine Kategorie für Verkehr & Mobilität / Treibstoff. Über einen benutzerdefinierten Kategorienbaum ist es außerdem möglich, je Fahrzeug eine eigene Kostenstelle anzulegen. So können die Treibstoffkosten je Fahrzeug ausgewertet werden - praktisch.


    Wird ein Budget für die Fahrzeugkosten angelegt, gilt dies bisher allerdings für alle Fahrzeuge gemeinsam - unpraktisch. Eine Umsetzung der o.g. Anforderung würde diese Einschränkung aufheben.