Beiträge von Chris2701

    Hallo,


    ich habe folgendes Problem bzw. Sachverhalt bei dem das zuständige Finanzamt mein Umzug leider nicht als Werbungskosten anerkennen möchte.


    Ich war bis 31.12.2016 bei einem Unternehmen tätig, welches sich 500-600km von meinem Hauptwohnsitz befindet. Aus diesem Grund mietete ich eine Zweitwohnung an.

    Die Kosten hierfür wurden bereits im Rahmen der Doppelten Haushaltführung in der Steuererklärung 2016 anerkannt.


    Zum 01.01.2017 wechselte ich den Arbeitgeber, welcher sich an meinem Hauptwohnsitz befindet und musste hierfür logischerweise auch die Zweitwohnung auflösen. Einige Dinge

    verkaufte ich aber ich musste ca. noch 2-3 mal dorthin fahren um andere Sachen und Gegenstände abzuholen und abzutransportieren.

    Nunja da ich nun den Arbeitgeber wechselte und auch viel mehr Einrichtungsgegenstände hatte die in meine kleinere Wohnung nicht mehr hineinpassten zog ich innerhalb des Hauptwohnsitzes

    zu Mai 2017 um. Ich wollte schon vorher umziehen, leider findet man auch Anhieb auch keine Wohnung.


    Ich wollte mir den Umzug innerhalb des Hauptwohnsitzes als Werbungskosten anerkennen lassen, da ich ja auch zum 01.01.2017 den Arbeitgeber wechselte und die Zweitwohnung auflösen musste.

    Das Finanzamt begründet die Ablehnung der Aufwendungen als Werbungskosten mit dem Argument, dass der Umzug innerhalb der gleichen Stadt nicht beruflich veranlasst war. Ich soll dem Amt aber mitteilen, ob Kosten für die Aufgabe der Zweitwohnung angefallen sind und dies durch geeignete Nachweise belegen.


    Meine Frage.


    1. Mein Umzug innerhalb der gleichen Stadt war zwar nicht direkt beruflich veranlasst aber er enstand aus dem Fakt das ich zum 01.01.2017 den Arbeigeber wechselte und meine Zweitwohnung auflöste

    Ich dachte wenn man den Arbeitgeber wechselt wird ein Umzug anerkannt???


    2. Welche Kosten kann ich für die Aufgabe der Zweitwohnung eigentlich ansetzen???


    VIelen Dank im Voraus.

    Hallo liebe Forenmitglieder,


    ich habe einen Antrag zur Festellung des verbleibenden Verlusts für mein Zweitstudium(Masterstudium) gestellt für die Kalenderjahre 2011 und 2012. Ich habe nun die Bescheide für 2011 und 2012 erhalten als auch die Steuerbescheide für 2011 und 2012. Nun hat mir der Sachbearbeiter auch telefonisch mitgeteilt, dass die Zinsen für mein Kfw Studienkredit nicht anerkannt werden. Ich habe nun in vielen Foren gelesen das zwar die Tilgungsraten nicht als Werbungskosten geltend gemacht werden sondern nur die Zinsen aber ich finde leider keine gesetzliche Regelung hierfür oder wie kann ich den Sachbearbeiter davon überzeugen die Zinsen doch als Werbungskosten anzuerkennen?


    Vielen Dank im Voraus.


    Gruß

    Chris

    Hallo,


    ich habe vom Finanzamt nun Verluste für mein Masterstudium bescheidet bekommen für die Kalenderjahre 2011 und 2012.


    2011: 15.000 EUR

    2012: 9.000 EUR


    Die Steuerbescheide für 2013 bis 2016 habe ich bereits. Den für 2013 hatte ich bereits 2014 gemacht. Im Jahr 2013 hatte ich aber nur 2 Monate (November-Dezember) sozialversicherungspflichtig gearbeitet und habe glaube ich die komplette Lohnsteuer zurück bekommen weil ich unter den Steuerfreibetrag fiel.


    Nun stellt sich mir die Frage wie nun eigentlich der Verlustvortrag verrechnet aus den Jahren 2011 und 2012. Werden die Steuerbescheide für 2013 und nachfolgend nun abgeändert? Und wie wird der Verlustvortrag nun reingerechnet?


    Danke im Voraus.


    Gruß
    Chris

    Hallo Miwe,


    danke für deine Antwort. Sorry das ganze ist für mich leider nur schwer nachzuvollziehen. Dieser Vorläufigkeitsvermerk basiert auf ein Schreiben

    des Bundesfinanzministeriums welches verfügt hat, dass alle Festsetzungen der Einkommensteuer hinsichtlich der Abziehbarkeit der Aufwendungen für eine Berufsausbildung oder ein Studium als Werbungskosten oder Betriebsausgaben für die Veranlagungszeiträume 2004 bis 2015 vorläufig vorzunehmen sind. Gleiches gilt für Anträge auf Feststellung eines verbleibenden Verlustvortrags.


    Dieser Vorläufigkeitsvemerkt gilt zwar für alle neuen und geänderten Steuerbescheide ab 2004 bezieht sich aber auf die Erststudiumskosten in der Erstausbildung im Hinblick auf die beim Bundesverfassungsgericht anhängigen Verfahren. Nach meines Wissen sind und sollten Aufwendungen für eine Zweitausbildung und einen Masterstudiengang auch jetzt in vollem Umfang als Werbungskosten abzugsfähig.


    Ich stelle zusammenfassend fest:


    Das FA lehnt eine Verlustfeststellung ab und setzte mit den Einkommensteuerbescheiden 2011 und 2012 die Einkommensteuer jeweils auf 0 EUR fest. Die Ausbildungskosten wurden darin nicht als Werbungskosten, sondern lediglich als Sonderausgaben in Form von Aufwendungen für eine erstmalige Berufsausbildung berücksichtigt. Die Berücksichtigung der Aufwendungen für das Zweitstudium als Sonderausgaben in Höhe von 4.000 und einmal 6000 EUR führen zu keiner Verlustfeststellung. Denn nur negative Einkünfte, die bei der Ermittlung des Gesamtbetrags der Einkünfte nicht ausgeglichen werden, führen nach § 10d Abs. 1 Satz 1, Abs. 4 EStG zu einem verbleibenden Verlustvortrag?




    Ich muss glaube ich direkt einmal beim Finanzamt direkt anfragen! :) Aber dennoch danke! :)D

    Ich bin davon ausgegangen, dass bei einem Zweitstudium die Möglichkeit besteht, einen Verlustvortrag auszufüllen. Und zwar, wenn die steuerpflichtigen Einkünfte niedriger sind als die Werbungskosten. Dabei wird die Differenz gut geschrieben. Diese „Gutschrift“ kann dann in den Folgejahren zu Steuererleichterungen führen. Wenn der Student diese für das kommende Jahr nutzen möchte, muss er auf der ersten Seite des Mantelbogens unter dem Punkt „Erklärung zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags“ einen Haken setzen. Ich habe also alles korrekt gemacht...??

    Hallo liebe Mitglieder,


    ich hoffe Ihr könnt mir mal einen Rat geben. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit seinem Urteil vom 13.01.2015 (Aktenzeichen IX R 22/14) eine rückwirkende Feststellung von Verlustvorträgen für bis zu sieben Jahre. Ich habe aus diesem Grund Ende Januar für die Kalenderjahre 2011 und 2012 für mein Masterstudium eine Erklärung zur Festellung des verbleibenden Verlustvortrags beim Finanzamt gestellt. Für die beiden Kalenderjahre sind auch keine Steuerklärungen von mir gemacht worden und es ist auch kein Bescheid ergangen. Während dieser zwei Jahre erhielt ich Bafög und ein Stipendium. Ich habe zu der Erklärung alle Studienkosten als Anlage N angegeben und per WISO übertragen. Nachweise habe ich auch an das Finanzamt versendet


    im Februar erhielt ich dann ein Bescheid für 2011 und 2012 über die Einkommensteuer, Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag. Die Kosten für die Ausbildung wurden als Sonderausgaben berücksichtigt. Soweit ich weiß führt ds nicht zu vorweggenommenen Werbungskosten und einen vortragfähigen negativen Gesamtbetrag der Einkünfte. In den Erläuterungen zu beiden Bescheiden stand " Die als Fortbildungskosten geltend gemachten Aufwendungen sind Ausbildungskosten. Sie wurden als Sonderausgaben in Höhe von 4000 EUR (Bescheid 2011) und in Höhe von 6000 EUR(Bescheid 2012) berücksichtigt. Etwas unten steht auch das die Festsetzung der Einkommensteuer vorläufig ist hinsichtlich der Abziehbarkeit dr Aufwendungen für eine Berufsausbildung oder ein Studium als Werbungskosten oder Betriebsausgaben"


    Daraufhin habe ich EInspruch eingelegt gegen die beiden Bescheide. Vor einigen Tagen erhielt ich wiederrum zwei abgeänderte Bescheide über Einkommensteuer für 2011 und 2012.

    In den Erläuterungen zu diesen beiden Bescheiden steht das dieser Bescheid den älteren Bescheid ändert und das mein Einspruch erledigt ist. Der Vorläufigkeitsvermerk bezüglich der Abziehbarkeit der Aufwendungen für ein Studium als Werbungskosten ist auch wieder enthalten. In den beiden neuen Bescheiden hat sich eigentlich meines Erachtens inhaltlich nichts verändert auch an den Summen des zu versteuernden Einkommens.


    Ich hätte nun folgende Fragen.


    1. Wie kann und soll ich nun weitervorgehen?

    2. Warum sind meine Ausbildungskosten bzw. Studienkosten meines Masterstudiums nicht als Werbungskosten anerkannt worden? Wie erkenne ich so etwas eigentlich?

    3. Warum erhalte ich eigentlich einen Bescheid über EInkommenssteuer für 2011 und 2012 obwohl ich doch eigentlich einen Verlustfeststellungsbescheid für 2011 und 2012 erhalten müsste?



    Für euren Rat oder Antworten wäre ich Euch sehr dankbar!


    Gruß

    Chris