Beiträge von Peter321

    Nein, dass ist nicht korrekt. Erhaltungswaufwendungen: "

    Erhaltungsaufwand setzt begrifflich voraus, dass etwas bereits Bestehendes instand gesetzt, instand gehalten oder zeitgemäß modernisiert wird." Das betrifft z.B. die Wohnungseingangstür, Fenster, Böden.... Was anderes habe ich nicht gemacht.

    Siehe auch Wiso: "

    Beispiele für Erhaltungsaufwand sind

    • Austausch der Abwasserrohre
    • Austausch der Fenster
    • Austausch der Heizung
    • Austausch von Zimmertüren
    • Beseitigen von Feuchtigkeitsschäden in einem bewohnten Haus
    • Beseitigen von Hausschwamm
    • Beseitigen von Setzrissen
    • Einbau einer Zentralheizung
    • Einziehen von Zwischendecken
    • Eliminieren von Brandspuren in einem bewohnten Haus
    • Erneuern des Außenputz
    • Erneuern der Fußböden
    • Erneuern eines Garagentors
    • Erneuern der Haustüranlage
    • Erneuern von Heizkörpern
    • Erneuern der Wasserleitungen
    • Modernisieren eines Bades
    • Modernisieren der Klingelanlage
    • Neueindecken des Daches
    • Renovieren der Elektroinstallation

    ...."

    Anders wäre es bei einer Erweiterung, Anbau usw. oder in den ersten 3 Jahren alles was über 15% hinausgeht. Daher gibt es ja diese ominöse 15% Regelung.


    Vielleicht habe ich mich mit "kernsaniert" falsch ausgedrückt. Ich habe alles machen lassen, dass die Wohnung wieder bewohnbar ist und auf der Höhe der Zeit ist.

    Ich kann zwar beim Kaufpreis die Kosten ÜBER 15% eintragen, aber es wird nicht hingewiesen wie ich die Kosten unter 15% ansetzen.

    Um @miwe24 noch zu konkretisieren: alle Kosten sind anschaffungsnaher Aufwand! Anschaffungskosten liegen nämlich vor, Lies einmal das entsprechende BMF-Schreiben (BMF IV C 3 - S 2211 - 94/03, BStBl. 2003 I S. 386).

    Ja, aber nur wenn die Kosten ÜBER 15% des Gebäudewert betragen. Ansonsten nicht. Die Frage die sich mir stellt, wo trage ich es ein. Ich denke dann unter Erhaltungsaufwendungen und diese dann netto?

    Hallo,

    danke für die Antworten. Das Thema Grund und Gebäude habe ich. Jetzt meine Frage, wo gebe ich die Sanierungskosten unter 15% ein? Und diese dann netto? Wiso ist genial, aber bei dem Thema Immobilien bleiben bei mir zuviele Fragen offen und es wird nicht gut erklärt. Ich kann zwar beim Kaufpreis die Kosten ÜBER 15% eintragen, aber es wird nicht hingewiesen wie ich die Kosten unter 15% ansetzen.


    Danke!

    Ja da hast Du recht :-)


    Im Kaufvertrag steht mein Anteil und die Gesamtefläche. Da es sich aber um einen Wohnkomplex handelt, sind dort 11.500qm angegeben. Diese teilen sich aber in Gebäude und Freiflächen auf. Ich habe mal gehört, dass solche Grundstücke anderes bewertet werden als mit der üblichen Berechnung. Aber ich finde nichts was mich schlaucher macht. Werde morgen mal den Verwalter anrufen, der muss es ja wissen. Danke

    Hallo Zusammen,


    ich mache seit Jahren meine Steuer mit dem Wiso Steuerprogramm und bisher hat es immer recht gut geklappt und mein Verständnis hat gereicht :-)

    Jetzt habe ich aber seit Januar 2018 eine vermietete Eigentumswohnung und stoße an Grenzen. Ich habe verstanden, dass ich einmal den Gebäudeanteil ermitteln muss, da der "Boden" nicht mit zum abzugsfähigen Anteil gehört. Meine Frage allerdings dazu, wird ein über 10.000qm Grundstück (Häuser, Nebengelände wie Wiesen, Mülleimerplatz, Garagenhof..) genauso betrachtet wie ein 250qm Grundstück eines EFH? Weil sonst ist der Anteil bei über 40% zum Gebäudeanteil :wacko:


    Was mich aber auch noch interessiert, wo gebe ich die ganzen Renovierungs und Sanierungskosten ein? Ich habe die Wohnung kernsaniert (Elektrik, Fenster, Türen, Böden, Wände verputzt...) Trage ich das alles bei den Erhaltungsaufwendungen ein? Hier gelten doch die 15% vom ?? Kaufpreis/Gebäudeanteil?


    Danke und Grüße


    Peter

    Lt. Finanzamt verhält es sich so, dass die Zulage immer dem jeweiligen Jahr zugeschrieben wird. Unabhängig davon wann die Zulage fließt. Somit rechnen die für 2017 mit der vollen Zulage, auch wenn diese erst in 2018 dem Vertrag zugeschlagen wird.

    Vielen Dank für eure Antworten. In der Steuerberechnung steht tatsächlich 608€ Zulage. Das entspricht ja auch der gewünschten Zulage. Jetzt ist meine Frage, welche Zulage wird für die Steuern 2017 berücksichtigt. Die für 2016 die in 2017 von der Zulagenstelle in den Vertrag eingezahlt wurde, oder die Zulage die für 2017 theoretisch bekommen werden kann? Fakt ist, meine Frau hat für 2016 (Einzahlung in 2017) nur eine Zulage von 4€ erhalten. Das macht mich ratlos.

    Hallo Zusammen,

    Leider finde ich für meine Frage keine Antwort im Internet und habe ein Konten im Kopf.


    Meine Frau und ich sind seit 2017 verheiratet und ich mache gerade die Steuer. Soweit alles ok und nachvollziehbar. Nur bei Riester stolpere ich gerade. Wenn ich meinen Vertrag eingebe, kommt eine Steuerrückerstattung von ca. 550€ raus (letztes Jahr Steuerklasse I über 750€). Sobald ich den Vertrag von meiner Frau eingeben und ein Kind nach 2008, geht die Steuerrückzahlung auf unter 300€ Zurück. Auch nachvollziehbar, WENN meine Frau auch die volle Zulage erhalten hätte. Da Sie den Vertrag aber erst Dezember 2016 abgeschlossen hatte mit einem Jahresbeitrag von 60€, sind die Zulagen für 2016, die in 2017 geflossen sind bei ingesamt 4€. Habe ich eine Gedankenfehler? Mir ist klar das Steuererstattung weniger wird durch höhere Zulagen, aber doch nicht, wenn kaum oder keine geflossen sind!?


    Vielleicht kann mir ja jemand helfen.


    Vielen Dank schon mal im Voraus!


    VG ;)