Beiträge von Otto_Stolz

    Ein Detail hatte ich oben ungenau dargestellt: Die halbe Wohnung wurde noch von der Erblasserin erworben, der Umbau und die Vermietung dagegen von den Erben veranlasst. Das ist aber für meine Frage irrelevant.

    Nochmal verkehrt. Richtig ist: das Haus wurde 1958 gebaut. Der Erblasserin gehörte (nach dem Tod ihres Ehemanns) das halbe Haus, d. h. eine Wohnung über 1½ Stockwerke. Im Oktober 2001 hat sie ½ Stockwerk dazu erworben und Heizung und Elektrik an die dadurch vergrößerte Wohnung anschließen lassen. Die Kosten für den Erwerb und diesen Umbau schreiben wir mit 2% p. a. ab. 2011 haben die Erben ein Bad einbauen und die Elektrik erneuern lassen; diese Kosten haben wir als Erhaltungskosten geltend gemacht.


    Wie gesagt, für meine Frage nach dem Umgang mit dem WISO-Steuerspar-Programm sind diese Details irrelevant; alles ist vom zuständigen FA bereits akzeptiert. Die Frage ist nur: Wie kann ich das WISO-Programm nutzen, um die Steuerklärung analog zu den letzten Jahren abzugeben.

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    Das kann die Software nicht programmunterstützt leisten.

    Wie darf ich denn diesen Satz verstehen?


    Ich hatte bisher mit Erlaubnis des zuständigen FA meine ESt- und UST-Erklärungen (letztere für eine Photovoltaik-Anlage) auf Papier eingereicht, ebenso die Feststellungserklärung für eine Erbengemeinschaft, für die ein anderes FA zuständig ist. Dieses Frühjahr hat das FA die benötigten Formulare nicht mehr herausgerückt mit der Begründung, ich müsse (eben wegen der PV-Anlage) alle meine Steuereklärungen elektronisch abgeben. Ich sah mich also genötigt, einen neuen Computer und das WISO-Programm anzuschaffen, in das ich mich gerade einarbeite.


    Falls ich nun meine Steuerklärung nicht mit der Software abgeben könnte, wie sollte das gehen? Ohne Papier, elektronisch, aber doch nicht mit der Software??


    Oder gibt es eine Möglichkeit, die Erklärung für einen Fall, den die Software nicht (oder nicht vollständig) unterstützt, trotzdem elektronisch abzugeben, und wie muss man dabei gegebenenfalls vorgehen?

    Das zuständige FA hat bereits frühere Steuererklärungen (auf Papier) zu diesem Fall akzeptiert. Darin haben wir für den Bau in 1958 keine AfA mehr berechnet, da er länger als 50 Jahre zurückliegt; für den Zukauf der halben Wohnung und den Umbau haben wir Anschaffungskosten geltend gemacht, die wir mit 2% jährlich abschreiben.


    Mein Problem ist also ein rein technisches: Wie muss ich die Frage des WISO-Programms, ob die Wohnung selbst erstellt oder erworben wurde, beantworten, damit die Datenerfassung richtig weitergeht und ich die Steuer wie bisher berechnen lassen kann?


    Ein Detail hatte ich oben ungenau dargestellt: Die halbe Wohnung wurde noch von der Erblasserin erworben, der Umbau und die Vermietung dagegen von den Erben veranlasst. Das ist aber für meine Frage irrelevant.

    Ich versuche zum ersten Mal, mit WISO Steuer:Sparbuch zurecht zu kommen und hänge bei der Anlage V für eine Erbengemeinschaft.


    Die vermietete Wohnung liegt in einem Haus, das 1958 als 2-Familienhaus gebaut wurde (unter anderem von der Erblasserin). 2001 wurde das Eigentum an diesem Haus neu aufgeteilt (etwa im Verhältnis 2:1), dazu hat die Erblasserin ein halbes Stockwek vom anderen Eigentümer gekauft; anschließend hat sie ihren (nun größeren Anteil) in zwei getrennte Wohnungen umbauen lassen, von denen inzwischen eine vermietet ist. Die Mietwohnung wurde demnach zur Hälfte im Jahre 1958 selbst errichtet, zur anderen Hälfte im Jahre 2001 erworben.


    Was trage ich in das Feld »Anschaffung oder Herstellung« bei den allgemeinen Angaben zur Anlage V ein? Das Feld bietet eine Auswahl zwischen zwei Antworten, die beide nur teilweise zutreffen