Beiträge von Otto_Stolz

    ▶ So wie das Programm die Fragen formuliert, ist es für mich nicht ersichtlich, auf welchen Zeitraum sie sich beziehen.

    ▶ Auch für den Zeitraum vor Beginn der Pflegschaft ist die Frage unsinnig, denn »Otto Walter« ist ja selbst der Großvater (und entsprechend für die zweite Frage meine Frau die Großmutter). Also, was kreuz’ ich da an? Ich hab’s mal ausprobiert: Das erzeugt einen Eintrag in Zeile 48 der Anlage Kind – ich brauch doch aber einen Eintrag in Zeile 47, wo krieg ich den her? Anlage K wird auf keinen Fall erzeugt – im Gegensatz zum Erläuterungszext.
    ▶ Oder gelten vielleicht für Pflegekinder ganz andere Regeln? Dann sollte das in der Benutzrführung und in den Erläuterungen des Programms aber auch deutlich gesagt werden.

    Die erste Frage hat sich inzwischen erledigt: Die Bemerkung »Sie haben bei den Angaben zur Haushaltszugehörigkeit Ihres Kindes erklärt, dass dieses nicht in Ihrem Haushalt untergebracht ist.« steht im Zusammenhang mit Kinderbetreungskosten. Ich habe inzwischen herausgefunden, was unter »Kinderbetreungskosten« zu verstehen ist; da derartige Kosten nicht angefallen sind, ist wohl die Haushaltszugehörigkeit in meinem Fall irrelevant.


    Die übrigen vier Fragen sind weiterhin offen. Ich denke, dass zu deren Beantwortung keine Screenshots notwendig sind, da ich alle wesentlichen Umstände geschildert habe.

    Seit 1. Oktober 2019 lebt unsere Enkeltochter Lucy als Pflegekind in unserem Haushalt; bis 30. September lebte sie bei ihrer Mutter. Die leiblichen Eltern leben getrennt. Ich komme mit der Eingabe dieses Sachverhalts ins WISO Steuersparbuch 2020 nicht zurecht.

    ▶ Die Frage »Hatte Lucy in 2019 eine abweichende Adresse?« habe ich mit »Ja« beantwortet, da sie ja bis September bei ihrer Mutter gewohnt hat. Daraufhin konnte ich beide Adressen mit den entsprechenden Zeiträumen eintragen. Obwohl die Adresse ab Oktober mit unserer Adresse übereinstimmt und obwohl ich die Frage »Handelt es sich um eine auswärtige Unterbringung?« mit »Nein« beantwortet habe, meldet das Programm: »Sie haben bei den Angaben zur Haushaltszugehörigkeit Ihres Kindes erklärt, dass dieses nicht in Ihrem Haushalt untergebracht ist.« Wie kann ich dem Programm klarmachen, dass Lucy in der Zeit, in der das Pflegschaftsverhältnis bestand, in unserem Haushalt untergebracht war?

    ▶ Das Programm fragt außerdem: »Hat Otto Walter einer Übertragung der Freibeträge für Lucy auf die Großeltern zugestimmt?« und entsprechend für meine Frau. Wir sind die Großeltern; was soll also diese Frage und wie soll ich sie beantworten?

    ▶ Wie ist die Frage »Wem wurde das Kindergeld ausgezahlt?« zu beantworten? Das Kindergeld wurde bis September der Mutter ausgezahlt, ab Oktober (rückwirkend) meiner Frau.

    ▶ Laut Erläuterungen zum Programm muss ein Elternteil der Übertragung des Kinderfreibetrags an uns zustimmen und das Programm generiert automatisch das Formular »K«, das der betreffende Elternteil unterschreiben soll. Ich sehe aber in der Formularvorschau kein »K«. Was muss ich tun, um den Kinderfreibetrag auf uns zu übertragen?

    ▶ Das Programm hat meine Angaben zum Verhältnis der leiblichen Eltern zu Lucy beanstandet; ich musste schließlich eintragen, dass deren Kindschaftsverhältnis am 30. September ende. Das scheint mir falsch zu sein, denn die bleiben doch immer die leiblichen Eltern! Wie fülle ich diese Felder richtig aus?

    Ein Detail hatte ich oben ungenau dargestellt: Die halbe Wohnung wurde noch von der Erblasserin erworben, der Umbau und die Vermietung dagegen von den Erben veranlasst. Das ist aber für meine Frage irrelevant.

    Nochmal verkehrt. Richtig ist: das Haus wurde 1958 gebaut. Der Erblasserin gehörte (nach dem Tod ihres Ehemanns) das halbe Haus, d. h. eine Wohnung über 1½ Stockwerke. Im Oktober 2001 hat sie ½ Stockwerk dazu erworben und Heizung und Elektrik an die dadurch vergrößerte Wohnung anschließen lassen. Die Kosten für den Erwerb und diesen Umbau schreiben wir mit 2% p. a. ab. 2011 haben die Erben ein Bad einbauen und die Elektrik erneuern lassen; diese Kosten haben wir als Erhaltungskosten geltend gemacht.


    Wie gesagt, für meine Frage nach dem Umgang mit dem WISO-Steuerspar-Programm sind diese Details irrelevant; alles ist vom zuständigen FA bereits akzeptiert. Die Frage ist nur: Wie kann ich das WISO-Programm nutzen, um die Steuerklärung analog zu den letzten Jahren abzugeben.

    »

    Das kann die Software nicht programmunterstützt leisten.

    Wie darf ich denn diesen Satz verstehen?


    Ich hatte bisher mit Erlaubnis des zuständigen FA meine ESt- und UST-Erklärungen (letztere für eine Photovoltaik-Anlage) auf Papier eingereicht, ebenso die Feststellungserklärung für eine Erbengemeinschaft, für die ein anderes FA zuständig ist. Dieses Frühjahr hat das FA die benötigten Formulare nicht mehr herausgerückt mit der Begründung, ich müsse (eben wegen der PV-Anlage) alle meine Steuereklärungen elektronisch abgeben. Ich sah mich also genötigt, einen neuen Computer und das WISO-Programm anzuschaffen, in das ich mich gerade einarbeite.


    Falls ich nun meine Steuerklärung nicht mit der Software abgeben könnte, wie sollte das gehen? Ohne Papier, elektronisch, aber doch nicht mit der Software??


    Oder gibt es eine Möglichkeit, die Erklärung für einen Fall, den die Software nicht (oder nicht vollständig) unterstützt, trotzdem elektronisch abzugeben, und wie muss man dabei gegebenenfalls vorgehen?

    Das zuständige FA hat bereits frühere Steuererklärungen (auf Papier) zu diesem Fall akzeptiert. Darin haben wir für den Bau in 1958 keine AfA mehr berechnet, da er länger als 50 Jahre zurückliegt; für den Zukauf der halben Wohnung und den Umbau haben wir Anschaffungskosten geltend gemacht, die wir mit 2% jährlich abschreiben.


    Mein Problem ist also ein rein technisches: Wie muss ich die Frage des WISO-Programms, ob die Wohnung selbst erstellt oder erworben wurde, beantworten, damit die Datenerfassung richtig weitergeht und ich die Steuer wie bisher berechnen lassen kann?


    Ein Detail hatte ich oben ungenau dargestellt: Die halbe Wohnung wurde noch von der Erblasserin erworben, der Umbau und die Vermietung dagegen von den Erben veranlasst. Das ist aber für meine Frage irrelevant.

    Ich versuche zum ersten Mal, mit WISO Steuer:Sparbuch zurecht zu kommen und hänge bei der Anlage V für eine Erbengemeinschaft.


    Die vermietete Wohnung liegt in einem Haus, das 1958 als 2-Familienhaus gebaut wurde (unter anderem von der Erblasserin). 2001 wurde das Eigentum an diesem Haus neu aufgeteilt (etwa im Verhältnis 2:1), dazu hat die Erblasserin ein halbes Stockwek vom anderen Eigentümer gekauft; anschließend hat sie ihren (nun größeren Anteil) in zwei getrennte Wohnungen umbauen lassen, von denen inzwischen eine vermietet ist. Die Mietwohnung wurde demnach zur Hälfte im Jahre 1958 selbst errichtet, zur anderen Hälfte im Jahre 2001 erworben.


    Was trage ich in das Feld »Anschaffung oder Herstellung« bei den allgemeinen Angaben zur Anlage V ein? Das Feld bietet eine Auswahl zwischen zwei Antworten, die beide nur teilweise zutreffen