Beiträge von Gonduron

    Hallo Bautroika und babuschka,


    Danke für eure Hinweise, auch wenn diese meine beiden Fragen leider nicht beantworten X/


    Elsamate: Selbstverständlich gibt es einen Grund, warum ich das Modul "Steuer-Voranmeldungen" und nicht "EÜR" verwenden möchte: In meiner EÜR-Buchungsliste herrscht momentan noch Chaos bei den Ausgaben und damit auch der Vorsteuer. Dementsprechend möchte ich vorerst nur die abzuführende Umsatzsteuer für die von mir erzielten Umsätze begleichen, womit ich erstmal geringfügig mehr an das Finanzamt überweise als eigentlich fällig wäre. Zum Geschäftsjahresende, wenn die Ausgaben alle sauber in die EÜR eingetragen sind, gebe ich die USt-Jahreserklärung dann tatsächlich mit dem EÜR-Modul ab, und erhalte zuviel bezahle USt wieder zurück. Mir ist klar, dass diese Vorgehensweise nicht ganz korrekt ist, jedoch dreht mir mein Steuersachbearbeiter im Finanzamt aus etwas zu spät eingeforderter Vorsteuer in geringfügigem Umfang definitiv keinen Strick. Die Abgabe kann übrigends mittels beider Module gleichermaßen bequem per ELSTER erfolgen.


    @babuschka: Selbstverständlich ist mir klar, dass sich geschäftliche Vereinbarungen dem UStG unterzuordnen haben. Hinsichtlich Umsätzen im inner-europäischen Ausland sieht dieses denn auch vor, dass - vereinfacht / unpräzise zusammengefasst - USt in dem Land der Betriebsstätte abzuführen ist, in der ich die Dienstleistung vor-Ort erbracht habe. Für mich kleinen Freiberufler ohne eigene Geschäftsstelle in jenem inner-europäischen Ausland bedeutet dies, dass hier i.d.R. der Leistungsempfänger (mein ausländischer Kunde) die dortige USt gemäß EU VAT Reverse Charge Verfahren abzuführen hat. Da die ggf. zwingende Anwendung dieses Verfahrens u.a. von Bedingungen abhängt, deren Zutreffen mein Vertragspartner nicht selbständig beurteilen kann (z.B. ob ich in seinem Land eine Geschäftsstelle führe), ist VAT Reverse Charge explizit bereits bei der Beauftragung schriftlich festzuhalten / zu vereinbaren.


    Auflösung zu Frage 1):

    Meine anderweitigen Recherchen haben ergeben, dass jene ausländischen Umsätze in folgendes Feld der WISO-UStVA einzutragen sind: "Nicht steuerbare Leistungen gem. § 18b Satz 1 Nr. 2 UStG". Im offiziellen UStVA-Formular, das per ELSTER ans Finanzamt geht, entspricht dies dem Feld mit der Kennziffer 21.


    Vielleicht mag mir ja jemand noch die Auflösung zu Frage 2) geben?


    Liebe Grüße :)

    Stefan

    Hallo ehrenwerte Helferlein ;)


    mit dem Modul "Steuer-Anmeldungen" (nicht EÜR) des WISO Steuersparbuchs 2019 möchte ich erstmalig meine UStVA für Q1'19 abgeben. Ich selbst bin ein zum Vorsteuerabzug berechtigter Freiberufler (inkl. eigener VAT-ID = USt-ID-Nr) mit inner-europäischen Kunden, deren VAT-IDs mir bekannt sind. Hierzu zwei Fragen:


    1) Umsätze aus sonstigen Leistungen

    Als Freiberufler habe ich Umsätze erzielt für sonstige Leistungen (Dienstleistungen), die ich im inner-europäischen Ausland erbracht habe. Vereinbart wurde VAT Reverse Charge, d.h. der ausländische Leistungsempfänger schuldet die im Ausland zu entrichtende Umsatzsteuer. Frage: In welchem Feld sind diese Umsätze einzutragen?


    2) Erwerb von Büromaterial

    Von Online-Shops angesiedelt im inner-europäischen Ausland habe ich Büromaterial (Visitenkarten) gekauft, unter Angabe meiner VAT-ID. Gemäß VAT Reverse Charge muss ich hierfür USt in Deutschland abführen, und kann diese zeitgleich als Vorsteuer wieder einfordern. Frage: In welchem Feld ist dieser Erwerb einzutragen?


    Unten anbei ein Screenshot von der WISO Software mit den zur Verfügung stehenden Felden.


    Vielen lieben Dank für eure Hilfe :)

    Stefan



    Danke für deine Antwort, Babuschka. Die Regelung mit "vor 24 Uhr" ist mir bekannt.


    In zahlreichen Google-Suche-Musterfällen ist jedoch zu lesen, dass am "Rückreisetag" nicht der Inlandssatz, sonder der für's Ausland anzusetzen ist. Nun begann meine Rückreise bereits am 30.Dez. Dementsprechend frage ich mich, ob für diesen "Rückreisetag" (sofern der 30. überhaupt als solcher zu werten ist) nun der Satz für England oder für Deutschland gilt.


    Der 31. Dez ist auf jeden Fall ein Rückreisetag. Doch auch hier bin ich mir unsicher, ob für den 31. nun Ausland- oder Inlandssatz gilt.

    Eine Frage zum Eintragen der korrekten Verpflegungsmehraufwendungen für meine letzten Auslandsreise:


    - Hinreise beginnt in Deutschland am Mi 26.12.

    - Ankunft am Tätigkeitsort in Sunderland (England) noch am selben Tag

    - Rückreise beginnt in Sunderland (England) am So 30.12.

    - Landung am Flughafen Frankfurt noch am Abend desselben Tages; danach Weiterfahrt mit Bahn

    - Ankunft am Heimatort in Deutschland jedoch erst am Mo 31.12. um 00:56 Uhr.


    Tagessätze für Sunderland (England): 30 Euro für >8h, 45 Euro für 24h


    Meine Frage:

    1) Welcher Tagessatz gilt für So 30.12.

    2) Welcher Tagessatz gilt für Mo 31.12.


    Danke und liebe Grüße,

    Stefan

    So schlau ist hier im Forum wohl jeder um zu wissen, dass der Steuerberater die qualitativ beste Option ist. Bevor man pauschal auf diesen verweist sollte man sich aber doch überlegen, ob hinsichtlich der pot. 30 Euro, um die es hier geht, ein Steuerberater wirklich sinnvoll und auch wirtschaftlich ist. Selbst wenn ich das hier aufgrund potentiell falscher Antworten in der EÜR dann komplett vergurke, komme ich deswegen wohl kaum hinter Gitter ... und nein, einen Kommentar hierzu bitte ebenfalls verkneifen, hilft mir und anderen mit demselben Problem auch nicht weiter ;)


    Ich möchte schlichtweg wissen, wie ich oben beschriebene Privatentnahme oder aber Entsorgung in WISO einfüllen muss (inkl. passender SKR03-Konten). Letzten Endes sind das auch keine hypothetischen Szenarien, da ich Beides benötige (in 2018 z.B. eine verlorene GWG-Feldlupe). Sollte ich hier im falschen (Unter-)Forum gelandet sein, dann möge ein Admin dieses Thema bitte ins richtige Forum verfrachten.


    In Kürze: Wie ist der Abgang eines GWG in der WISO Steuersoftware zu verbuchen?



    Rahmenbedingungen

    - EÜR, USt.-pflichtig, Freiberufl. Wissenschaftlerin

    - Anschaffung GWG <410 EUR (Smartphone) in 2015

    - Sofort-AfA in 2015 auf 1 EUR Restwert

    - Buchung "Zugänge zum Wirtschaftsgut" (Apps) im Frühjahr 2017 in Summe 13,80 EUR netto

    - Danach Buchung der AfA 13,80 EUR in 2017 auf 1 EUR Restwert

    - Anbei Screenshots der AfA sowie der von mir angenommenen Abgangsbuchung für Szenario B.


    Szenarien

    Szenario A: Abgang am 31.12.2017 durch (kostenfreie) Entsorgung

    Szenario B: Abgang am 31.12.2017 durch Privatentnahme (Gegenstandswert Ebay ca. 30 EUR brutto)


    Meine Fragen:

    - Habe ich die Abgangsbuchungen für die beiden Szenarien richtig ausgefüllt (siehe Screenshot)? Falls nicht, bitte sagen wo ich was eintragen muss.

    - Habe ich die letzte AfA in 2017 auf 1 EUR Restwert richtig gebucht (siehe Screenshot), oder müsste ich stattdessen auf 0 EUR Restwert buchen?

    - Sofern das alte Smartphone noch im Anlageverzeichnis des Folgejahrs gelistet sein sollte, darf ich dieses in der EÜR 2018 dann manuell löschen, oder ist noch irgendetwas zu berücksichtigen / zu verbuchen?


    Danke für eure Hilfe und liebe Grüße aus Erlangen :)

    Regina