Beiträge von Volker V

    Nein, vom PayPal-Konto. Selbstverständlich ebenfalls nicht betriebsrelevant. Nun frag aber nicht, wo das Geld vom PayPal-Konto herkommt. :D


    Die Vorgänge sind in Deiner Version nicht schlechter oder besser dokumentiert, als bei mir. Mein Weg ist ebenfalls korrekt. Hat bereits zwei Prüfungen vom Finanzamt standgehalten und ist übersichtlicher.

    Hallo zusammen,


    ich habe keine der hier vorgeschlagenen Varianten verwendet.


    Ich habe ganz einfach eine neue Kasse (Offlinekonto) dafür angelegt und diese als Portokasse benannt. Sämtliche Transaktionen via PayPal und Bank bzgl. Aufladung deklariere ich als nicht betriebsrelevant, da das Guthaben als Geldtransit an das neue Konto geht. Von der neuen Kasse buche ich dann manuell die verwendeten Beträge ab. Rechnung bekomme ich ja von der Post zugesandt.



    Genau für solche Anwendungszwecke entwickeln wir aktuell die Cloudlösung MEINVEREIN. Die Webanwendung wird es Ihnen ermöglichen, Orts- und Betriebssystemunabhängig Ihren Verein zu verwalten.

    Also mir persönlich gefällt diese neue Cloud-Lösung auch nicht. Ich habe ebenfalls ein Problem damit, sämtliche Daten des Vereins auf einen Server zu packen, den ich nicht selbst unter Kontrolle habe. Das ist wie beim Autofahren. Der Fahrer kann noch so gut sein und trotzdem fühle ich mich wohler, wenn ich selbst fahre.


    Ich persönlich würde eine Lösung präferieren, bei der man beispielsweise seine Datenbank auf seiner eigenen Infrastruktur hostet und dann mit dem altbewährten oder später verbesserten WISO Mein Verein darauf zugreift. So hätten auch andere Vorstandsmitglieder die Möglichkeit, ihre WISO Mein Verein-Software zur Datenbank zu connecten. Wahlweise könnte man auch die One-Client Version beibehalten und weiterhin die Daten lokal auf dem PC speichern, wenn man keine externe Datenbank nutzen möchte.


    Das Programm WISO Mein Verein gefällt mir gut. Für unseren Verein gibt es derzeit keine vernünftige kostengünstige Alternative. Was eine Preisanhebung betrifft, könnte ich mir durchaus vorstellen, etwas mehr zu bezahlen, wenn man diese bewährte Software konsequent weiterentwickelt und ein wenig mehr auf spezielle Kundenwünsche eingeht.

    Hallo maulwurf23,


    genau... eine Einnahme für das Vorjahr, wenn ich das richtig interpretiere.


    Bei Einahmen ohne Rechnung muss natürlich in das Jahr gebucht werden, in dem das Geld eingegangen ist.


    Wenn ich eine Rechnung in 2017 stelle, z.B. für eine Leistung die auch in 2017 stattgefunden hat, sieht das anders aus. Da buche ich immer in das Jahr, in dem die Leistung stattgefunden hat. Sonst stimmt mein ganzer Jahresabschluss nicht mehr.


    Man kann leider nicht davon ausgehen, dass jeder immer sofort bezahlt. Es sind halt Verbindlichkeiten aus dem letzten Jahr.


    Ich fällt auch irgendwie kein Grund ein, warum man den Eingang in das nächste Jahr buchen sollte. *schulterzuck*

    Beispiel anhand einer Tierschutzorganisation:


    1. Stammdaten >> Buchungkategorien bearbeiten: Spenden/Zuwendungen (Einnahme) anlegen


    2. Stammdaten >> Weitere >> Kosten-/Erlösarten (z.B. Orte hinterlegen): Spende (nicht zweckgebunden), Spende Ort1, Spende Ort2, Spende ohne Ortsbindung, usw...


    3. Stammdaten >> Weitere >> Verwendungen (z.B. genau angeben, wofür): Futter, Medizinische Versorgung, Patenschaften, Kastrationen...


    Beim Buchen der Spenden kann man dann explizit alles auswählen.

    Eine Rechnung mit Datum 2017, die aber erst in 2018 gezahlt wurde?


    Buchung zum 31.12.2017: Aufwand an Kreditor (Verb. LuL) (entsprechend dem Rechnungsdatum)

    Die Verbindlichkeit wird im Jahr 2018 mit der Zahlung aufgelöst.


    Das ist kein Fehler im Programm, da davon ausgegangen wird, dass die Leistung in das Geschäftsjahr 2017 gehört.

    Mitglieder können auf inaktiv gesetzt werden, bzw. kann das Ende der Mitgliedschaft in den Stammdaten eigetragen werden. Die Mitgliedsdaten an sich müssen 10 Jahre vorgehalten werden. Das ergibt sich aus der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist. Da kann auch niemand der ausgeschiedenen Mitglieder eine Löschung einfordern. Zusätzlich muss natürlich die Bankverbindung des ausgeschiedenen Mitglieds auf inaktiv gesetzt werden, damit keine neuen Abbuchungen erfolgen, resp. Rechnungen für den Beitragslauf erstellt werden.

    Sollte es eine Weblösung werden, müssen auch Vereine einen Auftragsverarbeitungs-Vertrag nach EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) abschließen, da personenbezogene Daten im Auftrag – also von einem Dienstleister verarbeitet werden.


    Unter der alten Terminologie des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) war das noch der Auftragsdatenverarbeitungs-Vertrag oder ADV-Vertrag. Jedoch wird insgesamt das Verhältnis zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer im Gegensatz zum bisherigen Auftragsdatenverarbeitungs-Vertrag nach BDSG sichtlich schärfer ausgestaltet.


    Das sollte jeder bedenken, der nach der neuen Lösung greifen wird.