Beiträge von Bergdoelmo

    Update: Habe um den 20. Januar herum eine Mail bekommen, dass mein Brief heute zugestellt wurde. In der Sendungsverfolgung stand dann aber was vom 22. Dezember. Was nun stimmt, weiß ich nicht. Jedenfalls hat es nicht Schaden können, auf Nummer sicher zu gehen.
    Meine Steuererklärung wurde inzwischen auch schon bearbeitet und akzeptiert.

    Nein, das WISO-Steuersparbuch 2012 ist ja für den Veranlagungszeitraum 2011. Und die Zahlen in dem anderen thread sind fiktiv/vereinfacht.
    Also es geht wirklich um die Jahre ab inkl. 2011, sodass meine Frist nun abläuft.


    Und bei der Post ist es denke ich auch immer stark davon abhängig, von welcher Region wir reden. Ich habe vor Weihnachten Pakete per Amazon Prime bestellt, die in der Großstadt Düsseldorf (= hohes Paketaufkommen) erst etliche Tage nach dem von Amazon garantierten Lieferdatum ausgeliefert wurden. In der Not habe ich sie dann direkt nochmal bestellt, diesmal an die (sehr ländliche) Adresse des Geschenkempfängers --> waren am nächsten Tag da.


    Ab jetzt werde ich die Erklärungen dann immer direkt zum Finanzamt bringen. Aus Fehlern wird man klug. ;)

    Es finden sich viele Berichte darüber, dass Einwurfeinschreiben
    a) entgegen der Beteuerung der Post länger für die Zustellung benötigen als normale Briefe und
    b) die Sendungsverfolgung öfters sehr spät aktualisiert wird.

    Vermutlich wird das Schreiben also lange da sein. Verlassen kann ich mich darauf natürlich nicht. Also ab ins Auto und 100 km fahren. Super.


    Die Hotlines habe ich mir auch schon rausgesucht. Dummerweise ist aber heute ein Sonntag und morgen ein Feiertag, sodass die Hotlines nicht besetzt sind.
    Wenns scheiße läuft, läufts scheiße. ;)


    @ miwe: Ich hatte naiv angenommen, dass 10 Tage bereits ein sehr üppiges Zeitpolster sind, falls es doch mal länger dauert.
    Ich mein, in der Zeit schafft es eine Weinbergschnecke diese Strecke zurückzulegen!

    Aber so ist das eben mit Unternehmen, die eine absolute Monopolstellung besitzen.

    Hallo zusammen,


    ich habe meine Steuererklärung vor sage und schreibe zehn (!) Tagen per Einschreiben (Einwurf) ans Finanzamt versendet, was ca. 2 km vom Abgabeort entfernt war.
    Normalerweise sollte selbst die deutsche Post diese Distanz innerhalb von zehn Tagen überwinden können. Doch laut Sendungsverfolgung ist der Status immer noch " befindet sich in der Zustellung".

    Muss ich mir nun Sorgen machen bzgl. Einhaltung der Frist oder kann ich dem Finanzamt mit dem Beleg des Einschreibens zeigen, dass ich die Unterlagen eigentlich rechtzeitig auf den Weg gebracht habe?

    Und was sagen Programm bzw. Steuerberechnung nebst Erläuterungen zum Gesamtbetrag der Einkünfte aus?

    In diesem Beispieljahr grob:

    Gesamtbetrag der Einkünfte: - 200 €

    Einkommen/ zu versteuerndes Einkommen: -1300 €

    Also auf jeden Fall negativ.


    Zitat


    Das Programm setzt entsprechend Deinen Eingaben die notwendigen Häkchen. Die Erklärung zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrages ohne Einkommensteuererklärung gibt es nicht.


    Ok, genau das war die Frage, danke. Jetzt ist es ja so, dass die Frist für Einkommensteuererklärung vier Jahre rückwirkend beträgt und für Verlustvorträge sieben Jahre. Wie verhält sich das nun genau, da offenbar ja beides aneinander gekoppelt ist?

    Erhöht sich die Frist automatisch auf sieben Jahre, sobald das zu versteuernde Einkommen negativ wird oder hätte ich damals schon (innerhalb der vier-Jahres-Frist) Steuererklärungen abgeben müssen, um den Verlustvortrag feststellen zu lassen und diesen dann bis zu sieben Jahre in die Zukunft zu tragen?

    (Und nein, ich habe noch nie eine Steuererklärung eingereicht, die dies alles ja nichtig machen würde).


    Der Herr hier (Beitrag #8) schreibt explizit, dass man Einkommenssteuererklärung nicht ankreuzen soll:

    https://forum.elster.de/anwend…134&viewfull=1#post202134

    Bei mir wird der Haken aber wie erläutert automatisch gesetzt, habe das mit einigen Beispielzahlen durchprobiert.

    Ist es nicht so, dass in dem von dir zitierten Urteil die Sachlage so war, dass der Herr Werbungskosten absetzen wollte, die ihm durch ein Studium angefallen sind, für das er aber das Stipendium erhielt? Und somit Kosten als Werbungskosten geltend machen wollte, die ihm effektiv gar nicht angefallen sind, da sie durch das Stipendium gedeckt waren?
    Bei mir ist die Sachlage nach meinem Verständnis anders, da die Werbungskosten aus den Jahren davor in keinem Zusammenhang mit dem Stipendium stehen.
    Das Stipendium habe ich ja nicht für mein Studium erhalten, sondern erst danach.


    Generell scheint die Sachlage bezüglich der Angabe und Verrechnung von Stipendien aber äußerst diffus zu sein. Gefühlt schreibt jeder zweite was anderes und sicher ist sich niemand. Ist es also so, dass es mehr oder weniger "Glücksache" ist, an welchen Bearbeiter ich gerate?

    Mein Stipendium richtet sich nach der DFG und in deren Unterlagen steht:

    "Das Stipendium ist steuerfrei nach § 3 Nr. 44 EStG und unterliegt in der Regel nicht dem

    Progressionsvorbehalt gemäß § 32 b EStG (s. Ziff. II.2.6.)."


    Das verstehe ich so, als das ich dieses Stipendium in meiner Steuererklärung nicht angeben muss und es daher auch nicht mit Verlustvorträgen verrechnet werden kann.

    Zitat

    Nochmals mein Rat, vielleicht einmal einen Steuerprofi anzusprechen.

    Ja, das wäre glaube ich sinnvoll und hätte ich jetzt im Nachhinein auch gemacht.
    Das Ding ist bloß, dass ich für das Steuerjahr 2011 noch einen Verlustvortrag geltend machen will und die Frist ja nun schon zum Jahresende ausläuft.
    Klar, hätte mich eher drum kümmern sollen, aber hinterher ist man immer schlauer. ;)


    Zitat


    Ansonsten bist Du verpflichtet, alle steuerrelevanten Tatbestände in Deiner Erklärung anzugeben.


    Ja, ich weiß halt nicht ob sie steuerrelevant sind. Ich werde mal in der Personalabteilung, die das Stipendium zugeteilt hat, nachfragen.
    Die sollten das ja eigentlich wissen.

    Hallo zusammen,

    ich habe eine Frage zur Angabepflicht von Einkommen aus Stipendien und der Art der Verrechnung mit Verlustvorträgen.

    Fallbeispiel:
    - Während eines Zweitstudiums wurde ein Verlustvortrag von 20.000 € erzielt

    - Im Anschluss an das Studium wurde eine Promotion begonnen, die mit einem steuerfreien Stipendium finanziert wurde.
    Das Stipendium ist also losgelöst von dem vorher erzielten Verlustvortrag.


    Meine Frage:
    a) ist man verpflichtet, den Bezug des Stipendiums anzugeben, oder muss man dies erst nennen, falls das Finanzamt danach fragt?
    b) Wird dieses Stipendium mit dem Verlustvortrag verrechnet?

    Die Urteile, die ich finde beziehen sich auf unmittelbar verknüpfte Stipendien. Also Fälle in denen versucht wurde Werbekosten für das Studium abzusetzen, obwohl zeitgleich zur Finanzierung des Studiums ein Stipendium bezogen wurde. Dies ist bei mir ja nicht der Fall. Meine Werbekosten stehen in keinem Zusammenhang mit dem Stipendium.


    Der entscheidende Paragraph dafür ist wohl dieser:

    § 32b Progressionsvorbehalt
    In dessen Text bin ich aber ob der Komplexität ziemlich verloren.

    Zitat

    Solange Du Dich an die Forenregeln hältst (auf die Du mehrfach hingewiesen und einfach mal lesen solltest), wird kein Beitrag ohne Grund geschlossen.

    Aber gerne noch einmal ganz deutlich: Sammelthreads snd nicht erwünscht, weil sie die Übersichtlichkeit des Forums einschränken und nur ein Durcheinander erzeugen, was da auch dazu führt, daß die Forumssuche in der Nützlichkeit eingeschränkt wird.


    Du hast sicherlich recht, dass ich gegen die Regeln verstoßen habe - mea culpa.
    Aber diesen Punkt sehe ich anders. Denn es gibt gewisse Situationen aus denen heraus Leute sich an dieses Forum wenden (z.B. wie bei mir: erste Steuererklärung nach Studium), die sich wiederholen und in denen ähnliche & verknüpfte Fragen auftreten. Für diese ist es meines Erachtens zielführender und einem umfassenden Verständnis zuträglicher, wenn solche Problematiken auch als ganzes diskutiert werden und nicht in dutzende Einzelaspekte aufgesplittert in diversen threads.

    Die "pauschalen" 1000 € Werbungskosten spielen in der Rechnung keine Rolle, da Verlustvorträge immer vorrangig abgezogen werden.

    Sind meine Rechnungen und Annahmen so korrekt?

    Nein.


    Einfach mal in den § 10d EStG schauen oder aber in die ungewollte erweiterte Forumssuche. Oder, noch einfacher, einfach einmal einen fiktiven Verlustvortrag in einen Testfall Deiner aktuellen Programmversion, welches es auch immer sein mag, eingeben und sich das Ergebnis anschauen.


    Ich habe die WISO Versionen von 2011-2018. Das war ein guter Tipp, ich habe es eingegeben und es ist genau anders herum, die 1000 € werden vorrangig abgezogen. Die korrigierte Rechnung müsste also lauten:


    Jahr 2012: 5000 € Verlust, kein Einkommen

    Jahr 2013: 5000 € Verlust, kein Einkommen --> In Summe 10.000 € Verlustvortrag

    Jahr 2014: 2000 € Einkommen. Damit unter dem Freibetrag und nicht einkommenssteuerpflichtig. 2000 € - 1000 € Werbekostenpauschale = 1000 € werden vom Verlustvortrag abgezogen, es verbleiben 9.000 €.

    Jahr 2015: 1000 € Einkommen. Damit unter dem Freibetrag und nicht einkommenssteuerpflichtig. 1000 € - 1000 € Werbekostenpauschale = 0 € werden vom Verlustvortrag abgezogen, es verbleiben 9.000 €.

    Jahr 2016: 5000 € Verlust --> In Summe 14.000 € Verlustvortrag

    Jahr 2017: 3000 € Einkommen. Damit unter dem Freibetrag und nicht einkommenssteuerpflichtig. 3000 € - 1000 € Werbekostenpauschale = 2000 € werden vom Verlustvortrag abgezogen, es verbleiben 12.000 €.

    Jahr 2018: 30000 € Einkommen. --> 30.000 - 12.000 € vom Vorjahr = 18.000 € werden versteuert.

    [Es fallen damit im Jahr 2018 - grob zur Vereinfachung berechnet - statt 5.600 € lediglich 2000 € Einkommenssteuer an. Der Verlust in einer Gesamthöhe von 15.000 € hat somit zu 3600 € Steuerersparnis geführt]


    Korrigiert mich bitte, falls ich immer noch daneben liege.


    In § 10d EStG aber steht:

    "Negative Einkünfte, die bei der Ermittlung des Gesamtbetrags der Einkünfte nicht ausgeglichen werden, sind bis zu einem Betrag von 1 000 000 Euro, bei Ehegatten, die nach den §§ 26, 26b zusammenveranlagt werden, bis zu einem Betrag von 2 000 000 Euro vom Gesamtbetrag der Einkünfte des unmittelbar vorangegangenen Veranlagungszeitraums vorrangig vor Sonderausgaben, außergewöhnlichen Belastungen und sonstigen Abzugsbeträgen abzuziehen (Verlustrücktrag)."


    Der Verweis auf Gesetzestexte ist ja schön und gut, aber für mich als Laien ist hier z.B. nicht ersichtlich, unter welchen dieser Begriffe die von WISO pauschal veranschlagten "1000 € Werbungskosten" fallen. Daher klingt der Text für mich so, als würden zunächst immer die Verluste abgezogen. Was aber ja offenbar nicht der Fall ist.

    Zitat

    Solange Du Dich an die Forenregeln hältst (auf die Du mehrfach hingewiesen und einfach mal lesen solltest), wird kein Beitrag ohne Grund geschlossen.

    Aber gerne noch einmal ganz deutlich: Sammelthreads snd nicht erwünscht, weil sie die Übersichtlichkeit des Forums einschränken und nur ein Durcheinander erzeugen, was da auch dazu führt, daß die Forumssuche in der Nützlichkeit eingeschränkt wird.


    Du hast sicherlich recht, dass ich gegen die Regeln verstoßen habe - mea culpa.
    Aber diesen Punkt sehe ich anders. Denn es gibt gewisse Situationen aus denen heraus Leute sich an dieses Forum wenden (z.B. wie bei mir: erste Steuererklärung nach Studium), die sich wiederholen und in denen ähnliche & verknüpfte Fragen auftreten. Für diese ist es meines Erachtens zielführender und einem umfassenden Verständnis zuträglicher, wenn solche Problematiken auch als ganzes diskutiert werden und nicht in dutzende Einzelaspekte aufgesplittert in diversen threads.


    Zitat


    Wobei mir noch unklar ist, ob seine Rechnung vor 2018 so stimmt, denn wenn die Einkommen da aus pauschal versteuerten echten Minijobs stammen, dann wirkt sich das ja nicht schädlich auf den Verlustvortrag aus, nicht wahr?


    Die Zahlen sind relativ fiktiv, aber das monatliche Einkommen lag 2014 und 2015 knapp über den 450 € und war damit kein Minijob.
    Das Einkommen von 2017 wurde allein im Dezember erzielt und ist somit auch kein Minijob.

    Hallo zusammen,

    ich versuche noch einmal Hilfe für ein Verständnisproblem zu bekommen und hoffe wirklich, dass dieser thread nicht direkt geschlossen wird oder lediglich pauschal auf die Suchfunktion verwiesen wird.
    Denn zu faul zu suchen bin ich nun wirklich nicht; im Gegenteil, ich lese mich schon wieder seit Stunden durchs Internet, ohne aber passende Antworten auf meine Fragen zu erhalten.


    Konkret verstehe ich nicht, wie exakt Verlustvorträge verrechnet werden.
    Ein Zahlenbeispiel, um meine Frage zu verdeutlichen und mein Verständnis zu verbessern:

    Jahr 2012: 5000 € Verlust, kein Einkommen

    Jahr 2013: 5000 € Verlust, kein Einkommen --> In Summe 10.000 € Verlustvortrag

    Jahr 2014: 2000 € Einkommen. Damit unter dem Freibetrag und nicht einkommenssteuerpflichtig. 2000 € werden vom Verlustvortrag abgezogen, es verbleiben 8000 €.
    Jahr 2015: 1000 € Einkommen. Damit unter dem Freibetrag und nicht einkommenssteuerpflichtig. 1000 € werden vom Verlustvortrag abgezogen, es verbleiben 7000 €.

    Jahr 2016: 5000 € Verlust --> In Summe 12.000 € Verlustvortrag

    Jahr 2017: 3000 € Einkommen. Damit unter dem Freibetrag und nicht einkommenssteuerpflichtig. 3000 € werden vom Verlustvortrag abgezogen, es verbleiben 9000 €.

    Jahr 2018: 30000 € Einkommen. --> 30.000 - 9000 € vom Vorjahr = 21.000 € werden versteuert.

    [Es fallen damit im Jahr 2018 - grob zur Vereinfachung berechnet - statt 5.600 € lediglich 2900 € Einkommenssteuer an. Der Verlust in einer Gesamthöhe von 15.000 € hat somit zu 2700 € Steuerersparnis geführt]


    Die "pauschalen" 1000 € Werbungskosten spielen in der Rechnung keine Rolle, da Verlustvorträge immer vorrangig abgezogen werden.

    Sind meine Rechnungen und Annahmen so korrekt?

    Guten Abend zusammen,


    ich habe einige Fragen zur ersten Steuererklärung (für die letzten sieben Jahre), die ich anfertige und wäre dankbar, wenn ihr mir auf die Sprünge helfen könntet.

    1) Ich bin in dem Zeitraum umgezogen. Wo trage ich meine alte Adresse ein; in WISO finde ich dafür kein Feld?

    Meine Idee: Meine alte Adresse im Anschreiben nennen. Ist das so ratsam, oder hat WISO doch eine eigene Option dafür?


    2) In einem Jahr habe ich Einkommen lediglich über ein steuerbefreites Stipendium erhalten. Die Pauschalen für Dinge wie Kontoführugsgebühren oder kann ich dennoch ansetzen, nehme ich an?
    In diesem Zeitraum musste ich meine Krankenversicherung komplett selbst zahlen. Kann ich diese dann absetzen?


    3) Die ersten Jahre die ich einreiche sind Verlustvorträge. In WISO trägt man ja im Normalfall die im Feststellungsbescheid genannte Summe ein. Dadurch, dass ich nun alle gleichzeitig einreiche, habe ich natürlich keine Feststellungsbescheide. Am einfachsten ist es, das Feld einfach frei zu lassen und dies so im Anschreiben zu beschreiben. Ist dieses Vorgehen ratsam, oder sollte ich in das Feld die von WISO ermittelten Summen aus dem Vorjahr eintragen und dann über die Jahre aufsummieren?

    Ich nehme an, ich habe die Formulierungen schlichtweg missverstanden. Gelesen habe ich etwas wie "man kann Verlustvorträge nicht ins nächste Jahr schieben" was offenbar im Sinne von "man kann nicht selbst entscheiden in welchem Jahr Verlustvorträge wirksam werden" und nicht im Sinne von "Verlustvorträge werden nur im ersten Jahr fällig und überschüssige Vorträge verfallen danach" gemeint war.


    @ miwe4: Ja, das räume ich ein und gelobe Besserung.

    Gerade im Gespräch mit meinen Arbeitskollegen ergab sich, dass wir uns uneinig waren hinsichtlich von Verlustvorträgen.

    Ein kleines Beispiel, um meine Frage zu bebildern:

    Nehmen wir an, ich hätte über mehrere Jahre 15.000 € Verlustvorträge angehäuft.
    Dann habe ich im November begonnen zu arbeiten und 3000 € verdient.

    Von den 3000 € werden die Verlustvorträge abgezogen (sprich auf 0 € gesetzt) und ich muss in diesem Jahr keine Einkommenssteuer zahlen (klar, müsste ich auch ohne Verlustvorträge nicht).
    Werden nun die restlichen 12.000 € Verlustvorträge ins nächste Jahr übertragen, oder nicht?
    Nach dem was ich mir in der letzten Zeit angelesen habe, verfallen diese nun; meine Arbeitskollegen denken aber, dass diese ins nächste Jahr geschoben werden.

    Hat sich leider ohnehin mehr oder wenig erledigt, nachdem ich mich ins Thema Verlustvorträge eingelesen habe.

    Mein alles andere als niedriger Verlustvortrag verfällt komplett, da ich nach dem Studium im Dezember begonnen habe zu arbeiten.
    In meinen Augen eine Riesensauerei. Es gibt keinen triftigen Grund, warum jemand, der im Januar seine Arbeit aufnimmt, weniger Steuern zahlen muss als jemand, der es gegen Ende des Jahres tut. Das ist keine Steuergerechtigkeit.
    Laufen da gerade noch (äquivalent zu "Erststudium als Werbungskosten") Gerichtsverfahren gegen, sodass es Sinn machen könnte Einspruch einzulegen, oder ist das alles komplett hoffnungslos?

    Guten Abend zusammen,


    ich habe während meines Studiums ein Wohnheimszimmer angemietet gehabt, mich aber nicht in dieser Stadt umgemeldet.
    Praktisch habe ich auch meistens bei meinen Eltern gewohnt und bin von dort gependelt.
    Meine Frage ist nun, ob ich in meiner Steuererklärung die Entfernungspauschale ansetzen kann, oder ob dies negativ auf mich zurückfallen kann. Weiß das Finanzamt von meiner Mietwohnung, obwohl ich dort nicht gemeldet war?
    (Die Entfernung ist überschaubar, plausibel und in der Tat hat dieses Pendeln ja die meiste Zeit auch stattgefunden).
    Besten Dank für eure Hilfe.