Beiträge von DerPetzi

    Das ist ja das, was miwe4 auch meint: Was und wie du etwas deinem Kunden in der Rechnung deklarierst, ist vor diesem Hintergrund egal. Wenn es rechtlich erlaubt ist, darfst du immer die Pauschalen für den Verpflegungsmehraufwand steuerlich absetzen - egal, ob du die Spesen in deiner Rechnung extra ausweist oder "heimlich" in deinen Tagessatz integriert hast.

    Bei einem Tagessatz von 1.000 Euro zzgl. 14 Euro Verpflegungsmehraufwand in der Rechnung musst du die vollen 1.014 Euro erst einmal versteuern. In deiner Steuererklärung ziehst du dann aber wiederum 14 Euro ab, so dass du nur 1.000 Euro versteuern musst - ganz einfach gesprochen. Mit dem gleichen Prinzip läuft es aber auch, wenn du den Verpflegungsmehraufwand in deinen Tagessatz integriert hast: Wenn du also sagst: "Für 1.000 Euro pro Tag berechne ich nicht noch extra Spesen", dann versteuerst du erst einmal die 1.000 Euro, darfst dann aber in der Steuererklärung noch einmal 14 Euro abziehen und zahlst somit nur auf 986 Euro Steuern.


    Du darfst die entsprechenden Pauschalen ja auch abziehen, wenn du tatsächliche Verpflegungskosten hast, die von den Pauschalen abweichen: Wenn du bei einem Job das geilste Filetsteak mit Kaviar-Kruste und Blattgold ist, darfst du trotzdem nur die 14 Euro abziehen. Wenn du dir in der Bäckerei ein trockenes Brötchen für 30 Cent kaufst und damit den Tag über glücklich bist, darfst du dennoch 14 Euro abziehen.


    Insofern also:

    Kann ich dann die Pauschalen von 14€ + 28€ + 14€ in den Betriebsausgaben anwenden?

    Ja.

    Ich hab es unter 2743 gebucht Investitionszuschüsse steuerpflichtig, der Übertrag ins Steuersparbuch war korrekt da es unter EK Steuerpflichtige Einnahmen verbucht wird, allerdings umss man manuell noch im Sparbuch den Eintrag setzen "darin enthaltene Corona Soforthilfen ect..."


    Was bei mir problematisch war, war die Rückzahlung der Soforthilfe, die ich ebenfalls auf 2743 gebucht habe, was zur reduzierung der Einnahmen führte, die Soforthilfe in Summe 0 war dann korrekt, aber da die Rückzahlung einen eigenen Eintrag in den Betriebsausgaben hat im Steuersparbuch, muss man da manuell eingreifen, die Einnahmen um den Betrag nach oben korrigieren und bei den Betriebsausgaben im entsprechenden Feld die Ausgabe nachtragen.

    Auf der Basis von 2743 habe ich mir ein neues Konto 2745 speziell für Corona-Hilfen angelegt. Das wurde bei mir auch als steuerpflichtige Einnahme verbucht, allerdings natürlich im Steuer-Sparbuch nicht als Corona-Hilfe erkannt.


    Kleine Ergänzung: Inzwischen scheint ein Fehler im Steuer-Sparbuch behoben. Der Haken "Darin enthaltene Corona-Hilfe..." hat bei mir anfangs dafür gesorgt, dass meine Einkünfte um die Höhe der Soforthilfe erhöht wurden. D.h. ich musste bei meinen Einkünften manuell die gleiche Summe abziehen, um unterm Strich auf die tatsächliche Summe zu kommen. Inzwischen ändert sich da aber nichts mehr.

    Hallo zusammen,


    nun habe ich hier im Forum bereits gelesen, dass in "EÜR & Kasse" und "Steuer-Sparbuch" das Konto (SKR03) 2753 aufgenommen wurde, um dort erhaltene Corona-Hilfen einzutragen. Ist bekannt, ob es ein entsprechendes Update auch für MB geplant ist?

    Gerade bei der Steuererklärung für 2020 ist mir aufgefallen, dass eine in 2020 verbuchte Corona-Hilfe (verständlicherweise) nicht automatisch bei Datenübernahme ins Steuer-Sparbuch übernommen wird. Könnte dieses Problem durch die Wahl des Kontos 2753 umgangen werden?

    Hallo zusammen!


    Ich stehe gerade vor einer Frage und komme nicht weiter: Das Finanzamt weicht in einigen Punkten von der Steuererklärung ab - u.a. wird mir mitgeteilt, dass der Höchstbetrag für die sonstigen Vorsorgeaufwendungen (konkret die gesetzliche Basiskrankenkasse und Pflegeversicherung) ausgeschöpft sei und meine Beiträge deshalb nicht voll abgezogen werden. Laut Steuer-Sparbuch ist das aber nicht der Fall bzw. ein Hinweis von der Software blieb aus. Im Programm heißt es außerdem "Haben Sie schließlich Ihre Beiträge zu einer Basiskranken- und Pflegepflichtversicherung ermittelt, so können Sie diese in voller Höhe steuerlich geltend machen."


    Ist diese Aussage ein Fehler im Programm oder weshalb spricht das FA von Höchstbeträgen? Oder wo liegt mein Denkfehler?


    Beste Grüße

    Hallo!


    Aufgrund eines gekündigten Software-Abos habe ich den Betrag für die verbleibende Vertragslaufzeit erstattet bekommen. Da es sich sowohl beim Kauf, als auch jetzt bei der Erstattung um das Reverse-Charge-Verfahren handelt, wäre meine Frage: Wie buche ich die Erstattung in SKR03? Auf 3125 oder 8336 (wobei ich ja keine Leistung erbracht habe)? Oder ganz etwas anderes?


    Besten Dank vorab!

    Das kommt darauf an, ob man auch die Betriebsstätte bzw. den Sitz des Unternehmens verlegt hat. Teilt man den Umzug seinem Betriebstättenfinanzamt rechtzeitig mit, dann regelt das alles so für einen nachvollziehbar auch rechtzeitig. Die müssen danach nämlich die Zuständigkeit für die betrieblichen Erklärungen beurteilen.

    Dann rufe ich wohl noch einmal beim Finanzamt an. Die wurden im Vorfeld bereits informiert, bisher ist aber noch nichts Schriftliches bei mir eingetroffen. Die Betriebsstätte ist gleich der Wohnanschrift, die sich jetzt durch den Umzug geändert hat.

    Hallo zusammen,


    folgende Situation: Eine EÜR und eine Gewerbesteuererklärung für 2020 müssen noch abgegeben werden. In 2021 fand ein Umzug (neues Finanzamt) statt. Für die Einkommensteuererklärung kann ich im Steuer-Sparbuch entsprechend hinterlegen, dass ein anderes Finanzamt zuständig war und jetzt ein neues zuständig ist (Steuernummer noch nicht vorhanden). Im Programmbereich für die EÜR und die Gewerbesteuererklärung kann ich aber nur eine Adresse angegeben. Habe ich dort etwas übersehen und falls nicht, welche Adresse trage ich ein? Die alte oder die neue?


    Viele Grüße und besten Dank vorab!

    Hallo zusammen!


    Ich möchte gerne den Ausgabenamen meiner als PDF exportierten Rechnungen anpassen, komme jedoch nicht weiter. Der Weg über Stammdaten > Meine Firma > Ausgabeoptionen ist mir bekannt, jedoch scheitert es an der korrekten Variablen. Nach dem Kundennamen soll auch der Projektname im Dateinamen angezeigt werden. Mit der Variable "Projektname" passiert nur leider nichts. Den Projektnamen gebe ich bei den individuellen Feldern an. Er wird auch korrekt unter "Projektname" in der Liste meiner Rechnungen angezeigt - nur eben nicht im Namen der PDF.


    Vielen Dank vorab!

    das heißt, dass der support von / bei wiso ist genau so doll ist .... ?

    Ich kann zwar nur für mich sprechen, aber ich bin mit dem Support von Buhl zufrieden - sowohl telefonisch, als auch per Mail. Klar ist natürlich auch, dass nicht alle Vorschläge umgesetzt werden. Aber gerade bei Fehlern und Problemen läuft es bei mir immer gut.


    Zu N26: Ich war dort früher auch und bin aus verschiedenen Gründen (u.a. Support ;-) ) nicht dort geblieben. Was ich aber mitbekommen habe ist, dass N26 regelmäßig an der Website arbeitet. Das wiederum hat zur Folge, dass die Banking Software auch jedes Mal wieder angepasst werden muss.

    Ich habe die vollen 9.000 Euro erhalten (NRW... Rückzahlung folgt noch). Es kann also durchaus die Erhöhung um den persönlichen Steuersatz sein.


    Der in MB gebuchte Zuschuss wurde mit ins Steuer:Sparbuch übernommen und taucht tatsächlich in Zeile 15 auf:


    In der entsprechenden Zeile im Programm taucht die Summe nicht auf. Aber wichtiger ist wohl, dass es im Formular hinterlegt ist.

    Hallo zusammen,


    in freudiger Erwartung habe ich gerade das aktuelle Update von LetsTrade installiert:


    Zitat

    5.0.1.457

    • (...)
    • Leaseplan - Login Error
    • (...)
    • Leaseplan - Zwei-Faktor-Authentifizierung fehlt


    Leider funktioniert der Abruf bei mir nach wie vor nicht. Ich habe das Konto nach dem Update bereits offline gesetzt, den HBCI-Kontakt gelöscht, die Software neugestartet und wollte nun die Zugangsart wieder auf PIN/Tan Web einrichten. Stattdessen kommt nun folgende Fehlermeldung beim erneuten Einrichten des Kontos.:



    Geht es anderen auch so oder wo liegt mein

    Ich mache die EÜR in "Mein Büro" und habe dort auch die Soforthilfe am Tag des Zugangs verbucht. Die EÜR habe ich exportiert und im Steuer.Sparbuch importiert (Gewinneinkünfte > Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit > Freiberufler > EÜR).

    Wenn ich nun dort im Punkt Betriebseinnahmen unter "Corona Soforthilfen, Überbrückungshilfen und vergleichbare Zuschüsse" die Soforthilfe eingebe, erhöht sich die Nachzahlung und mehrere Tausend Euro.


    Go Michl, go! ;-)

    Moin,

    ich habe da eine Idee ;-)

    versuche doch mal dies als Workarount:

    Du hast ja die Möglichkeit, die Artikeltexte mehrsprachig zu machen. Nutze dies , und gebe in Deutsch "Auto" und in z.B. Englisch "Fahrzeug" ein.

    Beim Kunden kannst Du die Sprache dann unter Vorgaben die Standardsprache einstellen. Ich habe das nicht probiert, sollte aber eigentlich klappen.

    Du Fuchs... ;-)

    Ich glaube, das könnte klappen. Ich muss nur noch etwas basteln: Habe für den Kunden eine andere Sprache eingestellt und den Artikel entsprechend angepasst. Es wird nur noch nicht im Angebot übernommen. Aber das wird schon...

    ob sich der zu versteuernde Gewinn dann erhöht, wenn der Betrag in der Corona-Rubrik eingetragen wird?

    Der zu versteuernde Gewinn erhöht sich nur einmal und taucht bei richtiger Buchung in der Anlage EÜR Zeile 15 auf.

    Nachzulesen im Infoblatt von Buhl (PDF-Download)

    Da ich eine ähnliche Problematik habe: Wenn die Corona-Hilfe bereits in der EÜR verbucht wurde, würde sich der Gewinn erhöhen, sofern die Hilfe dann zusätzlich in der "Corona-Rubrik" eingetragen wird. Ich verzichte aus diesem Grund darauf, die Hilfe im entsprechenden Feld einzutragen - auch wenn das Risiko von Rückfragen besteht. Alternativ müsste ich meine Buchungen im Frühjahr letzten Jahres rückwirkend ändern, was wiederum auch zu Rückfragen des FA führen kann.

    War dies wirklich nur beruflich oder nicht auch privat? Sind hier überhaupt Kosten angefallen (keine Erstattung durch die Krankenkasse, auch nicht zu erwarten)? Für dich selber als Unternehmer oder für Mitarbeiter?

    Damit leider keine kurze, da keine einfache, Antwort.

    Genau... ausschließlich beruflich (Test auf Kundenwunsch aufgrund persönlichen Kontakts). Dementsprechend sind für den Schnelltest ohne Symptome Kosten angefallen. Eine Rechnung liegt vor. Der Test war für mich, nicht für Mitarbeiter. Ich habe es erst einmal auf "Fremdleistungen" gebucht.

    Liebe Leute,


    hin und wieder kommt bei mir eine Frage auf: Besteht irgendwie die Möglichkeit, dass sich Artikelnamen - und beschreibung an den jeweiligen Kunden anpassen - ähnlich, wie es auch bei den Preise möglich ist? Bei Kunde A heißt Artikelnummer 116 dann bspw. "Auto", während der gleiche Artikel bei Kunde B "Fahrzeug" heißt.


    Beste Grüße!