Beiträge von kfppp

    Hallo,


    ich suche den richtigen Buchungssatz für eine Prämienerstattung (keine Leistung aufgrund eines Schadens) einer betrieblichen Versicherung. Die Prämienzahlung habe ich als 4360 (Versicherungen) an 1200 (Bank) gebucht.


    Um eine Versicherungsentschädigung (2742) handelt es sich wohl nicht. Eventuell ginge "Sonstige betriebliche Erträge" (8603).


    Ausgaben oder negative Einnahmen darf ich auf 4360 leider nicht buchen.


    EDIT

    Ich sehe gerade, dass ich eine "Rückzahlung Ausgabe" auf 4360 buchen kann - dann wäre das wahrscheinlich die richtige Option, auch wenn nur ein Teil der Prämie erstattet wird, oder?

    Vielen Dank, sonstige betriebliche Aufwendungen klingt sinnvoll. Das wäre dann 4900?


    @mive4: Ich stimme dir zu, dass Stornogebühren nicht steuerbar sind. Allerdings kommt es je nach konkreter Ausgestaltung nicht zu Stornogebühren und abgesehen davon ist das richtige Konto ja nicht nur für die Umsatzsteuer, sondern auch für die EÜR relevant.

    Hallo


    welches Konto sollte bei EKR / SKR 03 für die Kosten von Hotel und Bahn verwendet werden, wenn die Reise aufgrund geänderter geschäftlicher Anforderungen nicht mehr notwendig war, daher nicht angetreten wurde und die Kosten aufgrund einer fixen Buchung nicht zurückerstattet werden?


    Wenn die Reise angetreten worden wäre, hätte es sich um Reisekosten gehandelt - ist das hier auch so oder gibt es da ein passenderes Konto?


    Viele Grüße

    Moin,


    herzlichen Dank für deine Hinweise!


    • Privateinnahmen würde ja bedeuten, dass ich das Geschenk privat verwende. Auf welches Konto buche ich, wenn ich den Gegenstand unternehmerisch verwende und dieser eine Betriebseinnahme darstellt? GWG könnte man vielleicht machen, aber eigentlich soll der Gegenstand da wertmäßig < 250€ nicht ins Anlageverzeichnis gehen.
    • Den Vorschlag 89xx finde ich gut, 8935 (Unentgeltliche Zuwendung von Gegenständen 19% USt) klingt für mich erst einmal passend.
    • "Wichtig ist die Umsatzsteuer" bedeutet so viel wie "ich habe wertmäßig das Geschenk für 23.80€ inklusive 19% USt eingenommen und nach der Buchung müssen daher 3.80€ als eingenommene Umsatzsteuer verbucht sein"? Das sollte bei 8935 ja gegeben sein.
    • Was mich wundert, ist dass bei 8935 die Buchung bei der EÜR dann als Sonstige Sachentnahme gewertet wird und nicht als Betriebseinnahme. Wahrscheinlich sollte man 8935 im Zusammenhang mit einer Privateinnahme verwenden, und eher 8603 (Sonstige betriebliche Erträge) bei Betriebseinnahmen?


    Ich fürchte, eine Versteuerung ist bislang nicht erfolgt, daher die Fragen. ;-)

    Hallo zusammen,


    für mich stellt sich eine ganz ähnliche Frage: Ich habe von einem Geschäftspartner ein Geschenk erhalten, allerdings definitiv ohne Gegenleistung (Einzelunternehmer, Ist-Versteuerung, EÜR, SKR03).


    Den gemeinen Wert des Geschenks schätze ich auf 20.00 € netto bzw. 23.80 € brutto. Diesen Betrag würde ich gerne als Einnahme buchen und habe ich keine Idee, wie der korrekte Buchungssatz lauten müsste, und was bei der Zuordnung zu den Formularen für USt-Voranmeldung, USt-Erklärung und EÜR zu beachten ist.


    Bin für jegliche Hinweise sehr dankbar!

    Leider das gleiche Problem nach Neuinstallation, ich bin wirklich etwas ratlos. Habe jetzt die Anmeldung der Sondervorauszahlung sicherheitshalber noch einmal über ELSTER-Online eingereicht, da des hier eine Sendebestätigung gab.


    Das war jetzt noch relativ unkompliziert, aber wenn auch bei allen Umsatzsteuervoranmeldungen die Daten bei ELSTER-Online eingegeben werden müssen, wird das wirklich aufwändig...

    Bei der 2018er-Version tritt das Problem nicht auf.


    Das Bild mit "*** Entwurf ***" und "ERiC-Print" habe ich nicht gefunden, aber gemäß der Übersicht auf der Startansicht von WISO unter "Update & Hilfe" sind die ELSTER-Versionen 27.6 (2018) bzw. 29.2 (2019).

    Besten Dank für den Hinweis, der Haken bei Sendebericht drucken war allerdings schon gesetzt. Den von dir beschriebenen Weg zur Anzeige hatte ich oben bereits skizziert, jedoch ist das sich öffnende Fenster leer.

    Hallo,


    ich verwende das WISO Steuer-Sparbuch 2019 und habe damit eben die Anmeldung einer Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung für das Jahr 2019 vorgenommen.


    Wenn ich in den Dateieigenschaften der EÜR-Datei den Tab "Abgabe / ELSTER" öffne, wird dort auch der Versand angezeigt. Bei Klick auf "Anmeldung der Sondervorauszahlung Jahresmeldung 2019" in der Spalte "Details" oder auf "Protokoll ansehen" in der Spalte "Protokoll" öffnet sich ein Fenster, das jedoch jeweils leider mit Ausnahme der Kopfzeile "Drucken ... Schließen" keinen Inhalt hat.


    Dazu zwei Fragen:

    1. Wie können der Sendebericht bzw. das Protokoll in WISO angezeigt werden?
    2. Werden die entsprechenden Daten (und insbesondere das Transferticket) irgendwo lokal außerhalb der EÜR-Datei abgelegt, so dass man notfalls darüber Zugriff hätte?

    Super, das hat mir sehr geholfen!


    Das heißt, ganz genau müsste wahrscheinlich für den November gebucht werden:

    • 31.12.2018: 1780 "Umsatzsteuer-Vorauszahlungen" an 1370 "Verrechnungskonto §4/3 ergebniswirksam"
    • 14.01.2019: 1371 "Verrechnungskonto §4/3 nicht ergebniswirksam" an 1200 "Bank"

    (da die Zahlung 2018 ergebniswirksam sein soll, aber 2019 eben nicht)


    Muss dann irgendein Ausgleich zwischen den Verrechnungskonten stattfinden?


    Müsste ggf. bei der Umsatzsteuererklärung für das Jahr 2019 die Umsatzsteuervorauszahlung für den Dezember 2018 manuell herausgerechnet werden (so wie dieser für das Jahr 2018 manuell hereingerechnet werden muss)?

    Vielen Dank.


    Wenn ich dich richtig verstehe sind folgende Buchungen zu tätigen:



    Umsatzsteuer November 2018:

    • 31.12.2018: 1780 "Umsatzsteuer-Vorauszahlungen" an 1370 "Verrechnungskonto §4/3 ergebniswirksam".
    • 14.01.2019: 1370 "Verrechnungskonto" an 1200 "Bank"

    Das Konzept von Verrechnungskonten ist mir nicht ganz klar - ist das so eine Art Zwischenspeicher-Konto, damit am Ende alles aufgeht? Bedeutet "ergebniswirksam" (im Gegensatz zu 1371 "Verrechnungskonto §4/3 nicht ergebniswirksam"), dass der Betrag als Betriebsausgabe angerechnet wird? Falls die Abgabefrist zur Umsatzsteuer erst am 11. Januar 2019 wäre (wenn der 10. Januar ein Sonntag ist), wäre dann stattdessen 1371 zu verwenden? Oder wäre dann einfach wie im Dezember zu verfahren?



    Umsatzsteuer Dezember 2018:

    • 11.02.2019: Buchung 1780 "Umsatzsteuer-Vorauszahlungen" an 1200 "Bank"
    • 11.02.2019: Manuelle Addition der Beträge bei der Umsatzsteuerjahreserklärung 2018 um die Umsatzsteuer von Dezember 2018
    • Vermutlich vor Abgabe der Umsatzsteuerjahreserklärung 2019: Manuelle Subtraktion der Beträge bei der Umsatzsteuerjahreserklärung 2018 um die Umsatzsteuer von Dezember 2018

    Hier habe ich gesehen, dass es auch noch das Konto 1790 "Umsatzsteuer Vorjahr" gibt. Könnte bei der Buchung im Februar 2019 für die Zahlung von Dezember 2018 auch dieses Konto statt 1780 verwendet werden und würden dann die Werte automatisch in die Umsatzsteuerjahreserklärung 2018 statt 2019 übernommen?

    Hallo zusammen,


    ich verwende das WISO Steuer-Sparbuch, um damit neben der Einkommensteuererklärung auch die EÜR und die Umsatzsteuervoranmeldungen zu machen.


    Meine Frage ist, wie ich die Umsatzsteuervorauszahlungen beim Jahreswechsel richtig verbuche. Konkret geht es um die Umsatzsteuervorauszahlungen für November und Dezember 2018.


    Zunächst ein paar Eckdaten:

    • Umsatzsteuervoranmeldung auf monatlicher Basis
    • Dauerfristverlängerung um einen Monat
    • Lastschriftmandat für die Umsatzsteuer ist erteilt

    Beim November endet die Abgabefrist aufgrund der Dauerfristverlängerung am 10. Januar. Wenn ich die Informationen unter https://www.haufe.de/finance/b…uszahlung_186_392256.html richtig verstehe, wird die Zahlung als regelmäßig wiederkehrende Zahlung betrachtet. Dabei liegt die Zahlungsfrist innerhalb der ersten 10 Tage von 2019 (10. Januar ist keine Wochenendtag / Feiertag) und für den Zahlungsfluss wird bei erteiltem Lastschriftmandat der 10. Januar als Datum angenommen (unabhängig vom tatsächlichen Termin des Zahlungsfluss).


    Demzufolge sollte die Umsatzsteuervorauszahlung, die beispielsweise am 14. Januar 2019 auf dem Bankkonto durch Lastschrift erfolgt, einerseits der Umsatzsteuererklärung 2018 und andererseits auch noch den Betriebsausgaben 2018 zugeordnet werden. Welche Buchungen muss ich zu welchem Zeitpunkt dafür durchführen?


    Beim Dezember endet die Abgabefrist aufgrund der Dauerfristverlängerung am 10. Februar, also außerhalb des 10-Tage-Zeitraums.


    Demzufolge sollte die Umsatzsteuervorauszahlung, die beispielsweise am 11. Februar 2019 auf dem Bankkonto durch Lastschrift erfolgt, einerseits der Umsatzsteuererklärung 2018 und andererseits den Betriebsausgaben 2019 zugeordnet werden. Welche Buchungen muss ich zu welchem Zeitpunkt dafür durchführen?


    Herzlichen Dank vorab!