Beiträge von sparer2019

    Sorry für den Typo. Lohnsteuer-Handbuch des BMF, nicht BFH natürlich. miwe4: gern geschehen. Glaube wir müssen nicht diskutieren, dass Urteile von 1978 nicht ewig Bestand haben müssen. Die offiziellen Quellen habe ich nun genannt. Das mag dann anderen helfen. Mir hat es geholfen und bin mit dem Thema zum Glück durch.


    ***

    Nun hier weitere Informationen zu der Angelegenheit aus offizieller Quelle.

    Die Regelungen/Vorgaben findet man im Amtlichen Lohnsteuer-Handbuch des BMF und zwar dem Hinweis H9.10 zum §9 Werbungskosten (LStH 2018 9.10).


    https://www.bmf-lsth.de/lsth/2…en/Paragraf-9/inhalt.html


    Dort sind ebenso die Rechtsgrundlagen angeführt und verlinkt.

    "Fahrtkosten

    [...]

    • bei einfacher Fahrt

      Wird das Kraftfahrzeug lediglich für eine Hin- oder Rückfahrt benutzt, z. B. wenn sich an die Hinfahrt eine Auswärtstätigkeit anschließt, die an der Wohnung des Arbeitnehmers endet, so ist die Entfernungspauschale nur zur Hälfte anzusetzen (BFH vom 26.7.1978 – BStBl II S. 661). Dasselbe gilt, wenn Hin- und Rückfahrt sich auf unterschiedliche Wohnungen beziehen (BFH vom 9.12.1988 – BStBl 1989 II S. 296)"

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    Nun hier weitere Informationen zu der Angelegenheit aus offizieller Quelle.


    Die Regelungen/Vorgaben findet man im Amtlichen Lohnsteuer-Handbuch des BFH und zwar dem Hinweis H9.10 zum §9 Werbungskosten (LStH 2018 9.10).


    https://www.bmf-lsth.de/lsth/2…en/Paragraf-9/inhalt.html


    Dort sind ebenso die Rechtsgrundlagen angeführt und verlinkt.

    "Fahrtkosten

    [...]

    • bei einfacher Fahrt

      Wird das Kraftfahrzeug lediglich für eine Hin- oder Rückfahrt benutzt, z. B. wenn sich an die Hinfahrt eine Auswärtstätigkeit anschließt, die an der Wohnung des Arbeitnehmers endet, so ist die Entfernungspauschale nur zur Hälfte anzusetzen (BFH vom 26.7.1978 – BStBl II S. 661). Dasselbe gilt, wenn Hin- und Rückfahrt sich auf unterschiedliche Wohnungen beziehen (BFH vom 9.12.1988 – BStBl 1989 II S. 296)."

    wir sollten das nicht ausdiskutieren. Das kann auch nicht Sinn des Foruns sein. Ich hatte nicht gebeten, dass unbedingt ein "Hilfesteller" hier tätig wird. Ich hatte dediziert gefragt, ob jemand kürulich den Fall selber hatte. Ist ja Sinn in einem Forum, seine Erfahrungen auszutauschen. Ein Like vermochte ich für die Antworten nicht zu geben. Daher habe ich mich bedankt. Ich habe auch gegen keine Forumregel verstoßen.

    Ja, der Weg ist ebenso wichtig, auch wenn man auf das gleiche Ergebnis kommt. Klar kann man begründen, warum man sich nicht an vorgegebene Methoden gehalten hat und das FA kann das anerkennen. Den korrekten Weg einhalten spart aber auch dem FA Mühe. Wenn man nicht weiß, was in einem 2018 Erlass steht, der einen 2014er ergänzt, sollte man sich nicht einfach an den von 2014 halten.

    Das gibt es diverse widersprüchliche Aussagen. Zudem sind kaum welche belegt. Z.B. ist es ein Unterschied, ob man die halbe Strecke zur Arbeit angibt oder 50% abzieht. Aber es ist ja gut, wenn Euch immer alles klar ist. Da ist es auch egal, wenn gesagt wird, dass es eine "Reisekostenrichtlinie" vom BMF gibt, die es gar nicht gibt und vielleicht auch keine Änderungen von 2018, die ja sowieso offenbar nicht relevant sind, weil es doch schon immer alles klar war.

    Für mich ok, wenn ihr das so findet. Aus meiner Sicht wenig hilfreich. Danke trotzdem für die "Mühe".

    Weiß jetzt wo ich bei Steuerfragen frage und wo lieber nicht.

    sollte es, wie hier angeführt, vom BMF in 2018 Änderungen gegeben haben, wäre das für mich relevant und 2015 in dem Sinne nicht zeitnah. Danke für die Hinweise, dass Du offenbar was in den verlinkten Themen gefunden hast. Ich habe sie gelesen, aber leider auch da widersprüchliche Aussagen gefunden.

    Ich gehe erstmal von der These aus, das bei Ansatz der Entfernungspauschale diese hälftig wieder abzuziehen ist, wenn der zweite Weg zur Bildungstelle statt nach Hause gemacht wird sowie der Weg Arbeitsstätte zu Bildungsstrecke und von Bildungsstätte zum Wohnort mit der km Pauschale angesetzt wird. Dies werde ich mir dann noch kurz bestätigen lassen für 2016 bis 2018.

    Da hat @babuschka sich wohl vertan - ich meinte diese https://www.bundesfinanzminist…tenverguetungen-2018.html

    Also irgendwas läuft hier falsch. Das ist der gleiche Link und führt daher ebenso zu

    "Steu­er­li­che Be­hand­lung von Rei­se­kos­ten und Rei­se­kos­ten­ver­gü­tun­gen bei be­trieb­lich und be­ruf­lich ver­an­lass­ten Aus­lands­rei­sen ab 1. Ja­nu­ar 2018"

    Ich glaube irgendwo hast Du Dich vertan. Das verlinkte Schrieben hat keine Inhaltsverzeichnis! Es beschreibt im Wesentlichen die "Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwendungen und Übernachtungskosten für beruflich und betrieblich veranlasste Auslandsdienstreisen". Diese Schrieben ist mir bekannt. Die Tabelle daraus wird idR von Unternehmen in ihre Reiserichtlinien für Auslandsreisen übernommen hinsichtlich der Erstattung der Verpfelgungsmehraufwendungen. Es hat aber rein gar nichts mit der Thematik hier zu tun.

    Hi zusammen,


    hat in letzter Zeit zufällig jemand einen Erklärung gemacht mit Ansatz von Fahrtkosten zu einer Fortbildung, bei der von der Arbeitsstelle zur Fortbildung gefahren wurde und von dort nach Hause?


    Arbeitsweg = Entfernungspauschale. These: Nur anzusetzen, wenn hin und Rückfahrt erfolgte.


    Weg zur Fortbildung = km Pauschale pro gefahrenem km. These: Wenn von der Arbeits-/Tätigkeitsstätte zur Fortbildung gefahren wurde, kann nicht der komplette Weg zur Fortbildung und nach Hause angesetzt werden, wenn bereits die Entfernungspauschale für den Weg zur Arbeit geltend gemacht wurde.


    Szenario hier in etwa:

    Zuhause --> Arbeit: 80km

    Arbeit --> Fortbildung: 90km

    Fortbildung --> Zuhause: 75km


    Fahrten finden an manchen Tagen direkt von Zuhause zur Fortbildungstätte und zurück statt, an anderen Tagen von Zuhause zur Arbeit, dann zur Fortbildungsstätte, dann nach Hause.


    Es finden sich dazu verschiedene Möglichkeiten des Ansatzes, aber keine eindeutige.


    Habe ihr ein ähnliches Szenario in letzter Zeit? Wie habe ihr es angesetzt?

    nein. Deswegen frage ich ja, ob jemand eine Rückmeldung erhalten hat. Die Einstellung, die es seit der 2016er Version gibt, bringt leider bei höheren Auflösungen neuerer Monitore nichts bzw keine zufriedenstellenden Ergebnisse. Beim Surface hilft sie noch.

    ... Laut Erklärung der Buhl Sofware, muss ich den nicht steuerfreien Anteil (den Freibetrag übersteigenden Teil) als "Steuerpflichtigen Arbeitslohn ohne Lohnsteuerabzug" angeben. Bei EUR 150 ist der nicht versteuerte Anteil genau 0. Also gebe ich auf die Frage "Hat XXX steuerpflichtigen Arbeitslohn ohne Lohnsteuerabzug bezogen" eine Nein ein.

    ...


    Du musst den "nicht steuerfreien Anteil" angeben. Den hast Du nicht. Also ist er nicht anzugeben (auch nicht 0)!?


    Wo genau beantwortest Du die genannte Frage zum steuerpflichtigen Arbeitslohn in WISO:Sparbuch?


    Wozu gibt es die Differenz, wenn Du die 150 Euro gar nicht angegeben hast?


    Oder hast Du sie korrekt in "Steuerfrei erhaltene Aufwandsentschädigungen / Einnahmen .... aus der Tätigkeit als..." (Anlage N, Zeile 27) eingetragen?

    Was soll extra gezahlt werden?

    Wie ich es verstehe, fallen Kosten erst an, wenn der Vertrag sich zum 01.11. verlängert und man die neue Version von Steuer:Start automatisch zugeschickt bekommt (=kauft). Oder steht da etwas anderes von einer Gebühr?


    Von Widerruf hat hier m.E. niemand gesprochen, sondern von Kündigung. Auf den Widerruf (14 tägiges Widerrufsrecht bei Online-Vertragsabschluss) verzichtet man, damit man die Vorteile aus dem Vertrag sofort und nicht erst nach Ablauf der Widerrufsfrist nutzen kann. Das jederzeitige Kündigungsrecht bleibt davon unberührt.


    https://www.buhl.de/produkte/wiso-steuer-start

    "Kunden, die sich für den Abschluss eines Steuer-Spar-Vertrags entscheiden, profitieren ohne Zusatzkosten von folgenden zusätzlichen Leistungen und Services: ..."



    Zitat Aussage weiter oben:

    "Unser Steuer-Spar-Vertrag ist jederzeit und ohne die Angabe von Gründen kündbar. Ein kurzer Anruf bei unserem Kundenservice (02735 / 90 96 99), oder eine Anfrage (https://www.buhl.de/anfrage-stellen) sind ausreichend."

    So falsch ist das nicht. Man müsste hier schon wissen, was genau mit der "steuerbefreiten Tätigkeit" gemeint ist. Eine selbständige Tätigkeit unter Nutzung der "Übungsleiterpauschale"? Minijob? EDIT: steht je "freiberufliche Tätigkeit" in der Überschrift, daher geht es offenbar um eine selbständige Tätigkeit. Dann sind die "km" entsprechend Kosten aus der Tätigkeit und m.E. ebenso in Anlage S zu berücksichtigen. Das "steuerbefreit" scheint hier aber weiterhin klärungsbedürftig.


    Die Jobs werden nicht selten als "steuerfrei" angepriesen. Dabei wird manchmal verschwiegen, dass die Erklärung der Einkünfte notwendig ist und die "Steuerfreiheit" unter Berücksichtigung der s.g. Übungsleiterpauschale bis 2400 Euro gilt.


    Dann wäre da noch zu klären, was Zweck der Abgabe der Erklärung und dem Versuch ist, Fahrkosten geltend zu machen. Pflicht zur Abgabe (wg. selbständiger Tätigkeit, Fahrtkosten dann Teil der Gewinnermittlung, aber bis 2400 Euro Einnahmen irrelevant)? Verlustvortrag (unwahrscheinlich, aber vielleicht falls gleichzeitig Studentin)?

    Der Link in #29 führt zu einem Beitrag, der ein anderes Problem beschreibt. Dort sind Daten zu sehen, die zu hoch waren und zu einer 0 Euro Festsetzung führen, wenn wir jetzt schon genau sein wollen.


    Dass Fehler passieren, ist ja kein Problem. Man kann sie ja beheben, wie hier Buhl gemacht hat und mir inzwischen übrigens auch bestätigt hat.

    Zuvor wurde hier u.a. gesagt, es gäbe nichts zu beheben. Das haben die Entwickler bei Buhl zum Glück anders gesehen und meine Erwartungen damit wieder mal erfüllt. D.h. die Softwarepflege ist weiterhin auf hohem Niveau und weiterhin Grund für mich, das Wiso Sparbuch zu nutzen. Selbst das Angebot, für mich den Abgleich durchzuführen (statt einfach nur zu sagen: "Pech gehabt" oder "ein anderer ist wohl Schuld") , finde ich gut, auch wenn man schmunzeln kann, wenn man die Aufforderung bekommt, sensible Daten samt Passwort zu übermitteln.


    Und jetzt warte ich noch etwas ab, ob das FA mit endlich den korrigierten Bescheid sendet - auch da machen Menschen Fehler. Auch da war ich froh, dass kein Übermittlungsfehler der Riesterdaten vorlag, sondern dies einfach übersehen wurde. Wiso Sparbuch hält zu genau diesem Fall übrigens eine Vorlage für ein Schreiben an das FA bereit. ;)