Beiträge von Handwerkerin

    Ohje, ich habe mich wohl bei meiner Frage missverständlich ausgedrückt. :wacko:


    Ich wollte eigentlich nur Meinungen und Vergleiche zwischen den Buhl-Software-Varianten, da ich irgendwie nach wie vor unsicher bin, welche/s Programm/e für unsere Bedürfnisse sinnvoll wären.

    Ich tendiere momentan MB plus und müsste dazu wohl Steuer-Sparbuch buchen.


    Nun lese ich aber von z.B. Unternehmer und Handwerker, usw. und bin verunsichert, ob meine bisherige Auswahl für uns passen würde oder wir doch was anderes nehmen sollten.

    Ich lese beispielsweise immer wieder, das MB plus nicht wirklich für die professionelle Buchhaltung inkl. Steuerabrechnung geeignet sei, sondern eher für vorbereitende Tätigkeiten für den Steuerberater gedacht ist.


    Da wir künftig jedoch großteils StB-unabhängig arbeiten wollen, können wir mit einer "Laien"-Software, die nur Hilfsarbeiten abdeckt, nicht wirklich viel anfangen.

    Auch ich mache meine Buchhaltung mit MB selbst, inkl. der monatlichen UStVA, aber dann gehen die Daten zum Steuerbüro, weil die den Jahresabschluß machen und immer auch ein Auge darauf haben, ob ich alles richtig gemacht habe.


    So hatte ich es für ein paar Monate bzw. das erste Jahr auch vor - ich mache erstmal nur die Buchhaltung und UStVA und der StB kontrolliert sie. (Muss ich natürlich zusätzlich bezahlen.) bzgl. der Jahresabschlussarbeiten entscheide ich dann am Jahresende. - Wenn ich soweit alles hinkriege, möchte ich auch die machen, ebenfalls für den Anfang durch den StB überprüft.


    Variante II war, dass ich die Buchhaltung und die Abschlussarbeiten aus 2018 nochmal selbst erstelle und schaue, was der StB als Ergebnis hatte und wo ich lande. Die Differenzen dann rauszufinden, sehe ich allerdings als Problempunkt.


    Heiko66 schrieb:

    Und ein Gedanke zum Schluß: wenn du die Kosten für den Jahresabschluß plus das Risiko etwas falsch gemacht zu haben inkl. dem dafür notwendigen Zeitaufwand zusammenrechnest und in der Zeit selber arbeiten und Geldverdienen würdest, dann ist unterm Strich das Steuerbüro auch nicht mehr so teuer und erhöht deinen eigenen Stundensatz nicht mal um 1 €. ;)

    Nicht bei der Abrechnung des StB nach StBVV. - DEN Stundenverrechnungssatz kriege ich in 30 Jahren nicht rausgeholt...

    Und ich kann dem Kunden z.B. auch keine 20 € Pauschale pro Auftrag für Briefmarken und Telefonkosten in Rechnung stellen, oder Archivierungskosten für das Aufbewahren der Auftragsunterlagen oder sonst welche an den Haaren herbeigezogenen Einnahmequellen erschließen. Das können leider nur Berufe, die nach Gebühren-/Vergütungsverordnungen abrechnen dürfen... Wir arbeiten inzwischen 2 Monate des Jahres für den StB - das ist einfach nicht tragbar!


    Aber das ist auch nur am Rande ... Frustabbau ... und müßige Diskussion...

    Ich höre auch schon im Hintergrund den Aufschrei der Gegenfraktion. Deswegen lieber zurück zum eigentlichen Thema: "Software"

    Hallo,


    ich möchte künftig die Buchhaltung selbst übernehmen und so weit wie möglich auf die Beratung eines StBs verzichten.

    Das heißt, ich brauche Software für

    • die Angebots- und Rechnungserstellung
    • das Verbuchen mittels SKR04
    • das GoBD-konforme Digitalisieren und Archivieren von Belegen
    • die Erstellung der EÜR, UStVA, USt-Jahresmeldung, Gewerbesteuermeldung
    • die Schnittstelle zur Übertragung an die Finanzverwaltung -> Elster
    • evtl. eine Schnittstelle für die Übertragung zum StB, falls ich doch nur die Buchhaltung machen sollte und diese zum StB schicken will -> Datev


    Gibt es hier im Forum sowas wie eine "offene Diskussion", wo man sich hierzu austauschen und Tipps einholen kann?

    Wenn ich das Steuerbüro bezahle, machen die natürlich alles! CDs, USB-Sticks, Serverarchivierung - zu saftigen Rechnungsbeträgen. Als Handwerker aber kann ich ja mal versuchen, meinen Kunden solche saftigen Kosten aufzudrücken - dann kriege ich keinen Auftrag mehr!

    Aus meiner Sicht sind solche (eigentlich Neben-) Kosten nicht tragbar. Wenn ich künftig mehr für den Steuerberater ausgebe, als ökonomisch und moralisch vertretbar ist, muss ich zusehen, wie wir allein hinkriegen, was eben geht. Aber ich drifte ab...


    Wenn ich mich recht entsinne, reicht einfaches .pdf leider nicht aus. Es muss .pdf-A sein, da normales .pdf änderbar ist.

    Und sämtliche Dateien, die ich aus MB heraus für meinen PC erzeuge, sind doch nur Excel-Dateien. Oder liege ich da falsch?


    In dem Zusammenhang stellt sich mir die Frage, ob ich überhaupt ohne Zutun des StBs die komplette Buchhaltung, wie ich das vorhabe, mit "Mein Büro plus" und den Zusatzmodulen zu erledigen und alles auch noch rechtskonform zu archivieren. Kann ich mir das abschminken?


    Nunja, ich kenne viele Fansterbauer, die einem Kunden statt einer Reparatur ein neues Fenster verkaufen wollen. ;)

    Schnauf... Ich wusste doch: Der Anschiss lauert überall! ;)

    Heißt also, nicht mehr geupdatete Software kann doch weiter eingesetzt werden, hauptsache sie läuft auch in 6,7, 8 Jahren noch?

    Ich habe inzwischen den Hinweis erhalten, dass es seit der Reformierung der GOBD nicht mehr erlaubt sei, Rechnungen mit Software, die sich nicht mehr updaten lässt, zu erstellen.

    Mit Update hat das selbst nichts zu tun. Aber die Daten müssen bei einer Prüfung durch die Finanzverwaltung so bereit gestellt, dass sie problemlos nach IDEA (der Prüfsoftware der Finanzverwaltung) importiert werden können.

    Die Info kam von Buhl selbst, die haben mich da erst drauf gestoßen. Es hieß, dass nicht mehr gewartete Software kontraindiziert ist. (Und wenn keine Updates mehr laufen, gilt Software als nicht mehr gewartet.)

    Wenn ich mir anhand der Vergangenheit den technischen Stand der Soft- und Hardware in 8 Jahren vorstelle, bezweifle ich sowieso, dass noch irgendwas von dem läuft, was heute bei uns im Einsatz ist.

    Wahrscheinlich endet das darin, dass man den alten PC noch parallel zu stehen hat, der nur für eine eventuelle Prüfung vorgehalten wird. Alles andere aber wir dmit ganz anderen Medien erledigt.

    Ich glaube, ich hole die alte Schreibmaschine wieder vom Dachboden herunter. Blaupapier finde ich für den Durchschlag sicher auch noch.

    Oder kaufe mir einen schnöden Formularblock mit handschriftlich ausfüllbaren Rechnungen.


    Mein Email-Postfach schaffe ich ab, damit ja niemand auf die Idee kommt, mir auch nur irgendein geschäftliches Schriftstück in digitaler Form zu senden!


    <X

    Dann verstehe ich die Vorgaben zu den GoBD des Bundesministerium für Finanzen bzgl. des Aufbewahrens von Belegen falsch? :/


    "Sind aufzeichnungs- und aufbewahrungspflichtige Daten, Datensätze, elektronische Dokumente und elektronische Unterlagen im Unternehmen entstanden oder dort eingegangen, sind sie auch in dieser Form aufzubewahren und dürfen vor Ablauf der Aufbewahrungsfrist nicht gelöscht werden. Sie dürfen daher nicht mehr ausschließlich in ausgedruckter Form aufbewahrt werden und müssen für die Dauer der Aufbewahrungsfrist unveränderbar erhalten bleiben. ... Dies gilt unabhängig davon, ob die Aufbewahrung im Produktivsystem oder durch Auslagerung in ein anderes DV-System erfolgt."


    "Werden Handels- oder Geschäftsbriefe mit Hilfe eines Fakturierungssystems oder ähnlicher Anwendungen erzeugt, bleiben die elektronischen Daten aufbewahrungspflichtig."



    Heißt das im Umkehrschluss aber auch, dass die alte Rechnungssoftware trotzdem noch 10 Jahre auf unseren Rechnern bleiben muss, also zusätzlich zu "Mein Büro", um die alten Rechnungen bei einer Prüfung in der originalen Digital-Version vorweisen zu können?

    Hmmm…. was wäre, wenn du die Rechnungen in Papierform aufbewahrst? Ansonsten muß die Software für die 10 Jahre eben lauffähig gehalten werden.

    Selbst wenn die Rechnung ausgedruckt vorliegt, muss ich doch die Digital-Version zusätzlich auch aufbewahren...

    Ich habe inzwischen den Hinweis erhalten, dass es seit der Reformierung der GOBD nicht mehr erlaubt sei, Rechnungen mit Software, die sich nicht mehr updaten lässt, zu erstellen. Das heißt, wir müssten tatsächlich sowie auf z.B. MB umsteigen, um bei der nächsten Prüfung nicht aus allen Wolken zu fallen. ||


    Kann das jemand bestätigen?


    Heißt das im Umkehrschluss aber auch, dass die alte Rechnungssoftware trotzdem noch 10 Jahre auf unseren Rechnern bleiben muss, also zusätzlich zu "Mein Büro", um die alten Rechnungen bei einer Prüfung in der originalen Digital-Version vorweisen zu können?


    Wie ist das dann bei "Mein Büro", wenn ich irgendwann doch nicht mehr mit dem arbeiten und auf was anderes umsteigen möchte - wie komme ich dann auch nach Jahren noch an die Originale, wenn ich "Mein Büro" z.B. in 2020 nicht mehr verlängere? Danach bekomme ich ja auch hier keine Updates mehr... :wacko:

    Ist doch DIE Zukunft... Papierlose Buchhaltung :censored:

    Er ist stolz drauf, zu den wenigen deutschlandweiten Kanzleien zu gehören, die schon fast ausschließlich digital arbeiten.


    Die Software kostet nur einen Bruchteil der Gebühren für die komplette Buchführung, die der StB berechnet. Wenn ich das Digitalisieren und Kontieren sowieso schon erledige und dafür in ein Programm investiere, kann ich mir die Gebühren des StB für die nachfolgende Buchhaltung, die Anlagenbuchhaltung und die UStVA doch sparen.


    Größter Irrtum aller Sparbrötchen ! Ich glaube die Erfahrung must Du aber selber machen; da reden wir dann in 2020/21 drüber...

    Rede doch heute drüber, ich höre mir gern deine Erfahrung dazu an! :thumbup:


    Durch den erzwungenen Einsatz von Datenverarbeitungsprogrammen sollen wir nun als Dank fast das Doppelte an Buchführungsgebühren zahlen. Dabei machen wir das gleiche wie vorher UND haben durch das Belegscannen noch Zusatzarbeit.

    Was liegt da näher, als alles vorzuarbeiten, was irgendwie geht?

    Was haltet ihr von folgender Lösung bzgl. der externen Rechnung:


    Ich lege in MB eine "Blanko-Ausgangsrechnung" an - lediglich mit Rechnungsbetrag und identischer Rechnungsnummer aus der im anderen Programm erstellten. Das Original hänge ich dann als .pdf unter Dokumente an diese Blanko-Ausgangsrechnung an.

    Dann wäre die Verbuchung aus MB heraus möglich und die Rechnung auch im Programm.


    Ob das prüferisch moniert würde?

    Hmmmm, das wäre eine Überlegung wert!


    Müssten wir dann das alte Programm trotzdem noch 10 Jahre aktiv lassen, um für eine Steuerprüfung alles im Original vorhalten zu können? Man könnte sonst versuchen es zu verkaufen, damit es nicht ganz in den Sand gesetzt ist.

    (Ob sich ein Käufer finden würde sei dahingestellt...)

    Wenn der Import so nicht funktioniert, wie ich gedacht hatte, ginge es vielleicht auf Umwegen, z.B. wenn es möglich wäre, die eigentliche Rechnung leer zu lassen und an diese dann die im anderen Programm erstellte als Dokument anzuhängen? Oder alle Felder, die vorkonfiguriert sind, zu löschen und meine fertige Rechnung als Bild einzufügen.

    Hauptsache, sie erscheint in MB als ein einer Kontobewegung zuordbares Dokument.


    Versteht jemand, was ich bezwecke, oder habe ich irgendwie einen totalen Denkfehler? :/

    Moin,

    egal, wie teuer das alte Programm war, würde ich ernsthaft überlegen, alles in MB zu machen.

    Gerade das Anlegen von Aus- und Eingangsrechnungen geht in MB sehr einfach und intuitiv und würde sicher keine aufwendige Einarbeitungszeit erfordern.

    Wenn Du schreibst, dass Dein altes Programm nicht mehr weiter entwickelt wird, kann schon ein Betriebsystemupdate das Aus bedeuten. Darauf würde ich nicht warten wollen..

    Moin,


    da hast du vollkommen Recht, theoretisch sehe ich das genauso. Vor allem wegen der absehbaren Gefahr, dass es irgendwann eh nicht mehr mit der Technik mithalten wird.

    Aber: Das "alte" Auftragsbearbeitungsprogramm läuft (und noch tut es das völlig unproblematisch) auf mehreren Rechnern, wodurch mehrere Leute dran arbeiten können. Das ginge in MB ja schon mal nicht.

    Die Buchhaltung mache dagegen ausschließlich ich, da ist es egal, dass MB nur ein Einzelplatzprogramm ist.

    Der Steuerberater akzeptiert keine Papierbuchhaltung mehr.

    Ich muss also eh alle Belege digitalisieren und kontieren. Dazu brauche ich MB plus.

    Und steuer:Sparbuch dann für Gewerbesteuererklärung, UStE und EStE - so jedenfalls die Auskunft von Buhl.

    Die Software kostet nur einen Bruchteil der Gebühren für die komplette Buchführung, die der StB berechnet. Wenn ich das Digitalisieren und Kontieren sowieso schon erledige und dafür in ein Programm investiere, kann ich mir die Gebühren des StB für die nachfolgende Buchhaltung, die Anlagenbuchhaltung und die UStVA doch sparen.

    Und wenn das alles so läuft, wie geplant, würde ich die Abschlussarbeiten evtl. auch noch machen.


    Ja, MB will ich eigentluch nur für die Buchhaltung nutzen.


    Unsere bisherige Software für die Angebots- und Rechnungserstellung wird vom Hersteller inzwischen nicht mehr gewartet usw.

    Sie war aber mal so teuer, dass nicht in Frage kommt, sie nicht mehr zu nutzen. Sie ist prinzipiell gut ausgestattet, läuft mit mehreren Lizenzen parallel auf mehreren Rechnern und wir sind mit ihr vertraut.


    Mit ihr kann ich auch Eingangsrechnungen und Kasse buchen und alle Umsätze kontieren.


    Was sie nicht kann, ist die Anlagenbuchhaltung, Umsatzsteuervoranmeldung, EÜR, USt.erklärung und Gewerbesteuer.


    Ich möchte die Buchhaltung künftig allein machen und habe mir von Buhl als sinnvolle bezahlbare Software "MB plus" in Verbindung mit "steuer:Sparbuch" empfehlen lassen.

    Für den Anfang mache ich nur erstmal Belegmanagment und Kontieren und wenn's gut läuft dann halt auch die Steuererklärungen.

    Nein, die Rechnungen werden auch künftig über das andere Programm geschrieben.


    Ich dachte an folgende Möglichkeiten:


    - diese Rechnung direkt aus dem anderen Programm, das über eine DATEV-Schnittstelle verfügt, an MB exportieren (falls das möglich ist...)

    oder

    - die als pdf-Datei vorliegende Rechnung in MB einfügen

    oder

    - die ausgedruckte Rechnung einscannen und über MB hochladen


    Geht irgendwas davon?


    Man kann in eine Rechnung ja z.B. ein Logo einfügen. Vielleicht könnte man auf ähnliche Weise irgendwie die gesamte Rechnung als Bild einfügen? Von mir aus auch als zusätzliche Seite.


    Diesen Import-Assistenten, wo finde ich den denn? Unter "Datei" kann ich nur Artikel, Preise, Lieferanten und Kundendaten importieren.