Beiträge von milo1

    Hallo miwe4,

    Danke für deine Antwort! Sorry, wenn meine Frage nicht ganz deutlich wurde. Ich versuche nochmal mehr Details zu geben und meine Frage deutlicher zu machen:

    Ich arbeite für einen Arbeitgeber, der keinen Sitz und keine Niederlassung in Deutschland hat. Den Gesamtsozialversicherungsbeitrag überweise ich jeden Monat an die Krankenkasse. Es wird vom Arbeitgeber auch keine Lohnsteuer für mich abgeführt, sondern ich zahle die Einkommenssteuer an das Finanzamt. Somit liegt für mich auch keine Lohnsteuerbescheinigung vor.

    Die Beiträge zur Sozialversicherung, die ich im Jahr 2018 gezahlt habe, habe ich unter "Lohnsteuerbescheinigung" im Programm eingegeben. Soweit stimmt auch alles mit dem Lohnsteuerbescheid des Finanzamtes überein bis auf die gezahlten Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung, die ich unter den Punkten 24-26 unter "Lohnsteuerbescheinigung" im Programm aufgeführt habe. Diese wurden dann automatisch vom Programm unter "Versicherung und Altersvorsorge" übernommen.

    In der Steuerberechnung von WISO werden unter "Gesamtbetrag der Einkünfte" die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung als "Übrige Vorsorgeaufwendungen" berücksichtigt.

    Im Steuerbescheid des Finanzamtes werden diese Beiträge dagegen als "beschränkt abziehbare Sonderausgaben" ausgewiesen.

    Meine Frage ist nun:
    Hätte ich die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung unter einem anderen Punkt im Programm als von mir oben beschrieben eingeben müssen, so dass die Beiträge - wie im Steuerbescheid des Finanzamtes - als "beschränkt abziehbare Sonderausgaben" ausgewiesen werden?

    Ich hoffe meine Frage wird so etwas deutlicher.

    Vielen Dank!

    Hallo,

    Ich habe bereits den Steuerbescheid für 2018 erhalten.
    Nach Vergleich des Steuerbescheids vom Finanzamt mit der Steuerberechnung auf Basis von WISO Steuer fällt folgendes auf:

    Die Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung sind im Steuerbescheid als "Beiträge zur Krankenversicherung" und "Beiträge zur Pflegeversicherung" unter dem Punkt Sonderausgaben ausgewiesen und komplett angerechnet worden. Das macht auch Sinn für mich.
    Vergleiche ich dies mit der Steuerberechnung von WISO Steuer finde ich diese Angaben hier so nicht wieder. Hier sind unter Sonderausgaben "Übrige Vorsorgeaufwendungen" ausgewiesen (wobei ich die Höhe des Betrages auch nicht nachvollziehen kann) und auf diesen Betrag wurde der Höchstbetrag von 1.900 € angerechnet.

    Ich habe in der Steuererklärung die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung unter "Lohnsteuerbescheinigungen" zu Punkt 24, 25 und 26 eingetragen. Das Programm hat diese Angaben dann unter "Versicherungen und Altersvorsorge" zu Punkt "Gesetzliche inländische Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge" übernommen.

    Ich würde gerne verstehen, wieso dies unterschiedlich ausgewiesen wird. Dies führt natürlich auch zu einer unterschiedlichen Höhe des zu versteuernden Einkommens.

    Kann mir hierzu jemand weiterhelfen?

    Vielen Dank!

    Hallo,

    Zu meiner Situation:

    Mein Arbeitgeber hat nur einen Sitz im Ausland. Ich arbeite im home office in Deutschland.
    Da mein Arbeitgeber also keinen Sitz und keine Niederlassung in Deutschland hat, wird die Lohnsteuer nicht durch den Arbeitgeber abgeführt.
    Ich erhalte monatlich mein Bruttogehalt plus Arbeitgeber-Anteil zur Sozialversicherung. Die Beiträge zur Sozialversicherung leiste ich jeden Monat an die Krankenkasse.

    Ich habe die Steuererklärung für 2018 soweit mit WISO Steuer Mac 2019 vorbereitet.
    Ich habe nur Einnahmen aus nicht-selbständiger Arbeit. Nach Abzug der Werbungskosten, Sonderausgaben und Vorsorgeaufwendungen erhalte ich also den Betrag des zu versteuernden Einkommens, woraus sich die Höhe der Einkommenssteuer, des Solidaritätszuschlags und der Kirchensteuer bestimmt.

    Meine Frage dazu:


    Mir kam speziell die errechnete Einkommenssteuer sehr hoch vor. Daher hatte ich mich gefragt, wieviel Lohnsteuer für mich abgeführt werden würde, wenn mein Arbeitgeber einen Sitz im Inland hätte, um einen Vergleich zu haben. Anhand verschiedener Brutto-Netto-Rechner im Internet wäre die Lohnsteuer auf das ganze Jahr gerechnet um einige Hundert Euro geringer (auch Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer wären entsprechend geringer).

    Mir ist klar, dass die Einkommenssteuer anhand des zu versteuernden Einkommens und die Lohnsteuer anhand des Bruttogehaltes berechnet wird.
    Ich hätte erwartet, dass ich ungefähr genauso viel Einkommenssteuer zu zahlen habe oder sogar etwas weniger unter Berücksichtigung höherer Werbungskosten etc. (im Vergleich zur Lohnsteuer, wenn mein Arbeitgeber einen Sitz im Inland hätte).

    Ich habe auf die korrekte Eingabe der Daten geachtet (gleiche Steuerklasse, Zeitraum 2018 etc.).

    Werden bei der Lohnsteuer noch weitere Pauschalen neben den 1000 € Werbungskosten berücksichtigt, die diese Abweichung erklären könnte oder welche anderen Gründe könnte es geben? Ich sehe keine speziellen Besonderheiten in meinem Fall.

    Ich würde mich über Antworten sehr freuen - vielen Dank!