Beiträge von sego

    Hi miwe4, danke für die Antwort!


    Hinsichtlich der Kleinunternehmerregelung hatte ich gedacht, dass das die Existenz eines Unternehmens impliziert. Ein bisschen mehr Googlen führt aber zu solchen Aussagen: "Wenn Sie nebenberuflich als Autor tätig sind, dann können Sie die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen [...] dies ist bei den meisten Self-Publishing-Autoren der Fall." https://tredition.de/steuern-f…50.000%20Euro%20verdienen.


    Na dann hoffen wir mal, dass das Finanzamt da nicht meckert

    Hallo,


    habe mir jetzt die Finger wund gesucht zu dem Thema (sowohl hier im Forum als auch im Netz generell) und bin genauso schlau wie vorher.


    Konkret habe ich eine Auszahlung in Höhe von unglaublichen (!!!) 15€ von der VG Wort ("Sonderausschüttung METIS") in 2019 bekommen - mit Einer Aufstellung ohne weitere Angaben zu Steuer etc. Darüber hinaus existieren unsagbare 17,71€ an Einnahmen eines Online-Selfpublishing-Verlags. Mit Rechnung - diese explizit Umsatzsteuerbefreit. Diese soll nun natürlich korrekt in die Steuererklärung eingetragen werden.


    Ich bin Angestellter im öffentlichen Dienst, habe dem Finanzamt keine freiberufliche / selbstständige Tätigkeit gemeldet (da ich auch keiner solchen nachgehe) und habe auch keine weiteren Einkünfte (neben meinem regulären Gehalt).


    Meiner Auffassung nach habe ich hier also einmalige (!), Nebeneinkünfte in vernachlässigbarer Höhe aus selbstständiger Arbeit (?). Korrekt?


    Beim Durchsuchen des Forums hier (und in sämtlichen anderen /Un-)Tiefen des Netzes kommt mehr oder weniger zusammen, dass man das als in der EÜR Anlage S eintragen solle.


    Also schnell in Buhl 2020 "Freiberufliche und selbstständige Einkünfte" reingeklickt. Hier werde ich alsbald nach "Rechtsform des Betriebs" gefragt. Offenbar bin ich hier falsch.


    Also ab in die Formulareingabe, Anlage S. Was folgt, ist ein Popupfeuerwerk, in welchem ich dann effektiv wieder EÜR ausfüllen muss - und damit die "Rechtsform des Betriebs" angeben muss. Na toll.


    Ich habe keine Ahnung, was ich jetzt wo einfügen muss.


    Was ich jetzt habe:


    1.) EÜR "Selbsständige Tätigkeit" als "Autor (wissenschaftliche Publikationen)"



    2.) "Umsatzsteuerfreie Umsätze ohne Vorsteuerabzugsberechtigung":


    Eine Rechnung weist explizit Umsatzsteuerbefreiung aus, die andere (VG Wort) sagt nichts davon. Was ist hier richtig???

    Wenn es "umsatzsteuerpflichtig" wäre - wäre es dann ein ermäßigter Steuersatz zu 7% oder der volle zu 19% (in Punkt 4)?


    3.) Art des Betriebs ist "Freier Beruf", keine Umsatzsteuernummer:


    4.) Betriebseinnahmen ohne Umsatzsteuer iHv 32,71€, explizit tabellarisch aufgeführt:



    Kann mir hier jemand sagen, ob das so stimmt oder - wenn nicht - wo ich korrigieren muss?


    Schon mal ein RIESENGROSSES Dankeschön an alle konstruktiv Antwortenden!!!

    Also nehmen wir mal an, es gäbe genau einen Kauf und einen Verkauf in 2018, aus welchem sich besagter Verlust von 10000€ ergibt.


    Aus der Formulierung der Überschrift beim Punkt "Verlustvortrag" folgere ich mal, dass der Verlust aus 2018 nur in der Steuererklärung für 2019 (also dann im Jahr 2020) eingetragen werden können. Sehe ich das richtig?


    Dann besteht aber für mich weiterhin die Frage, wie ich das eintrage. Negative Werte kann ich nicht eintragen. Nur positive. In 2020 sitze ich dann also wieder bei derselben Frage: Wie die (in 2018 angefallenen) Verluste mit den (mal angenommen dann reellen) Gewinnen aus 2019 verrechnen?


    Wo trage ich die MINUS 10000€ aus 2018 ein?

    Wo trage ich die PLUS 11000€ aus 2019 ein?


    Hallo,


    ich habe eine Frage. Konkret will ich Verluste, die mir durch Aktiengeschäfte in 2018 entstanden sind, mit (eventuellen) Gewinnen in 2019 verrechnen. Sagen wir mal, ich hätte exakt 10000€ Verlust mit Aktien in 2018 gemacht und bin mir sicher, dass ich in 2019 exakt 11000€ machen werde. Rein hypothetisch versteht sich.


    Wo trage ich in meiner Steuererklärung für 2018 die 10k€ Verlust aus 2018 denn jetzt ein? Unter "Verlustrücktrag" oder "Verlustvortrag" kann ich nur positive Werte eingeben. Kann bzw muss ich den Verlust in der Steuererklärung 2018 überhaupt angeben oder wird das erst in der Steuererklärung 2019 fällig? Muss ich für 2018 überhaupt Angaben machen?


    Bin etwas verwirrt was ich jetzt wann wo angeben muss.


    Aktuell vermute ich, dass ich die Verluste aus 2018 (und ggf Gewinne aus 2019) erst in der SE 2019 angeben kann und muss. Will nur sichergehen, dass es am Ende nicht heisst, dass ich das halt schon in der SE für 2018 hätte machen müssen...


    Danke für alle hilfreichen Antworten schon einmal :)