Beiträge von KleinerVerwalter

    Hallo Data,


    Kurzantwort zu "wozu ich Excel brauche"; Rest später.


    Selbstverständlich erstelle ich den Gesamtwirtschaftsplan sowie die Einzelwirtschaftspläne im Hausverwalter, gar keine Frage


    Aber es gibt punktuell größere Abgänge - wie z.B. die für eine Aufzugswartung in Höhe von 1376,- €. Das Geld wird dann am 22.07.2020 abgebucht und muss physisch auch auf dem Girokonto vorhanden sein. Es reicht dann nicht, dass über ein Wirtschaftsjahr von den einzelnen Eigentümern die 1376 € "angespart" werden. Gleiches passiert mit Grundbesitzabgaben, die jedes Quartal anstehen. Da gibt es bei mir in einer WEG Monate, wie den Februar und den August, wo fast die doppelten Ausgänge wie in den anderen Monaten anfallen - und das Konto muss dann gedeckt sein. Das sieht man jedoch nur, wenn man einen Einnahme- und Ausgabewirtschaftsplan hat. Und den habe ich mir in Excel erstellt.


    So sehe ich auch, ob eine Sonderumlage gebraucht wird oder nicht.

    Moin moin,


    ach, wir haben alle die Weisheit mit Löffeln gefressen und schlagen uns alle 53,8 m mal die Dinge um die Ohren :=). Passiert hier regelmäßig und ist im Grunde genommen von niemandem böse gemeint. Meistens liegt das Problem darin, dass man "nur" schreiben kann, und sich nicht in einem Gespräch austauschen kann.


    Gerade nachgesehen, was der von mir als "Differenzähler" betitelte Zähler im Hausverwalter ist: Es ist ein "Verbrauchszähler Einheit". Ich habe ihn intern "Differenzzähler" genannt, weil es Zählerstände sind, die per Differenz ermittelt worden sind. Das ist das, was ich als "virtuell" bezeichne".


    Grüße zurück :=).

    Hallo Data,


    ich würde die Liste mal zur Seite legen und mir zunächst die Fakten nehmen.


    Fakten wären in dem Fall: Was weist das Girokonto zum 31.12.2019 aus? Was das Rücklagenkonto zum 31.12.2019?


    Die Sache mit dem Heizölbestand, welcher angeblich zu den Rücklagen gezählt werden muss, ist nicht rechtens. Beispielsweise kann ich nicht mit einem Kännchen Öl in den nächsten Baumarkt laufen und der WEG davon eine benötigte Leuchte kaufen. Man kann zwar mit einem Teil der Rücklagen Heizöl kaufen, aber nicht mit Heizöl irgendeine Rücklage generieren.


    Du benötigst einen Wirtschaftsplan, der die realen Zu- und Abgänge darstellt. Erstelle ich mir in Excel für die WEGs, die ich verwalte, damit ich in einem Monat keine Unterdeckung habe (kann passieren, wenn mit einem Mal die Aufzugswartung gezahlt werden muss, was sich ja über das Jahr mit dem Hausgeld normalerweise ausgleicht). Also musst Du wissen, was an Ausgaben da ist und ob die WEG wirtschaftlich defizitär ist.


    Vor zwei Jahren hatte ich eine WEG, deren vorherige Hausverwaltung die Rücklagen nicht auf das Sparbuch gepackt hat, und die WEG lebte quasi nur dadurch, dass die Rücklagen auf dem Girokonto waren. Die waren defizitär. Schwierige Situation.


    Wenn Du diese Fakten zusammen hast, kannst Du darlegen, warum du eine Sonderumlage benötigst und in welcher Höhe.


    Erstmal meine 5 ct dazu :=).

    Sorry errjot, aber das ist nicht richtig, was Du sagst. Die Betriebskostenverordnung in Punkto "Wasser" sieht wie folgt aus:


    "die Kosten der Wasserversorgung,
    hierzu gehören die Kosten des Wasserverbrauchs, die Grundgebühren, die Kosten der Anmietung oder anderer Arten der Gebrauchsüberlassung von Wasserzählern sowie die Kosten ihrer Verwendung einschließlich der Kosten der Eichung sowie der Kosten der Berechnung und Aufteilung, die Kosten der Wartung von Wassermengenreglern, die Kosten des Betriebs einer hauseigenen Wasserversorgungsanlage und einer Wasseraufbereitungsanlage einschließlich der Aufbereitungsstoffe;"


    Du meinst bestimmt die Heizkostenverordnung. Die findet aber in Häusern mit Kaltwasser und Durchlauferhitzern und Nachtspeicherheizungen keinerlei Anwendung. S. Anwendungsbereich der Heizkostenverordnung.


    Ich verbreite keine Falschabwicklungen, sondern zeige Lösungswege auf, die im Einklang mit dem, was gefordert ist, stehen. Siehe z.B. die richtige Anwendung von Abschlägen ohne Verrechnungskonten.

    Um etwas testen zu können, muss man sich nicht nur mit der Bedienung des Programms, sondern auch mit den Gesetzen auskennen. Und nicht nur das, man muss auch verschiedene Szenarien abbilden können. Ich mache einige WEG-Verwaltungen und jede WEG ist anders, weil andere Teilungserklärungen vorliegen und in Eigentümerversammlungen andere Beschlüsse gefasst werden. Und bei der nächsten WEG wird es wieder ganz anders sein.


    Ein Anfänger könnte das alles nicht abbilden, sondern würde vieles bemängeln, weil er/sie/divers das eine oder andere einfach nicht weiß. Das sieht man häufig in diesem Forum, wenn nach Dingen gefragt wird, die ich mich zum Glück nicht mehr fragen muss. Das ist auch nicht schlimm, aber dann muss man halt ein wenig Eigeninitiative entwickeln und sich immer wieder verbessern.

    Nein, sieht er nicht falsch errjot. Warum? Weil immer Wasser in den Leitungen ist und es immer Wasser gibt, welches man deshalb nicht zählen kann, auch wenn die Hauptwasseruhr dieses gezählt hat. Das ist aber kein Drama, weil es bei der nächsten Abrechnung immer so ist.


    Und der Hausverwalter benötigt Zählerstände, die eingetragen werden müssen und errechnet sich darüber die Verbräuche.

    Verbräuche im Hausverwalter eintragen funktioniert jedoch nicht. Ich habe das vor zwei Monaten für eine WEG-Abrechnung gebraucht und kenne mich daher ganz gut aus.


    tobifu leider kann der Hausverwalter, so wie wir uns das vorstellen, keine Verbräuche addieren. Im Hintergrund würde er aber Zähler für eine Wohnung addieren (z.B. Waschmaschine und Kaltwasserzähler) und kommt damit auch auf die richtigen Ergebnisse.


    Probiere einmal aus, was ich weiter oben beschrieben habe, damit müsstest du dorthin kommen, wo du hinwillst (und musst).

    Habe jetzt auch die 365er Version aufgespielt.


    Die Abrechnung 2019 einer WEG ist bei mir im Punkt" Heizkosten" fehlerhaft, diese werden nicht aufgeführt (obowhl sie in der Kostenverteilung eingetragen sind). Ebenso ist der Punkt "Rücklagenvorauszahlung" fehlerhaft. Anstelle einer Nachzahlung würde ein WEG-Eigentümer aktuell eine Erstattung erhalten.

    Immerhin stimmen die Zählerstände der Konten (Giro/Sparbuch)...


    Gut, dass ich aktuell keine Abrechnung erstellen muss...

    So...


    ich habe vor ein paar Wochen ebenfalls ein paar Zähler in ein Schema packen müssen, damit das richtige Ergebnis für die Abrechnung herauskam. Einfach war das nicht und mit ein bisschen Knobelei verbunden. Ohne eine "Hilfstabelle" erstellt in Excel, die mir die Differenzen rechnet, habe ich es jedoch nicht hinbekommen.


    Dein Schema ganz oben zeigt ja prinzipiell das, was im Haus verlegt ist und wo die Zähler sitzen. Das musst du nur noch in Buhl übersetzen:


    1. Hauptwasserzähler anlegen. Zählerstand eintragen. (den Endstand von 2018 und den von 2019 oder welchen Zeitraum Du auch immer benötigst)

    2. Dann die Kaltwasserzähler der Wohnungen im 2. OG und im Keller anlegen. Diese Wasserzähler dem Hauptwasserzähler zuordnen. Zählerstände eintragen.

    3. Differenzzähler für das 1. OG anlegen. Diese ebenfalls dem Hauptwasserzähler zuordnen. Errechnete Verbräuche aus Excel (virtueller Zählerstand) eintragen :saint:

    4. Differenzzähler für das EG anlegen. Dem Hauptwasserzähler zuordnen. Errechnete Verbräuche aus Excel (virtueller Zählerstand) eintragen :saint:

    Fertig.

    Hallo zusammen,


    habt ihr auch zufällig jetzt eine Rechnung von Buhl erhalten? Bei mir ist nur der MwSt.-Satz von 19% ausgewiesen, obwohl die Laufzeit von Juli 2020 bis Juli 2021 geht. Liege ich falsch, oder müsste hier nicht aufgesplittet werden zwischen 16% bis zum Jahresende und dann wieder 19% MwSt?


    Montägliche Grüße :)

    Leider wird das für den HV365 nicht angegeben. Dort wird noch auf den Wiso Hausverwalter verwiesen:


    Anzahl der Wohneinheiten je Version

    Die Version des WISO Hausverwalters entscheidet, wie viele Wohneinheiten Sie mit dem Programm verwalten können. Kontakte, Einnahmen und Ausgaben können Sie selbstverständlich beliebig viel anlegen und unbegrenzt ändern.

    Welche Version enthält wie viele Wohneinheiten?

    WISO Hausverwalter Start10 Wohneinheiten
    WISO Hausverwalter Plus25 Wohneinheiten
    Optionale Erweiterung: Modul Wohneinheiten+Module mit je 25 Wohneinheiten