Beiträge von sparfuchs77

    Herzlichen Dank für die schnellen Rückmeldungen, ihr seid spitze.


    Es könnte jedoch auch so laufen, dass das Finanzamt einen Bausachverständigen der Behörde beauftragt, der etwas genauer, jedoch möglicherweise im staatlichen Interesse bewertet. Ist das Ergebnis nicht befriedigend, könnte ich im Einspruchsverfahren auf eigene Kosten als Vorleistung ein Gutachten eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für die Bewertung einholen.


    Wäre diese o.g. Option nicht erstmal abzuwarten, damit ich nicht in Vorleistung trete?


    Was ich vermeiden möchte ist, dass, falls ich im Einspruchsschreiben an das Finanzamt noch keine Beauftragung eines Gutachtens von meiner Seite nenne, die Frist abläuft und die Einspruchsfrist dann verstrichen ist und das Finanzamt meinen Einspruch abweist, ohne dass ich noch hätte in derselben Frist darauf mit einem zweiten Schreiben reagieren können, in dem ich dann von meinem Recht Gebrauch zu machen ein Gutachten in Auftrag zu geben.


    Kann mir jemand schreiben, ob ich nach meinem formellen Einspruch auch Zeit erhalte, um einen Gutachter zu beauftragen oder muss dies tatsächlich schon im Einspruchsschreiben genannt werden, sodass eine mögliche andere Option wie ein Bausachverständiger der Behörde nicht zum Zug kommen kann?


    Danke für die Hilfe und einen ruhigen ersten Weihnachtstag!

    Hallo liebe Mitglieder,


    vorab wünsche ich frohe Weihnachten.


    Leider habe ich einen Steuerbescheid erhalten, indem das FA meiner Kaufpreisaufteilung für den Gebäuteteil und für den Grund und Boden nicht folgt, sondern mithilfe der Arbeitshilfe des Bundesfinanzministeriums (BMF) ein weit geringerer Prozentanteil (unter 50%) auf das Gebäude entfällt und ensprechend deutlich höher auf den Grund und Boden. Dies ist aufgrund einer Vermietung und der Abschreibung ausschließlich des Wert des Gebäudeanteils finanziell sehr nachteilig für mich. Im Notarvertrag wurde die Kaufpreisaufteilung nicht festgehalten, der das FA im Übrigen auch ohnehin nicht folgen muss.


    BMF-Arbeitshilfe:

    https://www.bundesfinanzminist…rundstueckskaufpreis.html


    Nun wurde in diesem Jahr vom Bundesfinanzhof entschieden, dass die Arbeitshilfe des BMF die von der Rechtsprechung geforderte Aufteilung nach den realen Verkehrswerten von Grund und Gebäude nicht gewährleiste. Denn die Auswahl der zur Verfügung stehenden Bewertungsverfahren würde auf das vereinfachte Sachwertverfahren verengt. Auch bleibe der vor allem in großstädtischen Ballungsräumen relevante Orts- oder Regionalisierungsfaktor bei der Ermittlung des Gebäudewerts unberücksichtigt.


    BFH Urteil vom 21.07.2020 (Az. IX R 26/19)

    Siehe dazu auch: https://www.bundesfinanzhof.de…ine/detail/STRE202010257/


    Das Urteil bezieht sich aber auf einen Sachverhalt, bei dem die Kaufpreisaufteilung im Notarvertrag stand und welche das FA mit der BMF-Arbeitshilfe widerlegt und ersetzt hat. Im o.g. Verfahren erging das Urteil des BFH an ein Finanzgericht, dass nun angehalten ist, das Gutachten eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für die Bewertung einzuholen.


    1) Gibt es Mitglieder, die ähnliche Erfahrungen hinsichtlich Änderung der Kaufpreisaufteilung mit Verweis auf die BMF-Arbeitshilfe gesammelt haben, und kann mir jemand schreiben, wie der Einspruch inhaltlich in Bezug auf die Begründung auszusehen hat bzw. gibt es Tipps?


    2) Sollte ich die Einholung eines Guachters bereits im Einspruch erwähnen? Oder genügt es erstmal nur einen Einspruch einzulegen, der zur erneuten Prüfung führt und würde das FA dann von sich aus ein Gutachten einholen?


    3) Falls kein Gutachten vom FA eingeholt wird und das Finanzamt meinen Einspruch zurückweist, wie wären dann die nächsten Schritte?


    Besten Dank an die Community für die Hilfe im Voraus!

    Genau das habe ich soeben gemacht und es hat geklappt!!!


    Davor habe ich die .bak-Datei nochmal an einem anderen Ort zur Sicherheit abgespeichert.


    Vielen Dank, you made my Day :) Kurz vor Abgabefrist muss ich nicht nochmal von vorne anfangen, das ist ein Segen.


    Gleichzeitig wäre es super, wenn diese Fehlergenerierung überwacht wird und falls sie gehäuft auftritt zu überlegen, wie dies programmseitig behoben werden könnte.


    Ich wünsche einen schönen Tag und eine super Woche! Herzlichen Dank nochmals!

    Liebe Community,


    ich bin so gut wie fertig mit meinen Eingaben in das Programm gewesen. Gestern Abend habe ich die letzten Daten gegen 21:00 Uhr eingegeben, gespeichert und das WISO Programm beendet. Um 23 Uhr habe ich nochmal meinen Laptop benutzt ohne das WISO Programm zu nutzen.


    Heute Morgen wurde mir angezeigt, dass eine Sicherungskopie vom Zeitpunkt ca. 23 Uhr eingerichtet sei und ob ich diese nutzen möchte. Ich bejahte und sehe nun im Programm selbst aber auch im Ordner, wo ich die Datei abgespeichert habe, dass die Größe der Datei nun durch die vorgeschlagene Sicherungsaktion des Programms 0 Byte beträgt (zerschossen?!).


    Im Speicherordner habe ich noch folgende Datei, die mir etwas Hoffnung macht:


    "Einkommensteuer für das Jahr 2019.steuer2019.bak" - 452 KB


    Nun meine Frage an die Community: Kann ich diese Datei irgendwie zur Wiederherstellung nutzen? Das ist echt schade, weil ich sehr viel Zeit in die Eingabe aller Daten investiert habe und ich noch nie solch ein Problem hatte.


    Beim Klicken auf die WISO steuer:Sparbuch Einkommenssteuererklärung 2019 Datei wird der selbige o.g. Fehler angezeigt.


    Kann mir jemand helfen? 1000 Dank.

    Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung.


    Ich würde mich freuen, wenn meine Frage noch beantwortet werden würde. Das beantwortet nur bedingt meine Frage. Bezieht sich die "Nichtbeanstandungsgrenze" von 103 Euro auf sämtliche Arbeitsmittel, also "Geräte und Einrichtungen" und "Sonstige Arbeitsmittel" oder nur auf "Sonstige Arbeitsmittel"?


    Nochmals vielen Dank im Voraus!

    Liebe Community,


    ich habe eine kurze Frage zur Pauschale bei den Arbeitsmittel (in der Regel 103 Euro).


    Hier wird in der WISO Steuersoftware unter "Arbeitsmittel" zwischen "Geräte und Einrichtungen" und "Sonstige Arbeitsmittel" unterschieden. Die Möglichkeit der Ansetzung der "Pauschale für weitere Arbeitsmittel" wird unter "Sonstige Arbeitsmittel" aufgeführt.


    Unter "Geräte und Einrichtungen" habe ich ein Gerät mit ca. 200 Euro angesetzt und unter "Sonstige Arbeitsmittel" unter "Verbrauchs- und Büromaterial" ca. 40 Euro angegeben


    Frage: Wäre die Pauschale auf sämtliche Kosten unter "Geräte und Einrichtungen" und "Sonstige Arbeitsmittel" als Alternative ansetzbar? --> Das wäre dann nicht sinnvoll, da 240 Euro größer als 103 Euro.


    Wenn sich die Pauschale jedoch nur auf "Sonstige Arbeitsmittel" bezieht, dann würde ich die 40 Euro weglassen und hier nur 103 Euro eintragen.


    Kann jemand helfen? Vielen Dank und beste Grüße!