Beiträge von gdrexl

    Und wenn jemand "vergisst" Besuch zu melden, ist das wohl Betrug bzw. Leistungserschleichung.

    Was mag wohl das kleine Wörtchen "wohl" bedeuten? Ist es ein überflüssiges Füllwort? Oder drückt es eher den Zweifel an der Sinnhaftigkeit der dargestellten Schlussfolgerung aus?


    Aber mal im Ernst:


    der Themenersteller hat einen Umlageschlüssel nach Personen und Tagen angeführt und auf Nachfrage eine Berücksichtigung von Urlaub und Besuch bestätigt. Meine mehrfachen Nachfragen nach dem Abrechnungsmodus des Entsorgers blieben dabei unbeantwortet.


    Die tag- und personengenaue Abrechnung habe ich als totale Kontrolle und Alptraum eingestuft. Danach kamen noch ein paar Gedanken, was diese Abrechnungsart bedeuten könnte (Aufwand, Ärger, Streit, Folgen von Fehlmeldungen...)


    Mich nun durch eine herausgelöste Schlussfolgerung in die Nähe der dritten Reiches bzw. der DDR zu rücken schießt wohl deutlich über das Ziel hinaus!

    Vom Datenschutz her - denke ich - ist es abgedeckt, da ja "nur" die Anzahl der Personen ermittelt wird und diese hat direkten Einfluss auf die Höhe der Gebühren. Somit besteht ein berechtigtes Interesse an den Daten. Natürlich dürfen die gewonnen Daten ausschließlich zu Ermittlung und Nachweis der Müllgebühren herangezogen werden. Dies müsste auch entsprechend im Mietvertrag Eingang finden.

    Und wenn jemand "vergisst" Besuch zu melden, ist das wohl Betrug bzw. Leistungserschleichung.

    Für Eigentümer-/Mieter besteht dann kaum Planungssicherheit, zumindest, wenn der Entsorger nicht auch taggenau abrechnet (was bei wöchentlicher Leerung ja schon ausgeschlossen ist.)

    Ein Alptraum!


    WEG mit 5 Einheiten, letztes Jahr in 3 Einheiten Mieterwechsel mit jeweils mehrmonatiger Renovierung. Ein Mieter ist Fernfahrer, unter der Woche unterwegs, nur am Wochenende zu Hause. Ein Mieter ist Syrer, der hat einmal im Jahr seinen ganzen Clan für mehrere Wochen zu Besuch.

    Der Entsorger verrechnet fix 240 Liter mit 52 Leerungen pro Jahr. Da wäre eine Abrechnung nach Personen/Tagen richtig spaßig!


    Ich habe auch so meine Zweifel, ob diese Abrechnung hier einer juristischen Prüfung stand halten würde. Für jede Menge Streit und Ärger im Haus wäre aber zumindest gesorgt...

    Müll wird pro Person und Tagen abgerechnet

    Wie rechnet der Entsorger ab? Auch so variabel?


    Wenn die Oma 2 Monate zu Besuch ist, oder 6 Wochen Kreuzfahrt anstehen... wird Urlaub, Besuch... auch berücksichtigt? Das ist ja die totale Überwachung...


    Wenn Du nur die WEG verwaltest, musst Du nur die Hausgeldabrechnung für die Eigentümer machen. Die Mieter können Dir dann völlig egal sein. Das ist Sache der Eigentümer.


    Machst Du zusätzlich die Betriebskostenabrechnung, dann musst Du sowohl Eigentümer, als auch Mieter hinterlegen.

    Ich meine damit, zu hinterlegen, dass seit dem 28.11.2019 keiner mehr in der Wohnung ist und dadurch Kosten wie z.B. Müll nicht auf diese Einheit umgelegt werden dürfen.


    Wenn die Gebühren nicht verbrauchsabhängig sondern flächenabhängig umgelegt werden, spielt es meines Wissens in einer WEG keine Rolle, ob die Wohnung vermietet ist oder nicht. Die Kosten muss dann halt der Eigentümer tragen. Bei längerem Leerstand kann man ja gegebenenfalls überzählige Mülltonnen abmelden. Es wäre meiner Ansicht nach auch vollkommen unlogisch, wenn durch Leerstand auf einmal die Gebühren für andere, am Leerstand vollkommen unbeteiligte Einheiten steigen würden. Für den Vermieter ist Leerstand ein Geschäftsrisiko, das er ganz alleine zu tragen hat.


    Die Nebenkosten werden daher mit der Hausgeldabrechnung erst auf der Eigentümer umgelegt. Dieser (oder ein Beauftragter) kann sie dann über die Betriebskostenabrechnung an die MIeter (soweit vorhanden) weiterreichen.


    Leerstand kann man in den Stammdaten unter Mieter/Verträge eintragen.

    Nachdem ich vor einer Woche einen Hotfix für die EÜR zu diesem Problem vom Entwickler getestet und freigegeben habe, hat mich der Buhl Kundenservice gestern per Mail informiert,

    Zitat

    dass mittlerweile eine Lösung zu Ihren Sachverhalten erarbeitet werden konnte. Die Umsetzung erfolgt in einem der kommenden Updates.

    in einem der kommenden Updates...

    Geht jetzt nun irgendwie ein Zugang um das Konto einzurichten?

    Mit der aktuellen Version 14.03 (Build 1609) geht es, aber nicht ganz so wie Buhl es sich vorstellt...


    Wenn man in der Maske von #1 einen beliebigen Pfad auswählt und irgendetwas in das Passwortfeld schreibt und danach auf "Kontakt mit neuer Schlüsseldatei erstellen", dann kommt man auf den DDBAC-Dialog und kann dort auswählen, ob man eine neue Schlüsseldatei erstellen oder eine vorhandene Schlüsseldatei auswählen will. Die Folge-Masken durchlaufen und schon funktioniert es.


    Die Bewegungen lassen sich bei mir danach problemlos einlesen.


    Der Fehler in den Buhl-Masken wird bereits bearbeitet. Einen ersten Hotfix musste ich aber zurückweisen, da damit ein anderer Fehler auftrat.


    Viele Grüße

    Gerhard

    Naja...


    Hier ist es tatsächlich komplizierter, trotzdem wurde das Ticket über Wochen hinweg überhaupt nicht bearbeitet. Jetzt ist einzig auf errjot's Initiative Bewegung in die Sache gekommen.


    Die "Commerzbank" liegt aber schon genauso lange auf Halde. Hier war es ein ganz simpler Fehler (statt Dialog "Datei auswählen" wurde der Dialog "Verzeichnis auswählen" aufgerufen). Der Fehler wurde binnen kurzer Zeit gefunden (< 1 Tag), das Fixing wird heute getestet und geht danach in den Rollout. Der Support hat das Ticket aber nicht beachtet, sondern es sogar mehrfach ohne Begründung geschlossen.


    Mag sein, dass der Support "normalerweise" richtig und gut funktioniert. Hier in diesen beiden Fällen gibt es aber - vielleicht durch die PSD2-Umstellung bedingt - durchaus ordentlich Luft nach oben.

    Hallo Billy,


    es ist durchaus sinnvoll, von der "robusten, bewährten und einfachen DDBAC"-Vorgehendweise bzgl. Datenhaltung abzugehen. Zum einen ist es aus Datenschutzgründen nicht besonders prickelnd, wenn die Kontakte da offen liegen.

    In den DDBAC-Daten ist eigentlich nur die IBAN in Klartext enthalten. Pins o.ä. werden nicht abgespeichert. Wenn es daher ein Risiko im Hinblick auf den Datenschutz geben sollte, so hätten die B+S Banksysteme Ag und alle, die diese Komponenten direkt verwenden, längst Alarm geschlagen. Daten kann man übrigens auch einfach und robust in der Datenbank halten. Ich hatte gerade mit dem verantwortlichen Entwickler von Buhl Kontakt. Er sagte mir, dass Buhl mehr Banken einbinden, als die DDBAC dies tut und deshalb eine weitere Kapselung erfolgt ist.

    Zum anderen verfolgt Buhl offensichtlich die Strategie, die LetsTrade-Onlinebanking-Komponenten (aktuell LT5) in allen Programmen einzubauen, um eine firmenweite Einheitlichkeit herzustellen.

    Dieses Problem liegt ja eben nicht in den LetsTrade-Onlinbanking-Komponenten, sondern in der Datenspeicherung und die ist offenbar von Programm zu Programm unterschiedlich. Das Raiffeisenbank-Konto lässt sich ja problemlos in Mein Geld einrichten, nicht aber im Hausverwalter. Wie Du in einem meiner älteren Beiträge nachlesen kannst, bin ich ja gerade für eine Zentralisierung und Wiederverwendung von ausgetesteten Modulen. (Ich bin im Moment zu faul, den Betrag herauszusuchen, mache es aber bei Bedarf gerne...)

    Und wenn diese Kontakte in der Datenbank gespeichert werden, dann hat das Vorteile beim Umzug auf einen anderen Rechner (Datenbank kopieren - fertig) und bei mobilen Programmversionen (z.B. Mein Geld Stick-Installation).

    Eine Datenbankdatei kopieren ist besser und einfacher einen Ordner kopieren...? Versteh ich nicht.


    Mag ja sein, daß Dich das alles nicht sonderlich interessiert, weil Du auf Dein Programm fokussiert bist

    Ich nutze Microsoft Money, Lexware Taxman, Buhl EÜR+Kasse, Buhl Hausverwalter 2020, Buhl Hausverwalter 2019 und habe Mein Geld bis zum Auslaufen der Test-Periode getestet. Alle mit DDBAC und/oder LetsTrade. Was meinst Du mit "Dein Programm"?


    Was die anderen technischen Kritikpunkte anbelangt, damit sollten sich die Entwickler befassen. Das Forum ist nicht der Ort dafür

    … ist heute geschehen, nachdem ein Forumsmitglied mit entsprechenden Kontakten das angeleiert hat. (Vielen Dank an dieser Stelle nochmal dafür!) In einem sehr netten Gespräch mit dem Entwickler hat sich herausgestellt, dass der Kundenservice die Tickets bisher liegen gelassen hat. Morgen bekomme ich eine Testversion für das Commerzbank-Problem und für das Raiffeisenbank-Problem stelle ich die entsprechenden Datenbankeinträge zur Analyse zur Verfügung. Wie gesagt, das ging alles über die Forumseinträge und hat über den Kundenservice überhaupt nicht funktioniert. Der Entwickler hat sich über meine präzisen Angaben gefreut, sie als hilfreich eingestuft und sich dafür bedankt.


    leistest Du jetzt eigentlich Support, wenn sich andere Anwender ihre Datenbanken zerschießen, wenn sie versuchen, nach Deinen Beschreibungen auch etwas zu reparieren?

    Die Datenbank ist - wie Du weißt - mit einem Passwort geschützt. Dieses habe ich nicht weitergegeben. Dass es sich um eine Access-Datenbank handelt, hast Du auch schon anderweitig erwähnt. Wenn also jemand diese Datenbank öffnen und verändern kann, sollte er auch wissen was er tut, bzw. wie er vorgeht. Und sollte doch etwas passieren und derjenige tatsächlich nicht auf einer Test-Umgebung gearbeitet haben, so kann er sein letztes Backup einspielen. Wer weder in einer Test-Umgebung noch mit Backup arbeitet und trotzdem seine Datenbank zerschießt braucht keinen Support. Weder von mir, von Buhl oder von sonst wem... Der Elektriker haftet auch nicht, wenn jemand mit Metall-Stricknadeln in der Steckdose bohrt.


    Viele Grüße

    Gerhard

    So! Jetzt ist Buhl am Zug.

    Auf Basis von Spekulationen? Bei allem Respekt - da verlangst Du ziemlich viel.

    Ach Billy!


    Was verlange ich denn? Ich verlange lediglich, dass ein kommerziell vertriebenes Produkt die zugesagten Eigenschaften auch liefert. So weit ich weiß, steht mir dieses Recht laut Gesetz zu. Wie Buhl das hinbekommt ist mir eigentlich egal. Es wäre nur nett, wenn die aufgezeigten Mängel endlich behoben werden würden. Das Ticket ist immer noch offen.


    Ein kundenorientiertes Unternehmen und interessierte Entwickler sind für alle sachdienlichen Hinweise immer dankbar. Für den Entwickler mit Source-Code ist es eine Sache von wenigen Minuten, zu prüfen ob an fraglicher Stelle festverdrahtete Satzlängen verwendet werden oder nicht. Mich würde diese Prüfung Monate oder gar Jahre kosten, da ich keinen Zugriff auf die Sourcen habe, müsste ich das Programm dekompilieren und analysieren. Daher kann ich nur - so wie ich geschrieben habe - aufgrund meiner Erfahrungen und Beobachtungen spekulieren. Ob meine Annahmen plausibel sind oder nicht, kann ja jeder für sich beantworten.


    Letztendlich ist der Beitrag nur ein Angebot zur Unterstützung. Buhl kann beim Bugfixing nur Geld sparen, wenn sie den Hinweisen nachgehen. Wenn sie den Fehler anderweitig beheben ist mir das auch recht.


    Wo siehst Du Leserzahlen? Ich sehe nur Zugriffe ...

    Da hast Du wohl recht! Sorry! Mein Fehler! Ich ging davon aus, wenn jemand die Seite aufruft, liest er sie auch. Kann sein, dass da auch Suchmaschinen-Bots mitgezählt werden... ich weiß es nicht.


    Der normale Anwender wird sich kaum damit befassen.

    Der "normale" Anwender ist daran interessiert, dass die gekauften Produkte so wie beschrieben funktionieren. Mancher ist daran interessiert, wie etwas funktioniert, mancher will es vielleicht genauer wissen. Wen es interessiert, der soll es lesen, die anderen sollen überblättern.


    Bei Deiner Antwort fällt auf, dass Du die eigentlichen Aussagen und Argumentation komplett ignorierst. Du kritisierst nur ein paar unwichtige Randbemerkungen.


    Viel Grüße

    Gerhard

    Beim Neueintrag mußt Du natürlich zuerst die Checkbox aktivieren und dann den Zählerstand eintragen. Sonst wird normal gerechnet und die nachträgliche Aktivierung der Checkbox ändert daran nichts.

    Bei allem Respekt! "natürlich" ist das mit Sicherheit nicht. Das Programm muss bei der Datenübernahme (eventuell erneut) rechnen! Das Ergebnis darf nicht von der Reihenfolge der Bedienung von gleichberechtigten Controls abhängen! Ist eine zwingende Reihenfolge erforderlich, so muss diese vom Programm verbindlich vorgegeben werden!

    Hallo zusammen,


    Nachdem sich - wie die Leserzahlen zeigen - doch einige für das Thema interessieren und das gleiche Problem offenbar auch bei der Postbank auftritt, lege ich hier noch einen drauf. Hierbei handelt es sich aber um eine reine Spekulation, die nur auf meinen Beobachtungen und Erfahrungen beruht:


    Bei der Konfiguration zum Online-Zugang eines Bankkontos schreibt Buhl sämtliche von LetsTrade ermittelten Daten für alle Konten in eine Datei und speichert diese in der Tabelle "LetsTrade". Hierbei ist eine korrekte Ermittlung der Anzahl aller zu speichernden Parameter, sowie deren Platzbedarf von grundlegender Bedeutung. Liegt man hier falsch, so landen die Daten teilweise nur verstümmelt in der Datenbank und sind somit unbrauchbar.


    Hier nun meine Spekulation: Der Hausverwalter ermittelt beim Speichern die Parameterzahl und Satzlängen nicht zur jeweiligen Laufzeit, sondern verwendet zumindest teilweise fest verdrahtete (zur Entwicklungszeit der Routine festgelegte) Werte.


    Folgt man dieser Spekulation, so hätte dies folgenden Auswirkungen:


    • Das Programm hat vormals korrekt gearbeitet.
    • Bei den PSD2-Umstellungen hat sich in vielen Fällen die Anzahl der Konfigurationsparameter und deren Größe verändert. Die Online-Komponenten (DDBAC und LetsTrade) wurden daraufhin unter Hochdruck angepasst, an die feste Datensatzlänge in den Speicher-Routinen des Hausverwalters hat aber in der Hektik vermutlich keiner gedacht. Deshalb schreibt die Routine teilweise nur Datenmüll in die Datenbank.
    • Andere Programme mit anderer Datenhaltung wie z.B. mein Geld können mit den gleichen Online-Komponenten die Konfigurationsdaten korrekt speichern.
    • Der Kundenservice tut sich schwer: Die Online-Komponenten wurden immer wieder verändert, die ehemals funktionierenden Zugriffsroutinen wurden dagegen nicht angefasst. Da liegt der Trug-Schluss nahe, dass ein neu aufgetretener Fehler in den Online-Komponenten liegen muss. Die Folge davon: Man sucht an komplett falscher Stelle, das Ticket wird in eine falsche Schublade gesteckt, der Kunde wird nicht ernst genommen, da er ja keine Ahnung hat...

    Fazit:

    fest verdrahtete Satzlängen beim Speichern der LetsTrade-Konfigurationsdaten sind eine einfache und logische Erklärung für die gesamte geschilderte Problematik.


    So! Jetzt ist Buhl am Zug. Mehr Information und Zuarbeit kann man - denke ich - von einem zahlenden Kunden nicht erwarten.


    Viele Grüße

    Gerhard


    PS: ich hoffe, dass diese technischen Erläuterungen nicht zu viel für ein Anwenderforum sind...

    Respekt, Gerhard, für Deine Beharrlichkeit und IT Fachkenntnis, so etwas auszuspüren.

    Danke für die Blumen, aber so wild ist das nicht. Nur ganz normales Tagesgeschäft...

    wir sind so unwichtig das kein Mod sich diesem Forum annimmt....

    Mindestens ein Mod hat den Beitrag gelesen. Und sogleich seinem Missfallen durch eine offizielle Verwarnung Ausdruck verliehen... Wegen "nicht hinnehmbarer Spitzen"... :(