Beiträge von gdrexl

    Das Programm ist komplett inkonsistent in der Benutzerführung:


    In vielen Modulen ist oben eine Listenansicht und unten eine Detailansicht.

    Bei den Bankenverbindungen wird in der Detailansicht das ausgewählte Element der Listenansicht im Ansichtsmodus angezeigt. Erst wenn man auf den "Ändern" Button klickt, geht die Maske in den Edier-Modus und der Button heißt "Speichern"


    In der Mieteransicht dagegen wird in der Detailansicht das ausgewählte Element der Listenansicht sofort im Edier-Modus angezeigt. Einen Ansichtsmodus gibt es hier nicht. Wie oft habe ich hier schon bestehende Einträge versehentlich überschrieben...


    warum kann man nicht gleiche Sachverhalte (Liste vs. Details) auch gleich darstellen?

    Hallo, es geht ja auch nicht um die Bruttosumme, sondern nur um die USt, die falsch ist.

    die USt ist nicht falsch:


    Die Zahlungen kommen jeweils in einer Summe. z.B. 11 Zahlungen á 100,00 Euro. Jede Zahlung wird nun einzeln in netto (84,0336139...) und USt (15,96638...) aufgeteilt und gerundet (84,03 und 15,97). Danach wird aufaddiert (924,33 netto, 175,67 USt = 1.100,00 gesamt).


    Wenn Du dagegen die Gesamtsumme von 1.100,00 aufteilst, kommt 924,3697478 netto und 175,630252100 USt raus. Gerundet macht das 924,37 netto, 175,63 USt = 1.100,00 gesamt. Und schon hast Du 4 Cent an Rundungsfehlern Unterschied.


    Somit hast Du zwar Recht: in der Summenzeile stimmt die Aufteilung in netto und USt nicht. Die USt wird aber nicht in der Summe berechnet, sondern jeweils in den einzelnen Rechnungen/Zahlungen.

    Da muss man Buhl aber auch irgendwie verstehen:


    Man bietet mit dem "Hausverwalter" seit Jahren ein Nischenprodukt mit kleinem Budget für einen überschaubaren Markt an um das Bankenmodul "LetsTrade" zusätzlich zu vermarkten. Dass das Programm dabei den Mindest-Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit nicht gerecht wird, übersieht man über Jahre geflissentlich.


    Dann kommt so ein Vollpfosten wie ich daher und deckt die eklatanten Schwächen in der Datenhaltung in aller Öffentlichkeit auf. Damit ist der "Hausverwalter" in der bisherigen Form am Ende und auch der Ruf der gesamten Firma und deren Produkte ist deutlich angekratzt. Also bricht Panik aus:


    In aller Eile tauscht man nun die Datenbank aus und passt sämtliche Datenzugriffsroutinen im Programmcode an. Je nachdem, wie das Programm intern strukturiert ist, ist kann dies einen immensen Aufwand darstellen. Offenbar geht bei der Umstellung auch nicht alles glatt, so dass man letztendlich eine Beta-Version an die Kunden ausliefern muss. In Fachkreisen nennt man das Bananen-Software. (Nein, Billy, das ist keine Beleidigung, sondern drückt nur aus, dass das Programm - wie die grün/gelben Früchte - unfertig ausgeliefert wird, um dann beim Kunden zu reifen.)


    Man kann natürlich auch nicht zugeben, dass die neue Version reine Schadensbegrenzung ist. Deshalb verkauft man die Änderungen als "Vorbereitung zur Netzwerkfähigkeit". Zu mehr Nennenswertem hat es im Hinblick auf begrenzte Zeit und Budget leider nicht gereicht...

    Mal eine andere Überlegung zu diesem Thema. Mag sein, dass ich hiermit völlig daneben liegen...


    Ich habe mit dem Hausverwalter ein Produkt gekauft. Für dieses Produkt gibt es mehr oder weniger regelmäßig Updates. Diese Updates unterscheiden sich in zwei Kategorien:


    Zum einen sind da Fehlerbereinigungen, die ein fehlerhafte oder fehlende Funktionalitäten bereinigen oder ergänzen. Diese Updates sind meiner Ansicht nach durch die Gewährleistung des Verkäufers bzw. die Garantie des Herstellers geschuldet und mit dem Kaufpreis bereits angeglichen. Hier würde ich sagen: es zählt das Lieferdatum des Produktes, nicht die Nachbesserungen. Danach wären 16% MwSt fällig.


    Darüber hinaus gibt es noch Programmänderungen, die auf Grund von nachträglichen Kundenwünschen, Gesetzesänderungen... eingepflegt werden. Diese machen aber den geringsten Teil aus. Hier kann man von einem Abo sprechen mit Leistungszeitraum Juli 2020 bis Juli 2021. Danach wären 19% MwSt fällig.


    wie nun die beiden Möglichkeiten in eine Rechnungsstellung einfließen, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich bin kein Steuer-Experte.


    Mir stößt allerdings die Formulierung im Formschreiben von Buhl - das ich übrigens auch erhalten habe - sauer auf: "Die Vorgehensweise [von Buhl] ... ist daher selbstverständlich rechtskonform". Eine gewisse Arroganz muss man bei Buhl wohl hinnehmen...


    Viele Grüße

    Gerhard

    Ich gehe mal davon aus, dass Buhl den Spaß hier also Abo ansieht. Dann gilt:


    Zitat

    Laut Angaben des Bundesministeriums der Finanzen ist bei Leistungen, die nur einmal im Jahr abgerechnet werden (wie Jahresabonnements) ein einheitlicher Mehrwertsteuersatz für den gesamten Zeitraum anzugeben. Ausschlaggebend für die Höhe des Steuersatzes ist dabei das Ende des Leistungszeitraums.

    aus der Sicht sind die 19% für die gesamte Rechnung in Ordnung.


    Interessant finde ich, dass Buhl mir die gleiche Rechnung zweimal eingestellt hat. Einmal als "WISO Hausverwalter 365 Plus" und einmal als "Modul Wohneinheiten" auf der Rechnung ist sowohl das Grund- als auch das Erweiterungsmodul enthalten...

    Die Datenbank "hv.db" liegt unter "C:\ProgramData\Buhl Data Service GmbH\WISO Hausverwalter 365\db\databases\". Bei Programmstart werden in diesem Verzeichnis die temporären Dateien "hv.db-shm" und "hv.db-wal" erzeugt, was für mich auf eine sqlite-Datenbank hindeutet...

    Die Konsequenz auf der obigen Diskussion ist aber, ein Zugriff auf die Daten direkt in der Datenbank zu verhindern, was aber nicht im Sinne von z.B. Datewizz wäre. Der klassische Fall des Widerspruchs von Komfort und Sicherheit.

    Falsch! Die Konsequenz wäre, die Datenbank mit einem vom Benutzer gewählten Passwort sicher zu verschlüsseln. Damit wäre Komfort und Sicherheit gegeben!

    Und der Support kann verweigert werden, wenn Ihr Euch die Datenbank zerschießt.

    Sorry, aber das verstehe ich nicht! In meinem Tipp weise ich ausdrücklich darauf hin, dass zum Öffnen der Hausverwalter-Datei ausschließlich eine Kopie verwendet werden soll, da sonst schlimmstenfalls ein totaler Datenverlust droht...

    Das direkte Arbeiten auf der Original-Datei ist nicht zu empfehlen, da der kleinste Fehler in der Bearbeitung einen kompletten Datenverlust nach sich ziehen kann. Wenn man also eine Kopie der Datei in Hausverwalter.mdb umbenennt, kann man sie mit Access oder Excel öffnen.

    wenn man dies beherzigt, ist ein "Zerschießen der Datenbank" vollkommen unmöglich! Somit kann auch Buhl den Support nicht verweigern, wenn es mit der unberührten Original-Datenbank irgendwelche Probleme gibt.


    In diesem Zusammenhang sei auch darauf hingewiesen, dass Buhl für den Hausverwalter ein über 20 Jahre altes Dateiformat verwendet. Die Daten werden noch nicht einmal verschlüsselt abgelegt, sondern nur durch ein einfaches Passwort gegen den Standard-Zugriff gesichert. Man kann also sensible Daten wie z.B. Namen, Adressen, Telefonnummern und Bankverbindungen eines Eigentümers oder Mieters jederzeit mit einem normalen Text-Editor auslesen (Mein Name ist z.B. in meiner aktuellen Hausverwalter-Datei - trotz zusätzlichem Benutzerpasswort - ganze 404 Mal im Klartext zu finden!) Zudem gibt es bereits seit Jahren einfache Tools im Internet, mit denen auch ein absolut unbedarfter Benutzer das Kennwort der Datei auslesen kann. Alles in Allem ist das von Buhl verwendete Dateiformat schon seit ewigen Zeiten als unsicher eingestuft und entspricht in keinster Weise den Anforderungen des modernen Datenschutzes.


    Nutzer des Hausverwalters verwalten im Allgemeinen entweder Mietshäuser oder WEGs. Irgendwo sind es auch Vermögensverwalter, denen andere (Eigentümer, Mieter...) ihre sensiblen (Finanz-)Daten anvertrauen. Um den Anforderungen an eine Verwaltung gerecht zu werden, ist ein bestimmtes Interesse an Datenschutz und Datensicherheit Grundvoraussetzung. Nachdem Buhl - wie oben ausgeführt - hier keinerlei Beitrag leistet, ist der Benutzer ganz auf sich alleine gestellt. Regelmäßige Backups und der Schutz vor Zugriff Dritter auf die Dateien (Backup und Live-Daten) z.B. durch Verschlüsselung oder der Betrieb auf verschlüsselten Datenträgern sind daher grundsätzliche Voraussetzung für eine datenschutzgemäße Nutzung des Programmes.


    Fazit: Der "Hausverwalter" von Buhl weist derzeit kritische Lücken in Sachen Datenschutz und Datensicherheit bei der Datenhaltung auf. Und es braucht noch nicht einmal einen fachkundigen IT-ler um diese gravierenden Schwachstellen aufzudecken; ein neugieriger Laie reicht dazu vollkommen aus.


    Und Buhl weiß das alles …


    Viele Grüße

    Gerhard

    Hallo Datawizz,

    das Passwort für die Hausverwalter Datenbank ist nicht das Passwort, welches Du zum Zugriffs-Schutz vergeben hast. Dieses Passwort wird nur verschlüsselt in der Datenbank abgelegt und steuert den Zugriff aus dem Hausverwalter heraus.


    Der Access-Zugriff ist mit einem Buhl-Passwort abgesichert. Dieses Passwort veröffentliche ich aber nicht im Forum. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Buhl nicht begeistert ist, wenn dieses Passwort bekannt wird. Bei den alten *.MdB-Dateien kann man das Passwort allerdings recht einfach mit im Internet erhältlichen Tools auslesen.
    Viele Grüße

    Gerhard

    Die Rohdaten über die Datenbank auslesen und als CSV-Datei ausgeben, ist nun wahrlich kein Hexenwerk:

    Das Buhl hier aber unwillig ist zu helfen, mal die Frage in die Runde der IT-affinen Forumskollegen: kann sich bitte mal jemand die HV-Datei anschauen, ob

    sich daraus nicht irgendwie die Buchungsdaten extrahieren lassen ?

    Die "Hausverwalter.v20" ist eine Access-Datenbank. Das direkte Arbeiten auf der Original-Datei ist nicht zu empfehlen, da der kleinste Fehler in der Bearbeitung einen kompletten Datenverlust nach sich ziehen kann. Wenn man also eine Kopie der Datei in Hausverwalter.mdb umbenennt, kann man sie mit Access oder Excel öffnen. Nach Eingabe des Passwortes stehen dann die Tabellen und Daten zur Verfügung.


    Führend sollte bei Online-Konten die Tabelle "Umsatz" in der Datenbank sein. Hier sind alle Bank-Buchungen von allen Konten gelistet. Über den Fremdschlüssel "Bankverbindung" und die Tabelle "Bankverbindung" kann man das ursprüngliche Bankkonto ermitteln. Über die "Buchungsnummer", den "Status" und die "ObjektID" bzw. die "Objektbezeichnung" kann man mit Hilfe der entsprechenden Tabellen prüfen, ob und wie die Bankbuchungen im Hausverwalter gebucht wurden.


    Die Tabellen "eurVerbucht" und "eurVerbuchtBuchungszeilen" stellen die Haupttabellen der Buchhaltung im Hausverwalter dar...

    Und wenn jemand "vergisst" Besuch zu melden, ist das wohl Betrug bzw. Leistungserschleichung.

    Was mag wohl das kleine Wörtchen "wohl" bedeuten? Ist es ein überflüssiges Füllwort? Oder drückt es eher den Zweifel an der Sinnhaftigkeit der dargestellten Schlussfolgerung aus?


    Aber mal im Ernst:


    der Themenersteller hat einen Umlageschlüssel nach Personen und Tagen angeführt und auf Nachfrage eine Berücksichtigung von Urlaub und Besuch bestätigt. Meine mehrfachen Nachfragen nach dem Abrechnungsmodus des Entsorgers blieben dabei unbeantwortet.


    Die tag- und personengenaue Abrechnung habe ich als totale Kontrolle und Alptraum eingestuft. Danach kamen noch ein paar Gedanken, was diese Abrechnungsart bedeuten könnte (Aufwand, Ärger, Streit, Folgen von Fehlmeldungen...)


    Mich nun durch eine herausgelöste Schlussfolgerung in die Nähe der dritten Reiches bzw. der DDR zu rücken schießt wohl deutlich über das Ziel hinaus!

    Vom Datenschutz her - denke ich - ist es abgedeckt, da ja "nur" die Anzahl der Personen ermittelt wird und diese hat direkten Einfluss auf die Höhe der Gebühren. Somit besteht ein berechtigtes Interesse an den Daten. Natürlich dürfen die gewonnen Daten ausschließlich zu Ermittlung und Nachweis der Müllgebühren herangezogen werden. Dies müsste auch entsprechend im Mietvertrag Eingang finden.

    Und wenn jemand "vergisst" Besuch zu melden, ist das wohl Betrug bzw. Leistungserschleichung.

    Für Eigentümer-/Mieter besteht dann kaum Planungssicherheit, zumindest, wenn der Entsorger nicht auch taggenau abrechnet (was bei wöchentlicher Leerung ja schon ausgeschlossen ist.)

    Ein Alptraum!


    WEG mit 5 Einheiten, letztes Jahr in 3 Einheiten Mieterwechsel mit jeweils mehrmonatiger Renovierung. Ein Mieter ist Fernfahrer, unter der Woche unterwegs, nur am Wochenende zu Hause. Ein Mieter ist Syrer, der hat einmal im Jahr seinen ganzen Clan für mehrere Wochen zu Besuch.

    Der Entsorger verrechnet fix 240 Liter mit 52 Leerungen pro Jahr. Da wäre eine Abrechnung nach Personen/Tagen richtig spaßig!


    Ich habe auch so meine Zweifel, ob diese Abrechnung hier einer juristischen Prüfung stand halten würde. Für jede Menge Streit und Ärger im Haus wäre aber zumindest gesorgt...

    Müll wird pro Person und Tagen abgerechnet

    Wie rechnet der Entsorger ab? Auch so variabel?


    Wenn die Oma 2 Monate zu Besuch ist, oder 6 Wochen Kreuzfahrt anstehen... wird Urlaub, Besuch... auch berücksichtigt? Das ist ja die totale Überwachung...


    Wenn Du nur die WEG verwaltest, musst Du nur die Hausgeldabrechnung für die Eigentümer machen. Die Mieter können Dir dann völlig egal sein. Das ist Sache der Eigentümer.


    Machst Du zusätzlich die Betriebskostenabrechnung, dann musst Du sowohl Eigentümer, als auch Mieter hinterlegen.

    Ich meine damit, zu hinterlegen, dass seit dem 28.11.2019 keiner mehr in der Wohnung ist und dadurch Kosten wie z.B. Müll nicht auf diese Einheit umgelegt werden dürfen.


    Wenn die Gebühren nicht verbrauchsabhängig sondern flächenabhängig umgelegt werden, spielt es meines Wissens in einer WEG keine Rolle, ob die Wohnung vermietet ist oder nicht. Die Kosten muss dann halt der Eigentümer tragen. Bei längerem Leerstand kann man ja gegebenenfalls überzählige Mülltonnen abmelden. Es wäre meiner Ansicht nach auch vollkommen unlogisch, wenn durch Leerstand auf einmal die Gebühren für andere, am Leerstand vollkommen unbeteiligte Einheiten steigen würden. Für den Vermieter ist Leerstand ein Geschäftsrisiko, das er ganz alleine zu tragen hat.


    Die Nebenkosten werden daher mit der Hausgeldabrechnung erst auf der Eigentümer umgelegt. Dieser (oder ein Beauftragter) kann sie dann über die Betriebskostenabrechnung an die MIeter (soweit vorhanden) weiterreichen.


    Leerstand kann man in den Stammdaten unter Mieter/Verträge eintragen.