Beiträge von CSN

    Sie haben nur einen Ex-Steuerberater?


    Ich hatte in 20 Jahren 2 Steuerberater. Den ersten musste ich wegen Betrug verklagen.

    Der andere hat schlampig gearbeitet, Termine versäumt und falsch beraten und dafür zusätzlich 190.-/ Std in Rechnung gestellt. Vor 3 Jahren hat´s mir gereicht.


    Zitat

    Antworten auf Fragen z.B. an die Sachbearbeiterin beim FA können immer so gut und vollständig oder auch falsch sein, wie man die Frage formuliert!


    Die Frage ist doch eindeutig, aber halt ein Sonderfall, der wohl nicht oft vorkommt. Und ja, Antworten können selbst von Fachleuten falsch sein, weil dieser Sonderfall unlogisch ist und ich immer noch nicht verstehe, wodurch sich die Entnahme vom Verkauf unterscheidet und dadurch Mwst erzeugt, bzw. verloren geht.

    Die Frage also, wann ist eine Entnahme ins Privatvermögen nicht zulässig?

    Zitat

    #13 hat doch die Antwort gegeben!


    Ja und vielen Dank auch dafür !

    Zitat


    Sie machen jetzt alle Ihre erforderlichen steuerlichen Arbeiten selber? Und trauen es sich auch zu?

    Ja, seit 3 Jahren mache ich die EÜR und die Einkommenssteuer selbst. So ein Hexenwerk ist das nicht.

    Und zum Glück gibt es auch noch Internet und Antworten von kompetenten Usern ;)

    Ja, so habe ich das aus Deinem Link auf der Haufe Seite auch verstanden, wo steht ... :

    • muss den Verkauf von Anlagevermögen der Umsatzsteuer unterwerfen, auch wenn beim Erwerb kein Vorsteuerabzug möglich war,
    • zahlt keine Umsatzsteuer, wenn er Anlagevermögen, bei dem ein Vorsteuerabzug nicht möglich war, aus dem Betriebsvermögen entnimmt.


    Ich verstehe nicht den Unterschied zwischen Entnahme und Verkauf. Entnahme ist doch nur der Verkauf an mich privat, wieso bin dann Mwst befreit?

    Gibt es dafür eine logische Erklärung?

    Mein Ex-Steuerberater meinte, Verkauf und Entnahme ist das Gleiche.


    Die Sachbearbeiterin im Finanzamt, die ich heute deswegen anrief meinte sofort: "Als Gewerbetreibender müssen Sie eine Rechnung stellen und darauf muss immer Mwst ausgewiesen werden, aber genau wüsste sie das auch nicht, da müsste sie erst einen Mwst Experten im Finanzamt fragen."

    Hallo zusammen,

    Wir vermieten unsere Ferienwohnung in Griechenland, wo wir eine Steuernummer haben. Die Einnahmen werden beim griechischen Finanzamt entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen mit 15% pauschal versteuert, Einkommensteuer. Die griechischen Einnahmen setzen sich aus dem Mietpreis abzüglich Kommission zusammen. Da ich selbst in Deutschland Reisevermittler bin, verbuche ich die Kommission unserer Wohnung hier als St.fr. Umsätze nach §4

    Muss die Vermietung im Ausland bei der deutschen Einkommenssteuererklärung angegeben werden? Wie verbucht man sowas?

    Heisst Doppelbesteuerungsabkommen, dass ich zusätzlich Steuern entrichten müsste, wenn der Steuersatz in D höher ist, als in Griechenland?

    Falls ja, kann ich dann Kosten, die für die Wohnung in GR anfallen, bei meiner deutschen Einkommensteuererklärung gegenrechnen? In GR kann ich keine Kosten gegenrechnen, deshalb nur 15% Steuern auf den Mietpreis.

    Danke für eventuelle Antworten

    Hallo zusammen,

    dieses Thema beschäftigt mich auch gerade.

    @ Akki,

    Wie kommen Sie darauf, dass Entnahme umsatzsteuerfrei sei? Entnahme ist genauso zu behandeln, wie Verkauf.


    @ d.m.15 Das Finanzamt wird dann stutzig, wenn Sie den Flügel zum abgeschriebenen Wert von 1.- €uro entnehmen. Sie müssen den Flügel zum "Marktwert" an sich selbst verkaufen.


    @ Experten

    Vielleicht liest hier noch jemand mit und kann meine Vermutung bestätigen, bzw. berichtigen:


    - Das Klavier wurde ohne Mwst gekauft und abgeschrieben. Dabei spielt es keine Rolle, ob Kleinunternehmer oder vorsteuerabzugsfähiger Gewerbebetrieb.

    - Durch die Abschreibung erfährt das Klavier einen steuerlichen "Erwerbswert", der am Ende 1.-€ beträgt.

    - Wird das Klavier am Ende privat entnommen, bzw. verkauft, entsteht eine Differenz zwischen Verkaufspreis und Restwert. Diese Differenz ist ein gewerblicher Gewinn und muss versteuert werden und diese Differenz enthält auch Mwst. die ausgewiesen und ans Finanzamt abgeführt werden muss.

    - Entsprechend dieser Logik müsste dann auch eine eventuelle Eigennutzung während der Abnutzungszeit gebucht werden, ähnlich der 1% Regelung beim Auto., die auch Mwst. ausweisen muss.


    Was mir dabei unklar ist, kann ich diese abgeführte Mwst bei Eigennutzung von der Mwst beim Verkauf abziehen? Ich meine JA, sonst würden ja doppelt Mwst gezahlt. Kann das jemand aufklären?

    Vielen Dank