Beiträge von fsiegert

    Meine Frage ist: wie kommt das Programm darauf, dass die Müllgebühren für 10 Monate weniger sind als für 2 Monate und wie kann ich das anpassen?

    Es ist zuerst zu klären, wie der Müllbescheid aussieht, wir dort abgerechnet wird. Werden die Müllgebühren amtlicherseits mit Personen abgerechnet, so glaube ich nicht, dass die eine besondere Regelung bis zum 11. udn ab dem 12. vornehmen. Vermutlich wird der ganze Monat berechnet, heißt, dass der November mit 2 und ab Dezember mit 3 berechnet wird.

    Da bitte mal in den Bescheid sehen, denn ich denke, dass du da veremutlich die Änderung ab dem 1.12. machen musst.


    Melde dich, wie es bei dir aussieht, denn das muss zuerst geprüft und feststehen.

    Sorry, aber das ist Quatsch. Die Abrechnung des Versorgers definiert nicht, wie das in der Hausabrechnung umzulegen ist. Fuer Muell ist es durchaus ueblich nach "Personen x Tage" umzulegen, das mache ich auch so (obwohl der Versorger natuerlich nur nach Leerungen geht), und das laesst sich im Hausverwalter auch korrekt abbilden. Mir sind da jedenfalls bisher keine Unstimmigkeiten aufgefallen.


    Ich gebe FB900 Recht, dass vermutlich irgendwo die Gueltigkeits-Zeitraeume fuer eine der Rechnungen oder Personenzahlen falsch erfasst sind.

    Hallo zusammen,


    ich habe beim Support angefragt, ob unser ( TheRiddler1982 und wohnhofAtrium) Workflow unterstuetzt werden kann: Ueberweisungen auf Ruecklagenkonten erfolgen automatisiert entweder direkt von den Eigentuemern, oder durch Dauerauftraege von Giro -> IHR, und die Ruecklagenkonten sind per Online-Banking an den Hausverwalter angeschlossen.


    Leider war die Antwort, dass dieser Fall nicht unterstuetzt wird, und Ruecklagen nur ueber den Assistenten erfasst werden muessen. Ich werde nochmal nachhaken, dass das aus folgenden Gruenden unguenstig ist, selbst wenn man die "Direkte Zufuehrung/Entnahme vom RL-Konto" auswaehlt:

    • Man muss Buchungen manuell eingeben, die bereits im Online-Banking existieren -> mehr Arbeit.
    • Man verliert die Zuordnung von HV-Buchung und Onlinebanking-Umsatz -> Informationsverlust.
    • Die Buchungen, die vom Ruecklageassistenten erzeugt werden, enthalten keinen sinnvollen Buchungstext. Das ist bei VZ bzw. NZ noch ok, weil die per Buchungskonto und Eigentuemer erkennbar sind. Bloed ist es allerdings bei Entnahmen, z.B. wenn eine Handwerker-Rechnung im Onlinebanking einen sinnvollen Buchungstext hatte, aber im Assistenten wuerde dieser nur als "Entnahme" bezeichnet ohne weitere Information! -> Informationsverlust

    Das ganze mag kein Problem sein, wenn die WEG nur alle paar Jahre mal Entnahmen aus der IHR hat, und wenn man die Vorauszahlungen nicht monatlich zufuehren will. Wenn aber gerade im Anfangsstadium noch viele Entnahmen fuer Bauarbeiten entstehen, dann ist das nervig.


    Ich behelfe mir jetzt erstmal mit folgendem Vorgehen:

    • Ruecklagenkonten sind im HV per Online-Banking bzw. CSV-Import angebunden. Typische Buchungen behandle ich folgendermassen:
    • RL-Einzahlungen:
      • Monatliche RL-Vorauszahlungen uebernehme ich automatisch aus den Banking-Umsaetzen als Buchungen aufs RL-VZ-Konto (8820)
      • Einmal jaehrlich fuehre ich den Gesamtbetrag manuell (nicht ueber den Assistenten, sonst wuerden die obigen Buchungen gedoppelt!) der Ruecklage zu, indem ich eine Buchung folgender Art anlege:
        • Art: Ausgabe
        • Konto: Zufuehrung zur RL (4600)
        • Bankkonto: "Zuführungen"

        Das geht relativ einfach, wenn man sich eine entsprechende Buchungsvorlage anlegt.

    • Zinsertraege auf den Ruecklagenkonten:
      • Quartals-Abrechnungen (Zinsen) uebernehme ich aus den Banking-Umsaetzen als Einnahme aufs Verrechnungskonto RL (1380)
      • Einmal jaehrlich (sobald ich die Steuerbescheinigung von der Bank bekommen habe) fuehre ich den Zinsbetrag und Kapitalerstragssteuer manuell zu, indem ich jeweils eine Buchung folgender Art anlege:
        • Art: Umbuchung
        • Bankkonten (Soll/Haben)
          • "Verrechnungskonto RL (1380)/Zinsen" fuer Zinsertrag
          • "Kapitalertragssteuer/Verrechnungskonto RL (1380)" fuer Kapitalertragssteuer
    • Entnahmen aus der Ruecklage (z.B. Handwerkerrechnungen, die direkt vom RL-Konto ueberwiesen wurden):
      • Den Banking-Umsatz uebernehme ich als Buchung aufs Grossreparaturen-Konto (4310) mit Buchungsdatum als Zeitraum. Dadurch bleibt die Zuordnung Umsatz <-> Buchung und der Buchungstext erhalten.
      • Am Jahresende lege ich eine zusaetzliche Gesamtbuchung folgendermassen an:
        • Art: "Ausgabenrueckzahlung (Gutschrift)"
        • Betrag: Summe aller Buchungen in Grossreparaturen (4310) -- bekommt man zum Beispiel in der "Zusammensetzung der Gesamtkosten" in der (temporaeren) Hausgeldabrechnung.
        • Konto: Entnahme aus Ruecklage (4610)
        • Bankkonto: "Entnahmen"

        Das geht wieder mit eine entsprechend angelegten Buchungsvorlage recht einfach.

    Das ist fuer mich momentan der beste Kompromiss, aber wie wohnhofAtrium schon sagte, wuerde ich hoffen, dass diese Zusatzschritte bei der Uebernahme der Bankingumsaetze durch einen zusaetzlichen Haken aktivierbar waeren.

    Viele Gruesse,

    Frank


    PS: Hab das noch nicht in einer vollstaendigen Jahresabrechnung getestet, sondern nur einzeln, aber werde mich jetzt daran machen, meine Buchungen des kompletten Jahres anzupassen... =O

    Hallo zusammen,


    um diesen Thread abzuschliessen: der Support hat mir bestaetigt, dass es diese Moeglichkeit noch nicht gibt, und dass man "Ihren Hinweis [...] als Verbesserungsvorschlag aufgenommen und an die Entwicklungsabteilung weitergeleitet" hat.


    Viele Gruesse,

    Frank

    Hallo KleinerVerwalter ,


    wenn die Brennstoff-Abschlaege monatlich mit ihrem eigenen Gueltigkeitszeitraum von z.B. 1 Monat oder 1 Quartal eingebucht werden (wie in deiner PDF oben wenn ich es richtig verstehe), duerfen sie sich waehrend des Abrechnungszeitraums nicht aendern (oder keine Nutzer aus/einziehen), sonst waere die Aufteilung der Kosten falsch. Wenn Du die monatlichen Abschlaege aber mit Gueltigkeitszeitraum=Abrechnungszeitraum buchen wuerdest, dann waere auch alles ok.


    Der Knackpunkt ist auf jeden Fall, dass fuer die eigentliche Brennstoffrechnung der Rechnungszeitraum identisch zum Abrechnungszeitraum sein muss, sonst funktioniert alles nicht. Das duerfte meinstens (bzw. muss eigentlich immer?) der Fall sein, und dann kann man sich tatsaechlich die Loesung mit dem Verrechnungskonto sparen.


    Viele Gruesse,

    Frank

    Hallo KleinerVerwalter,


    danke nochmal fuer die Erlaeuterungen. Ich denke auch, dass deine Variante funktioniert und eine korrekte Abrechnung ergibt, falls zwei Voraussetzungen erfuellt sind (jeweils fuer jeden Heizkosten-Posten der mit Abschlagszahlungen laeuft):

    1. Dein Rechnungszeitraum ist exakt gleich dem Abrechnungszeitraum (z.B. 1.1.-31.12.).
    2. Deine Abschlaege haben sich ueber das Jahr nicht geaendert.

    Ansonsten muss es ueber Verrechnungskonten laufen, korrekt?


    Viele Gruesse,

    Frank

    Erjot, bei meiner zweiten Bank sah der Bildschirm auch so aus wie im obigen shot. Bei meiner anderen Bank bekomme ich nur eine einzige Zeile wie in der obigen Tabelle angezeigt. Darin meine Überschriften, in der Zeile darunter keine Pulldown menüs in den Felder (alles blank) und darunter auch keine Umsätze.

    Wie geschrieben: Bank 1 lässt sich prima einlesen. Ich habe nur ein doofes Thema, in meiner Banking software kann ich nur recht umständlich einen Zeitraum von Buchungen eingrenzen. Die Klicks dauern fast genauso lange, als wenn ich manuell buche. Habe entschieden, es wird nun nur am Monatsende eingelesen. Und die anderen Banken erstmal wie gehabt. Habe noch eine dritte, die scheint auch zu funktionieren, aber ich werde zunächst nur eine ausprobieren.

    Hallo Quaki ,


    hast Du mal die csv-Datei angeschaut, ob diese eventuell zusaetzliche Zeilen am Anfang enthaelt, die weder Spaltentitel noch Spalteninhalt sind? Ich musste diese bei meiner Bank (DKB) entfernen, bevor der CSV-Import-Dialog funktionierte.


    Viele Gruesse,

    Frank

    Hallo KleinerVerwalter,


    ich sehe gerade nicht, wie das ein Aequivalent zum Verrechnungskonto ist. Dadurch dass du die Brennstoffkosten-Abschlaege mit Gueltigkeitszeitraum buchst und damit entsprechend dieser (falschen!) Zeitraeume umlegst, ist doch die Heizkostenabrechnung falsch.


    Angenommen folgendes (Extrem-)Beispiel: Du zahlst hohe Abschlaege in der ersten Jahreshaelfte, und die werden dann auf sehr niedrige Abschlaege in der zweiten Jahreshaelfte verringer. Ein Mieter zieht im Juli ein. Dann wird dieser Mieter viel weniger Heizkosten zahlen, als er muesste (und die anderen entsprechend mehr).


    Viele Gruesse,

    Frank

    Liebe Hausverwalter-Experten,


    im Hausverwalter gibt es ja die Moeglichkeit, eine Ausgabe-Buchung auf mehrere Ausgabebuchungen (bzw. Ausgabe-RZ) aufzuteilen. Gibt es auch eine Moeglichkeit, diese auf eine Ausgabe und eine Umbuchung aufzuteilen? Das laesst sich bei mir nicht auswaehlen.


    Der Anwendungsfall waere eine Gas-Rechnung, Beispiel: Verbrauchskosten 1300 Euro, gezahlte Abschlaege 1000 Euro -> Zahlbetrag 300 Euro. Um der Heizkostenverordnung gerecht zu werden (und trotzdem korrekte Bankkontostaende zu haben) muss ich das ja folgendermassen buchen:

    1. eine Ausgabe von 1300 Euro in Brennstoffkosten mit dem korrekten Abrechnungszeitraum
    2. eine gleichzeitige Umbuchung von 1000 Euro aus einem Verrechnungskonto, auf das ich regelmaessig die Gas-Abschlaege gebucht habe.

    Momentan mache ich das manuell, das heisst ich teile die Buchung nicht auf, sondern aendere den Ausgabebetrag und erstelle die Umbuchung als unabhaengigen Posten, der dann leider keinen Bezug mehr zum zugeordneten Umsatz hat.


    Da das ein Anwendungsfall ist, der bei jedem Verwalter auftauchen muss (?), wuerde ich erwarten, dass das eleganter geht. Kann mir jemand weiterhelfen?


    Danke,

    Frank

    Hallo TheRiddler1982 ,


    ich bin in genau der gleichen Situation wie Du: Die Ruecklageneinzahlungen werden monatlich direkt von den Eigentuemern auf Ruecklagen-Bankkonten ueberwiesen, die ueber Online-Banking bzw. CSV-Import an den HV angebunden sind. Hast Du inzwischen eine Moeglichkeit gefunden, das im WISO Hausverwalter ohne Zusatzschritte abzubilden?


    Auch bei mir werden diese momentan automatisch als Ruecklagen-VZ erkannt, tauchen dann aber nur in einem Teil der Hausgeldabrechnung auf:

    • In "Abrechnung 2018" (1. Blatt der Hausgeldabrechnung) sind sie korrekt als "abzgl. Rücklagenvorauszahlungen Instandhaltung" gegen die "Zuführung zur Rücklage Instandhaltung" aufgefuehrt.
    • In "Rücklagenentwicklung 2018" (fast letztes Blatt der Hausgeldabrechnung) gibt es nur "Soll"-Positionen, aber faelschlicherweise keine "Ist"-Positionen, und damit einen hohen Fehlbetrag.
    • Die "Aufteilung der Zuführungen zu den Rücklagen" und die "Salden der Rücklagen-Bankkonten" auf letzterem Blatt sind wieder korrekt.

    Meine urspruengliche Hoffnung war, die Banking-Umsaetze nicht als Einnahmen/Ausgaben zu buchen, sondern gleich von dort (automatisch) in Ruecklagen zu "ueberfuehren". Leider gibt es diese Moeglichkeit im HV scheinbar nicht, soweit ich sehen kann.


    Falls jemand also eine gute Variante hat, mit dieser wohl vor allem bei eigenverwalteten WEGs auftretenden Buchungsform umzugehen, dann her damit!


    Danke und viele Gruesse,

    Frank