Beiträge von Think:buhl

    Guten Abend,


    Ich habe leider schon wieder eine Frage zu meiner SE für das Jahr 2019.


    Leider war ich im vergangenen Jahr Beschuldigter im Strafverfahren an einem AG. Dort wurde ich nach einem Verhandlungstag schuldig gesprochen, jedoch nur verwarnt. Kosten entstanden mir dennoch, da die vorhandene Rechtsschutzversicherung die Kostenübernahme für den Anwalt ablehnte.


    Folgende Kosten entstanden mir:

    • 792,56€ Rechnung des Rechtsanwalts
    • 150,55€ Strafprozesskosten

    In 2019 war ich noch Student (Abschluss Februar 2020). Eine Verurteilung wäre für mich insofern Existenzbedrohend gewesen, als das ich mit einem Eintrag in das Polizeiliche Führungszeugnis keine Anstellung in meinem Beruf hätte finden können.


    Darf ich das ganze unter "Krankheiten und andere Besonderheiten" unter dem Punkt "Rechtsstreit" bei Wiso steuer:Start 2020 eintragen, oder bekomme ich da dann ein zweites Mal wegen der Sache von den Behörden auf die Finger?


    LG


    think:buhl

    Danke für deine Antwort!


    Riester kann ich ausschließen, da ich parallel zu dieser Versicherung noch eine Riester Versicherung, ebenfalls bei der Öffentlichen Oldenburg, habe. Der Makler kennt unsere Familie persönlich und würde mir nicht zweimal das selbe Produkt unter verschiedenen Namen anbieten. Zumal ich für die Riester Versicherung auch eine gesonderte Bescheinigung erhielt, inkl. Versicherungsnummer usw., mit der ich diese in Steuer:Start 2020 fehlerfrei eintragen kann.


    Bliebe somit nur die Option der Rürup, oder halt nichts von beidem. Zu Rürup werde ich mich mal einlesen, der Abend ist ja noch länger ;)


    Danke

    Hi,


    Ich würde sagen: Finger weg.


    Zitat


    Die Steuererklärung für Freunde zu machen, ist also verboten. Darunter fällt sogar der feste Partner, solange man nicht verlobt oder verheiratet ist. Dass auch Bekannte darunter fallen, versteht sich von selbst.

    Quelle: Buhl

    Hallo zusammen,


    Ich habe eine weitere Frage zu meiner Steuererklärung: Meine Eltern schlossen für mich im Jahr 2010 bei der "Öffentlichen Versicherung Oldenburg" das Produkt "PrivatRente" (Modell: Klassik) ab. Ende 2018 wurden die Zahlungen und die Versicherung dann auf mich umgeschrieben. Produkt besteht daraus, dass ich (derzeit) monatlich 100€ einzahle und dann zu einem vertraglich vereinbarten Datum wahlweise eine Einmalzahlung, oder einen monatlichen Betrag bis zum Lebensende erhalte.


    Was ich nun gerne wüsste ist, ob ich diese Zahlungen (im Jahr 2019: 12 mal á 100,00€) von der Steuer absetzen kann. Unseren Versicherungsvertreter hatte ich bereits kontaktiert, er riet mir dazu, dies durch mein Steuerbüro prüfen zu lassen. Nun, das habe ich leider nicht. Daher wende ich mich vertrauensvoll an euch :saint:


    Ich dachte, ich könnte das ganze hier mit eintragen, beim Punkt RV mit Kapitalwahlrecht:




    Ist diese Annahme korrekt, oder "Humbug"?


    Ich würde mich sehr über eure Meinung und Einschätzung freuen.


    Vielen Dank vorab,


    LG


    think:buhl

    Guten Tag zusammen,


    Mein Name ist Daniel und ich befinde mich im letzten Semester meines Ingenieursstudiums. Im vergangenen SoSe 2019 bin ich vier Monate lang einer befristeten Vollzeittätigkeit in der Produktion eines Daimler Werkes nachgegangen (38 Stunden pro Woche, Nachtschicht, Brutto ~3.300€). Das Werk, in dem ich für rund vier Monate tätig war, liegt auf dem kürzesten Weg etwa 570 Km pro Strecke von meinem eigentlichen Wohn- und Studienort entfernt.


    Am Ort der Tätigkeit konnte ich ohne weitere zusätzliche Aufwendungen (sprich: Miete) bei meiner Freundin unterkommen. Allerdings hatte ich (tatsächliche) An- und Abreisekosten (jeweils Miet-PKW zzgl. Kraftstoff). Meine Frage lautet nun: Kann, bzw. darf ich aufgrund der Tätigkeit einen berufsbedingten Doppelten Haushalt eintragen? Klassische Doppelbelastungen wie eine Zweitmiete sind zwar nicht angefallen, jedoch gibt es tatsächlich, wie oben beschrieben, einige Mehrkosten, die sich tatsächlich auch auf die Höhe der Rückerstattung auswirken würden. Ich möchte allerdings keinen "Schmu" in meiner Steuererklärung machen und bin mir unsicher, ob ich bei einer zeitlich befristeten Hilfstätigkeit - wenngleich eine gutbezahlte - die Kosten eines Zweitwohnsitzes geltend machen darf, oder ob dies ausschließlich Fällen vorbehalten ist, in denen der AG dem AN vorgibt, dass er seinen Wohnsitz verlagern muss.


    Ich wäre euch sehr dankbar für eine Antwort.


    LG


    Daniel