Beiträge von 4ctive

    Hallo Zusammen,

    da der Buhl Support leider nicht fähig oder gewillt ist, die Supportanfrage zu lösen und ich glücklicherweise selbst das Problem lösen konnte, möchte ich hier kurz meine Lösung erwähnen, falls noch Jemand von Euch das Selbe Problem haben sollte. Es ist wie gesagt, meine Lösung, ob diese buchhalterisch korrekt ist, kann ich nicht sagen. Die Konten stimmen aber nach dem verbuchen der rabattierten Rechnung und darauf kommt es mir an.


    Lösung:

    Der Vorgang bleibt eigtl. der gleiche. Ich nutze am Ende der Rechnung einen Artikel, der "Rabatt" benannt ist. Dieser Artikel wird mit Stückzahl "-1" versehen. Gebucht wird er allerdings mit dem gewünschten Rabatt als Nettobetrag auf das Konto 8400 Erlöse 19% USt.


    Wenn die Rechnung später verbucht wird wähle ich als Geldkonto 1200 Bank.

    Nach der Buchung der Rechnung stimmt mein Konto 8400 Erlöse 19% USt (der rabattierte Netto Betrag der Rechnung ist zugegangen), ebenfalls stimmt das Konto 1776 Umsatzsteuer 19% (es ist nur die Umsatzsteuer des rabattierten Betrags eingegangen). Bei den Konten, die ich in meiner Fragestellung gewählt habe, hat genau das nicht funktioniert - Die USt wurde von dem nicht rabattierten Rechnungsbetrag errechnet und auch dem Konto 1776 zugeschrieben.


    Vielleicht hilft es ja Jemand.



    Beste Grüße

    Hallo Zusammen,


    ich möchte gerne eine Rechnung mit einem Gesamtrabatt versehen. Ich habe als für mich einzig ersichtlichen Weg die Umsetzung mit einem Rabattartikel gefunden. Dafür habe ich einen Artikel angelegt, der dem Konto 8790 Gewährte Rabatte 19% zugeordnet ist. Wenn ich diesen nun einer Rechnung hinzufüge und mit "-1" bei der Stückzahl versehe, wird der korrekte Netto Betrag des Artikels von der Rechnung abgezogen. Die errechnete Umsatzsteuer auf der Rechnung entspricht auch dem rabattierten Wert, passt also auch.


    Mein Problem entsteht später, wenn ich diese Rechnung verbuchen möchte. Ich tue dies über die Vorlagenfunktion (wähle dort die entsprechende Rechnung aus). Dadurch wird alles korrekt gebucht, bis auf die Umsatzsteuer.

    Die Buchung wird gesplittet:

    1. Vorgang: Der nicht rabattierte Netto Rechnungsbetrag wird auf 8400 Erlöse 19% USt gebucht. Die nicht rabattierte Umsatzsteuer wird auf 1776 Umsatzsteuer 19% gebucht.

    2. Vorgang: Der Netto Betrag des Rabatts (also der eigentliche Rabatt) wird auf 8790 Gewährte Rabatte 19% negativ gebucht, also abgezogen. Die Umsatzsteuer wird ebenfalls als Negativbetrag angezeigt.

    Wenn ich aber das Konto 1776 Umsatzsteuer 19% nach Ausführen dieser Buchung kontrolliere, sehe ich, dass die Umsatzsteuer nicht korrigiert wurde, bzw. die Umsatzsteuer des ursprünglichen, nicht rabattierten Rechnungsbetrags aufgeführt ist.


    Ich stehe leider auf dem Schlauch und verstehe nicht, warum der Umsatzsteuerbetrag nicht korrekt gebucht wird, obwohl er in der Buchungsmaske entsprechend negativ angegeben wird.


    Bin über jede Hilfe oder über jeden Tipp dankbar.


    Beste Grüße

    Benjamin

    Hi,

    danke für deine schnelle Rückmeldung.

    "Keine Umsatz / Vorsteuer"

    warum?

    Du hast doch eine Anzahlung geleistet und darfst die USt. dafür gleich zurück holen.

    Weil ich bei der freien Buchung eine Fehlermeldung bekomme, wenn ich Vorsteuer 19% einstelle... Siehe Screenshot. Daher habe ich die Vorsteuer sep. gebucht. Damit kann ich sie ja auch direkt zurück holen. Konnte diesen Vorgang nur nicht in eine Buchung packen, weil eben diese Fehlermeldung kommt...


    Von meiner Seite aus, dürfen die Buchungen gerne so einfach wie möglich gehalten werden. Am liebsten würde ich die Anzahlung überhaupt nicht erwähnen und einfach den Gesamtbetrag angeben. Das wäre aber steuerlich nicht korrekt.


    Dein Vorschlag mit Zwischenparken finde ich gut. Über die Anlagenverwaltung kann ich die Anzahlung aber nach meinem Verständnis nicht laufen lassen, da es ja erst eine Anlage wird, wenn das Ding bei mir aufm Hof steht, richtig? Würde ich dann die Schlusszahlung ebenfalls zunächst auf das Zwischenkonto parken und von diesem dann die gesamte Zahlung bei der Erstellung der Anlage (bei Lieferung der Maschine) über die Anlagenverwaltung abwickeln?

    Hallo Zusammen,


    das Thema wurde schon mehrmals diskutiert, ich werde dennoch für meinen konkreten Fall nicht ganz schlau was die einzelnen Buchungen angeht.


    Ich habe eine Maschine (Formatkreissäge) bestellt. Dafür habe ich eine Anzahlung von 20% (975 EUR Brutto) geleistet. Schlusszahlung erfolgt kurz vor Lieferung. Es wäre prima, wenn Ihr mir sagen könntet, wie ich die einzelnen Buchungen nun durchführen muss. Meine Vermutung ist:

    1. Freie Buchung: 819,33 EUR netto, Konto 299 (Anzahlungen auf Technische Anlagen und Maschinen) soll AN Konto 1200 (Bank) Haben. Jeweils "Keine Umsatz / Vorsteuer" in beiden Dropdown Feldern gewählt.

    2. Freie Buchung: 155,67 EUR netto, Konto 1576 (Anrechenbare Vorsteuer 19%) soll AN Konto 1200 (Bank) Haben. Jeweils "Keine Umsatz / Vorsteuer" in beiden Dropdown Feldern gewählt.



    Sollte das soweit passen, wie würde ich dann die Maschine im Anlagevermögen (Konto 200) buchen? Meine Vermutung: Mit der Restzahlung von 80% auf das Konto 200 buchen und die geleistete Anzahlung hinterher ebenfalls auf dieses Konto dazu buchen? Oder muss ich die Anzahlung via "Zugänge zum Wirtschaftsgut" dieser Anlage hinzufügen? Für die Abschreibung sollte ja eigtl der Gesamtpreis der Maschine als Berechnungsgrundlage zählen oder?



    Vielen Dank schon mal für eure Unterstützung!


    Beste Grüße

    Benny