Beiträge von 4ctive

    Aber das ist ja nicht meine Rechnung und auch nicht meine Pflicht...

    aber ohne diese Pflichtangaben auf der Eingangsrechnung darfst Du keine VSt. ziehen.

    Und wenn die Rechnung aus dem EU Ausland kommt, muss bei 0% Steuer der Hinweis auf >RC< Reverse Charge vermerkt sein. Und der fehlt in Deinem Fall.

    Aber ich sage ja, dass ich auch keine Vorsteuer ziehen muss, weil erst überhaupt keine auf der Rechnung aufgeführt ist. Es ist lediglich der Nettobetrag auf der Rechnung.

    Der Hinweis zu dem Reverse Charge, bzw. zur ig Lieferung fehlt, das ist richtig. Die Frage ist, wie man damit umgeht.

    Noch eine Anmerkung:

    Kann es mir nicht eigentlich komplett egal sein, was der Verkäufer hier tut. Am Ende hat er mir keine Umsatzsteuer berechnet, sondern nur den Nettobetrag auf der Rechnung aufgeführt. Diesen bezahle ich ihm und verbuche die Ausgabe dann eben auch ohne Vorsteuer. Schlussendlich kann ich keine Vorsteuer zurück erstattet bekommen, habe ja aber auch nie welche gezahlt. Und was der Verkäufer mit der ganzen Sache macht, sollte ja eigentlich nicht mein Problem sein...

    Übersehe ich dabei was?

    Bei einem Ladenlokal in Deutschland gilt die deutsche Umsatzsteuer, da hat OSS nichts zu suchen! Die Rechnung ist schlicht und einfach falsch.

    Wurde für die Rechnung die deutsche UStID angegeben? Dann muss der Aussteller die Rechnung korrigieren und auf die RC-Regelung hinweisen. Wobei wie gesagt m. E. RC hier nicht zum Tragen kommt, da Verkauf in Deutschland und keine physische Lieferung über die Grenze.

    Vielen Dank für deine Antwort, damit kann man doch mal arbeiten :)

    Also die UStID des Unternehmers ist die Österreichische. Ich bin bei dem Hersteller mit meiner Deutschen UStID gelistet. Meine eigene ID ist auf der Rechnung aber nicht aufgeführt.


    Beste Grüße

    Hallo Zusammen,


    ich habe ein Produkt in einem Ladengeschäft in DE gekauft. Ich bin dabei als Gewerbetreibender aufgetreten.

    Ich habe nun eine Rechnung erhalten (nachträglich per Mail) mit der Österreichischen Anschrift des Unternehmens und dem Vermerk "abgeholt in ... (der Ort des deutschen Standorts der Filiale)". Die Rechnung weißt keine Umsatzsteuer aus. Die Rechnung weißt keinen Hinweis auf das reverse charge Verfahren aus. Die Rechnung weißt die Österreichische Umsatzsteuer ID des Unternehmens aus, nicht aber meine eigene.


    Ich bin kein Spezialist, aber fehlen hier nicht Informationen auf der Rechnung?


    Danke Euch schon mal für Eure Hilfe.


    Viele Grüße

    Benjamin

    Einfuhrumsatzsteuer müsste meines Wissens nur aus einem Drittland

    Wo du Recht hast, hast du Recht - mea culpa.

    Die Rechnung muss

    a) alle Sollbestandteile einer Rechnung gemäß § 14 Abs. 3 und 4 UStG enthalten und

    b) einen Vermerk "Lieferung aus Lager in .... (Deutschland)". Das kann aber auch aus anderen Unterlagen wie einem Lieferschein ersichtlich sein, der dann an die Rechnung als Bestandteil der Rechnung zu heften ist.

    Perfekt, vielen Dank!

    Dann weiß ich Bescheid. Amazon hat mir das mittlerweile auch bestätigt und den Verkäufer entsprechend informiert, dass er diese Info auf der Rechnung ausweisen muss. Mal gespannt, ob das auch klappt :)

    Danke dir für deine Antwort @nesciens.

    Ja, es handelt sich um Waren. Einfuhrumsatzsteuer müsste meines Wissens nur aus einem Drittland entrichtet werden. Die Ware kommt aber aus der EU.

    Punkt a) kann nicht sein, weil ich erstens über Amazon business bestellt habe und zweitens der Lieferant aus diesem Grund auch meine Umsatzsteuer ID mitgeteilt bekommen hat (welche ja auch auf der Rechnung aufgeführt ist).

    Ich vermute also es handelt sich um deinen Punkt b), bzw. das ist ja auch genau die Aussage, die der Amazon Support getan hat.


    Meine Frage ist daher nur, was die Rechnung an Inhalt aufweisen muss, damit das FA auch weiß, dass es sich um ein innerdeutsches Geschäft handelt und die Lieferung aus DE kam. Denn auf seiner Rechnung ist ja nur seine italienische Unternehmensadresse aufgeführt.


    Viele Grüße

    Auf die Gefahr hin, dass es Ohrfeigen regnet, weil das Thema schon zigmal besprochen wurde (ich aber keine passende Antwort zu meiner Frage finden konnte) möchte ich dennoch meine Frage hier posten:

    Ich habe über Amazon business (ich habe gewerblich bestellt) Ware eines italienischen Lieferanten bestellt. Ich habe eine Rechnung mit folgenden Daten erhalten:

    - Italienische Adresse des Lieferanten

    - Bruttobetrag mit ausgewiesener Umsatzsteuer 19%

    - Deutsche Umsatzsteuer ID des Lieferanten

    - Meine Umsatzsteuer ID


    Nach meinem Verständnis ist die Rechnung nicht korrekt und ich kann eigtl keine Vorsteuer ziehen (hier mag ich aber falsch liegen und nicht alle Details kennen). Eigtl sollte dies ja ein innergemeinschaftlicher Erwerb von meiner Seite aus sein, die Rechnung nur den Nettobetrag enthalten und die italienische Umsatzsteuer ID des Lieferanten aufgeführt sein. Damit könnte ich nach der Regelung des innergemeinschaftlichem Erwerbs Vorsteuer geltend machen und Umsatzsteuer abführen.


    Jetzt kommt das Aber: Lt. Amazon Kundensupport versendet der Lieferant aus einem deutschen Lager und verzollt die Ware auch entsprechend. Damit wäre ich berechtigt die Vorsteuer geltend zu machen.


    Jetzt meine Frage: Müsste dann auf der Rechnung nicht ersichtlich sein, dass die Ware aus DE versendet wird? Und wenn diese Angabe auf der Rechnung ersichtlich wäre, wäre diese dann korrekt?


    Danke für Euren Input.


    Viele Grüße

    Benjamin

    Hallo Zusammen,


    kann mir Jemand mitteilen ob man sein Amazon Seller Account mit der Webanwendung von Mein Büro verknüpfen kann, um z.B. seine Bestellungen einzulesen?

    Ich konnte dazu leider keine stichhaltige Information finden.

    Dass es über die Desktopversion geht habe ich gesehen.


    Danke schon mal im Voraus und Viele Grüße

    Benjamin

    Hallo Zusammen,

    da der Buhl Support leider nicht fähig oder gewillt ist, die Supportanfrage zu lösen und ich glücklicherweise selbst das Problem lösen konnte, möchte ich hier kurz meine Lösung erwähnen, falls noch Jemand von Euch das Selbe Problem haben sollte. Es ist wie gesagt, meine Lösung, ob diese buchhalterisch korrekt ist, kann ich nicht sagen. Die Konten stimmen aber nach dem verbuchen der rabattierten Rechnung und darauf kommt es mir an.


    Lösung:

    Der Vorgang bleibt eigtl. der gleiche. Ich nutze am Ende der Rechnung einen Artikel, der "Rabatt" benannt ist. Dieser Artikel wird mit Stückzahl "-1" versehen. Gebucht wird er allerdings mit dem gewünschten Rabatt als Nettobetrag auf das Konto 8400 Erlöse 19% USt.


    Wenn die Rechnung später verbucht wird wähle ich als Geldkonto 1200 Bank.

    Nach der Buchung der Rechnung stimmt mein Konto 8400 Erlöse 19% USt (der rabattierte Netto Betrag der Rechnung ist zugegangen), ebenfalls stimmt das Konto 1776 Umsatzsteuer 19% (es ist nur die Umsatzsteuer des rabattierten Betrags eingegangen). Bei den Konten, die ich in meiner Fragestellung gewählt habe, hat genau das nicht funktioniert - Die USt wurde von dem nicht rabattierten Rechnungsbetrag errechnet und auch dem Konto 1776 zugeschrieben.


    Vielleicht hilft es ja Jemand.



    Beste Grüße

    Hallo Zusammen,


    ich möchte gerne eine Rechnung mit einem Gesamtrabatt versehen. Ich habe als für mich einzig ersichtlichen Weg die Umsetzung mit einem Rabattartikel gefunden. Dafür habe ich einen Artikel angelegt, der dem Konto 8790 Gewährte Rabatte 19% zugeordnet ist. Wenn ich diesen nun einer Rechnung hinzufüge und mit "-1" bei der Stückzahl versehe, wird der korrekte Netto Betrag des Artikels von der Rechnung abgezogen. Die errechnete Umsatzsteuer auf der Rechnung entspricht auch dem rabattierten Wert, passt also auch.


    Mein Problem entsteht später, wenn ich diese Rechnung verbuchen möchte. Ich tue dies über die Vorlagenfunktion (wähle dort die entsprechende Rechnung aus). Dadurch wird alles korrekt gebucht, bis auf die Umsatzsteuer.

    Die Buchung wird gesplittet:

    1. Vorgang: Der nicht rabattierte Netto Rechnungsbetrag wird auf 8400 Erlöse 19% USt gebucht. Die nicht rabattierte Umsatzsteuer wird auf 1776 Umsatzsteuer 19% gebucht.

    2. Vorgang: Der Netto Betrag des Rabatts (also der eigentliche Rabatt) wird auf 8790 Gewährte Rabatte 19% negativ gebucht, also abgezogen. Die Umsatzsteuer wird ebenfalls als Negativbetrag angezeigt.

    Wenn ich aber das Konto 1776 Umsatzsteuer 19% nach Ausführen dieser Buchung kontrolliere, sehe ich, dass die Umsatzsteuer nicht korrigiert wurde, bzw. die Umsatzsteuer des ursprünglichen, nicht rabattierten Rechnungsbetrags aufgeführt ist.


    Ich stehe leider auf dem Schlauch und verstehe nicht, warum der Umsatzsteuerbetrag nicht korrekt gebucht wird, obwohl er in der Buchungsmaske entsprechend negativ angegeben wird.


    Bin über jede Hilfe oder über jeden Tipp dankbar.


    Beste Grüße

    Benjamin

    Hi,

    danke für deine schnelle Rückmeldung.

    "Keine Umsatz / Vorsteuer"

    warum?

    Du hast doch eine Anzahlung geleistet und darfst die USt. dafür gleich zurück holen.

    Weil ich bei der freien Buchung eine Fehlermeldung bekomme, wenn ich Vorsteuer 19% einstelle... Siehe Screenshot. Daher habe ich die Vorsteuer sep. gebucht. Damit kann ich sie ja auch direkt zurück holen. Konnte diesen Vorgang nur nicht in eine Buchung packen, weil eben diese Fehlermeldung kommt...


    Von meiner Seite aus, dürfen die Buchungen gerne so einfach wie möglich gehalten werden. Am liebsten würde ich die Anzahlung überhaupt nicht erwähnen und einfach den Gesamtbetrag angeben. Das wäre aber steuerlich nicht korrekt.


    Dein Vorschlag mit Zwischenparken finde ich gut. Über die Anlagenverwaltung kann ich die Anzahlung aber nach meinem Verständnis nicht laufen lassen, da es ja erst eine Anlage wird, wenn das Ding bei mir aufm Hof steht, richtig? Würde ich dann die Schlusszahlung ebenfalls zunächst auf das Zwischenkonto parken und von diesem dann die gesamte Zahlung bei der Erstellung der Anlage (bei Lieferung der Maschine) über die Anlagenverwaltung abwickeln?

    Hallo Zusammen,


    das Thema wurde schon mehrmals diskutiert, ich werde dennoch für meinen konkreten Fall nicht ganz schlau was die einzelnen Buchungen angeht.


    Ich habe eine Maschine (Formatkreissäge) bestellt. Dafür habe ich eine Anzahlung von 20% (975 EUR Brutto) geleistet. Schlusszahlung erfolgt kurz vor Lieferung. Es wäre prima, wenn Ihr mir sagen könntet, wie ich die einzelnen Buchungen nun durchführen muss. Meine Vermutung ist:

    1. Freie Buchung: 819,33 EUR netto, Konto 299 (Anzahlungen auf Technische Anlagen und Maschinen) soll AN Konto 1200 (Bank) Haben. Jeweils "Keine Umsatz / Vorsteuer" in beiden Dropdown Feldern gewählt.

    2. Freie Buchung: 155,67 EUR netto, Konto 1576 (Anrechenbare Vorsteuer 19%) soll AN Konto 1200 (Bank) Haben. Jeweils "Keine Umsatz / Vorsteuer" in beiden Dropdown Feldern gewählt.



    Sollte das soweit passen, wie würde ich dann die Maschine im Anlagevermögen (Konto 200) buchen? Meine Vermutung: Mit der Restzahlung von 80% auf das Konto 200 buchen und die geleistete Anzahlung hinterher ebenfalls auf dieses Konto dazu buchen? Oder muss ich die Anzahlung via "Zugänge zum Wirtschaftsgut" dieser Anlage hinzufügen? Für die Abschreibung sollte ja eigtl der Gesamtpreis der Maschine als Berechnungsgrundlage zählen oder?



    Vielen Dank schon mal für eure Unterstützung!


    Beste Grüße

    Benny