Beiträge von aniko

    Kann mir jemand sagen, wo der Unterschied zwischen den folgenden beiden Steuerschlüsseln liegt?

    "USt § 13b UStG 19% Andere Leistungen" und

    "USt § 13b UStG 19% Leistungen"

    Ich habe ein paar Testbuchungen damit gemacht und die dann in die UST-VA übertragen und es wurden bei beiden exakt die gleichen Konten angesprochen, d.h. sie führten zu exakt dem gleichen Ergebnis.

    Vielleicht weiß jemand mehr?

    Ich fürchte hier liegst du falsch: https://www.haufe.de/finance/h…esk_PI20354_HI970486.html


    Du solltest einmal darüber nachdenken was dann bei einer Steuerverprobung 2019 raus kommt.

    Soundsoviel Aufwand in 2019 gebucht aber nur soviel Steuer auf dem Vorsteuerkonto, weil diese schon 2018 gezogen wurde.

    Genauso sollte es sein. UST und EÜR weichen in dem Fall voneinander ab. Zitat aus o.a. Link: "Damit können sich bei der Vorsteuerverprobung erhebliche Unterschiede zwischen der ertragsteuerlichen und der umsatzsteuerlichen Erfassung ergeben."

    Bei der 10-Tage-Regel werden Vorsteuer und Aufwand gesplittet.


    Werde dazu dann wohl doch nochmal meine Bekannte fragen müssen...

    Also irgendwie reden wir hier glaub ich aneinander vorbei. Ich versuche es mal wieder mit einem abgewandelten Beispiel:


    31.12.18: Die Stadtwerke buchen 119 Euro von meinem Bankkonto ab für den Leistungszeitraum Januar 2019.

    Ergo: Ich möchte 19 Euro Vorsteuer direkt in 2018 geltend machen, während 100 Euro Aufwand (Strom) erst in die Gewinnermittlung 2019 einfließen soll.


    Wie lauten die entsprechenden Buchungssätze für 2018 und 2019 in Wiso Eür&Kasse?

    Es geht mir gar nicht um die von dir ins Spiel gebrachte Aufteilung mit den 7 Tagen in 2018 usw. sondern einfach nur darum, wie ich die 10 Tage Regelung verbuchen muss, damit Aufwand und VST in den entsprechenden Jahren landen. Dazu bräuchte ich eine konkrete Schritt für Schritt-Anleitung mit Kontenbezeichnung für Doofe :)

    Ich hab die Frage ja hier gestellt, damit ich meine Bekannte im besten Fall nicht wieder damit nerven muss :)

    Mir ist klar, was das ZIEL meiner Buchung ist (Aufwand in 2019, Vst in 2018), ich bin aber nicht sicher, wie ich das genau buchen muss.


    Meine aktuelle Lösung ist folgende anhand eines Beispiels:

    25.12.18: Stadtwerke buchen 119 Euro inkl. 19% Vorsteuer ab, Leistungszeitraum 2019.

    1. 25.12.18: 100 Euro auf 1371/1200 (damit der Aufwand NICHT in die EÜR 2018 kommt) UND 19 Euro auf 1576/1200 (damit die VST in die EÜR 2018 kommt

    2. "Künstliche Buchung": 01.01.19: 100 Euro auf 4240 (Strom) / 1371 > hier bin ich unsicher, ob es statt 1371 nicht 1370 sein müsste, aber das lässt das Programm nicht zu.

    Was sagt ihr soweit dazu?

    ...die Rechnung oder nur die Aufforderung zur Vorkasse?

    da ist wiederum zu differenzieren.
    wenn es sich um eine Lieferung handelt, ist für die USt. der Beginn der Versendung maßgeblich. Wenn in deinem Fall die Sache erst am 01.01.2019 zur Post geht, darf erst in 2019 die Steuer gezogen werden, auch wenn Du schon 2018 bezahlt hast.

    Es geht nicht um eine Lieferung, sondern um eine Leistung, z.B. ziehen die Stadtwerke am 25.12. die Stromrechnung ein, welche ein Leistungsdatum 25.12.18-25.01.19 hat.

    und wie bekommst du 1370 und 1371 wiederausgeglichen?

    Das weiß ich auch noch nicht, aber so wurde es mir von einer Bekannten (Steuerberaterin) empfohlen...


    Wer zahlt diese Rechnung?

    Du zahlst an Deinen Lieferanten per Vorauskasse, oder ein Kunde leistet eine Vorauskassezahlung?

    Ich zahle diese Rechnung per Vorauskasse oder per Bankeinzug. D.h. die Ausgabe gehört ja in die EÜR 2019, die Vorsteuer muss aber ja noch irgendwie in die Umsatzsteuer-VA/-erklärung 2018 und darf den Gewinn/Verlust von 2019 nicht beeinflussen, oder? Stehe hier gerade total auf dem Schlauch wie ich das alles buchen muss..

    Hallo zusammen,

    ich habe jetzt nicht alle Antworten durchgelesen, aber ich habe das gleiche Problem.

    Als ob das nicht schon nervig genug wäre, kommt erschwerend hinzu, dass man bei Zahlungen, zu denen man den enthaltenen VSt-Satz angeben möchte, im Dropdown nur UMSATZsteuersätze angezeigt bekommt, statt Vorsteuer. Wenn man davon was auswählt, meckert das Programm natürlich, dass das nicht geht. Dann muss man die komplette Buchung wieder löschen und wieder neu machen und dann erscheint VORsteuer im Dropdown. Außerdem meckert es seit dem Update ständig à la "Wählen Sie ein Konto aus", obwohl das Konto längst ausgewählt wurde und auch in der Eingabemaske steht. In dem Fall muss man das Konto erneut per Doppelklick aus dem Kontenplan auswählen. Dann klappts....alles ziemlich nervig und der technische (telefonische) Support ist leider eine Katastrophe (tagelang kein Durchkommen, "rufen Sie später wieder an" - aufgelegt, und auf meine Mail gabs erst nach 6 Tagen eine Antwort und die war noch nicht mal hilfreich).

    Hallo zusammen,

    ich stehe gerade vor der Frage, wie ich Zahlungen, die unter die 10-Tage-Regelung fallen, korrekt verbuche (EKR03, EÜR, Ist-Versteuerung, Einzelunternehmer)

    Für VSt-freie Zahlungen, wie z.B USt-Vorauszahlungen habe ich folgende Lösung gefunden:


    UST-VA 4. Quartal 2018 wurde am 10.01.2019 gezahlt

    1. 31.12.2018: 1780 (USt-Vorausszahlungen) / 1370 (Verrechnungskonto ergebniswirksam)

    2. 10.01.2019: 1371 (Verr.-Konto nicht ergebniswirksam) / 1200 (Bank)

    Das ist ja soweit korrekt, oder?


    Wie muss ich nun aber vorgehen, wenn die Zahlungen Vorsteuer enthalten?

    Bsp: Am 25.12.18 wird eine Rechnung über 119 Euro (inkl. 19% VSt) gezahlt, der Leistungszeitraum ist aber Januar 2019.

    Wie schaffe ich es, die 19 Euro Vorsteuer noch ins Jahr 2018 zu kriegen? Welche Konten muss ich ansprechen?


    Danke und viele Grüße!

    Hallo zusammen,

    ich habe seit Kurzem einen eBay-Shop und habe die einzelnen Versandmarken (Internetmarken) für die Bestellungen direkt über eBay gekauft, direkt über PayPal gezahlt, ausgedruckt und verwendet. Vor jedem einzelnen Kauf kann man auswählen, dass man für den Kauf eine Rechnung erhalten möchte, das hab ich gemacht.

    Allerdings habe ich nun keine Rechnungen für die einzelnen Briefmarken erhalten, sondern eine Sammelrechnung, wo die einzelnen Briefarten aufgelistet sind (z.B. 10xGroßbrief, 30x Kompaktbrief).


    Wie buche ich das nun (SKR03 / Ist-Versteuerung / Einzelunternehmen / Ust-pflichtig)?


    Ich habe die einzelnen Briefmarken zum Zeitpunkt des Kaufs und der Zahlung via PayPal direkt als Portokosten verbucht, habe dazu ja aber keine richtige Rechnung, nur den PayPal-Beleg. Die eigentliche Rechnung kam erst einige Tage nach der Zahlung und ist wie gesagt eine Sammelrechnung.


    Muss ich hier mit einem Verrechnungskonto arbeiten?!

    Oder kann die eine Sammelrechnung als Beleg für 40 Buchungen genutzt werden?!

    Oder geht das ganz anders?


    Bin für jeden Tipp dankbar :)