Beiträge von proximos

    Guten Tag liebes Forum,


    habe da ein Problem, welches im Zusammenhang einer erstellten Rechnung mit Anwendung der Differenzbesteuerung passiert:


    Wenn ich eine Rechnungskorrektur vornehmen muss und zwar speziell wenn die Rechnungsadresse geändert wird, bucht mein Büro den Teil des Gutschriftbetrages, der auf Konto 8220 (Differenzbesteuerte Erlöse) gebucht wurde, nicht wieder auf 8220, sondern auf 8195 (Erlöse als Kleinunternehmer) !


    Ich glaube die Fehlbuchung entsteht dadurch, dass in meinem Fibu-Standardkonten Einstellungen, das Standardkonto für "Erlöse ohne Mwst" auch auf 8195 eingestellt ist. Leider kann ich es nicht global auf 8220 ändern, da ich im Vorjahr auch Kleinunternehmer war und mein Büro dann auch alle Buchungen vom letzten Jahr, auf 8220 verschiebt und das darf ja überhaupt nicht sein.


    Bisher habe ich die Fehlbuchungen durch eine "Manuelle Buchung" mit der Anweisung 8195 auf 8220 wieder richtiggestellt. Ist aber auf Dauer lästig.


    Kennt jemand hier vielleicht eine Lösung für das Problem? Kann die Fehlbuchung von mein Büro auch nicht ganz nachvollziehen, normalerweise wird eine Gutschrift doch auch immer auf das ursprüngliche Konto gegengebucht... Der Teil des Gutschriftbetrages für die Konten 1776 (Umsatzsteuer 19%) und 8225 (Erlöse 19%, Differenzbesteuerung) wird auch richtig wieder gegengebucht.


    Vielen Dank bereits im Voraus.

    Problem ist die Übersichtlichkeit und Nachvollziehbarkeit.

    Ja, das ist ein Problem. Dazu habe ich mir aber eine Excel Tabelle erstellt wo ich den CSV Bericht für jede Auszahlung 1zu1 rein kopiere und mir die Daten

    übersichtlich, summiert und zusammengefasst anzeigen lasse. Habe dann direkt Endwerte was an welchen ebay Kosten zu den Verkäufen vorliegen. In mein Büro die Splittbuchung erstellt stimmt das dann Cent genau alles überein.

    Ab dem 7. April ziehen wir alle eBay-Verkaufsgebühren und -kosten, auch die, die wir zurzeit über Ihre bei eBay hinterlegte Zahlungsmethode einziehen, direkt von Ihrem Verkaufserlös ab

    heißt, die werden auch die fixe Angebotsgebühr und sonstiges direkt vom Verkauf abziehen?

    Es wird komplizierter zumindest für die Splitbuchungsmethode sehe ich jetzt schwarz, das ist nicht mehr handlebar,

    Ist doch aber eigentlich egal, ob nur Provision oder auch weitere Gebühren, solange die einzelnen Positionen in dem Auszahlungsbericht genau aufgelistet sind, sehe ich für die Splittbuchungsmethode kein Problem oder übersehe ich was?

    alles klar, danke sehr!! :):)


    Michael1972 .... Weiß das gehört jetzt gar nicht hier her, aber noch mal zum finalen Abschluss wäre es sehr hilfreich... ;-)


    Bin fast dabei mich für den bury cl1010 Fahrtenschreiber zu entscheiden, den du vorgeschlagen hast (danke noch mal). Mal zu diesem ein paar Fragen:


    Wie ist das bei einem Auto mit Start/Stop Technologie, kann das Gerät das unterscheiden zwischen echt Motor aus und nur im Stop Modus?


    Funktioniert es (bzw. kann man es einstellen) das die letzte Auswahl der Modi für eine Fahrt (Betrieblich, Arbeit, Privat) beim nächsten Start auch so wieder gespeichert ist? Habe da gegenteilige Aussagen gelesen.


    Kann zu dem Gerät keine wirklich Einbau Anleitung finden, es muss ja an die Stromversorgung des Radios oder sonstiger angeschlossen werden mit Phase, Masse und Zündungssignal. Bei meinem Audi A3 /8V ist ja alles sehr verbaut, würde hier wahrsch. über das Handschuhfach an die MMI gehen... Habe jetzt keine zwei linke Hände und würde nur ungerne deswegen zur Werkstaat... Hast du hier vielleicht ein paar Tips? DANKE!! ;-)

    Okay, danke schön an alle für die zahlreichen Antworten!


    Nur noch was die richtige Buchung angeht:


    Ich mache eine Buchung auf dem Verrechnungskonto mit neuer Ausgabe 4590 (KFZ-Kosten für betrieblich genutzte Fahrzeuge aus dem Privatvermögen)

    z.B. 6,00€ für 20km


    und buche diese 6,00€ als Einnahme Privateinlage (1890) gegen?


    Korrekt?

    Wieso muss eig. die Gegenbuchung als Privateinlage erfolgen?

    Also ist es doch so das meine Fahrten zur Arbeitsstätte, die ich als Arbeitnehmer mache, NICHT in die Kalkulation für den Nutzungsumfang des PKWs in meinem Nebengewerbe eingehen? Meine Fahrten zur Arbeitsstätte sind dann als quasi Privatfahrten?


    Dann wäre meine PKW Nutzung für das Gewerbe ca. 30-40%, also alles gut.


    Verstehe es jetzt nur nicht wieso ich doch ein Fahrtenbuch führen sollte... Lese eigentlich überall das es in meinem Fall nicht notwendig wäre. Nur das man irgendwie 3 Monate aufzeichnen sollte. Wie kann das FA dann einfach die Ausgaben kürzen wenn es nicht vorgeschrieben ist?

    Mein Lager miete ich ja an und die Adresse ist nachweisbar, das ich da täglich hin muss wenn Bestellungen rein kommen, lässt sich auch nachweisen...


    Würde es mit einem Fahrtenbuch halt sehr lästig finden, wenn dann müsste eine elektronische Lösung her, wie Michael1972 es vorgeschlagen hat.

    Mal jetzt noch eine Frage in wie Fern welche Fahrten als Privat, Betrieblich und für Beruf gewertet werden.


    Bei mir ist es so das ich Teilzeit als Angestellter beschäftigt bin und nebenberuflich meiner selbstständigen Tätigkeit nachgehe. Zählen denn jetzt die Fahrten die ich zu meiner Arbeitsstätte mache auch zu dem betrieblichen Anteil der PKW Nutzung? Oder wie ist das?


    Wenn ich nämlich meine Fahrten zur Arbeitsstätte von Beruf und Tätigkeitsstätte meines Gewerbes zusammenziehen muss, dann bin klar über 50%.

    Will aber mein PKW zwingend im Privatvermögen behalten.


    Bitte mal um Aufklärung, blickte bei dem Thema irgendwie überhaupt nicht durch.

    Liebe Forum Gemeinde,


    hätte ein paar Fragen bezüglich der geschäftlichen Nutzung eines PKWs aus dem Privatbesitz. Habe jetzt schon einiges aus dem Forum darüber gelesen und die Hilfestellung aus der mein Büro Dokumentation.


    Der PKW wird nicht mehr wie 40% zu betrieblichen zwecken genutzt und ich möchte die 30 Cent pauschale pro Kilometer absetzten.


    Ich buche z.B. eine Fahrt von 20Km (Hin und Rückweg): Auf dem Verrechnungskonto 6€ auf Konto 4590 (KFZ-Kosten für betrieblich genutzte Fahrzeuge aus dem Privatvermögen)

    Nun habe ich hier im Forum gelesen das ich diese 6€ als Privateinlage gegenbuchen muss, damit das Verrechnungskonto wieder ausgeglichen ist.

    Ich denke das ist soweit korrekt?


    Ich fahre diese 20km täglich fünf mal die Woche. Muss ich diese Buchungen nun täglich machen oder würde es vielleicht ein mal pro Woche reichen?


    Was genau sollte im Verwendungszweck der Buchung stehen, reicht wie in der Buhl Dokumentation die Art der Fahrt und Strecke in KM ?


    Fahrtenbuch muss ich ja nicht führen und Kilometerstände sind auch nicht aufzuzeichnen. Hier wäre die Frage dann aber, wie müsst man ggf. nachweisen

    das der PKW tatsächlich nicht mehr wie 50% betrieblich genutzt wird? Sollte ich Tankquittung etc. aufbewahren?


    Was sollte ich sonst beachten bzw. nachweisen müssen?


    Vielen Dank bereits im Voraus.

    okay, danke für die Antwort.


    1. ) Ich benutze mein Büro. Das geht wohl... Mache dann einfach eine negative Eingangsrechnung für Porto.


    und hier dann die Zahlung als Ausgleich gegengebucht wird, oder nur über ein durchlaufendes Konto

    also ich würde am liebsten die 20€ Aufladung auch als eigene Eingangsrechnung buchen ohne das ich später was gegenbuchen muss, ich meine das Guthaben ist ja eh weg und kann nicht mehr zurück gegeben werden. Habe hier 4920 Telefon (SKR3)

    Servus zusammen,


    hätte Fragen zu zwei verschiedenen Buchungsvorfällen:


    1.) Ich bekomme vom Verkäufer Falsche Ware und soll diese zurückschicken. Der Verkäufer sendet mir dafür zusätzlich 5€ für einen Versandschein.

    Wie buche ich diese 5€? Als Aufwand für Porto oder ist es hier eine Form von Erlös?


    2.) Kaufe eine Starterpaket Prepaid SIM Karte für 10€. Kann ich das als Aufwand für Bürobedarf buchen?

    Dann lade ich diese Karte mit 20€ auf. Wäre hier die korrekte Buchung über ein zusätzliches Verrechnungskonto wo später die Abrechnung gegengebucht wird? Habe nämlich gelesen das sowas seit aller neusten nicht mehr notwendig ist und auch direkt als Aufwand gebucht werden kann?


    Danke Euch bereits im Voraus. LG

    er darf bei Neuwaren keine

    Diff Besteuerung anwenden

    Als Ergänzung dazu: Man kann durchaus Neuwaren differenzbesteuert weiterverkaufen, sie dürfen nur nicht mit einer Rechnung inkl. Mehrwertsteuerausweis eingekauft worden sein. Das gibt es durchaus, wenn z.B. eine Privatperson neu verpackte Socken verkauft, welche ein unnützes Weihnachtsgeschenk gewesen sind. ;(

    Waren, die differenzbesteuert werden, berechtigen nicht zum Vorsteuerabzug, weil ja nur die Differenz zwischen Einkaufspreis und Verkaufspreis der Umsatzsteuer unterliegt. Was du vorschlägst, wäre Umsatzsteuerbetrug! Differenzbesteuerung und ebay vergleichen, hinkt gewaltig.

    Sieh dir doch einmal die Bestimmungen für die Differenzbesteuerung etwas genauer an.

    Danke, aber lese Dir doch meine Fragestellung noch mal genauer durch.... Geht hier nicht um die Handelswaren sondern um die sonstigen Betriebsausgaben.



    "...Ich wende die Differenzbesteuerung an und gehe davon aus das ich außer auf die zu wiederverkaufenden Wareneinkäufe, bei allen übrigen Betriebsausgaben normal die Vorsteuer ziehen darf, ebenso der ebay Rechnung..."

    Bei ebay gibt es auch überhaupt keine Einstellmöglichkeiten für Differenzbesteuerung, da wird nur unterschieden Mehrwertsteuer befreit oder nicht befreit

    Was hätte das aber mit dem Vorsteuerabzug der ebay Monatsrechnung zu tun?



    Und dann hab ich noch ein Problem das die ausgewiesene Mehrwertsteuer nicht Cent genau mit dem Bruttobetrag übereinstimmt....


    Gesamtbetrag aktuelle Rechnung
    USt in Höhe von 16%
    USt in Höhe von 19%
    Gesamt Steuerpflichtiger Betrag
    €891,23
    -€0,36
    €143,08
    €748,51


    Das müssten lt. meiner Nachrechnung 142,30€ USt ... sind also 0,78 Cent zuviel... wie kommt sowas zu Stande, ist die Rechnung fehlerhaft?

    ***edit:
    Bitte nicht themenfremde Beiträge anhängen, daher wurde der Beitrag abgetrennt und als eigenes Thema eröffnet.***

    Wenn wir schon bei der Umsatzsteuer sind. Ich bin zufälligerweise auf diesen Beitrag von Haufe gestoßen und bin etwas irritiert.

    (https://www.haufe.de/finance/s…-von-ebay_190_501878.html)


    In Bezug auf die eBay Rechnung heißt es dort:


    „Bei Anwendung der Kleinunternehmer-Regelung ist – ebenso wie bei Anwendung

    der Differenzbesteuerung und bei Privatpersonen als Veräußerer - kein Vorsteuerabzug gegeben.“


    Ich wende die Differenzbesteuerung an und gehe davon aus das ich außer auf die zu wiederverkaufenden Wareneinkäufe, bei allen übrigen Betriebsausgaben normal die Vorsteuer ziehen darf, ebenso der ebay Rechnung. Ist das ein Fehler seitens des Autor oder verstehe ich etwas falsch?


    Vielen Dank und beste Grüße