Beiträge von Buecherwurm123

    Person A könnte auch leidenschaftlicher Konsement sein, jeden Sonntag auf dem Flohmarkt etliches kaufen - wo es ebenfalls keine Kaufnachweise gibt - und diese Dinge nach dem Konsum zum gleichen Preis wieder verkaufen. Dann liegt der Gewinn bei 0€. Das Finanzamt kann Person A nicht das Gegenteil beweisen. Mir geht es vorwiegend darum, was vom Finanzamt für Person A nachweisbar ist und damit steuerpflichtig wird.


    Wenn sich Person A auf dem Sofa überlegt, mit Geschenken Gewinn zu erzielen und ohne einen Finger rum gemacht zu haben, aber schon dabei ist, ein Gewerbe anzumelden, nur weil im Internet steht, wer eine Gewinnerzielungsabsicht hat, muss ein Gewerbe anmelden, dann ist das natürlich hanebüchen, auch wenn der geneigte Moralbürger das gerne so hätte. Gönnen wir uns doch wenigstens den Dreck unterm Fingernagel.


    Also nochmal: Selbst wenn hier alle Neigungen befriedigt werden und ein Gewerbe angemeldet wird, damit der moralischen Instanz Genüge getan wird - nochmal: Der Umsatz wird stets weit unter 17.500€ liegen und schon gar nicht ein Gewinn von 24.500€ anfallen. Wir liegen WEIT drunter. Es wird also maximal Einkommenssteuer anfallen. Und nochmal: Wo ganz genau trage ich die jetzt bei WISO Steuer 2020 schon mehrfach genannten Gewinne ein? Ich bitte einfach um eine sachliche Antwort.

    Mir ist nun folgendes eben eingefallen: Da es keinerlei Nachweis über den Zeitpunkt der Schenkung gibt, da auf der Straße in einem Karton "zu verschenken" gefunden, dürfte der Fiskus in diesem Fall auch keinen Beweis erbringen können, dass innerhalb der Spekulationsfrist von einem Jahr das Geschenkte verkauft wurde. Ergo: keine Steuern auf den Verkauf von Geschenktem. Q.e.d.

    Genau. Meine Frage bezieht sich auf wiederkehrende Geschenke in Form von zu verschenkenden Dingen, welche die Menschen in einem Karton vor die Haustür stellen, auf denen steht "zu verschenken". Fällt das nun unter die Schenkungssteuer oder nicht? Denn in diesem Fall würden die 410€ Freibetrag deutlich übertroffen. Offiziell sind es jedenfalls Geschenke. Als was sollte man diese Dinge sonst bezeichnen? Auch in steuerlicher Hinsicht. Und müssen die 20.000€ in EINEM Vorgang abgegolten werden oder ist das eine Art Sammelbetrag über einen Zeitraum von 10 Jahren für alle möglichen Geschenke von x beliebigen Fremden?

    arnsteiner: Ich fürchte, ich habe mich nicht deutlich genug ausgedrückt:


    Wenn jemand einen Karton auf die Straße stellt, auf dem steht "zu verschenken" und ich nehme etwas aus diesem Karton und verkaufe es - wo trage ich das ein? Hat nix mit gefunden und der Pflicht, es ab 10€ zum Fundbüro bringen zu müssen zu tun.


    Nochmal: Ich weiß: Gewerbeanmeldung. Nochmal: Es werden niemals 22.000€ Umsatz im Jahr und schon gar nicht 24.000€ Gewinn. Wenn überhaupt fiele also nur Einkommenssteuer über dem Freibetrag an. Und es geht nicht um einen Verkauf auf Ebay und auch nicht auf Ebay Kleinanzeigen.


    miwe4: Das habe ich auch gefunden. Nur unter dem Reiter "Private Veräußerungsgeschäfte steht nix passendes. Denn Schmuck und Antiquitätenverkauf fällt kaum darunter. Also nochmal: Wo ganz genau trage ich das ein?


    Ach: Und wenn es etwas ist, wo eindeutig "zu verschenken" draufsteht und ich es verkaufe - fällt das nicht unter Schenkung, auf die alle 10 Jahre Steuer anfällt ab 20.000€ bei einer Schenkung an Fremde? Und falls dem so ist: Schenkungen - gelten die 20.000€ alle 10 Jahre auf EINE Schenkung, wie ein Auto, oder kann man die 20.000€ auf VIELE kleine Dinge aufteilen - und wenn es nur Handschuhe, Bücher, Kinderwagen oder was auch immer ist?

    Hallo,


    Frage 1: Wenn ich als Ottonormalverbraucher (Arbeitnehmer/Beamter) etwas kaufe (Wert z.B. 400€), mit der Absicht, es mit Gewinn weiterzuverkaufen (z.B. für 450€) - wo trage ich den Gewinn von 50€ ein (Version WISO Steuer 2020 für den Mac)? Unter Private Veräußerungsgeschäfte finde ich irgendwie nix passendes dazu. Ich weiß - streng genommen Gewerbeanmeldung wegen Gewinnerzielungsabsicht. Aber Gewerbe- und Umsatzsteuer fallen eh nicht an und steuerfrei darf man ja auch als Ottonormalverbraucher (Arbeitnehmer/Beamter) etwas aus unternehmerischer Tätigkeit dazuverdienen.


    Frage 2: Wenn ich als Ottonormalverbraucher (Arbeitnehmer/Beamter) etwas auf der Straße finde und es verkaufe - wo trage ich den Gewinn ein (Version WISO Steuer 2020 für den Mac)? Auch hier finde ich unter Private Veräußerungsgeschäfte irgendwie nix passendes dazu.


    Danke!