Beiträge von Jogi76

    Du kannt das unter Meine Firma - Parameter - Offene Posten - Parameter einstellen, ob und wie ein OP-Ausgleich geschehen soll.

    Du meinst sicherlich hier:


    Da war ich auch schon mal und mich stört der Hinweis "Zahlungsverkehr". Hier führe ich ja den OP Ausgleich selber durch. Bedeutet es, wenn ich den Haken entferne, dass ich über den Zahlungsverkehr trotzdem noch selber den OP Ausgleich vornehmen kann?

    Im letzten Steuerbescheid wurde angemerkt, dass der steuerliche Gewinn der E-Bilanz nicht dem erklärten Gewinn in der Steuererklärung entspricht

    Wer hat denn die E-Bilanz erstellt? Ist Dir der Unterschied zur steuerlichen Gewinnermittlung mit Hinzurechnungen und Kürzungen bekannt? Und weißt Du was hierbei zu tun ist?


    vermutl. weil ich die Gew.St. beträge nicht ausgebucht hatte

    Dies findet außerhalb der Buchführung statt! Hier wird nichts gebucht!


    Die Gewerbesteuer ist nicht gewinnmindert anzusetzen. In der Handelsbilanz wird sie zwar erfasst muss dann aber aufgrund der fehlenden Abzugsfähigkeit in der Steuerbilanz wieder hinzugerechnet werden. Der steuerliche Vorteil wird dann über die Einkommenssteuererklärung berücksichtigt.

    Mir wurde gesagt, daß am Jahresende die Gew.St. Vorauszahlungen, Nachzahlungen und Erstattungen über privat auszubuchen sind, da die Korrektur in der E-Bilanz, entsprechende Anlage, erfolgt.

    So etwas habe ich noch nie gehört. Mir würde es sich auch nicht erschließen warum dies so sein sollte. Hier findet auch keine "Korrektur" in der E-Bilanz statt, da ja nichts falsch ist, was korrigiert werden muss. ;) Lediglich müssen die Beträge in der steuerliche Gewinnermittlung wieder hinzugerechnet werden.

    dass es nicht unbedingt korrekt zugeordnet wird.

    Ich will ja gar nicht, dass die OPs automatisch ausgeglichen werden. Ich ordne den OP-Ausgleich immer über die Zahlungsverkehrbuchungen zu und gleiche die OPs entsprechend aus. Das Programm führt hier einen Ausgleich von OP-Haben und OP-Soll Buchungen auf einem Debitorenkonto durch und bildet, da die Beträge nicht passen einen Rest-OP. Wie gesagt, er schnappt sich hier willkürliche Buchungen, die vom Betrag einfach nur ähnlich sind. Kann man diesen automatischen OP-Ausgleich nicht abstellen?

    Hallo!


    Ich nutze WisoBuchaltung und habe immer wieder mal folgendes Problem: Wenn ein OP mal älter als 2 Monate ist habe ich immer wieder mal das Problem, dass hier vom System willkürlich OPs verrechnet werden. Diese Verrechnung findet zwar beim selben Debitor/Kreditor statt, ist aber nicht zielführend. Habe ich die Möglichkeit, diese Prozess im Programm komplett aus zu schalten? Es ist sehr nervig, die OPs anschließend wieder manuell richtig zu stellen.


    Vielen Dank im Voraus für einen Tipp.

    "Kein OP" heißt doch aber nicht, dass die Zuordnung an sich bzgl. der Jahresverkehrszahlungen korrekt sind?

    Ja, das ist vollkommen richtig! Hier kommt es natürlich auch darauf an, ob dies für einen wesentlich ist. Wir reden hier ja hoffentlich nicht von 6-stelligen Erträgen, die mit 7-stellingen Aufwänden verrechnet werden. ;) Und die Vermögenslage betrachte ich doch eher in Forderungen und Verbindlichkeiten als in JVZ-Soll/Haben.



    Hoffe aber, dass für JennyG.83 die Fragestellung abschließend geklärt ist ;)

    Bestimmt! Da unser Exkurs ja auch nicht unbedingt etwas mit der Frage zu tun hatte.;)

    Forderungen und Verbindlichkeiten haben unterschiedliche Fälligkeiten und Zahlungszeitpunkte

    Damit wäre für Dich auch keine Aufrechnung möglich. Für mich schon und für den TE vielleicht.


    und da lex specialis immer lex generalis außer Kraft setzt,

    Wenn Du das grundsätzlich so siehst...


    Aufrechnung musst du dem Partner aber erklären

    Sorry, hier musst Du mir erklären wer der Partner ist.

    okay, aber was ist mit dem bilanziellen Ausweis der Forderungen und Verbindlichkeiten....nicht mehr "wirklich" eindeutig

    In der Bilanz erscheint hierüber kein Ausweis, da zum 31.12. kein OP hierzu vorhanden ist.


    Du solltest nicht so einfach von einem Makler auf die gewerbliche Wirtschaft schließen.

    Ich weiß jetzt nicht, wer hier Makler sein soll, aber die Aufrechnung nach § 387 BGB gilt für alle Wirtschaftszweige. Und somit ist es für alle erlaubt, bei denen hierdurch der Einblick in die Vermögenslage nicht beeinträchtigt wird. Alles andere bleibt jedem selber überlassen. Im übrigen gehört ein Makler als Dienstleister auch zur gewerblichen Witschaft.;)

    Aber nicht bei Bilanzierung - Stichwort "Saldierungsverbot" :saint:

    Grundsätzlich ist das richtig!


    Aber es kann geprüft werden ob eine Aufrechnung nach § 387 BGB möglich ist.


    Natürlich ist es immer günstiger für den Debitor, der auch Kreditor ist, ein separate Konten anzulegen. Ich nutze jedoch für meinen Hauptdebitor, der mir monatlich im Zusammenhang mit meiner Leistung auch Versicherungen und Leasingkosten in Rechnung stellt nur das Debitorenkonto, da die Verrechnung immer zum Monatsende erfolgt und somit der Einblick in die Vermögenslage nicht beeinträchtigt ist.

    Drückst Du Dich? ;)

    :thumbsup: Ich hasse Texte, in denen ich um sie verstehen zu können erst die anderen unzähligen §§ff lesen zu müssen. Insbesondere, da ich mit dem TE mitfühlen kann, da ich die Umsatzsteuer zwar kenne, aber auch durch Befreiung keine Berührung damit habe.


    Und tatsächlich blutet mir das Herz, weil dieser faupax hätte mir genau so auch passieren können.


    Die Veräußerung und damit einhergehenden ungewöhnlichen Umsätzen im insb. Fuhrpark lassen die FB gerne aufhorchen. Ich hatte hierdurch vor 8 Jahren eine BP, die ergründen sollte, ob das ebenfalls ominöse Autohaus nicht etwas bar auf die Kralle gezahlt hat. Witziger weise muss ich durch diesen Beitrag eingestehen, dass meine Rechnung an das Autohaus keineswegs den Bestimmungen der Rechnungslegung entsprach. Dies hat den Prüfer allerdings nicht interessiert. :vain: Das schlimme im nachhinein ist, ich hätte genauso wie der TE einem Wunsch zur Ausweisung der Umsatzsteuer entsprochen. :dash::grumble:

    Die Beseitigung der Gefährdung des Steueraufkommens ist gegeben, wenn der Käufer die Vorsteuer nicht gezogen hat oder diese zurück überwiesen hat.


    M.E. musst Du wie geschildert die Rechnung wie beschrieben korrigieren und der Käufer die Vorsteuer zurück zahlen. Die Berichtigung ist bei Deinem FA zu beantragen. Dieses informiert sich dann beim FA des Käufers ob die Gefährdung beseitigt ist.