Beiträge von Jogi76

    Mir stellt sich die Frage, ob die Rechnungen nicht so oder so alle korrigiert werden müssen?

    M.E. besagt die Regelung nur, dass bei nachträglicher Feststellung die Umsätze um 19% zu schmälern sind und diese nachgezahlt werden müssen. Wäre natürlich fatal, wenn die Rechnungen tatsächlich alle korrigiert werden müssten. In beigefügtem Link wird es wie folgt erklärt:


    "Die unzutreffenden Angaben müssen dabei durch ein Dokument übermittelt werden, das spezifisch und eindeutig auf die Rechnung bezogen ist. Für dieses Dokument gelten die gleichen Anforderungen an Form und Inhalt wie für die Rechnungen. Die Originalrechnung muss grundsätzlich nicht zurückgegeben werden."


    Allerdings ist dort auch angemerkt, dass eine falsche Rechnung jederzeit korrigiert werden kann.


    https://www.haufe.de/finance/s…n-was-tun_190_129472.html

    Moment mal! Ist es in diesem Fall nicht sogar geboten, die Umsätze um 19% (je nach Art der Produkte und Dienstleistungen) zu schmälern und diese nachzuzahlen? Ich kenne in dieser Hinsicht keine Ausführung, dass die 19% auf den Umsatz nachgezahlt werden müssen.


    Können wir hier nicht auch davon ausgehen, dass nach der von der FB gebotenen Berechnungsmetode bereits nachgezahlt wurde? In diesem Fall stellt sich die Frage doch gar nicht, da sonst bei Aufschlag von 19% wiederum eine Nachzahlung fällig wird. Wie in dem Berechnungsbeispiel dargestellt wurden dann 159,66 Euro nachgezahlt und dem Unternehmer 190,00 Euro in Rechnung gestellt. Denke ich hier falsch?

    Das wäre dann unter "Lehrgeld" zu verbuchen.

    Als Unternehmer ist dies die einzige Lösung!


    Du hattest als Kleinunternehmer durch die Umsatzsteuerbefreiung einen Marktvorteil durch niedrigere Preise und zusätzlich einen Arbeitsaufwandsvorteil durch eine einfachere Buchführung. Diese Vorteile können nunmehr nicht gewährt werden, da Du eine höheren Umsatz hast.


    Ich weiß hier nicht, ob Du Deine Bücher selber führst oder Du einen Steuerberater hast. Aber in jedem dieser Fälle hätte die buchführende Person im Dezember feststellen müssen, ob der Wegfall der Kleinunternehmerregelung in 2020 greift. Wir haben jetzt Mai! Wie würdest Du als Kunde reagieren, wenn Dir jemand im Mai mitteilt, dass er jetzt erst gemerkt hat, dass die Kleinunternehmerregelung wegfällt und jetzt Umsatzsteuer ausgewiesen bzw. auf den Ursprungsrechnungsbetrag drauf geschlagen wird? Für mich wäre das ein No-Go!

    Hm ok dann muss ich das mal überdenken mit dem Kassenbuch zusätzlich..

    Du musst Deine Bücher immer mit der Brille der Finanzbehörde führen! Bei der Vielzahl der Bargeschäfte und Deiner Dokumentation wird irgendwann die Frage kommen : Und wie viel haben Sie tatsächlich bar erhalten? Du hast mit diesem System eine große Angriffsfläche, die nicht sein muss. Verschaffe Dir Buchführungsgrundkentnisse und das ganze wird auch für Dich transparent. Als Unternehmer ist das ein muss!

    m.A.n. versteht der TE nicht was das ´an ´bedeutet. weil ´per´fehlt ;)

    Da liegst Du vollkommen richtig! Ich wusste aber nicht wie ich darauf eingehen soll. Vielleicht hat er aber auch Glück und ist nicht gezwungen eine freie Buchung zu machen. ;)

    Ja ich weiß dass das so nicht ideal ist alles. Aber wie gesagt es wirft noch nicht genug ab alles und die Leute geben mir das eben so auf die Hand mit Rechnung eben. Ich erstelle ja Rechnungen das es nachvollziehbar ist. Der Steuerberater hat ja auch nix zu beanstanden gehabt die haben auch gewusst das ich in 2018 alles zum Aufbau aus der eigenen Tasche finanziert habe. Und wie gesagt Rechnungen hab ich selbst geschrieben und mit in meine Unterlagen beigefügt. Diese wurden eben von denen dann unter 1800/8195 verbucht dann. Also alle Ausgaben von Privat unter 1890 passt also dann der Umsatzerlös unter 8195 und 1200 dann hmm ok. Puhh muss ich mal schauen ich glaub bald ich kann das vergessen das ich keinen Steuerberater brauche......

    :thumbsup:

    Okay, Du hast hier leider kein einheitliches Konzept in Deiner Abwicklung, daher ist es auch komplizierter. Ich persönlich würde das Konzept ändern und privat und gewerblich strikt trennen.


    Also grundsätzlich bist Du auf dem richtigen Weg, wenn Du die Vorgänge wie folgt buchst:


    1. Ausgaben vom Privatgiro = Aufwand an 1890

    2. Barausgaben = Aufwand an 1371 (Es sei denn Du machst ein Kassenbuch)

    3. Erlös über betriebliches Girokonto = 1200 an Erlös

    4. Barerlös = 1371 an Erlös (Es sei denn Du machst ein Kassenbuch)

    5. Aufwand über betriebliches Girokonto = Aufwand an 1200


    Du musst Dir hierbei aber bewusst sein, dass Du alle Verbindungen zu Deinem Privatgiro und den Bartransfers lückenlos nachvollziehen und belegen kannst.

    denke es müsste 1370 anstatt 1890 stehen

    Nein, dass bitte nicht! 1370 erzeugt bereits ein Ergebnis und dieses mit einem Aufwandskonto zu kombinieren klappt nicht. Aber soll mir dieser Hinweis vielleicht sagen, dass hier alles bar ohne Kassenbuch abgewickelt wird. Ich will Dich nicht verwirren, daher bitte mal die konkrete Aussage, über welches Finanzkonto (Bankkonto) Du Deine betrieblichen Ausgaben abwickelst.

    1890 Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition

    Spannend! Diese Begrifflichkeit muss einen ja verwirren, da sie eigentlich aus der Cash-Flow Kapitalflussrechnung stammt.


    Aber nochmal gefragt: Ist es richtig, dass Du kein betriebliches Konto hast? Ich kann mir derzeit nicht vorstellen, dass Du den ganzen Geldfluss über Dein Privatgiro laufen lässt und dann alles betriebliche über Privateinlage buchst. Verstehst Du den Zusammenhang? Wenn Du 1890 vorgegeben hast werden alle betrieblichen Ausgaben ausschließlich aus Deinem Privatvermögen beglichen. Das kann ich mir nicht vorstellen. Sollte dies so sein, wäre Dein Vorgehen nicht fehlerhaft, aber es wäre empfehlenswert für Dein Gewerbe ein eigenes Konto anzulegen. Dann wäre das Gegenkonto in Deinen Schilderungen immer 1200 Bank und nicht 1890 Privateinlage.

    Ich habe ja anfangs jeden Monats 4 gleiche Posten wie Miete, Kontoführungsgebühren, Internetkosten,Telefon. Miete habe ich in der Buchung unter Kto1: 4210 und Kto2: 1890 Art: Aus, Kontof Kto1: 4970 und Kto2: 1890, Internetk Kto1: 4925 Kto2: 1890, Telef Kto: 4920 und Kto2: 1890 Ich denke bei den 4 Posten passen die Zuweisungen oder?

    Mich stört hier ein wenig, dass Du alles über 1890 Privateinlage buchen möchtest!? Hast Du kein betriebliches Kontokorrentkonto? Zumal Du ja auch Kontoführungsgebühren angibst!


    Im weiteren siehst Du doch, wenn Du ein Konto ansprichst, welche Bezeichnung dahinter steckt.


    Ich sage ja wenn ich DATEV hätte wäre es einfacher weil eben die Nummern nicht übereinstimmen.

    Das glaube ich nicht. ;)


    Konkretisiere doch mal die Unterschiede! Hier kann es maximal sein, dass zur Differenzierung Konten angelegt wurden, die Du aber über die Software auch problemlos anlegen kannst oder eben diese Differenzierung (da sie ohnehin in der EÜR zusammengefasst werden) nicht machst.

    Jogi76


    selten einen solchen "Korinthenkacker" wie dich hier erlebt.

    =O


    Also empfindest Du einen TE, der eine konkrete Frage stellt und anschließend 1. Eine Antwort bekommt, die nichts mit seiner Frage zu tun hat und 2. Diese Darstellung dann auch noch falsch oder salomonisch ausgedrückt missverständlich ist, als Korinthenkacker?



    Alle verstehen, was namenlos gemeint hat

    Einen eigenständigen Abgang gibt es nicht, weil alle Poolgüter das gleiche Schicksal teilen und nicht entnommen oder verkauft werden können.

    Sorry, dies war die direkte Antwort auf meine Frage! WAS kann man an dieser Aussage falsch verstehen??? "Poolgüter können nicht entnommen oder verkauft werden". Dies ist eine Aussage, die nicht auf eine Missverständnis basieren kann. Sie ist und bleibt schlicht weg einfach falsch! Und hier mache ich @namenlos doch gar keinen Vorwurf! Ich wollte es im weitern geklärt wissen und hier wurde das ""MISSVERSTÄNDNIS"" im weitern doch gar nicht bereinigt. In #22 hat miwe4 dieses erklärt. Allerdings erschließt sich mir nicht, wie man hieraus eine missverständliche Aussage machen konnte.


    Das einzige Problem an #2 war, dass sich im Anschluss der gesamte Beitrag darauf aufgebaut hat, dieses "Missverständnis" zu bereinigen. Wenn ihr Euch jedoch #1 und die Überschrift durchlesen würdet, könnte man schnell merken, dass es nichts, nichts und wieder nichts mit meiner Frage zu tun hat.


    Es ist problematisch, wenn man sich in einen Beitrag einklinkt und sich nicht die Mühe macht, alles zu lesen. Dies muss ich leider anhand des Verlaufes so erst mal unterstellen.


    Vielleicht solltest du hier einmal den Fehler bei dir suchen und nicht bei anderen, die dir in ihrer Freizeit versuchen, zu helfen.

    Da Du wohl genügend Zeit hast, in Beiträgen nur zu trollen und zu beleidigen würde ich Dich auf jeden Fall nicht als Helfer bezeichnen.


    Aber auch hierbei bin ich sehr selbstkritisch und muss mir eingestehen, dass dies einfach ein Spiegel unserer Gesellschaft ist und einige Spaß daran haben, in solchen Forumsverläufen auf einen drauf zu hauen.


    Und hierzu mal ein kleiner Tipp, wenn in einem Beitrag das Thema verloren geht und nur noch persönliche Anfeindungen gepostet werden sollte man sich einfach mal über die eigene Zielsetzung Gedanken machen. Welches Ziel Du mit diesem Beitrag erreichen wolltest wird Dein Geheimnis bleiben.


    Ich hatte schon einige Helfer!!! wie chris808 oder maulwurf23 die ich im ersten Anlauf falsch verstanden habe. Weil nun mal über ein Forum das geschriebenen Wort nicht immer sofort verstanden werden kann. Dies konnte dann im weiteren aber immer sachlich und angenehm geklärt werden! Und natürlich entschuldige ich mich auch dafür, wenn ich etwas missverstanden habe. Aber hier immer wieder eine persönliche Note und Beleidigungen einzuwerfen finde ich salomonisch ausgedrückt sehr schade.

    @namenlos mag seine Aussage etwas unglücklich formuliert haben

    Aha! Und woher sollte ich wissen, das es unglücklich formuliert und nicht falsch ist? Alle weiteren „Abhandlungen“ haben sich auf diese „unglückliche“ Formulierung gestützt.


    Spätestens ein Blick in diverse Abhandlungen klärt diese missverständliche Formulierung auf.

    Und wann? Unabhängig mal davon, dass es garnicht meine Frage war!


    Ansonsten wurden alle zur Beantwortung erforderlichen Infos gegeben.

    Nö!


    Da ich sehr selbstkritisch bin versuche ich denn Fehler in meiner Frage zu suchen bleibe aber erfolglos.


    Was wollte ich NICHT wissen: Wie wird ein Pool abgeschrieben, wie werden die Erträge aus Abgang versteuert, wie wird das Verzeichnis geführt usw.


    Was wollte ich wissen: werden WG (welche auch immer) aus einem geprüften Zeitraum mit Steuerbescheid ohne Vorläufigkeit bei einer späteren Prüfung nochmal herangezogen?


    Und hierzu sehe ich nun mal keine Antwort.

    Jogi76 interpriert scheinbar ganz bewusst meine Aussagen so, wie er dies gerne hätte.

    Du bist wirklich süß! In #7 habe ich erklärt, dass es sich vielleicht um ein Missverständnis handeln könnte. Bei dieser Aussage:



    Einen eigenständigen Abgang gibt es nicht, weil alle Poolgüter das gleiche Schicksal teilen und nicht entnommen oder verkauft werden können.

    Erkläre doch bitte einfach, was Du hiermit wirklich gemeint hast. Zerlegen wir Deinen doch von mir so falsch interpretierten Satz mal:


    1. Einen eigenständigen Abgang gibt es nicht = Das mit den Abgängen ist zwar immer so eine Sache, aber die Aussage ist nun mal falsch und da gibt es nichts zu interpretieren.


    2. weil alle Poolgüter das gleiche Schicksal teilen = mmh, bei mir nicht! Und hier könnte ich jetzt zugute halten, dass Du sagen wolltest, dass alle Pools das gleich Schicksal teilen. Hast Du aber nun mal nicht!


    3. und nicht entnommen oder verkauft werden können = falsch! Sie können entnommen und verkauft werden, auch hier kann man nichts anderes interpretieren.


    Und dies war nun mal die direkte Antwort auf meine Frage, die Du jedoch gar nicht beantwortet hast.

    Und genau das hast du ja später mit Deinen zitierten Quellen auch herausgefunden.

    LOL! Die Quelle diente der verkorksten Aussage. Ich brauchte hier nichts raus zu finden, da es mir klar war.



    Einen eigenständigen Abgang gibt es nicht, weil alle Poolgüter das gleiche Schicksal teilen und nicht entnommen oder verkauft werden können.

    Wenn er hier schreibt "weil alle Poolgüter …. nicht entnommen oder verkauft werden können" Dann spricht er hier nicht von dem Pool sondern von Poolgütern!!!


    @namenlos hat sich hier einem Thema gewidmet, welches von mir nicht gefragt wurde und hat mich mit der falschen Aussage irritiert. Und alle weiteren Beiträge dienten dazu, die Aussage, das Poolgüter nicht entnommen oder verkauft werden können zu klären!!!


    Wenn man sich dann allerdings später in ein Thema einklinkt wäre es auch super, sich die älteren Beiträge gründlich durch zu lesen. ;)


    Und natürlich musst Du immer den Verkauf eines WGs versteuern, wie auch miwe4 Dir schon klargemacht hat.

    Ja!

    habe ich diese Güter nunmehr zum "Marktwert" privat vereinnahmt.

    Dies war auch nie meine Frage! Dieses Thema hat sich durch die Dynamik der Beiträge ergeben. Da ich bereits in #1 erklärt habe, dass ich es mache, da es mir auch immer klar war es machen zu müssen.


    Und was sollte die Art der Absetzbarkeit dabei für eine Rolle spielen und warum?

    weil:


    Ich habe nur und ausnahmslos von Pools gesprochen und hier gelten etwas andere Regelungen als für GWG oder andere Anlagegüter!


    ZUM THEMA!!!!

    Die Grundsätzliche Frage die mich umtreibt wäre, ob überhaupt der Verbleib zu klären wäre, wenn der Zeitraum, in dem der Sachverhalt stattgefunden hat, bereits geprüft wurde?

    DAS WAR MEINE FRAGE!!!


    Und wisst ihr, was cool ist? In #15 war ich der Antwort sehr nahe! Aber mit #17 wurde nur das editierte Interesse beantwortet und nach nunmehr goldenen 20 Beiträgen ist die Frage immer noch nicht beantwortet. 8o


    Aber noch viel witziger ist, dass @namenlos diese Aussage :

    weil alle Poolgüter das gleiche Schicksal teilen und nicht entnommen oder verkauft werden können.

    vielleicht gar nicht wie geschrieben gemeint hat. Er wollte vielleicht Pool anstatt Poolgüter schreiben, da Poolgüter nun mal WG sind und entnommen und verkauft werden können!

    In Bestandskraft erwachsen immer noch die Steuerbescheide und nicht Irgendwelche Berichte.

    Das war mir schon klar!


    Also bei meinen Steuerbescheiden, aus dem Prüfungszeitraum 2008-2011, wurde der Vorbehalt der Nachprüfung aufgehoben.

    Somit zurück zur Frage. ;) Wobei dies ja eigentlich vom Wortlaut her klar sein müsste, dass diese Zeiträume nicht mehr erneut geprüft werden.


    Edit:

    Allerdings würde mich auch noch interessieren, ob bei GWG SofortAfa ebenso zu verfahren ist. Sprich Ertragsversteuerung bei Veräußerung. Ich hatte zwar solch einen Fall noch nicht, aber eigentlich müsste jedes WG doch unabhängig von der Abschreibungsart bei Veräußerung ertragswirksam verbucht werden! Oder?