Beiträge von snap

    Maßgeblich ist das Jahr, in dem der Einkommensteuerbescheid ergangen bzw. die Erstattung erfolgt ist. Es muss also nicht zwingen der Becheid des Vorjahres sein und es können auch mehrere Bescheide ergangen sein.

    Also ich habe in den letzten Jahren immer einen Steuerbescheid erhalten: Steuererklärung in 2020 für 2019, Bescheid von 2019 in 2020 zugegangen, etc.

    Abgesehen davon muss man auch schauen, ob ggf. zu erstattende Kirchensteuer mit anderen Beträgen verrechnet worden ist.

    Müsste das auf den Bescheiden ersichtlich sein?

    In der Regel stimmen die vom FA programmgesteuert aus der Steuererhebung (Finanzkasse/Erhebungskonto/Steuerkonto) übernommenen Beträge. Fehler sind da äußerst selten.

    Wie kann ich dann prüfen, ob das nun stimmt oder nicht, so ganz praktisch?

    Hi!


    Ich habe gestern meinen Steuerbescheid bekommen und da scheint es ein Problem mit der Kirchensteuererstattung zu geben. Da ich mir aber nicht sicher bin, ob nicht ich das Problem bin, bräuchte ich mal eure Hilfe:


    Auf dem Bescheid für 2019 steht in der Festsetzungstabelle unter Kirchensteuer (die Dezimalstellen habe ich hier mal aufgerundet):


    Festgesetzt werden: 205 €

    ab Steuerabzug vom Lohn: 244 €

    mithin sind zu viel entrichtet: 39 €


    Auf der zweiten Seite in der Tabelle, in der die Berechnung steht, findet sich folgendes unter "unbeschränkt abziehbare Sonderausgaben":


    gezahlte Kirchensteuer: 244 €

    ab erstattete Kirchensteuer: 73 € (diese 73 € sind nun mein Problem)


    Wenn ich es richtig verstanden habe, dann finde ich die erstattete Kirchensteuer im Vorjahresbescheid (also in dem von 2018) auf der ersten Seite in der Festsetzungstabelle unter "mithin sind zu viel entrichtet". Da steht im Bescheid von 2018: 32 €. In diesem Bescheid ist auch kein Eintrag "ab erstattete Kirchensteuer:" enthalten.


    Sollten dann nicht 32 € anstatt den 73 € im Bescheid von 2019 auftauchen? Wenn ich in Wiso die Kirchensteuer aus dem Vorjahresbescheid eintrage (mit der Eingabemaske), dann stehen da auch nur 32 €.


    Gibt es noch irgendeinen Fall, der hier zu Abweichungen führen kann oder wie könnten die auf 73 € kommen?



    Vielen Dank!

    Wer sagt das?

    Die vielen verschiedenen "Ratgeber"-Seiten im Internet, die eine Fülle an wirren Infos und Halbwahrheiten verbreiten^^ Darum wollte ich mich hier nochmal rückversichern. Hier habe ich eine Quelle, die dir recht gibt und daher muss ich also nichts weiter beachten:


    https://www.haufe.de/finance/h…20354_HI5184763_2017.html


    Nochmal danke, aber ein einfaches: "Nein, da musst du nix weiter beachten und die können auch mit anderen Einkünften verrechnet werden." hätte das ganze sehr beschleunigt :)

    Habe ich gemacht, dort werden die Beratungskosten einfach vom den Einkünften abgezogen und nicht weiter erläutert. Aber ich dachte, dass gerade DAS nicht geht, da die Werbungskosten mit den zugehörigen Einnahmen (in dem Fall Renten) verrechnet werden MÜSSEN. Hier werden sie aber mit Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit verrechnet. Das ist ist ja das, was meine Verwirrung auslöst :/


    Daher auch die Frage, ob ich in WISO noch irgendeinen Haken setzen muss oder einen Eintrag vornehmen muss?!?

    Warum Verlustrücktrag/-vortrag? Es werden ja aktuelle laufende Einkünfte vorhanden sein, oder? Für Verlustrücktrag/-vortrag bedarf es immer eines negativen Gesamtbetrags der Einkünfte.

    Ja, es sind Einkünfte vorhanden (nur halt keine Renten), daher ja die Frage. Außerdem findet man die Stichworte "vorweggenommene Werbungskosten" und "Verlustvortrag" sehr häufig in Kombination...


    Also muss ich nichts weiter angeben?

    Wozu denn eine Recherche im Netz? Das gibt doch Dein Steuerprogramm sogar im Rahmen der Werbungskosten zu den Renteneinkünften als Kostenart vor und erläutert es. Zumindest ist es in der Windows-Version des Sparbuchs so und das sollte sich in der Mac-Version nicht wesentlich unterscheiden.


    Naja, weil das Programm keine Aussage über die Vorwegnahme der Werbungskosten, wenn man noch keine Rente bezieht, macht (zumindest konnte ich nichts dazu finden).


    Zitat von miwe4

    Sollte so passen bei entsprechender Erläuterung. Muss natürlich von normaler Vermögensverwaltung abgrenzbar sein, wovon man bei einer Rentenberatung für die gesetzliche Rente eigentlich ausgehen kann.


    Ok, danke! Muss ich in der Software noch irgendetwas beachten, damit das auch als "vorweggenommen" gilt? Stichwort Verlustvortrag oder so was? Oder reicht es, wenn ich das nur eintrage?

    Hi,


    ich habe mal eine Frage bezüglich der Absetzung von Beratungshonoraren:


    Meine Eltern hatten 2019 eine Rentenberatung (für die gesetzliche Rente, also nix spezielles). Zu diesem Zeitpunkt waren sie aber noch keine Rentner und haben daher auch keine Rente bezogen. Meine Recherche im Netz hat ergeben, dass dieses Beraterhonorar grundsätzlich als Werbungskosten absetzbar ist. Allerdings dürfen Werbungskosten nur mit der dazugehörigen Einnahmeart verrechnet werden, d.h. Rentenberatung mit bezogener Rente. Da 2019 aber noch keine Rente zugeflossen ist, müsste man das Beraterhonorar als vorwegenommene Werbungskosten absetzen.


    Hier meine erste Frage: Ist das bis hierhin so korrekt?


    Meine zweite Frage bezieht sich auch die korrekte Angabe in WISO:


    Meinem Verstsändnis nach, muss ich das dann in der Kategorie "Rentner" unter "Ausgaben zu Renten und Leistungen" angeben. Was muss ich denn noch angeben, anklicken, etc., so dass WISO das als vorweggenommen Werbungskosten erkennt? Ist das ein Verlustvortrag, da zwar, wenn mann alles berücksichtigt, 2019 kein Verlust auftrat sondern nur einer in der Einnahmeart "Rente"?


    Vielen Dank!

    Ah, ok. Also muss ich in der jetzigen Erklärung (für 2019) beim Verlustrücktrag den Haken bei "Der Rücktrag nach 2018 soll begrenzt werden auf" setzen und dann 0 € eintragen?


    Edit: Was denn nun Hermann und miwe4 widersprechen sich da etwas^^

    Hi,


    ja, mir ist durchaus klar, dass es zu dem Thema schon viele Threads gibt und die meisten habe ich auch gelesen. Da ich mir aber immernoch unsicher bin, möchte ich mich hier rückversichern:


    1. Frage:


    Ich war das komplette Jahr 2019 mit Bezug von ALG 1 arbeitslos. Meine Bewerbungs- und Fahrtkosten habe ich ganz normal als Werbungskosten eingetragen. Um nun die Verluste, die ich 2019 hatte später in der Steuererklärung für 2020 berücksichtigen zu können, muss ich in der jetzigen Erklärung (also für 2019) nichts bei den Themen Verlustrücktrag und Verlustvortrag machen. Ich muss nur sicherstellen, dass auf dem Mantelbogen das Kreuz bei "Erklärung zur Feststellung des Verbleibenden Verlustvortrages" gesetzt ist, richtig?


    2. Frage:


    Ich habe die Erklärung per Interview ausgefüllt. Dabei sind keinerlei Fehlermeldungen aufgepoppt. Nachdem ich dann das Interview abgeschlossen hatte und nochmals durch die Werbungskosten durchgeklickte, hat WISO plötzlich gemeckert, dass ich zwar Ausgaben als Werbungskosten eingetragen aber keine Einnahmen angegeben hätte. Wo kommt denn plötzlich der Fehler her oder kann ich das dann einfach ignorieren (die Daten des ALG 1 sind an entsprechender Stelle ebenfalls eingetragen).



    Danke!