Beiträge von jenniferdanitahunter

    Vielen Dank für eure Antworten!


    Für mich wäre als Folgendes am besten:


    Bei den Privatkunden versteuere ich bei 1000€ Rechnungsbetrag 840€ und führe 160€ als Umsatzsteuer ab. Die Rechnungen dafür schreibe ich nicht neu.

    Bei den gewerblichen Kunden versteuere bei 1000€ Rechnungsbetrag 1000€ und führe 190€ Umsatzsteuer ab (die ich nachfordere und hoffentlich erhalte).


    Mal den Aufwand außer Acht gelassen - wäre das so in Ordnung?

    Hallo,


    ich bin seit ein paar Jahren selbstständig und schreibe Rechnungen als Kleinunternehmer.


    Auf eine Rechnung für den Betrag von 1000€ schreibe ich zum Beispiel:


    Zitat

    Gesamtbetrag 1000€

    Es folgt kein Ausweis der Umsatzsteuer aufgrund

    der Anwendung der Kleinunternehmerregelung

    gem. § 19. UStG.


    Nun kann ich die Kleinunternehmerregelung für die Steuererklärung für 2019 nicht mehr anwenden, weil mein Umsatz bereits 2018 über dem Grenzbetrag war.


    Ich muss also für alle Rechnungen von 2019 Korrekturen raus schicken.


    Ich habe anderswo gelesen, dass es auf die Formulierung ankommt, wie und ob man Nachforderungen stellen kann.


    Welche Version ist richtig?


    A: Betrag 1000€ + Umsatzsteuer 190€ = 1190€

    B: Betrag 840,34€ + Umsatzsteuer 159,66€ = 1000€


    Oder kann ich mir eine Variante aussuchen?


    Meine Rechnungen sind zu 75% an privat und 25% an Unternehmen. Das wäre nur für Nachforderungen relevant, da Unternehmen evtl. der Forderung nachkommen würden, Privatpersonen aber wohl kaum.


    Danke und Gruß