Beiträge von Forum Buhl

    Es wäre sehr sinnvoll, wenn man in Auswertungen einen Durchschnittswert kalkulieren lassen könnte.

    Beispielsweise benötige ich

    • den durchschnittlichen Ausgabewert pro Kategorie und Monat für die Prognosebuchungen der nächsten 12 Monate
    • die durchschnittlichen Ausgabewerte pro Kategorie und Monat für das letzte Jahr
    • Durschnittliche Ausgabe pro Bon / Eintrag

    Hallo,


    früher war es so, dass abgerufene Buchungen von den Banken über den Kontoticker abgerufen wurden und automatisch im Programm eingelesen wurden.

    Seit einiger Zeit (bereits ein paar Monate) ruft der Kontoticker zwar die Buchungen weiterhin ab (alle 15 Minuten), diese werden aber nicht mehr im Programm angezeigt. Damit das passiert muss ich einen manuellen Kontoabruf durchführen.

    Ich kann im Programm keine Einstellung finden, die dafür verantwortlich ist.


    Kann mir dabei jemand helfen?


    Besten Dank im Voraus.

    Zur Absicherung und für Excel Auswertungen exportiere ich regelmäßig die Buchungen aller Konten als Excel Datei mit Splitbuchungen.

    Konkrete Navigation: BUCHUNGEN >> AKTIONEN >> EXPORT >> EXCEL-DATEI --> "Die Hauptbuchungen und die Splitbuchungen exportieren" --> Pfad auswählen >> Speichern


    Anschließend kommt die Fehlermeldung: "Beim Speichern der Datei ist ein unbekannter Fehler aufgetreten".

    Das Gleiche passiert auch mit html Exporten beispielsweise.


    Bei mehreren Versuchen gibt es manchmal auch einen Programmabsturz mit der Meldung: "Bei der Programmausführung ist ein unerwarteter Fehler aufgetreten. Sollte der Fehler wiederholt auftreten, wenden Sie sich bitte an den Support. Fehlercode: CFFFFFFF".


    Ein Neustart des Programms schafft in der Regel keine Abhilfe. Zuletzt konnte ich mit einem Neustart das Problem umgehen. Aktuell habe ich aber gar keine Lösung dafür.


    Wie kann ich das Problem lösen? Danke!

    Das ist schade. Ich denke das Anliegen müsste relativ geläufig sein. Jedenfalls um nicht jeden Verwendungszweck bei der Zusammenführung doppelt in die Buchung einfließen zu lassen.

    Welche Übereinstimmungskriterien gibt es noch? Ich meine wenn 80 % des Verwendungszweck identisch sind, der Betrag, das Datum sowie Sender- und Empfängerkonto passen, sollte doch ein automatischer Match erfolgen können.

    Ich suche nach einer Möglichkeit erwartete Buchungen mit einem Platzhalter zu versehen, sodass der Abgleich zur echten Buchung automatisch erfolgt.

    Mir ist bekannt, dass es für das Datum und für Steuerbeträge platzhaltervariablen gibt.

    Es gibt jedoch auch z. B. eine fortlaufende Rechnungsnummer im Verwendungszweck, da vorher nicht definiert werden kann. In dem Fall würde ich gerne einen "*" definieren. D. h. egal was an der Stelle eingeht, soll das Programm dies mit der Buchung abgleichen, wenn der Empfänger, der Betrag und der Rest des definierten Verwendungszweck übereinstimmen.


    Gibt es so eine Möglichkeit?

    Ich denke das Problem ist eine falsche Interpretation dieser "automatischen Wiederanlage" die manche Broker so machen.

    Man kann den Prozess nun so stark vereinfachen, dass man mal 1000€ investiert hat und alles was dann im Detail passiert <magic> ist. Ja, kann man so vereinfachen, aber dann ist technisch (oder böses Wort: fachmännisch) betrachtet trotzdem nicht richtig.

    Lass uns bitte von "falsch" und nicht fachmännisch einfach absehen. Das mag aus Sicht eines Fondsmanagement vielleicht so sein. Die von mir eingenommene Perspektive ist sicherlich vertretbar und nicht so ganz selten - auch in verschiedenen Foren habe ich das schon gelesen. Ich glaube insgesamt ist die Diskussion im Weiteren schlicht müßig. Es gibt ja wenigstens Gratisaktien als Option im Programm, mit der es als Workaround geht.


    Bitte nicht falsch verstehen. Ich denke das Problem liegt an der Perspektive auf den Sachverhalt der da abläuft wenn etwas ausgeschüttet wird.

    Erstaunlicherweise bei dieser Variante nicht. In meinem Fall muss ich keine Ertragssteuern auf die wiederangelegten Dividenden zahlen.

    urvater Ja ich überlege mir das. Im Moment ist es eher wie Pest oder Cholera.

    Wenn ich den Weg einschlage, kann ich mit Ausnahme von der Bemerkung auch nicht mehr unterscheiden, ob es eine vollausschüttende Dividende ist oder eine Dividende mit Wiederanlage. Aber ok. Zumindest mit aktuellen Mitteln glaube ich die Optionen zu kennen.

    Nun wenn ich die effektive Rendite einmal ausnehme, habe ich die Gewinnberechnung in der Vermögensübersicht verfügbar. Dort ist der Kaufwert, der aktuelle Kurswert und die Differenz (Gewinn).


    Mein Problem ist vielmehr wie eingangs geschrieben, dass ich beim Kontenabruf und Anteiländerung neue Anteile IMMER als KAUF erhalte. Ich kann dies nicht ändern auf z. B. Gratisaktien. Ich habe aktuell nur den beschriebenen Workaround mit dem Löschen der abgerufenen Anteile und anschließender Erfassung als Gratisaktien. Wenn ich die abgerufenen Anteile ändern könnte, wäre es ok. Dann fehlte mir nur die Effektivrendite.

    Right.


    Challenge mit der Anfangsinvestition ist nur, dass es in Wiso ja keine mir bekannte vernünftige Auswertungsmöglichkeit gibt. Das investierte Kapital = Anfangsinvestition kann ich aktuell nur vernünftig auswerten, wenn ich Käufe auswerte. Bei einer Dividenden-Reinvestition ...naja die Probleme eben ;)

    Bei meiner einfachen Anlagestrategie interessiert mich natürlich keine Unterteilung in Dividendenrendite oder Kursrendite. Es ist schlicht entscheidend, welche Rendite (Gesamtrendite) erzielt wird. Wesentlich wichtiger wäre dabei die Bewertung mit einer effektiven Jahresrendite, um die Investition mit Anderen zu vergleichen. Das ist aber ein anderes Thema, da sie in Wiso aktuell nicht ausgewiesen wird.


    Ich investiere in einen Deka Fonds. Der Fond kauft vertragsgemäß neue Anteile aus den Dividendenerträgen. Beispiel ISIN LU0851806900. Ich sehe diese Dividenden nicht auf meinem Konto. Aus meiner Perspektive agiert der Fonds somit thesaurierend - dem Wortstamm "thesaurus", also anhäufen, horten entsprechend. Dabei steigen bei dem Fond die persönliche Anteile jedoch, da dies nicht über den alleinigen Wert erfolgt, sondern über den "internen Ertrag des Fonds aus Dividendenerträgen". Man könnte es auch so formulieren: Dividendenerträge innerhalb des Fonds werden in neue Anteile umgewandelt - wie gesagt das ist meine "Kleinanleger"-Sichtweise und die teile ich in meinem Umkreis mit Einigen.

    Für mich entscheidend ist jedenfalls, dass mein Anfangsinvestment (bzw. auch die Sparraten) nicht durch Reinvestitionen durch Dividenden verwässert werden. Ich möchte den exakten Betrag meiner Einlagen vom Girokonto strikt trennen von den aus dem Fond erwirtschafteten Erträgen. Genau dieses Verhältnis ist für meine Betrachtung entscheidend. Mich wundert, dass diese Sicht nicht pauschal geteilt wird bei diesen Fonds.


    Ich habe auch einen ausschüttenden Fonds im Portfolio, dort gibt es aber natürlich gar keine zwei Meinungen. Dort sind es schlicht Dividenden, welche ich als Rendite erwirtschafte und die auf meinem Girokonto landen. Die Verwendung davon habe ich dann selbst in der Hand.

    Hier kann ich mit ruhigem Gewissen sagen, dass dies niemand so sieht.

    Nun. Darauf kann ich mit gutem Gewissen antworten, dass das nicht stimmt. Ich kenne selbst einige Freunde, die exakt die gleiche Sichtweise haben und auch ein FIWI Prof im Studium hatte diese Sichtweise als Langfriststrategie als Gegensatz zum Daytrading vertreten. Zugegeben - Bei einem Fond ist es eine von mehreren Sichtweisen, aber dein Beispiel vom Sparkonto spricht ganz genau DAFÜR.


    Wenn man beispielsweise 1.000 Euro von seinem Girokonto als Anlage abbucht und auf ein Sparkonto legt, schaut man sich nach beispielsweise 5 Jahren an, wie dann der Geldbestand auf dem Sparkonto ist. Dann ist er bei vielleicht 1.250 Euro. D. h. in 5 Jahren gab es eine Gesamtrendite von 250 € und man kann eine effekt. Jahresrendite oder internen Zinsfuss errechnen. Die darin enthaltenen Zinsen werden ja eben nicht auf das Girokonto überwiesen, sondern nähren das Sparbuch mit weiteren Zinsen und Zinseszinsen. Genau dafür gibt es das. Die Analogie zur Fond-Sicht sollte klar werden, da die Zinserträge wie eine kostenlose Aufstockung des Kapitalbestandes wirkt. (Beim Sparkonto gibt es durch den realisierten Zins jedoch noch die Kapitalertragssteuer)


    Das einzig Unrealistische an dem Beispiel ist natürlich, dass es leider kein Sparkonto mit diesen Renditen gibt ;)


    Deine Berechnung bzw. deine Gedankengänge warum du so eine Rechnung überhaupt anstellst kann ich nicht nachvollziehen. Dividenden sind nach meiner Sichtweise zusätzliche Renditen analog Kursgewinnen. Die Wiederanlage der verdienten Dividenden (Ich nenne es mal...Thesaurierung) erfolgt demnach in Form von kostenlosen Anteilen, da die Dividende im Fond nicht ausschüttend ist. Somit bleibt mein investiertes Kapital über die Laufzeit konstant bei 1.000 Euro, da ich ja kein weiteres Kapital über sonstige liquide Mittel investiert habe. An der Renditeberechnung (Verhältniszahl) ändert sich c.p. nichts ob ich sie nun Reinvestiere in Form eines Kaufs oder nicht "verdiene" sondern in Form einer Anteilsaufstockung erhalte.

    Das ist sehr schade. Mit Mein Geld möchte ich ja keine Trades am Aktienmarkt tätigen, wofür m. E. Boerse steht.

    Da die Gesamtrendite ausgewiesen wird, wäre für mich die Integration einer effektiven Jahresrendite über die Kapitalwertmethode (interner Zinsfuß) eigentlich schon ein absoluter Standard. Ich denke die Integration dieses Ansatzes wäre ein Klacks und würde vielen Kunden helfen bei der Bewertung der Anlagen.


    Deshalb als Verbesserungsvorschlag.

    Danke für die Antworten.


    ak-hilden

    Meine Sichtweise auf die Investition ist schlicht einer langfristigen Geldanlage gleichzusetzen. Dabei investiere ich anfangs bspw. 1.000 Euro und möchte meine aktuelle Performance der 1.000 Euro sehen. Wenn ich die Dividende (bspw. 100 Euro) ausschütte und neu anlege, hätte ich ja plötzlich 1.100 Euro angelegt, was jedenfalls nicht meiner Sichtweise auf die Investition entspricht.

    Wiederangelegte Dividenden sind für mich analog wie Kursgewinne oder Zusatzrenditen zu sehen.

    Ich denke diese Sichtweise haben tatsächlich sehr viele. Auch wenn die übliche Verbuchung vielleicht anders ist.

    Vielen Dank für die Antwort und Ja das mag technisch so sein. Als Anleger sehe ich das Geld auf meinem Konto in jedem Fall nicht. Die "gekauften" Anteile sind aus Sicht von mir als Anleger wie eine nicht ausgeschüttete Rendite zu sehen und ich möchte diese nicht als Reinvestition betrachten.

    Deshalb nutze ich aktuell den manuellen Workaround mit Gratisaktien. Diese ermöglichen eine Erhöhung der Anteile.


    Mein Girokonto habe ich zusätzlich als Verrechnungskonto markiert. Hier greifen aber wie bereits oben beschrieben aktuell keine Mechanismen beim Kontenabgleich. Nur wenn ich manuell einen Kauf tätige kann ich das Konto auswählen.

    Billy Nun auf Basis der Bulletpoints sehe ich die gewünschte Funktion als "mehrfach enthalten" an.

    Ich glaube es geht eher darum, was man objektiv erwarten muss und was Sinn macht. Ich votiere eindeutig für eine sinnvolle Integration, da Börse wiederum keine Buchungsintegration vornimmt, wie es in Mein Geld ist.