Beiträge von kaylem

    Ja und wie geht es beim Eintausch des Gutscheins weiter?

    Die Einlösung des Gutscheins ist dann eine Erlösminderung. Wir buchen den Gutschein als "Rücknahme"

    10000443-RE-08.07.2020.pdf

    Nur mal interessehalber: Wenn da als "Total"-Wert 0 EUR rauskäme oder gar ein negativer Betrag (Gutschein mehr wert als Einkauf), dann "verschluckt" sich die POS-Kasse nicht und stellt das auch alles richtig dar?

    Da wirst Du sicher auch in der etwas höheren (Preis-)Kategorie nicht fündig werden.

    Moin, ich stimme allen Aussagen zu, nur das letzte stimmt nicht. Lexware büro easy plus für unter 200€ p/a macht das auf Knopfdruck immer schon(als Nachfolger von Quickbooks). Das soll jetzt keine Empfehlung sein..

    Ja, aber soweit ich das sehe hat man dann keine Webshopschnittstelle mehr und auch keine POS-Kassenfunktion. Wenn man das nicht braucht, dann ist das sicher ok. Aber eine "Eierlegende Wollmilchsau" scheint es auf dem Markt nicht zu geben. Außer man will dann wirklich Enterprise-Level-Software kaufen, was dann aber auch vierstellig pro Jahr kostet und nur nach spezieller Schulung bedienbar ist. Für das Geld kann man eine ganze Weile den Steuerberater bezahlen.

    Also wenn die Bestellung z.B. Waren zu 7% und zu 19% enthält, dann darf man ja nicht einfach die Versandkosten mit 19% Mehrwertsteuer belegen, sondern muss sie anteilig mit 7% und 19% getrennt ausweisen. Das geht aber mit dem Prinzip des "Versandkosten-Artikels" in Mein Büro nicht. Der hat ja bloß einen Steuersatz.

    Das sehe ich anders. Du mußt lediglich entscheiden, weil Steuersatz dominiert. Es kann nur einen Steuersatz der Versandkosten geben. Nebenleistungen teilen das Schicksal der Hauptleistung.

    Ich hatte an mehreren Stellen online gefunden, dass man es splitten muss, so z.B. hier

    https://www.it-recht-kanzlei.d…osten-mehrwertsteuer.html


    https://www.hellotax.com/blog/…satzsteuer/versandkosten/


    https://blog.taxdoo.com/umsatz…ndkosten-nebenleistungen/


    Aber klar, leichter wäre es natürlich, wenn man einfach den höchsten Satz nehmen könnte. Oder sogar die "Hauptleistung" als das definiert, was insgesamt das höhere Entgelt hat, so wäre also bei zwei Produkten mit 51 EUR netto mit 7% und 50 EUR netto mit 19% immer noch "7%" die Hauptleistung. Aber wie gesagt, online findet man es anders und auch bei Gutscheinen muss ja der Split gemacht werden, von daher erscheint es mir schon logisch.

    Vielen Dank für die Rückmeldung.


    Das kann man natürlich machen, ist aber schwierig, wenn man im Schnitt eher billige Artikel anbietet (Lebensmittel) und man üblicherweise mehrere billige Artikel zusammen kauft. Da müsste man dann einen Mindestbestellwert setzen, der auch wieder abschreckt.


    Also am fairsten für die Kunden fände ich extra berechnete Versandkosten, weil es ja auch in der Kalkulation ein eigener Faktor ist.


    Je nach Produktpalette geht es sicher, die Versandkosten einzupreisen, aber in meinem Fall eher nicht.

    Hallo,


    sehe ich es richtig, dass es schwierig (oder gar unmöglich) ist, die Versandkosten korrekt mehrwertsteuerlich zu erfassen, wenn man eine Bestellung per Webshop-Schnittstelle importiert und die Bestellung gemischte Mehrwertsteuersätze hat?


    Also wenn die Bestellung z.B. Waren zu 7% und zu 19% enthält, dann darf man ja nicht einfach die Versandkosten mit 19% Mehrwertsteuer belegen, sondern muss sie anteilig mit 7% und 19% getrennt ausweisen. Das geht aber mit dem Prinzip des "Versandkosten-Artikels" in Mein Büro nicht. Der hat ja bloß einen Steuersatz.


    Bei meinen Online-Recherchen fand ich, dass es praktisch wohl häufig so gemacht wird, dass man einfach den höheren Steuersatz nimmt (also 19% sobald mindestens ein Artikel mit 19% im Warenkorb ist).


    Damit führt man zwar zu viel Umsatzsteuer ab (also macht sich da dem Finanzamt gegenüber nicht schuldig), aber trotzdem bleibt doch das Problem, dass man eine fehlerhafte Rechnung ausstellt. Dann kann der Rechnungsempfänger u.U. keinen Vorsteuerabzug durchführen, oder aber höchstens in Höhe der geringeren Steuerschuld. Praktisch kann er aber in jedem Fall eine korrigierte Rechnung verlangen.


    Wie löst Ihr das?

    Ok, vielen Dank, dann ist das für mich klarer.


    Und so wie ich das sehe, können Mehrzweckgutscheine nicht wirklich korrekt verbucht werden, wenn man gemischte Steuersätze auf der Rechnung hat, oder? Denn dann wäre es ja falsch, den Gutscheinwert komplett dem einen oder dem anderen Steuersatz zuzurechnen, sondern er muss anteilig auf alle Posten verteilt werden. Er wird also für 0%-Mwst. verkauft, aber dann bei der Einlösung ist er weder komplett 0% noch komplett 7% und auch nicht komplett 19%.

    Wenn ich mich hier mal frech einklinken darf, weil mir eine Sache immer noch nicht klar ist:


    SAMM, in deinem Post sieht man, dass die Umsatzsteuer auf den nicht rabattierten Gesamtpreis (107,09 EUR) berechnet und ausgewiesen ist und der Gutschein mit 0% Mehrwertsteuer auf der Rechnung erscheint.


    Ist das nicht falsch? So bezahlt man doch mehr Umsatzsteuer als nötig. Es wären doch nur 13,39 EUR Umsatzsteuer, wenn man die 16% auf den verminderten Verkaufspreis rechnet.

    Hallo,


    bei der "Gesamtrabatt"-Funktion ist mir einiges unklar:


    Hier sieht man, dass der Gesamtrabatt das Entgelt mindert und die Umsatzsteuer auf den rabattierten Betrag (und nicht die Zwischensumme) berechnet wird (ergibt auch Sinn).


    Hier jedoch (Seite 55) sieht man, dass die Mehrwertsteuer für die nicht-rabattierten Preise berechnet wird, also die Gesamtsumme der Rechnung zwar um den Rabattbetrag vermindert wird, die Umsatzsteuer jedoch auf die ursprünglichen Preise berechnet wird (die nicht dargestellte Zwischensumme).


    Nun ist mir diese unterschiedliche Behandlung unklar. Im Zweiten Beispiel würde man doch unnötig viel Umsatzsteuer abführen. Das würde ja soweit gehen, dass bei einem hohen Rabatt der Mehrwertsteuerbetrag höher ist als der Rechnungsbetrag, man also sogar noch "drauflegt".


    Ist es steuerlich nicht viel eher notwendig, die einzelnen Positionen explizit zu rabattieren (erste Option im Dialog zum Gesamtrabatt) und dann für jede Position die jeweils geltende Umsatzsteuer auf den rabattierten Betrag zu berechnen?


    Der Gesamtrabatt "am Ende" würde ja auch zu Chaos führen, wenn man unterschiedliche Mehrwertsteuersätze in einer Rechnung hat. Man darf den Rabatt dann ja nicht pauschal auf einen Mehrwertsteuersatz (7% oder 19%) berechnen, sondern muss ihn pro Artikel berechnen. Und ihn zu 0% hinzuzufügen führt zum Ergebnis im zweiten Beispiel.

    Vielen Dank für die Antwort.


    Zitat

    Grundsätzlich kann eine negative Einnahme in Kasse POS getätigt werden.

    Und das würde dann auch korrekt auf dem Bon ausgegeben werden wenn der Endbetrag insgesamt negativ ist? Das Programm verschluckt sich dann auch nicht, wenn man Barzahlung auswählt und somit kein Geld "gegeben" wird?

    Hallo,


    ich bin daran interessiert, WISO Mein Büro zu verwenden und dazu das Modul "Kasse" für einen Ladenverkauf einzusetzen. Dabei käme es ab und zu vor, dass Pfandflaschen verkauft werden.


    Das Pfand als Artikel anzulegen und jedes Mal manuell zu den verkauften Flaschen mit hinzuzufügen sollte ja kein Problem sein. Aber was mir nicht klar ist, und was mir vom Support auch verneint wurde, ist die Möglichkeit eine Pfandrückzahlung (Flaschenrücknahme) zu buchen.


    Das müsste ja auf ein Aufwandskonto gebucht werden und außerdem kann es vorkommen, dass jemand bloß Flaschen zurück gibt und nichts kauft. Dann käme es lediglich zu einer Auszahlung.


    Hat von Euch jemand Erfahrung damit ob und wie das mit WISO Mein Büro (im POS Kassenmodul) umzusetzen wäre? Die Rabattfunktion ginge doch sicher nicht, weil man ja einen negativen Rechnungsbetrag erzeugen können müsste? Sind negative Preise in Artikeln möglich?