Beiträge von Steueristzuteuer

    Das habe ich auch, aber diese Felder sind für Arbeitnehmer gedacht.


    Das Feld der Zuschüsse, das ich meine, hat diese Beschreibung hier unterm Fragezeichen (siehe Bild unten).

    Der Text widerspricht sich selbst.

    Es geht hier ausschließlich zum Zuschüsse zu einer FREIWILLIGEN gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung.

    Das ist die KSK eben nicht, da sie NUR Pflichtversicherte aufnimmt.

    Also gehören in dieses Feld KEINE Zuschüsse der Künstlersozialkasse,

    das könnte in diesem Fall tatsächlich ein Fehler der WISO-Software sein.


    Die Argumentation der KSK ging in die ähnliche Richtung:


    Sinngemäß aus dem Schreiben:

    1. Für mich besteht Versicherungs-PFLICHT

    2. Darum sind meine Beiträge an die KSK zu entrichten, sie führt diese zusammen mit dem "Arbeitgeberanteil" ab

    3. "Zuschüsse" zu einer freiwilligen Versicherung bekomme ich dagegen nicht, darum werden sie auch nicht bescheinigt.



    Wäre ich freiwillig woanders versichert, wäre der Fall anders (s.u.)


    https://www.krankenkassen-dire…themen/thema.pl?id=473946

    Beitragszuschuss vom Arbeitgeber

    Innerhalb versicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse tragen Arbeitnehmer und Arbeitgeber grundsätzlich ihre Anteile an den Sozialversicherungsbeiträgen. Ein "Zuschuss" des Arbeitgebers wird an Arbeitnehmer nicht gezahlt, da der Arbeitgeber als Beitragsschuldner der Krankenkasse die Beiträge vom Lohn/Gehalt einbehält und abführt. Anders sieht es aus, wenn der Versicherte freiwilliges Mitglied einer Krankenkasse oder privat krankenversichert ist. Dann ist der Versicherte Beitragsschuldner und erhält dazu unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss vom Arbeitgeber.

    Freiwillig gesetzlich Versicherte

    Arbeitnehmer erhalten von ihrem Arbeitgeber einen Beitragszuschuss zur Krankenversicherung, wenn sie wegen Überschreitung der Versicherungspflichtgrenze krankenversicherungsfrei sind und der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) als freiwilliges Mitglied angehören. Die Höhe des Beitragszuschuss entspricht dem sonst vom Arbeitgeber für versicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer zu zahlenden Anteil am regulären Kassenbeitrag/Pflegebeitrag.

    Aber jetzt habe ich ein Schreiben von der KSK, in dem sie mir noch eimal bestätigen, dass sie keine Zuschüsse gezahlt haben.

    Ausserdem haben sie selbst keine Zuschüsse gemeldet.

    Ich werde deshalb keine Zuschüsse angeben und im Anschreiben an die Finanzverwaltung noch einmal auf den Brief der KSK verweisen.

    Mehr kann man glaube ich hier nicht verlangen.

    Es kann gut sein, dass mit diesen "Zuschüssen" wirklich etwas anderes gemeint ist als der KSK-Anteil.

    Habe ja versprochen, die Antwort der Künstlersozialkasse hier zu posten:


    "Zuschüsse" erhalten Sie von der Künstlersozialkasse nicht. Um bei dem o. a. Beispiel eines Arbeitnehmers zu bleiben: auch ein Arbeitnehmer erhält von seinem Arbeitgeber grundsätzlich keinen Zuschuss zu Sozialversicherung. Bei dem Betrag, den der Arbeitgeber übernimmt handelt es sich um den Arbeitgeberanteil.


    Was für mich heisst, auch Freiberufler erhalten insofern keinen "Zuschuss".

    Die Meldung der KSK an das Finanzamt ist also richtig: Nur der Eigenanteil wird gemeldet, da er von der Steuer abgesetzt werden kann, der "Zuschuss" (also der KSK Anteil) kann weder abgesetzt werden, noch muss er als Zuschuss verbucht werden. Also null Euro Zuschuss wäre richtig.

    Das bedeuten, dass die Artikel oben alle falsch lagen, die von einem Zuschuss sprachen.. Seltsam, dass Steuerberater dies nicht wissen..


    Vor allem seltsam, dass das schon über Jahre so läuft..

    Ich habe die KSK deswegen noch einmal angeschrieben, mal sehen was kommt..

    Kannst ja nach deren Antwort netter weise einmal hier posten, was die Dir geschrieben haben. ;)

    Danke! Ein Fahrtenbuch scheint aber mit der Pauschale nicht erforderlich zu sein, richtig?

    Wie sagt man im Steuerrecht so gerne, "es kommt darauf an". Nur Du kennst Art und Umfang Deiner beruflich veranlassten Fahrten. Und die Aktivierungsgrenzen sollte man auch kennen und im Auge haben.

    klar.. jedes Jahr Kilometerstand lesen und gefahrene km durch zwei teilen kann ich ;)

    Verstehe ich das richtig, oder kann man gwg unter 800 Euro einfach im nächsten Jahr aus dem Anlagenverzeichnis löschen?:/:/:?:

    https://www.haufe.de/finance/b…tsguetern_186_413002.html

    Es reicht also aus, wenn das Wirtschaftsgut unter Angabe des Tages der Anschaffung, Herstellung oder Einlage auf das Anlagekonto (z. B. auf das Konto 0480 beim SKR 03) gebucht wird. Ein Ausweis in den Folgejahren ist somit nicht mehr erforderlich, sodass auch dAufwendungen von mehr als 150 EUR (ab 2018: 250 EUR) und nicht mehr als 410 EUR (ab 2018: 800 EUR) können im maßgebenden Wirtschaftsjahr in voller Höhe gemäß § 6 Abs. 2 EStG als Betriebsausgaben abgezogen werden. Nach § 6 Abs. 2 Satz 4 und 5 EStG ist das Wirtschaftsgut unter Angabe des Tages der Anschaffung, Herstellung oder Einlage sowie der Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder des Einlagewertes in ein besonderes, laufend zu führendes Verzeichnis aufzunehmen. Das Verzeichnis braucht nicht geführt zu werden, wenn diese Angaben aus der Buchführung ersichtlich sind.

    Konsequenz: Buchung mit Buchungstext auf separatem Anlagekonto genügt

    Es reicht also aus, wenn das Wirtschaftsgut unter Angabe des Tages der Anschaffung, Herstellung oder Einlage auf das Anlagekonto (z. B. auf das Konto 0480 beim SKR 03) gebucht wird. Ein Ausweis in den Folgejahren ist somit nicht mehr erforderlich, sodass auch der Aufnahme in ein Anlageverzeichnis nicht mehr erforderlich ist. Das heißt, dass bei einer Aufnahme ins Anlageverzeichnis keine höheren Anforderungen zu stellen sind. Somit reicht ein einmaliger Ausweis im Anlageverzeichnis des Anschaffungsjahres aus. Nach der Abschreibung auf 0 EUR müssen die geringwertigen Wirtschaftsgüter nicht mehr in das Anlageverzeichnis der folgenden Jahre aufgenommen werden

    Hallo,

    die Regeln für ein häusliches Arbeitszimmer sind ja bekannt.

    Eigener abgeschlossener Raum usw..

    Doch wie ist das mit Kindern?

    Muss zum Beispiel bei einem einjährigen Kind ein Kinderzimmer zur Verfügung stehen und erst ein weiteres Zimmer kann als Büro abgesetzt werden?

    Oder ist das unerheblich und ich könnte zum Beispiel mit sechs Kindern in einer drei Zimmer Wohnung leben und eines als Büro absetzen?

    Als Freiberufler liegt mein beruflicher Schwerpunkt ja eigentlich in meinem eigenen Büro.

    Ich reise dennoch gelegentlich zu Kunden nach Hause, manchmal z.B. fünf Tage am Stück, um etwas fertigzustellen.

    Das ist ein Arbeitstag von über acht Stunden plus An- und Abreise.

    Kann ich den Verpflegungsmehraufwand auch dann geltend machen, wenn der Kunde in meiner eigenen (Groß-)Stadt ansässig ist?

    Wenn ja: Welche Belege sind hier erforderlich?

    Ich habe ja keine Hotel-Rechnungen und Fahrtkosten fallen auch kaum an?

    Kann ich die Verpflegung einfach Tageweise in die EÜR buchen oder könnten hier später Belege gefordert werden?

    Hmm.. der Bescheid der KSK könnte Aufschluss geben:


    Ausgewiesen ist die Summe derjenigen Beiträge, die die KSK Ihnen im Zeitraum vom 11.1.2019 bis 10.1.2020 ausgezahlt oder (im Wege der Verrechnung mit Rentenversicherungsbeiträgen) gutgeschrieben hat. In welcher Höhe Sie Beiträge an Ihr Krankenversicherungsunternehmen gezahlt haben, ist von dem Krankenversicherungsunternehmen an das BZST zu melden.


    Bedeutet das, dass ich meinen Eigenanteil vielleicht von meiner Krankenkasse bescheinigen lassen muss, und der KSK-Anteil auf plusminus Null kommen MUSS?

    Vor allem seltsam, dass das schon über Jahre so läuft..

    Ich habe die KSK deswegen noch einmal angeschrieben, mal sehen was kommt..

    Hallo,

    ich buche als Freiberufler meine dienstlichen Fahrten mit der Kilometer-Pauschale in der EÜR,

    dazu gibt es ja einige Foreneinträge.

    Das ist sehr bequem, da ich dann hoffentlich kein detailliertes Fahrtenbuch führen müsste.. (oder doch?)

    Bislang habe ich dazu am Jahresende die Fahrten zusammengerechnet und die gesamte Summe auf den 31.12. gebucht.

    Ist das richtig? Oder muss ich pro Fahrt eine separate Buchung anlegen?

    In welcher Rubrik gibst du ein - gesetzliche oder private Krankenkasse? KSK muss soweit ich weiß unter der Rubrik gesetzliche Krankenkasse eingetragen werden und dort unter Selbstzahler. Im Endeffekt müssen deine Beiträge und die Zuschüsse die Summe der geleisteten Beiträge ergeben - wenn du die Basisbeiträge nicht kennst, werden 4% von der Summe gerechnet. Ich würde daher die Summe der Beiträge in der Zeile Beiträge einsetzen und dann den Zuschuss der KSK offen absetzen.

    Genau da tauchen sie auf. Ja, ich glaube das wäre der richtige Weg, doch leider meldet die KSK nur die Hälfte der Beiträge - also nur den Eigenanteil.

    Leider meldet die Künstlersozialkasse selbst die Beiträge - und das eigentlich zu niedrig.

    Das heißt, korrigieren der Maske könnte Probleme bereiten.

    Sie tauschen auf unter "Gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherungen".

    Dabei werden die ersten drei Zahlen übertragen:

    Beiträge zu gesetzlichen Krankenversicherung

    Darin enthaltene Beiträge, aus denen sich ein Anspruch auf Krankengeld ergibt

    und Beiträge zu sozialen Pflegeversicherungen


    Die drei Felder unten sind leer:

    Von den Kranken- oder Pflegeversicherungen erstattete Beiträge zu diesen Beträgen

    Zuschüsse zu Krankenversicherung

    Zuschüsse zu Pflegeversicherungen


    Neben diesen drei Feldern ist auch kein blauer Balken, was bedeutet, dass hier nichts übertragen wurde.

    Es wurde also auch nicht null Euro gemeldet.

    Streng genommen müsste ich hier den Zuschuss angeben, dann verrechnet er allerdings mit dem gemeldeten Beitrag und ich komme bei null raus.

    Hallo,

    ich habe mich neu Angemeldet, da ich mit der Suchfunktion leider nicht weiterkam.

    Es gibt zur KSK einige Einträge, aber nicht zu diesem Problem


    Leider werden bei den Vorsorgeaufwendungen meine Zuschüsse zur Künstlersozialkasse vollständig von meinen eigenen Beiträgen abgezogen,

    sodass ich am Ende null Euro absetzen kann. Das rechnet WISO mir auch gleich so aus, wenn ich die Felder richtig eingebe.. stimmt aber nicht.

    Das Problem: Die KSK meldet nur die Hälfte der Beiträge an die Finanzverwaltung, also nur den Eigenanteil als Ausgabe.

    Die Zuschüsse kommen aber obendrauf, sodass die Beiträge eigentlich doppelt so hoch sein sollten.

    Gibt es eine Möglichkeit in WISO, das richtig anzugeben?


    Das Problem wurde schon vor Jahren mal in Artikeln diskutiert.

    Gibt es mittlerweile eine praktische Lösung??


    https://www.vlh.de/kaufen-inve…s%20der%20KSK%20eintragen.

    In Sachen steuerfreier KSK-Zuschuss kommt es immer wieder zu Verwirrungen. Prüfen Sie deshalb unbedingt Ihren Steuerbescheid.

    Klassisches Beispiel, stark vereinfacht: Sie tragen Ihre Beiträge nach Abzug des Zuschusses der KSK in der Steuererklärung ein. Das sind 3.000 Euro. Darüber hinaus tragen Sie den steuerfreien Zuschuss der KSK in Höhe von 3.000 Euro ein. Das Finanzamt saldiert nun Beiträge und Zuschuss, das Ergebnis ist 0 Euro. Es werden also folglich 0 Euro Beiträge zur Krankenversicherung anerkannt.

    Sie sollten in einem solchen Fall unbedingt Einspruch gegen den Steuerbescheid einlegen und im Einspruchsweg Ihren Anspruch auf den Sonderausgabenabzug durchsetzen.



    https://www.stb-web.de/news/article.php/id/7402

    Bleibt nur die Möglichkeit, den Zuschuss nicht anzugeben. Da aber tatsächlich ein steuerfreier Zuschuss von der KSK zur Krankenversicherung gezahlt wurde, wäre dann die Steuererklärung fehlerhaft. Zudem ist die Höhe des Zuschusses zur richtigen Berechnung der anzuerkennenden Sonderausgaben notwendig. Denn der Zuschuss wirkt sich nicht nur darauf aus, ob der Höchstbetrag von 1.900 EUR oder 2.900 EUR gilt, sondern auch auf die Höhe der unabhängig vom Höchstbetrag abziehbaren Basisbeiträgen. Die zur Krankenversicherung gezahlten Basisbeiträge sind zu kürzen um die steuerfreien Zuschüsse zu den Basisbeiträgen. Die richtige Berechnung ist nur möglich, wenn dieser Betrag bekannt ist. Somit ist es für die richtige Festsetzung der Einkommensteuer notwendig, die Höhe der Zuschüsse zur Krankenversicherung auch zu benennen.

    Hallo,

    ich bin neu in dem Forum, darum schon einmal Danke für die Hilfe!


    Ich habe als Freiberufler zwei Handyverträge:

    Einen geschäftlichen, der ca 40 Euro im Monat kostet, da ich ein hohes Datenvolumen brauche.

    Zudem habe ich eine Sim für Privatanrufe, die monatlich nichts kostet, aber 200 mb pro Monat inklusive hat und die ich Prepaid für Privat-Anrufe auflade.

    Reicht dies, um den Geschäftstarif zu 100 Prozent abzusetzen?

    Oder braucht es hier teurere Privat-Verträge?

    Ich konnte im Netz nichts finden, wie der Privat-Vertrag ausgestaltet sein muss.

    Danke!