Beiträge von Kannitverstan

    Also ich habe im Steuersparbuch nichts gefunden, wo ich Anschaffungskosten angeben kann, die dann irgendwan in den Folgejahren bei Verkauf berücksichtigt werden müssen.

    Ich habe eine Excel-Tabelle - dort werden alle Teilkäufe einer Aktie eingegeben und dann per einmal gespeicherten Formeln entsprechend dem Splitverhältnis neu berechnet werden. So habe ich auch für die "neuen" Aktien den Anschaffungspreis und für die "alten" den verminderten. Im Steuersparbuch trage ich da überhaupt nichts ein - zumal die Banken in der Regel in der jahressteuerbescheinigung die Splits berücksichtigen (meine hat dies bei einer Veräusserung von Anteilen <1 vorbildlich und nachvollziehbar gemacht).

    Der Hinweis des Finanzamtes ist aber doch eindeutig: Es wurde berechnet, ob Steuerersparnis oder Zulage für die Beiträge günstiger ist und dabei kam heraus, dass die Zulage höher ist als die Steuerersparnis. Also solltest du schnellstens die Zulage beantragen (davon geht das Finanzamt nämlich aus).

    Entweder man rechnet nach km ab über Fahrtenbuch und bekommt die von der Antriebsart unabhängige km Pauschale, oder Du rechnest die Kosten auf Reisekosten Unternehmer ab und da braucht es auch keine Literangabe ect. die Quittung von dem Tankvorgang, was auch immer getankt wurde reicht doch

    Erstens: auch mit Fahrtenbuch kann man die tatsächlichen Kosten ansetzen, denn nur die Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte sind zwingend mit der Entfernungspauschale anzusetzen.

    Zweitens: das war hier nicht gefragt - wie Völkl richtig bemerkt.

    Drittens: beim Laden bekommst du keine Tankquittung, sondern einmal im Monat/Quartal eine Abrechnung des Ladesäulenbetreibers/Energieversorgers. Diese Rechnung ist für steuerliche Zwecke geeignet. Trotzdem kannst du den Verbrauch nicht festhalten, weil dieser nun einmal nicht in Liter pro 100 Kilometer gemessen wird, sondern in Kilowatt pro 100 Kilometer. Und das kann sehr viel stärker variieren als bei einem Verbrenner. In Norwegen war ich auf einem phanstastischen Verbrauch von unter 10 kw, in Deutschland auf der Autobahn waren es über 20 kw.


    Um einigermaßen abschätzen zu können, wo der Verbrauch herkommt, ist eine Eingabemöglichkeit analog zum Tanken hier noch wichtiger. Ein Durchschnitt aus allen Fahrten hilft hier nicht wirklich weiter. Da man ja auch nicht überall Ladesäulen hat (Tankstellen gibt es immer noch wie Sand am Meer, Ladesäulen musst du wissen und deine Route planen), ist eine Routenplanung unumgänglich und wenn du dann nicht weißt, wieviel Strom du für die geplante Strecke benötigst, stehst du da - eine Ersatzbatterie gibt es nicht wie den 10-Liter-Kanister bei den Verbrennern.


    Alles in allem: ich verstehe das Problem sehr gut. Aber Buhl ist hier in guter Gesellschaft. Auch die Konkurrenz schläft hier noch.

    Ihr könnt mit dem zuständigen Finanzkasse oder dem Sachbearbeiter reden, sobald eine Zahlungsaufforderung vorliegt. Wenn Ihr Eure finanzielle Situation offenlegt, kann es sein, dass Ihr Ratenzahlung gewährt bekommt. Hat vor drei Monaten auch ein Bekannter geschafft, der wegen Corona keinerlei Einkommen mehr hatte, aber die Einkommensteuer für 2019 zahlen sollte.


    Die Abgabe der Jahre 2017 bis 2019 sollte schnellstens erfolgen - dies wird ja dann auch mit berücksichtigt bei eventuellem Zahlungsaufschub. Ausserdem wird wohl mit dem Bescheid für 2016 ein Vorauszahlungszahlungsbescheid kommen, mit dem dann die Einkünfte, die nicht der Lohnsteuer unterliegen, quartalsweise "besteuert" werden, so dass die Schlusszahlung dann ab diesem Zeitpunkt (also frühestens Erklärung 2020) niedriger wird.


    Den Gesichtspunkt von Verspätungszuschlägen (ab der Erklärung 2019 zwingend per Gesetz), Zinsen (gesetzlicher Zins 6% bzw. 0,5% pro Monat) und ähnliche Zuschläge sollten nach Möglichkeit niedrig gehalten werden und dies ist nur durch eine sofortige Abgabe möglich.

    Das sind statistische Konten, die Datev verwendet (und sonsts keiner).

    Ausserdem: das Gesetz verlangt eine HInzurechnung nur für die steuerlichen Zwecke, d.h. in der Buchhaltung wird nichts erfasst! Du musst nur bei der Investition daran denken, die Anschaffungskosten um diese 40% zu reduzieren und dies wird in der Buchhaltung gemacht in Form einer Abschreibung. Die erforderliche ausserbilanzielle HInzurechnung erfolgt dann wieder wie die Bildung nur im Formular EÜR in den Zusatzangaben. Die Auflösung musst du nämlich zwingend im Jahr des Kaufs machen - du hast hier kein Wahlrecht, weil damit die Abschreibungen "neutralisiert" werden, so dass im Endeffekt der "Verlust" vorgezogen wurde.

    In MG kann man doch auch eine Wertpapierorder bearbeiten. Oder?

    Dann händisch den Einstandskurs der Siemens um 11€ verringern und die Energy mit 22€ aufnehmen


    Gruß Wolfgang

    Spätestens beim Verkauf der Siemens-Aktien bekommt ihr Probleme mit dieser Vorgehensweise. Die Einstandskurse (sprich Anschaffungskosten) sind steuerlich nicht änderbar! Es bleibt bei den ursprünglichen Anschaffungskosten der Siemens-Aktien. Fir die neuen Energy-Aktien ist der Einstandskur nun einmal 0, weil über die Anschaffungskosten von Siemens schon bezahlt. Man kann die Tageskurse anpassen - richtig, aber die Anschaffungskosten von Siemens nicht.

    Deshalb habe ich ja gefragt, wer ausser dem TE noch im Netzwerk aktiv ist! Auch ein WLAN im Haus ist ein Netzwerk, aber es hat doch außer den Familienangehörigen niemand Zugriff darauf! Außerdem: wenn auf einem Rechner etwas z. B. auf C:/ oder D:/ abgelegt ist, muss ein Dritter erst einmal Zugriff auf den Rechner bekommen und das kann man z. B. mittels FritzBox oder ähnlichem recht gut einschränken (in der FritzBox gibt es in den Einstellungen die Möglichkeit zu bestimmen, welche Geräte miteinander kommunizieren dürfen).

    Ist auch aus dem Beispielkatalog in den EStH zu § 11 EStG nichts zu finden. Wobei man regelmäßige Aborechnungen, die wirklich wie Miete etc. monatlich zu zahlen sind, analog zu Mieten m.M.n. durchaus hier subsumieren kann. Sollte unbedingt mit dem steuerlichen Berater geklärt werden - ist ein Grenzfall.

    Zum Verständnis:

    die Erstattungen 2018 und 2019 waren Vorsteuern?

    Wenn ja, dann hast du mit den Voranmeldungen auf die Anwendung der umsatzsteuerlichen Kleinunternehmerregelung (§19 UStG) verzichtet und musst monatlich eine Umsatzsteuervoranmeldung abgeben, was du wohl nicht getan hast.


    Dann musst du für die Einkünfte aus der Photovoltaik eine Einnahmenüberschussrechnung über Elster abgeben, da gewerbliche Tätigkeit. Hier sind mindestens anzugeben die Nettoentgelte, die erhaltenen Umsatzsteuern aus diesen Nettoentgelten (Bemessungsgrundlage in der Umsatzsteuer), Gebühren, eventuelle Versicherung, Handwerkerkosten und - falls entstanden - Eigenverbrauch als Umsatz mit Umsatzsteuer.

    Mit dem Sparbuch kannst du das recht einfach erledigen - es gibt hier ja das Modul Einnahmen-Überschussrechnung. Der Vorteil dieses Moduls: du bekommst auch automatisch die Umsatzsteuervoranmeldungen und die Umsatzsteuererklärung am Jahresende. Da Gewerbe, ist auch eine Gewerbesteuererklärung abzugeben, wobei viele Finanzämter auf diese verzichten, falls nur geringfügige Erträge anfallen.