Beiträge von Angelika22

    .... Ich habe die Lösung mittlerweile gefunden und möchte sie teilen mit Forumsmitgliedern mit ähnlichen Fragen:

    Die Einkommensteuer-Erklärung ist Privatsache und nicht absetzbar.

    Einkünfte aus nicht-s. Arbeit sind als Werbungskosten absetzbar (nicht jedoch in EÜR natürlich)

    Einkf. aus selbst. Arbeit, Umsatzsteuererklärung sind in EÜR absetzbar unter 4950.

    Einnahmen aus Kapitalvermögen: Kommt drauf an ob man unter Pauschalbetrag von 800 bleibt. Darunter nicht ansetzbar.

    Nebenkosten f,g,h anteilig als Werbungskosten berechnen (also mit Mehrwertsteueranteil).

    Nebenkosten f und g anteilig in EÜR unter 4950 absetzen. Mehrwertsteueranteil als Vorsteuer abziehen.

    Ich war 2018 halbjährig angestellt, halbjährig selbständig. In meiner Steuererklärung 2020 möchte ich die Kosten des Steuerberaters geltend machen.
    Dieser hat die in 2020 gestellte Rechnung aufgeteilt in:
    a) Einkommensteuer-Erklärung 2018
    b) Einkünfte aus nicht-selbständiger Arbeit
    c) Einkünfte aus selbständiger Arbeit
    d) Umsatzsteuererkärung 2018
    e) Einnahmen aus Kapitalvermögen
    f) Prüfung des Steuerbescheids
    g) Entgelte für Post und Telekomleistungen
    h) Mehrwertsteuer.


    Nachdem Recherchen, komm ich zum Schluss, dass die Beratungsleistungen für Einkünfte aus selbstst. Arbeit, EÜR, USterkärung in der EÜR als Beratungskosten 4950 gebucht werden, anteilig die Steuerbescheidprüfung, Post- und Telekomdienste.


    Beratungskosten für Einkünfte nicht-sbst. Arbeit müssten bei Werbungskosten (Anlage N) abgezogen werden können. Hier bin ich aber unsicher, da ich 2020 selbständig und nicht angestellt war. Ich frage mich zudem ob auch die Beratungskosten für die Ekst.-Erklärung abgesetzt werden können und wie (unter Werbungskosten, aufgeteilt oder gar nicht?)


    In puncto Kapitalvermögen fand ich, dass Werbungskosten nicht berechnet werden können. An anderer Stelle stand aber, dass man es doch absetzt in der Anlage KAP(?).

    Bezüglich der Mehrwertsteuer ziehe ich den Anteil der auf selbstst. Einkünfte fällt als Vorsteuer ab. Aber wie verfahre ich beim Anteil, der auf nicht-selbstst. Arbeit fällt - gehe davon aus, dass ich die gezahlte Mehrwertsteuer da nicht ansetzen kann.

    Vielen lieben Dank vorab für den Tipp eines Experten aus dem Forum!




    Vielerorts im Internet wird diskutiert, ob Corona-Masken oder Desinfektion absetzbar sei. Dies sei derzeit noch nicht geklärt.

    Als selbstständiger Unternehmer der Masken und Desinfektion teils im Fall von Kundenbesuchen, Geschäftsterminen angeschafft hat fände ich plausibel, dies wie z.B. bei Telefon / Internetnutzng anteilig anzurechnen.
    Wie handhabt ihr dies?

    Ein Unternehmen aus Hongkong, wo es keine Umsatzsteuer gibt, hat mir eine Rechnung gestellt für einen Datentarif den ich in Frankreich für den Laptop genutzt habe.
    Auf der Hongkonger Rechnung ist kein Reverse Charge verzeichnet. Buche ich trotzdem Umsatzsteuer und Vorsteuer?
    Vielen Dank!

    Vielen Dank! Das macht auch Sinn! Ich gehe auf Suche - es muss an einer Falschbuchung an anderer Stelle liegen, dass die Konten 1574 und 1774 divergieren.
    Die Frage ist nun nur, ob ich mit der Software irgendeine Suchfunktion habe, um die Buchung mit dem Fehler auch finden zu können. Leider ist in der Buchungsmaske der EÜR lediglich die Funktion nach Buchungskonten nicht aber nach der Steuerart zu suchen.

    Danke Maulwurf, wenn du mit der Frage, ob beide Konten bebucht wurden meinst ob unten in der Saldoübersicht 1574 (Abz. Vorst. i.g. Erw. 19%) und 1774 (USt. i.g. Erwerb 19% auftaucht), dann ja.

    Da steht im Saldo einmal 1574: 1,76 alter und neuer Saldo nach Buchung und
    1774: Ust. i.g. Erwerb 19%: 5,04 Euro vor und nach Buchung.


    Nur frage ich mich dann wieso ein Unterschied am Ende rauskommt zwischen Steuer und Vorsteuer aus innergemeinschaftlichen Erwerben.
    Muss ich als zusätzliche Buchung also eine freie Buchung machen mit 1574 an 1774?

    Wenn ich meine EÜR mit Buhl fertig zur Abgabe mache, poppt auf, dass Steuer und Vorsteuer aus innergemeinschaftlichen Erwerben voneinander abweichen. Mit dem Hinweis, dass man sich die Steuer auf innergemeinschaftliche Erwerbe wiederholen kann als Vorsteuer. Wie aber buche ich das denn nun. Ich hatte in der Eingabemaske unter Steuer angeklickt „EUR USt 19% mit Vorsteuerabzug 19%“. Unten tauche die Konten 1574 und 1774 auf. Muss ich anstattdessen etwas anders wählen – z.B. ohne Vorsteuerabzug. Hier ist eine ganze Liste von Optionen und ich weiß grad nicht was ich nun richtigerweise klicken müsste.

    Muss ich meine monatlich an das Finanzamt geleisteten Umsatzsteuervorauszahlungen in der Jahres-EÜR überhaupt angeben?
    Denn wenn ich das mit wiso steuer Mac 2020 buche, dann als Ausgabe auf Sachkonto 1780 (bzw. für eine Erstattung als Einnahme unter ebenfalls 1780). Ist das korrekt oder wird das ausschließlich in der Umsatzsteuerjahresmeldung angegeben und gar nicht in der EÜR?
    Ich steh gerad völlig auf dem Schlauch: Denn das ist ja keine Betriebsausgabe oder -einnahme. Wenn ich es aber buche, dann ändert sich in der Maske mein Gewinn. (Wo ist mein Denkfehler...? Konnte das im Forum mit alten Posts nicht klären und finde im Internet keine Klärung...). :D

    Ich bin Selbständig und arbeite mit Wiso Mac und mache eine EÜR.
    Ein österreichisches Medium hat eine Anzeige für mich geschaltet. In der Rechnung wird mir die österreichische Werbeabgabe von 5% weiterberechnet (ansonsten wird korrekterweise ein Umsatzsteuer von Null % ausgewiesen). Frage: Müsste die Werbeabgabe die der Verlag im Inland leisten muss nicht auch dem Reverse Charge Verfahren unterliegen? Wie buche ich in der EÜR die 5% Werbeabgabe? Vielen Dank! (Auch fehlt in der Rechnung ein Hinweis auf Reverse Charge und meine Umsatzsteuernummer - das muss ich sicher noch anfordern)

    Das ist doch nur eine Erklärung, dass die Lizenz rechtmäßig in der EU erworben wurde - keinerlei Aussage zur Umsatzsteuer. Lizenzfuchs ist ein in Deutschland ansässiges Unternehmen - also gelten ganz klar die innerdeutschen Regelungen. Der Betrag geht netto auf das Konto "Aufwendungen für die zeitlich befristete Überlassung von Rechten (Lizenzen, Konzessionen)"

    Blöd nur, dass im vereinfachten Kontenrahmen von SKR3, zumindest bei wiso steuer 2020 mac, dieses Konto 4964 nicht in der Kontenverwaltung freischaltbar ist. M.E. leider nicht zeitgemäß, denn es existieren heutzutage fast nur noch Jahreslizenzen für Programme die oft aus der Cloud bezogen werden und laufend aktualisiert werden und daher nicht mehr als Programm einmalig erworben werden. Habe diesen Hinweis auch an Buhl gegeben.

    Wenn ich als Einzelunternehmer die Grenzen überschreite und erstmals gewerbesteuerpflichtig würde und bislang als Selbständiger nur eine einfache EÜR vorlegen musste - müsste ich dann unmittelbar ein Gewerbe anmelden oder hätte ich dazu eine Frist? Und wäre ich dann unmittelbar verpflichtet über die EÜR hinaus zur doppelten Buchführung? Als Unternehmensberater ist mir auch noch immer nicht ganz die Einstufung klar - ob dies noch unter Freiberufler oder Sonstiger Selbständiger fällt. Denn Freiberufler müssen ja stets nur eine EÜR erstellen. Vielen Dank für mehr Durchblick!!

    Klarstellung nach Konsultation eines Steuerberaters und des Finanzamtes:
    Das Finanzamt hat mir schriftlich bestätigt, dass es mich als Unternehmens-/PR-Berater als Freiberuflich eingestuft hat und ich somit nicht buchführungspflichtig bin und eine EÜR / Umsatzsteuererklärung reicht.
    Ein Steuerberater bestätigte, dass ich damit nicht buchführungspflichtig bin. Bei Überschreitung von Gewinn-/Umsatzgrenzen wird ein Einzelunternehmer der nicht Freiberufler ist buchführungspflichtig. Erst wenn das Finanzamt zu einer anderen Auffassung kommen sollte und mich anders einstuft müsste ich Buch führen und das auch erst nachdem das Finanzamt einen dazu auffordert für das Folgejahr z.B., nie sofort.

    Ein erfahrener Steuerberater hat mit hierzu folgendes gesagt: Das Leistungsprinzip gilt. Da die Leistung erst im Folgejahr stattfand ist es gestattet eine in 2018 bezahlte Rechnung erst in 2019 mit Stattfinden der Veranstaltung zu verbuchen.

    Hallo nochmal Zusammen, ich hake doch nochmal kurz nach weil nach zweitem Blick mir das - rein buchungstechnisch mit der Maske von Buhl - doch noch nicht ganz klar ist. Kurz nochmal mein Fall: Ich bin berechtigt Vorsteuer abzuziehen. Ich habe aus dem Ausland eine Rechnung erhalten mit allen erforderlichen Angaben (Umsatzsteuer-ID von beiden, HInweis auf Reverse Charge etc.). Nun will ich so buchen, dass ich meiner Umsatzsteuerabführpflicht nachkomme und zugleich die Vorsteuer wieder zurückhole. Nun frage ich mich, ob Variante 1 und /oder 2 oben gleich korrekt sind und ob sie bewirken, dass ich auch wirklich die Vorsteuer durch diese Buchung zurückbekomme und meine Betriebsausgabe geltend mache.
    Ich vermute Variante 2 ist die richtige, da ich dabei sowohl (unter dem Feld Steuer) angebe, dass ich Umsatzsteuerpflichtig bin und zugleich Vorsteuerabzug berechtigt. Zugleich gebe ich an, dass ich eine Betriebsausgabe einreiche, nämlich Bürokosten. Das würde bei Variante 1 ja komplett entfallen. Oder ist das egal? Denn in der Kontenübersicht die immer unter den Buchungen steht in Buhl macht das beim Gewinn keinen Unterschied.

    Das was Maulwurf anspricht, wenn irgendwas fehlen würde auf der Rechnung die ich für meine Mousepad-Bestellung vom Ausländer erhalte, ist aber doch richtig. Dann müsste ich doch die 19% Umsatzsteuer abführen, ohne die Vorsteuer zurückbekommen zu können.

    nesciens: Was meinst du mit TE? Den Prüfer vom Finanzamt vermute ich. Zu deinem Zitat "Mich wundert, dass dieser Steuersatz im Screenshot nicht gezeigt wird (hängt möglicherweise am gewählten Konto)."; Du hast Recht, die Auswahl hatte ich nicht komplett kopiert und der korrekte Steuersatz ist wohl: "EU USt 19% mit VSt-Abzug 19%". Wobei mir der Unterschied nicht klar ist zwischen "EU USt 19% mit VSt-Abzug 19%" und "Umsatzsteuer §13b Umsatzsteuergesetz 19% ohne Vorzugssteuer EU-Unternehmer". Kommt glaube ich auf dasselbe heraus. Lässt sich in der Kontenverwaltung unter Steuerschlüssel aktivieren auch nicht abwählen.

    Mir ist technisch bei wiso:steuer 2020 mac noch nicht ganz klar, wie ich ein aus dem europäischen Ausland bestelltes Mauspad nach Reverse Charge so verbuche, dass ich nach Umsatzsteuergesetz §13 b es in der Software richtig buche (also die Umsatzsteuer abführe und die Vorsteuer gleich wieder zurückführe): (Konto 3425 in Variante 1 "Innergemeinschaftlicher Erwerb Wareneinkauf 19% Umsatzsteuer und 19% Vorsteuer -Automatik)