Beiträge von paperpunch

    Laut SB soll ich nur darauf achten, dass ich nicht all zuviel Bargeldbestand habe, damit wäre er zufrieden und würde behaupten dass das ganze dann nicht unter die Kassenverordnung fällt, da es keine richtige Kasse ist, sofern die massgeblichen Betriebseinnahmen nicht darüber laufen.

    danke :thumbsup:

    1000 geht lockerer einzugeben als 1890 ;)

    Ich persönlich finde das nicht gut und sehe die im obigen Zitat genannte Argumentation auch nicht als schlüssig an

    nun ja, das ist Dein persönliches Empfinden.

    Ich versteh zumindest nicht, dass manche Unternehmer sich eine EierlegendeWollmilchsau als Buchhaltungssoftware wünschen, dafür aber nur € 30,-- zahlen möchten


    Wenn ich mir Dein Bild mit einem Gewerbesteuermessbetrag von € 2.992,-- ansehe, wird bei einem Gewerbeertrag von € 85.485,-- doch sicher ein Tischrechner für € 15,-- bei raus springen.

    (wenn du nicht den im Programm integrierten "Taschenrechner" :rolleyes: nutzen möchtest (Taschenrechner am PC.....tssss)

    Selbst dieser mindert Deinen Gewerbeertrag nochmal um € 15,--

    Und wenn Du mit dem Modul EÜR Deine Buchführung machst, hast Du dort alles an Anmeldungen u. Erklärungen.

    1. Über Kasse z.B +100€ Privateinlage dann -100€ auf Porto - Finde ich und SB aber (wenn man keine Kasse führt) fraglich und könnte (muss nicht) sogar Probleme verursachen

    na ja, auch das ist im HGB § 238 ff geregelt.

    Und Unternehmen die nicht buchführungspflichtig sind, ihren Gewinn mit der Einnahmen-Überschuss-Rechnung ermitteln sind davon befreit.

    Am Jahresende kann Kasse durch Privateinlage ausgeglichen werden.


    aber mein SB meckert rum und sagt das Verrechnungskonto = Geldtransitkonto ist für Umbuchungen zwischen einzelnen Konten dient und solche Buchungen wie Privateinlage oder Porto dort nicht hingehören und können sehr kritisch gesehen werden bei BP.

    wo er recht hat, hat er recht.


    ich finde aber ziemlich unübersichtlich bei Konto suchen, aber lässt sich bestimmt mit ein wenig Übung machen :

    Das Du es kannst, zeigt doch dein Bild

    4910 S an 1890 H

    wer bezahlt steht immer im Haben (obwohl er dann nichts mehr hat ;))

    und die paar Dinge welche Bar bezahlt werden sind leicht zu lernen u. merken (oder einfach nachsehen wo Du sie vorher zugeordnet hast)

    4530 = Kfz-Tanken, 4985 = Baumarkt-Schraubendreher, 4930 = Schreibwarenladen-Faserstifte, u.s.w.

    Ich sortiere am Monatsende alle Barquittungen und schreibe das jeweilige Buchungskonto drauf. So geht das ratzfatz.

    Hm, das Gehalt muss ich doch aber trotzdem in der Tabelle eintragen? Das er aus nicht selbstständiger Arbeit erzielt...?

    nein.

    Du hast eine gewerbliche Tätigkeit angemeldet. Hat (noch) nichts mit eurer EkSt-erklärung zu tun.

    Muss ich das Gehalt meines Mannes vom gesamten Jahr 2020 eintragen oder nur das ab Gründungsdatum?

    Nein

    Summe der Umsätze ist dann nur das mit dem Gewerbe erwirtschafteten oder muss ich da auch die Einkünfte meines Mannes mit angeben?

    Nein. Nur das, was Du denkst mit Deinem Gewerbe umzusetzen. (2.000,-- ? )

    Summe der Umsätze ist dann nur das mit dem Gewerbe erwirtschafteten

    Ja

    Steuerbefreiung, Steuersatz und Durchschnittssatzbesteuerung-

    Nein (es sei denn Du übst eine ein Gewerbe aus, welches darunter fällt (§ 4 UstG ) googeln und durchlesen.


    Und bei 7.8 Soll & Ist wäre es für ich sinnvoller das Ist zu nehmen? (Nebentätigkeit, werde vielleicht auf 2.000 im Jahr kommen )

    IST


    Hinweis wg. den 2.000,-- p.A.

    evtl. Antrag auf "Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG" stellen

    Das Jahresgehalt des Mannes ist maßgeblich

    hallo,

    ich denke hier geht es eher um den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung zur Aufnahme einer gewerblichen Tätigkeit.


    Punkt 3: Angaben zwecks zur Festsetzung der Vorauszahlungen Einkommensteuer + Gewerbesteuer.

    Wird hier das Unternehmen mit seinen Umsätzen und daraus restultierenden Gewinne vom Gründer zu hoch eingeschätzt, sind eben die Vorauszahlungen entsprechend.

    Bankbewegungen würde ich aber immer, so oder so, unter der Bank buchen. Was soll das alles auf dem Verrechnugskonto?

    Hallo,

    vllt. buchen manche ja auch ihre Einkäufe welche sie mit Kreditkarte bezahlt haben über ein Verrechnungskonto statt über Geldtransit.

    Gerade wenn UStVa. ansteht und immer noch keine Kreditkartenabrechung mit dem Bankkonto stattgefunden, hat geraten vllt. manche in Panik weil das Rechnungsdatum in einem andere UVa - Zeitraum liegt als der Geldfluss (Bankkonto)

    In Wiso Sparbuch, hatte ich doch geschrieben.

    das hat viele Module

    Dann nehme ich einmal an, in die Rubrik EÜR denn in der EStE braucht man das nicht (ich zumindest nicht)

    Schon allein wenn man die Buchungen in mein Geld kopieren und dann in Sparbuch einfügen könnte (Copy/Paste / Drag&Drop) in einer Rubrik wäre schön.

    warum das denn?

    Stammdaten, online-Banking, Konto einrichten, und dann -geführt wird das Konto ...

    Da hast du die GoBD von anno dunnemals.

    das war schlicht die Gob §238 ff HGB

    die GoBD ist erst sein Nov. 19 raus und an der wird immer noch gebastelt. Erst sein Jan. d. J. sind geänderte Bestimmungen für "Kleinstunternehmer" raus.


    Es ist erlaubt, Belege einzuscannen und dann zu vernichten. Vorausgesetzt, du stellst sicher, dass der Scan mit dem Original bildlich übereinstimmt und du ihn über die Dauer der Aufbewahrungspflicht auch lesen kannst. Erhaltene Pdf müssen als Pdf aufbewahrt werden, ausdrucken ist also nicht notwendig.

    ;) genau.

    Und....

    Zitat von RZ.136

    Papierdokumente werden durch die bildliche Erfassung (siehe Rz. 130) in elektronische Dokumente umgewandelt. Das Verfahren muss dokumentiert werden. Der Steuerpflichtige sollte daher eine Organisationsanweisung erstellen, die unter anderem regelt:

    • wer erfassen darf,
    • zu welchem Zeitpunkt erfasst wird oder erfasst werden soll (z. B. beim Posteingang, während oder nach Abschluss der Vorgangsbearbeitung),
    • welches Schriftgut erfasst wird,
    • ob eine bildliche oder inhaltliche Übereinstimmung mit dem Original erforderlich ist,
    • wie die Qualitätskontrolle auf Lesbarkeit und Vollständigkeit und
    • wie die Protokollierung von Fehlern zu erfolgen hat


    Außerdem wage ich zu bezweifeln, dass du alle Versionen von WISO steuer:sparbuch über die Dauer der Belegaufbewahrungspflicht im Zugriff hast.

    richtig bezweifelt:

    Da ich mit Steuer-Sparbuch nur meine Private Steuererklärung anfertige fallen alle Belege nach 2 Jahren der "Rundablage zum Opfer.

    Und auch bei EÜR sind die Belege aufzubewahren, ob du sie nun im Rahmen deiner Einkommensteuer im Modul Einkommensteuer erfasst oder im Modul Einnahmenüberschussrechnung - die Aufbewahrungsvorschriften sind identisch.

    habe ich nicht infrage gestellt.

    100% ..... 20%....macht keinen Unterschied?

    also ich sehe gleich einen Unterschied.


    Wenn ich ein Wirtschaftsgut als gemischt genutzt anlege, wird das auch in der EÜR nicht als AFA gesehen sonder erscheint automatisch bei den "sonstigen unbeschränkt abziehbaren Betriebsausgaben", genauer unter dem Punkt "sonstige Betriebsausgaben" und dann "Gemischt genutzte Arbeitsmittel, die nicht zum Betriebsvermögen gehören".

    also ich sehe gleich einen Unterschied.


    der Bereich EÜR im ESt-Modul sieht nur was Du eingibst. Und bei "sonstige Betriebsausgaben" liegt schon eine "Prüfung/Nachfrage" in der Luft

    Von daher halte ich auch nichts davon in/über die EkSt-erklärung seine Buchführung zu fertigen. Dafür ist das gesondere Modul EÜR da.

    dass man auch dort Belege anhängen kann

    Vorsicht!!

    alles hat einen Grund. Nämlich den, dass Belege in der Buchhaltung lt. GoBD im Original aufbewahrt werden müssen.

    d.h. hast du eine Qittung, Rechnung, Bon etc. kannst Du den zwar einscannen und den Scann in irgendwelchen Boxen Dateien speichern, aber gültig ist nur das original. Das ist auch so bei "Elektronischen" Dokumente welche gerne als PDF geschickt werden.

    d.h. bei mir werden althergebracht noch Ordner (analog u. digital) angelegt.