Beiträge von RedCougar

    ... wenn du mir mitteilen würdest, wie du deine einzelnen Buchungskonten angelegt hast und wie du genau vorgehst, ...


    Wie man ein weiteres Bankkonto (Hypothekenkonto) für das Objekt anlegt, wirst du sicher wissen. Da den entsprechenden Anfangsbestand (Minusbetrag), z.B. per 01.01. eingeben. Mehr braucht es eigentlich nicht. Der Rest sind max. 2 normale Buchungen.


    1. Die Umbuchung der Hypothekenrate vom Girokonto auf das Hypothekenkonto. Bei dieser Umbuchung wird der Betrag vom Girokonto abgezogen und dem Hypothekenkonto automatisch (ohne weitere Buchung) gutgeschrieben. Dieser Vorgang kann auch als regelmäßige Buchung klassifiziert werden, da die Hypothekenrate im Normalfall ja immer gleich ist.


    2. Wenn du die abzuführenden Zinsen auch verbuchen möchtest, dann als Ausgangskonto das Hypothekenkonto wählen und die Zinsen als Ausgabe buchen. Ob du die Zinsen nun unter "4320 Kontoführung" verbuchst oder wie ich ein separates (Unter)Konto "4324 Hypothekenzinsen" zur besseren Abgrenzung auf der EÜR einrichtest, ist eigentlich schnuppe. Für die Betriebskosten haben die eh keinerlei Relevanz.

    Bei Betrag nur drauf achten, dass der sich jeden Monat ändert, weil die Hypothekenzinsen ja immer weniger werden.


    Dieser Stromverbrauch hat in einer Nebenkostenabrechnung nichts zu suchen ...

    Wer hat etwas von Nebenkostenabrechnung gesagt?


    Die Wiso Hausverwaltung kann auch Nebenkostenabrechnung und viele hier nutzen es scheinbar unter seinen Möglichkeiten auch ausschließlich dazu. Das Programm ist aber angelegt, u.a. als Buchhaltung für kleine Hausverwalter zu dienen und unter dieser Premisse sollten auch entsprechende Gutschriften verbucht werden. Nur so erhält man eine aussagekräftige EÜ-Rechnung.

    Mein Vorschlag zu Verbuchung? Offenbar sind vor Erstattung durch die Versicherung auch Kosten entstanden (sonst hätte die Versicherung die ja nicht erstattet). Diese müssten dann ja auch gebucht worden sein. Nun die Erstattung auf die gleichen Konten nur als Gutschrift verbuchen.

    Lieber Cougar ... (wie kommt man als Frau nur auf den Nick)...

    **OT an**

    Auf den Nick "RedCougar" bin ich gekommen, weil mein Auto nunmal ein roter Cougar ist, meine Webseite dazu diese Domain besitzt und ich damit bereits rund 20 Jahre in der entsprechenen internationalen Szene bekannt wie ein bunte Hündin bin. Warum also den Nick ändern ;-)

    **OT off**


    Ohne weiter ins Detail zu gehen, hat es schon seine Richtigkeit, dass ich keinen direkten Zugriff auf die Konten habe. Brauch ich auch nicht, solange ich die vollständigen Zahlen bekomme. Ich bin keine professionelle Immobilienverwalterin (obwohl ich auch beruflich mit Immobilien zu tun hatte), sondern kümmere mich verwaltungstechnisch und steuerrechtlich um einen Teil der familieneigenen Immobilien. Ich muss auch keine Handwerker bezahlen, ich beauftrage und wickle sie nur ab. Die geprüften Rechnungen werden dann zur Zahlung weitergereicht.

    ... In welcher Version von WisoHV findet man denn die 8105 systemseitig vorbelegt?
    Also in der 2020er ist das nicht drin...

    Ich nutze HV365. Eventuell musst du die Konten aber auch erst aktivieren. Nicht so oft genutze Konten sind standardmäßig nicht aktiviert und werden erst angezeigt, wenn man den Filter oben in der Kontenübersicht auf "kein Filter" setzt.



    ... Es geht wirklich extrem viel schneller und sicherer....

    Du hast mich als Betriebswirtin und routiniertem, blinden 10-Finger-System noch in nicht Aktion erlebt :D


    Ich habe z.B. keinen Zugriff auf die Bankkonten und bekomme nur Kontoauszüge...

    Eben ...

    ... Sobald Du ein, zweimal den Bankdatenimport gemacht hast, ...

    Ich buche manuell ohne Import.


    Ich rudere zurück, ich hatte noch nie diese Konten (8105/8115/8125) gesehen oder verwendet. Daher mein Unwissen.

    Naja, zwischen Unwissen und der doch sehr bestimmten Behauptung, das alles sei irrelevant ist schon ein Unterschied.

    Aber alles gut. Thema ist gegessen, da es in den Stammdaten offenbar keine entsprechende Mieterkennzeichnung (neben Gewerbe und Leeerstand) gibt. Wäre vllt was für ein nächstes Update?


    Ich werde künftig mit individueller Vorlage arbeiten.

    Für NK und HK wird ja u. U. nach Wohnfläche, PxT und Verbrauch etc. abgerechnet, da kannst du ja nicht zwei Systeme anlegen, wie soll das dann bei der Verteilung der Kosten gehen?

    Da die Konten für Familienangehörige programmseitig bereits angelegt sind (8105/8115/8125) und das absolut nichts mit den Umlageschlüsseln zu tun hat, sehe ich da kein Problem. Die NK-Abrechnung funktioniert auch mit "Familienangehörigen" einwandfrei.



    Ich schlage vor, dass Du an der Stelle mit einer Vorlage arbeitest.

    Eine eigene Vorlage zu erstellen, wäre auch meine Alternative. Aber es hätte ja sein können, dass ich irgendwo etwas übersehen habe. Trotzdem Danke für den Vorschlag.



    Das ist auch für ein Hausverwaltungsprogramm völlig irrelevant, in welcher familiärer Verbindung der Mieter mit dem Eigentümer steht.

    Dem Programm (und dir) mag es egal sein ... für mich und die Steuer ist es nicht irrelevant. Das Programm gibt die Unterscheidung in den Konten und in der EÜR her, warum dann also nicht nutzen?



    Da wirst du auch nichts finden.

    Danke sehr. Dann brauch ich nicht weiter suchen.

    Hallo Zusammen,
    ein Frage: Kann ich irgendwo hinterlegen, dass ein Mieter in einem Mehrparteienhaus ein Familenangehöriger ist?


    Es geht mir um die Verbuchung der Mieteinnahmen, NK, HK. Die Standardvorlage bei nicht-automatischer Buchung weist die Beträge den normalen Konten zu und nicht den Konten für Familiennangehörige. Ich muss also trotzdem noch jedes mal manuell in die Kontenverteilung eingreifen.


    Für mich ist die Trennung zwischen "normalen" Mieteingängen und "familienangehörigen" Mieteingängen wichtig, daher möchte ich nicht darauf verzichten. Ich habe aber diesbezüglich und auch in der Mieterverwaltung keine Einstellungsmöglichkeit gefunden, dass der Mieter Familienangehöriger ist.

    Sorry, wenn ich das Thema nochmal hochhole, aber im Zuge einer ordnungsgemäßen Erfassung der (Bank-)Kontobewegungen und damit auch die Salden zwischen dem HW-Konto und Bank-Konto am Jahresende übereinstimmen, ist es selbstverständlich sinnvoll, die Dahrlehens- oder Hypothekenraten mit zu verbuchen.


    Ich habe das Hypothekenkonto als weiteres Bankkonto beim Gebäude angelegt und buche die Zahlungen vom Mietekonto via Umbuchung auf das Hypothekenkonto. Im Hypothekenkonto führe ich die Zinsen dann als entsprechende Ausgabe.


    Dieser zusätzliche Schritt bleibt jedem selbst überlassen, aber ich als Betriebswirtin mag es halt, wenn die Salden am Jahresende bis auf den Cent übereinstimmen. Ansonsten deutet das darauf hin, dass ich irgendwo einen Tippfehler bei Zahlen hatte oder eine Summe nicht verbucht wurde. Dient bei mir also auch der Selbstkontrolle. Zusätzlich erhalte ich eine echte und auch aussagekräftige Einnahmenüberschussrechnung.