Beiträge von neida

    Das Vermietungsformular ist zunächst einmal anzugeben, denn es ist eine andere Wohnung als die eigentliche Eigentumswohnung. Ist die Eigentumswohnung selbst genutzt? Dann könnte - falls unter 400 Euro - die Angabe tatsächlich entfallen, da Einkünfte unter 400 Euro in der Regel nicht aufgenommen werden müssen.

    Ich bin ganz normaler Arbeitnehmer und habe ein Kleingewerbe angemeldet + PV Anlage.


    Das Umsatzsteuer Modul ist aber doch nur gedacht, bei einem zweiten Gewerbe neben der PV, wenn ich dort UST abführen muss oder? Ich bin doch ohne UST, bei PV und meinem Kleingewerbe.

    Bei der Umsatzsteuer hast du nur ein Gewerbe, das heißt, es werden das Kleingewerbe (mit USt nach deiner Aussage

    Bis Ende 2020 war ich noch nicht auf der Kleinunternehmer-Regelung und war noch UST Pflichtig. Ab 01.01.20 dann ohne UST.

    Der zweite Teil stimmt dann einfach nicht - entweder mit USt oder ohne USt für alle Gewerbe (auch andere selbständige Tätigkeiten). Wenn du vorher USt-pflichtig warst, ist auch die PV-Anlage USt-pflichtig! Und damit dürfte die Problematik mit der Zeile 22 in der EStE entfallen, weil bei USt-Pflicht die Angabe erfolgen muss.

    Daher hat mich das FA kürzlich daran erinnert, dass sie zusätzlich zur EÜR auch eine Erklärung zur Gesonderten Feststellung abgeben muss.

    Du hast doch hoffentlich auch zwei EÜR erstellt - eine für die freiberufliche Tätigkeit und eine für die PV-Anlage (ist nämlich in der Regel gewerblich und nicht freiberuflich) und muss unter der neuen Steuernummer per Elster abgegeben werden.

    Das Ergebnis aus der zweiten EÜR wird dann wie von miwe4 beschrieben, eingetragen.

    ich finde die Finanzamt Menschen machen den Raubritter alle Ehre.

    Nein, die tun ihren Job. Die Gesetze haben die Parlamente gemacht.

    Wie auch immer ich finde 82% sehr viel Abweichung, natürlich habe ich in der Erklärung hier und da ein paar Werte aus der EB-FAGO-Tabelle eingetragen.

    Warum gleichst du nicht die Berechnung laut WISO steuer:sparbuch und laut Finanzamt Punkt für Punkt ab und siehst dir die Erläuterungen am Ende an? Dort werden Abweichungen zu erklärten Beträge in der Regel erläutert. So pauschal kann dir niemand helfen.

    Was ist die EB-FAGO-Tabelle? Nicht allgemein gebräuchliche Abkürzungen sollten man beim ersten Gebrauch erläutern (alte Zitierregel). Welche Werte hast du wo warum eingetragen?

    Das ist ja bei ausländichen Apps nicht der Fall.

    Dann gibt es auch keinen Freistellungsauftrag - da dieser ja die Besteuerung erst ab Überschreitens der Grenze regelt. Wenn nichts besteuert wird, greift auch kein Freistellungsauftrag. Dieser wird dann wie schon beschrieben bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens (hier Einkünfte aus Kapitalvermögen) abgezogen.

    Vielleicht hilft das ein bisschen? Pendlerpauschale: Fahrtkosten mit Kilometerpauschale absetzen - Finanztip

    Prinzipiell sind keine Rückfahrten ansetzbar.

    Die Homeofficepauschale deckt alle Kosten ab - weitere Kosten wären nur unter den Voraussetzungen eines Arbeitszimmer ansetzbar. Und Fahrtkosten geht nicht - deine Frau setzt die Entfernungspauschale an - bei dir geht definitiv nichts, sonst ist die Homeofficepauschale nämlich "flöten" gegangen.

    Dass keine öffentlichen Verkehrsmittel genutzt wurden, ist Eure Entscheidung. Eventuelle Mehrkosten könnt ihr nicht der Gemeinschaft aufbürden. Es mussten viele mit Öffis zur Arbeit fahren.

    Dann geh zu eurer Personalabteilung und lass dir die Abrechnung erläutern.

    Gehalt + 5000

    1% +500

    Zuzahlung -100

    man könnte hier meinen, dass die vollen 500 versteuert werden, aber möglicherweise hast du die Abrechnung auch nicht verstanden.


    Brutto: 5.300 (5.000EUR + (1% vom KFZ-Preis – 100) - 100 LeasingZuzahlung

    50% Steuer: 2.650

    Netto: 2.250 (2.650 – (1% vom KFZ-Preis – 100))

    im Brutto wird die Zuzahlung nicht abgezogen, sonst hättest du dies doppelt abgezogen. Es reicht doch, wenn du bei der Ermittlung 1% vom Kfz-Preis die 100 abziehst. Doppelt geht nun wirklich nicht.


    Netto:
    Nettobetrag: +abcdef

    1% -500

    FahrzeugNutzung +100

    Zuzahlung: -100


    Hier ist jetzt im Netto die Zuzahlung 2x aufgeführt und dadurch 0.

    hier muss die Zuzahlung ja auch vom Netto abgezogen werden, weil du sie ja auch "echt" zahlen musst. Sonst dürfte sie den 1%-Betrag nicht mindern.

    Nun, die Werbung sieht ja auch gut aus - und Beratung vorher? Hinterher steht man dann im Regen

    Aber gezeichnet ist gezeichnet und dam muss der/die TE jetzt durch. Die Projektgebühr ist schon etwas knifflig, weil ja nicht für einen langlebigen Gegenstand ausgegeben, aber gleichzeitig gibt es die Agio-Regelung.

    Wenn alles privat genutzt wird und damit keine Einkünfte erzielt werden, solltest du bei einem Beratungsgespräch auch klären, ob hier nicht möglicherweise Liebhaberei vom Finanzamt gesehen werden könnte.

    Warum kann ich insgesamt 6 Installationen vornehmen - dies sieht weder die Privat- noch die Familienlizenz vor?

    Nein - du kannst nicht 6mal installieren! Du kannst 6 Erkärungen in einer Installation machen.

    Heißt das, die Software kann mit dem gleichen Lizenzschlüssel auf 3 PCs installiert werden?

    richtig

    Können auf jedem PC dann 5 Steuererklärungen ersttellt werden oder insgesamt 5?

    insgesamt


    Aber das Ganze wird dir sicher der von miwe4 empfohlene Support auch erkären.

    Die Erträge wurden in Deutschland erzielt, von einer deutschen Bank bestätigt - was sollte hier noch steuerlich auf das Ausland hindeuten? Es ist völlig gleichgültig, wo du die Papiere aufbewahrst, wichtig ist die Stelle, die auszahlt. Es dürfte doch auch in der Steuerbescheinigung der DKB so aufgeführt sein.


    Auswirkung könnte maximal sein, dass du etwas Probleme haben könntest, wenn du die die Papiere aus welchem Grund auch immer zuhause in deinen Safe legen willst.

    Die -1000 € Verlust und +50 € Gewinn sind Kapitalerträge/-verlüste aus Aktienveräußerungsgeschäften und werden miteinander verrechnet, sodass ich für 2020€ einen -950€ Kapitalverlust habe

    Nein - die Gewinne aus ETF werden nicht verrechnet mit Verlusten aus Aktienverkäufen.


    Diese -950 € Kapitalverlust trage ich in die Anlage KAP in der Steuererklärung ei

    Nein, denn deine Bank hat hierfür einen "Verlustverrechnungstopf". Der wird mit Gewinnen in den folgenden Jahren aus Aktienverkäüfen verrechnet.

    Um diese -950 € Kapitalverlust zu nachzuweissen bräuchte ich eine Verlustbescheinigung von der Bank, die ich manuell bei ihr beantrage

    richtig - aber diese gilt bei Übergang eines Depots oder bei der Verrechnung mit Gewinnen aus Aktienverkäufen bei anderen Banken. Außerdem muss dieser bis Ende November des endsprechenden Jahres beantragt werden, danach geht nicht mehr.

    Und was soll dien "Senf" dazu beitragen? Verbietest du mir jetzt schon den Mund?

    Es hat sehr wohl etwas mit dem Beitrag zu tun, wenn KerstinP das angebotene Modul nicht nutzt, weil sie ganz generell die "Alten" als unfähig darstellt, zu verstehen, was da gefordert wird. Diese Pauschalierung, die ihr "Jungen" hier macht, ist diskirimienierend! Unser Geld nehmt ihr gerne, aber sonst bitte "haltet das Maul, ihr seid dumm und unfähig".

    Ältere Mitmenschen sind nicht schlechter und nicht besser im Verständnis von Vorgaben im Netz. Aber warum ausprobieren, wenn die "Alten" sowieso zu blöd sind?

    Was war denn bislang an der Regelung auszusetzen, dass man die MwSt in dem Land bezahlt, wo man einkauft?

    Sehr viel - denn viele haben sich als Unternehmer ausgegeben und den Vorteil der RC-Lösung unberechtigterweise in Anspruch genommen. Oder wusstest du, dass du deine privaten Bestellungen in der EU mit RC zu versteuern hattest? Hast du da nicht aus etwas "geschludert"?

    Gerade weil die bisherige Lösung eben wegen der vielen Wenns und Abers komplizierter war als du das darstellt, wurde geändert. Außerdem gab es schon immer die Vorschrift, sich im Empfängerland registrieren zu lassen, wenn die Umsätze (unterschiedlich je Land) bestimmte Schwellen überschritten hat. Das haben einige gemacht, aber eben lange nicht alle! Und jetzt ist eben die einheitliche Grenze von 10 TEUR für alle EU-Länder - macht es einfacher, weil die bisherige Regelung mit Grenzen bis zu 100.000 Euro sehr viel komplizierter war.


    Natürlich ist OSS nicht einfach - aber die bisherige Regelung war schwieriger, wobei dein Beitrag bei mir Zweifel aufkommen lässt, ob du die beisherige Regelung wirklich kanntest.

    Unsere Kunden sind zu 90% Ü60 und drüber, das versteht doch keiner und wenn dann noch aus dem Ausland ... Ich hätte gerade gute Lust, alles hinzuwerfen :cursing: Wieviele Knüppel werden vor allem den Kleinunternehmern noch zwischen die Beine gehauen? Viele von uns haben in dem Corona Jahr alles gegeben, um den Betrieb irgendwie am Laufen zu halten, die Mwst. Senkung geschluckt und danach wieder die Erhöhung auf den Normalsatz. Ich mag gar nicht ausrechnen, wieviele Stunden ich mit all diesem Mist verbracht habe, anstatt meinem Tagesgeschäft nachzugehen. Ich habe gerade echt richtig Frust. Sorry, musste ich loswerden - zumal wir ja alle auch noch wissen wie das in MB dann umgesetzt wird/werden kann.

    Danke - dass du deine Kunden als Deppen hinstellst. Auch als Ü60 bin ich durchaus fähig, mich im Internet zu bewegen und Texte zu verstehen. Mit dem gleichen Recht (eher Vorurteil von dir) könnte ich jetzt behaupten, dass alle online-Händler unfähig sind, die neuen Regelungen zu verstehen und umzusetzen. Das tue ich nicht, weil ich nicht von dir auf andere schließe. Vielleicht überlegst du einmal, was für fast schon diskriminierende Aussage du hier zu älteren Mitmenschen gemacht hast.

    Zu deinem "Frust": du hast doch trotz allem Glück gehabt, konntest über das Internet weiter Geschäfte tätigen und hast Geld verdienen können. Die vielen Kleinunternehmer, die im "realen" Leben versuchen, ihr Geld zu verdienen (ich denke hier an die Dienstleister, die durch alle Coronahilfen-Raster fallen, Unternehmer, die ihren Umsatz verloren haben, weil andere dicht machen mussten, aber keine Coronahilfen bekommen, weil sie nicht 80% ihres Umsatzes mit diesen anderen machten (nur 75%) und keine Hilfen bekommen und auf Sozialhilfe angewiesen sind. Deine Jammerei und dein Frust sind einfach nur egoistisch. Sieh dich doch einmal um und erkenne, wie gut es dir trotz allem geht.

    Ich arbeite für einen Steuerberater und sehe täglich die Ablehnungen der Coronahilfen, weil irgendein Beamter bei den Zulassungsstellen sich stur an die Paragraphen hält und einfach schreibt "abgelehnt". Die Menschen dahinter und ihre Nöte? Geht mich nichts an. Diese Fälle von kleinen Unternehmern, die nicht mehr wissen, wie sie ihre Familie ernähren sollen, weil keinerlei Hilfen kommen, sind der wahre Missstand - nicht dass man jetzt auf Veranlassung der EU etwas mehr Aufzeichnungspflichten hat.


    Ich gebe dir Recht - das Programm sollte dabei helfen und Buhl ist leider wie andere Hersteller auch erst wenige Wochen vor Ultimo wach geworden. Leider - obwohl dies ja schon zum 1.1. 2021 eingeführt werden sollte, die Konzepte also eigentlich schon im letzten Jahr hätten erarbeitet werden müssen.

    Ohhh Gott 😅


    Hier ist ja nochmals viel dazu gekommen.


    Das mit der Künstlersozialabgabe habe ich ja noch nie gehört. Wwenn ich es aber richtig verstanden habe gehört das was ich mache nicht dazu. Ich kaufe/verkaufe ja nicht das Original. Das Original vergleibt ja beim Künstler und ich bekomme bloß ein Bild(Scan) davon was ich noch bisschen bearbeite und dann drucken lasse ( wird ja keine Künstlerriche Leistung von mir sein).

    Wenn du dich nicht irrst .... es müssen mehr Leute/Unternehmen Künstlersozialabgaben zahlen als nur die "reinen" Künstler. Damit finanziert nämlich die Kasse die niedrigen Beiträge. Ein Unternehmen, dass einen "Künstler" (Sänger, Entertainer, Zauberer etc.) zu einer Firmenfeier einlädt, muss blechen. Ebenso jemand, der reproduzierte Kunst vertreibt und da gehörst du dazu.

    Wenn du dich nicht meldest, wird in Kürze eine "liebe" Aufforderung von der Kasse kommen, doch bitte den Beginn der Tätigkeit zu nennen und die fälligen Beiträge nachzuentrichten.

    Du würfelst hier zwei Dinge durcheinander.

    Auf der einen Seite hast du Beiträge, die um mögliche Beitragserstattungen der Kasse verringert werden müssen. Dieser Betrag steht auf der Bescheinigung, die die Kasse jährlich zusendet (Gesamtbeiträge, davon Basisabsicherung, davon ab Erstattungen). Das steht unter den Sonderausgaben/Versicherungen.

    Auf der anderen Seite hast du die Krankheitskosten (Arztbehandlungen, Medikamente usw.). Diese gehören in die außergewöhnlichen Aufwendungen und werden auch gekürzt um die Erstattungen der Kasse. In den Eingaben wirst du auch direkt gefragt, wie hoch die Erstattung was.

    Im Urteil steht aber etwas anderes - schon wenn ich die Leitsätze lese, steht nichts davon da, dass formlose und glaubhafte Aufzeichnungen ausreichen.

    Zitat:

    1. Ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch muss zeitnah und in geschlossener Form geführt werden, um so nachträgliche Einfügungen oder Änderungen auszuschließen oder als solche erkennbar zu machen. Aufzeichnungen mit Bleistift genügen diesen Anforderungen nicht.

    2. Eine Ausnahme von der zugrunde liegenden Typisierung bei der Ermittlung des Zuschlags nach § 8 Abs. 2 Satz 3 EStG anhand einer Einzelbewertung der tatsächlichen Fahrten mit 0,002% des Listenpreises im Sinne des § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG je Entfernungskilometer erfordert nicht zwingend die Angabe der genauen Tage (Datumsangabe), an denen der Steuerpflichtige die Arbeitsstätte aufgesucht hat. Der erkennende Richter muss den Verwaltungsvorgaben (BMF IV C 5 - S-2334 / 08 / 10010 vom 01.04.2011) nicht folgen, wenn er keinen Anlass sieht die Angaben im Fahrtenbuch in Zweifel zu ziehen.

    Da steht nur, dass ein Richter der Verwaltung nicht folgen muss, wenn er keinen Zweifel am ordnungsgemäßen Fahrtenbuch hat. Da lag aber dann ein Fahrtenbuch vor.


    Im Sachverhalt kann man erkennen, was tatsächlich gegeben war.

    In den Einkommensteuererklärungen der Streitjahre beantragten die zusammenveranlagten Kläger, die private PKW-Nutzung nach den tatsächlichen Kosten zu berechnen. Anhand eines Taschenkalenders, in denen die täglichen Einsatzorte, die Gesamtkilometer, die gefahrenen Kilometer und die Zeiten aufgezeichnet wurden, ermittelten die Kläger die privat gefahrenen Kilometer. Zusätzlich ermittelten sie aus den Gesamtkosten des Fahrzeugs einen tatsächlichen Kilometersatz pro gefahrenen Kilometer. Weiterhin gab der Kläger in den Erklärungen an, die Arbeitsstätte 63-mal (2012), 62-mal (2013), 79-mal (2014), 85-mal (2015) und 71-mal (2016) aufgesucht zu haben


    Es ging also nicht darum, statt der 0,3% die 0,002% anzuwenden, sondern um Ansatz der tatsächlichen Kosten pro Kilometer. Und dazu ist noch mehr notwendig als ein Fahrtenbuch.