Beiträge von neida

    Die EU-Regelung beschränkt eindeutig auf Verkäufe an Privatpersonen - für Unternehmer hat sich nichts geändert, aber diese Firmen wollen nicht.

    Dann bleibt doch:

    Also Tipp an @DerPetzi

    Als "Privatkäufer" innerhalb 30 Tagen zurückgeben und solange (als Unternehmer) neu bestellen, bis diesbezüglich eine ordnungsgemäße Rechnung vorliegt.

    Der Vorschlag von DerPetzi hat nur eins nicht beachtet: § 13b Abs. 5 S. 6 UStG. Danach gilt die RC-Regelung nämlich auch für den privaten Gebrauch.

    Es ist sehr strittig, ob hier die ausgewiesene Umsatzsteuer als Vorsteuer gezogen werden darf, denn als Unternehmer muss er hier zwingend nach § 13b UStG Reverse Charge-Regelungen anwenden. Es ist dies ein sehr leidiges Problem bei Amazon, ebay und Co., die alles "über einen Leisten" scheren und sich um die EU-Regeln nicht scheren. Als Unternehmer (mit hinterlegter UStID muss der LIeferant eine Rechnung ohne ausgewiesene Umsatzsteuer stellen. Es besteht das Recht auf Rechnungskorrektur - nur wie anstellen bei diesen "Riesen"?

    @ neida: per Elster für 12 Monate geht nunmal nicht. Deshalb dieser Umweg.


    LG

    Noch einmal: es geht nicht um die Abgabe, sondern darum in den Stammdaten einzutragen, wie häufig eine UStVA abzugeben ist. Und das scheint hier nicht möglich zu sein, einfach auf "keine" zu klicken. Der/die TE muss keine Voranmeldung jährlich machen! Dafür gibt es die Umsatzsteuererklärung.

    Diese Bilder gelten auch für Freiberufler!

    Du kannst doch die Werte in der Umsatzsteuererklärung manuell ändern. Aber dann aufgepasst - wenn du eine Voranmeldung nicht abgegeben hast, musst du auch manuell rechnen. Denn in der Regel werden die Werte der Voranmeldungen nur in einem Feld addiert als Abzugsbetrag von der ermittelten Zahllast. Die Umsätze (und damit Umsatzsteuer) und die Vorsteuern werden gesondert ermittelt aus den Konten, nicht aus den Voranmeldungen.

    Man kann ja auch durch die Datenübernahme viele Einträge aus dem Vorjahr übernehmen. Das Problem von Vorgaben über das Programm ist ja in vielen Fällen, dass jeder andere Eingaben hier benötigt - es gibt nun einmal in den meisten Feldern keine per Gesetz definierten Fälle, die man hier (nur) eintragen kann.

    Ich benötige dies wirklich nicht. Wenn etwas neu ist, trage ich es ein, der Rest wird übernommen und nur Beträge abgeändert. Und bei Handwerkerrechnungen z. B. gibt es jährliche Rechnungen wie Schornsteinfeger, da wird nur Rechnungsnummer und -datum geändert zusätzlich, den Rest muss man eingeben, das kann kein Programm "erahnen", was dort alles anfällt.

    Es ist ein Programm, die Module sind doch nicht einzeln verwendbar ohne das Hauptprogramm. Und daran muss geprüft werden, ob Anlagegut oder nicht.


    Aber: es sind jährlich neu zu zahlende Lizenzen und Aktivierung erfolgt nur bei dauernden Nutzung für den Geschäftsbetrieb. Ich sehe hier nur Buchungen auf dem Konto Aufwendungen für Lizenzen.

    Ergänzend: es gelten nicht nur die GoBD (wenn auch für EÜ-Rechner nicht in vollem Umfang, näheres kann man in der Richtlinie der Finanzverwaltung nachlesen, empfiehlt sich immer), sondern hier insbesondere die Kassenrichtlinie (wenn die "Kasse" nicht zufälligerweise das private Portemonnaie ist). Dann sollte man aber keine Kassenbuchungen machen - dieses Konto macht die Finanzverwaltung nur unnötigerweise aufmerksam.

    Du benötigst doch für deinen Mann eine Abrufgenehmigung! Diese muss über MeinElster beantragt werden, dann bekommt dein Mann ein Schreiben mit einer Unterschriftsseite. Diese muss er zurücksenden, dann wird dein Zugang auch für deinen Mann freigegeben, vorher nicht.

    Erstens kann eine Erklärung erst abgegeben werden, wenn das Jahr beendet ist (also frühestens am 31.12. 24 Uhr oder man gibt sein Geschäft auf! Steuererklärungen sind immer auf das ganze Geschäftsjahr bezogen, nicht auf einen abgekürzten Zeitraum. Niemand weiß vor Ende des Geschäftsjahres, ob nicht doch noch Rechnungen eintrudeln.

    Zum anderen: warum werden verauslagte Vorsteuern nicht als Ausgaben berücksichtigt? Selbstverständlich stehen diese als Ausgaben in der EÜR, wenn sie bezahlt wurden! Bei einer Einnahmen-Überschussrechnung zählt immer und einzig die Zahlung (also Zu- oder Abfluss auf Bank oder Kasse). Die Ausnahme ist die 10-Tage-Regelung und hierunter fallen die Umsatzsteuerzahlungen nicht, sondern nur die monatlichen Vorauszahlungen.

    Und selbst, wenn die Erklärung noch im Dezember abgegeben würde, muss auch gezahlt werden, damit dieser Betrag in die Einnahmen-Überschussrechnung des Jahres noch eingehen würde.