Beiträge von Tooni

    Vielen Dank maulwurf23 !

    Der Vorschlag gefällt mir schon sehr viel besser als meine ursprüngliche Idee.

    Aber ich habe noch zwei ergänzende Fragen:

    a) Welches Konto wäre denn hier als Verrechnungskonto zu wählen?

    b) Die Verrechnungskonten in den beiden Betrieben bekomme ich ja nie ausgeglichen. Was mache ich denn am Jahresende damit?


    Danke und Gruß, Tooni

    Hallo, ich möchte als Neuling gerne einmal um Rat für die korrekte Verbuchung gezahlter Umsatzsteuer für folgende Situation bitten:


    Ich habe für zwei selbstständige Tätigkeiten (gewerblich und freiberuflich) zwei getrennte EÜRs angelegt, die Einnahmen und Ausgaben erfolgen über ebenfalls separate Bank-Konten. Die Umsatzsteuer (und -Voranmeldungen) werden jedoch für beide Tätigkeiten gemeinsam in einer Summe an das Finanzamt gemeldet. Für die Abgabe der Steuererklärungen habe ich wohl die richtige Vorgehensweise gefunden. Aber wie verbuche ich später dann die vom FA abgebuchte Umsatzsteuer?

    Konkret: Das FA hat Mitte Feb. 21 die Umsatzsteuer-Voranmeldung Q4/2020 (vom Gewerbe-Bankkonto) abgebucht. Diese Summe müsste ich nun auf die beiden EÜRs verteilen. Wie wäre dazu die korrekte Vorgehensweise?

    Meine eigene Idee dazu: Zunächst eine Splitbuchung bei der Gewerbe-EÜR: Auf der einen Seite das Bankkonto und dann einmal den betreffenden Umsatzsteuerbetrag buchen, den Rest als Privatentnahme? Kommt mir irgendwie nicht ganz richtig vor...

    Der zweite Schritt gefällt mir dann noch weniger: Bei der freiberuflichen Tätigkeit müsste ich dann eine private Einlage erfinden, damit ich diese dann als Umsatzsteuerzahlung verbuchen kann.

    Das kommt mir alles recht merkwürdig vor und ich wüsste einmal gerne, wie man das richtig macht.


    Vielen Dank im Voraus für evtl. Antworten.

    Billy  miwe4 : Danke für Eure Bemühungen.

    Meine bisherige Erfahrung mit dem Support war nicht so positiv, darum werde ich mir eine Anfrage ersparen.


    Ich hatte nur gehofft, dass ich vielleicht irgendwo/irgendwas übersehen habe. Aber wenn man keine entsprechende Pfad-Einstellung vornehmen kann (oder die zuletzt genutzte bestehen bleibt), dann werde ich das wohl akzeptieren müssen.

    Wenn kommst Du denn zum Öffnen-Menü?

    Wie in der Frage geschrieben: "z.B. bei der Konsolidierung zweier UStVA's)"
    Im Detail: Wenn ich eine Umsatzsteuer-Voranmeldung erstellen möchte, die die Daten von zwei EÜRs bezieht, so übernehme ich im ersten Schritt im Modul EÜR unter Auswerten / Steuer-Anmeldungen / Umsatzsteuer-Voranmeldung ganz einfach die Werte aus den Einnahmen/Ausgaben der aktuellen EÜR.

    Wenn ich nun im zweiten Schritt die Werte aus den Einnahmen/Ausgaben aus einer anderen Datei hinzufügen möchte, wird das Öffnen-Menü angeboten.

    Und das zeigt auf einen Pfad, der (vermutlich) im Programm fest eingestellt ist und den ich bisher nicht dauerhaft dahin verändern kann, wo ich ihn hin haben möchte.

    Es gibt bei den generellen Einstellungen zum WISO SteuerSparBuch die Möglichkeit, einen Standard-Pfad zum Speichern von Dateien zu definieren.

    Dieser wird aber wohl tatsächlich nur zum Speichern verwendet, nicht jedoch zum Öffen. Hier wird stattdessen offenbar immer irgendein per Programm festgeleger Pfad verwendet, den ich jedesmal (z.B. bei der Konsolidierung zweier UStVA's) auf den richtigen Pfad einstellen muss.

    Meine Frage: Habe ich eine Möglichkeit übersehen, auch einen Pfad für das Öffnen von Dateien zu definieren?


    Hintergrund der Frage: Ich habe gerade 2-3 Stunden mit einer Fehlersuche verbracht, bis ich endlich gemerkt habe, dass ich die falschen Dateien (von falschen Pfad) verwendet habe. X(

    Inzwischen habe ich mehrfach mit dem Buhl Data Service Team Emails ausgetauscht, was nun im Ergebnis zu folgender äusserst unbefriedigender Aussage des Supports geführt hat:

    Die Ursache, dass Belege nicht fortlaufend nummeriert werden, liege daran, dass ich bei den Buchungen mit Vorlagen arbeite.

    Zitat

    Bei einer Vorlage handelt es sich technisch nicht um eine "neue" Buchung sondern die Vorlage wurde auf Basis einer anderen bereits vorgenommenen Bankbuchung erstellt und somit eine "Kopie" der vorherigen Buchung darstellt. Aus diesem Grund wird, immer die dieselbe Belegnummer vorgeschlagen. Wird eine komplett neue Buchung angelegt, funktioniert die automatische Belegnummernvergabe. Die Software funktioniert diesbezüglich einwandfrei.


    Weiterer Effekt:

    Bei meinen ganzen Tests und der Erstellung von ausführlichen Screen-Shots habe ich noch einen weiteren Effekt festgestellt: Die Einstellungen, die man für die fortlaufenden Nummerierungen vornimmt (Nummerformat und lfd. Nummer) werden nicht getrennt für jede EÜR einzeln gespeichert, sondern nur einmal global für das ganze Softwarepaket!

    Damit wird diese Funktion aber komplett nutzlos , denn es ist doch selbstverständlich, dass zwei unterschiedliche EÜRs (z.B. Gewerbe der Ehefrau und freiberufliche Tätigkeit des Ehemanns) auch getrennte Belegnummerierungen benötigen.

    Die Aussage des Buhl Supports dazu:

    Zitat

    Die Einstellungen werden grundsätzlich für die Software und nicht für einzelne Dateien festgelegt. Dadurch werden die Einstellungen zum Beispiel der Belegnummern für alle Dateien gleichermaßen angewendet.


    Für mich bedeuten diese Ausssagen, dass es sich hier eindeutig um Design-Fehler handelt, die die Nutzung der Funktion zumindest für meine Anwendung ausschliesst.

    Offenbar ist bei Buhl diesbezüglich keine Einsicht bzw. Abhilfe zu erwarten, so dass ich auf die Funktion wohl verzichten muss.

    Schade! Wäre ein schöner Pluspunkt gegenüber anderen Anbietern gewesen. :-(

    DoktorC : Danke für die Idee. Sie ist aber als Erklärung für den Unterschied zwischen dem Unterpunkt "Umsatzsteuer-Voranmeldung" im Bereich EÜR und dem gesonderten Bereich "Umsatzsteuer-Voranmeldung" nicht geeignet. Denn eine Zusammenführung zweier EÜRs zu einer Ust-Voranmeldung ist auch innerhalb der Unterpunkte zu den EÜRs möglich (selber getestet, funktioniert).

    Außerdem löst der Vorschlag mein ursprüngliches Problem nicht, welches darauf abzielte, mit dem gesonderten UStVA-Modul aus dem aktuellen SteuerSparBuch 2021 eine Voranmeldung für 2020 zu erstellen. Muss aber auch nicht. Dieses Problem ist inzwischen gelöst.

    Okay, dann danke ich erst einmal. Vielleicht finden sich ja noch andere, die selber ein ähnliches Problem haben...

    2 EÜR machst Du aber schon ?!

    Aber sicher doch! Siehe Ausgangsfrage:

    Für mich ist dies insofern von Bedeutung, dass ich zwei selbstständige Tätigkeiten ausübe: gewerblich und freiberuflich, mit jeweils getrennter EÜR, aber sämtliche Zahlungen über ein gemeinsames Geschäftskonto laufend.

    Privates Giro existiert aber schon?!

    Ja, natürlich. Sogar mehr als eines. Und darum sollen es möglichst nicht noch mehr werden.

    dann buche diese paar Geldflüsse vom/zumGeschäftskonto eben als Privatentnahme/Privateinlage und die 4 UVA kann man leicht auseinander klawustern.

    Die "paar Geldflüsse" gibt es ja nur auf der einen Seite: Bei der gewerblichen EÜR habe ich die ca. 20 freiberufl. Buchungen, die dort nicht hingehören. Die würde ich ggfs. auch als Privatentnahme/Einlage buchen.

    Aber bei der freiberuflichen EÜR verhält es sich ja dann genau umgekehrt: Da sind nur diese 20 Buchungen relevant, alle anderen sind es nicht. Da würde ich dann quasi nur noch "private" Buchungen machen. Das kann es auch nicht sein...

    Naja, wenn es sich um ein einmaliges Versehen handeln würde, würde ich auch ohne Bedenken eine Privatentnahme buchen. Bei mir ist die Situation aber aufgrund der oben genannten Konstellation die Regel.

    Die Girokonten für gewerblich und freiberuflich zukünftig zu trennen, hatte ich auch schon kurz überlegt, ist aber einerseits wegen der Anzahl der Buchungen im freiberuflichen Teil (ca. 20/Jahr) nur wenig sinnvoll. Da würden die Buchungen für die Kontoführungsgebühren schon ein Drittel aller Buchungen ausmachen. Andererseits widerstrebt es mir, diesen Aufwand zu betreiben, nur damit es für eine Steuersoftware gut zu verarbeiten ist.

    Und vor allen Dingen: Das Problem wäre damit nicht gelöst! Denn es gibt mindestens 4 Buchungen im Jahr, bei denen die Umsatzsteuerzahlungen für beide Bereiche von nur einem Konto abgebucht werden. Da muss ich dann wieder manuell "auftrennen" und der ganze Aufwand ist umsonst.


    Ich bin ja mit dieser Konstellation (gewerblich UND freiberuflich) nicht alleine hier und ich hatte gehofft, dass mir einige andere Anwender hier ihre Vorgehensweise schildern könnten.

    Ich wünsche ein Frohes neues Jahr allerseits!


    Und mich würde einmal interessieren, wie die erfahrenen Anwender hier im Forum vorgehen, wenn sie bei Übernahme von Online-Kontobuchungen auf Umsätze treffen, die für die EÜR nicht relevant sind? Einfache Beispiele dafür ließen sich leicht ausdenken, wie z.B. versehentlich mit Geschäftskarte bezahlte private Ausgabe o.ä.


    Mir fallen dazu spontan zwei Möglichkeiten ein:

    1. Den Eintrag ganz einfach nicht in die Buchungsliste übernehmen. Hat aber den großen Nachteil, dass später das Konto innerhalb der EÜR (z.B. 1200) nicht mehr mit dem Stand des Girokontos zu vergleichen ist. Da wird es dann ständig Abweichungen geben.

    2. Die nicht relevanten Bewegungen als private Entnahmen (oder Einlagen) verbuchen. Vorteil: Girokonto und Buchungskonto sollten damit immer übereinstimmen. Nachteil: Es werden für diese privaten Entnahmen/Einlagen Buchungen (mit Belegnummern) erzeugt, die aber eigentlich nicht in die EÜR gehören. Sie werden wahrscheinlich im Ergebnis auch gar nicht auftauchen, mich stört hier mehr die Belegnummer, die in der Reihe der "echten" Belege dann zuviel ist. Müsste man dann manuell wieder entfernen. Auch nicht so schön.


    Gibt es da eine bessere Vorgehensweise? Für mich ist dies insofern von Bedeutung, dass ich zwei selbstständige Tätigkeiten ausübe: gewerblich und freiberuflich, mit jeweils getrennter EÜR, aber sämtliche Zahlungen über ein gemeinsames Geschäftskonto laufend. Hier sind also in jeder der EÜRs immer ca. die Hälfte der Buchungen nicht relevant und ich suche nach einer einfachen Vorgehensweise.


    Danke und Gruß, Tooni

    Ich habe zwar gerade erst angefangen, mich in das SteuerSparbuch einzuarbeiten, aber ich gehe davon aus, dass die genannten Einkünfte unter "Sparer und Vermieter > Zinsen und andere Kapitalerträge > Übrige Kapitalerträge" zu erfassen sind.

    Sorry, aber das hilft mir nun gar nichts. X/

    In Gegenteil: Es verwirrt mich noch mehr. Denn so ist z.B. in der Leistungsübersicht (pdf) für das SteuerSparbuch unter der Überschrift: "Einnahmen-Überschuss-Rechnung 2020/2021" kein Hinweis darauf zu finden, dass in diesem Bereich überhaupt eine UmSt-VA möglich ist. Diese ist dagegen in dem Bereich "Umsatzsteuererklärung 2020/Umsatzsteuervoranmeldung 2021" zwar erwähnt, aber eben nur für 2021.

    Insofern bestätigt diese Übersicht nur meinen ursprünglichen Ansatz, die UmSt-VA im Bereich "Umsatzsteuervoranmeldung" zu suchen. Was aber nicht zum Ziel geführt hat.


    Und außerdem erklärt so eine Liste auch nicht, worin denn nun der Unterschied zwischen dem Unterpunkt "Umsatzsteuer-Voranmeldung" im Bereich EÜR und dem gesonderten Bereich "Umsatzsteuer-Voranmeldung" besteht. Mir ist ganz einfach das Konzept hinter diesen verschiedenen Bereichen nicht klar. :/

    Vielen Dank für die Hilfe! Mein Problem war zwar weniger der Versand, sondern zunächst einmal überhaupt an die Daten zu kommen. Das klappt aber jetzt nach einem Blick auf den ScreenShot auch und mein Problem liegt wohl eher daran, dass ich bisher noch nicht alle Zusammenhänge verstanden habe. :/

    Ich hatte vorher nicht den Unterpunkt "Umsatzsteuervoranmeldung" innerhalb der EÜR verwendet, sondern habe stattdessen das gesonderte Modul (heisst das so?) "Umsatzsteuervoranmeldung" verwendet mit Datenübernahme von der EÜR. Und dort kann man eben nur UmSt-VA für 2021 erstellen.


    Worin besteht denn der Unterschied zwischen diesen beiden Möglichkeiten? Und worin besteht der Sinn für diese beiden Varianten?

    Ich versuche mich gerade in die Funktionen und Denkweisen des SteuerSparBuches (Version 2021) einzuarbeiten und habe zu diesem Zweck eine Test-EÜR für das Jahr 2020 angelegt. Hier habe ich für das 3.Quartal 2020 sämtliche Buchungen vorgenommen, wie ich sie mit meinem bisherigen Steuerprogramm erfasst habe, um anschliessend einen Vergleich machen zu können.

    Das scheitert nun aber an der Umsatzsteuer-Voranmeldung! Ich habe den Eindruck, dass ich mit der SSB-Version 2021 zwar eine EÜR für 2020 anlegen kann, aber keine UmSt-VA für 2020? Ist das so richtig, oder mache ich irgendwas falsch?


    Falls ich Recht habe: Gibt es eine Möglichkeit, die eingegeben Buchungen für 2020 (nur zu Testzwecken) in eine neue EÜR für 2021 zu übertragen, um dann dort die UmSt-VA zu überprüfen? Ich fürchte, bei einer "normalen" Datenübernahme einer EÜR von 2020 nach 2021 werden die Buchungen nicht mit übertragen, oder?