Beiträge von Altarelli-Parisi

    Guten Tag,


    Ich habe letztes Jahr Anfang Oktober meine letzte Prüfungsleistung für meinen Masterstudiengang ergbracht. Von Oktober bis Ende Februar hatte ich eine Anstellung als studentischer Tutor und seit dem Dezember habe ich nun eine Doktorandenstelle. Ich bin formal noch bis Ende des Wintersemesters als Masterstudierender immatrikuliert, ab dann als Promotionsstudierender.


    Nun meine Frage: Kann ich die von mir in 2020 gezahlten Semesterbeiträge als Ausbildungskosten in die Einkommensteuererklärung eingehen lassen? Gibt es noch weitere Pauschalen, die ich berücksichtigen kann, etwa wie für den Weg zur Uni? Wenn ja, welche? Und ist es dafür erheblich, ob ich 2020 die meiste Zeit von zuhause aus gearbeitet habe?


    Beste Grüße!

    EStH H 10.9 (Zu § 10 EStG) - Quelle: nwb.de


    Zitat

    Ausbildungsdarlehen/Studiendarlehen

    • Abzugshöhe/Abzugszeitpunkt >H 10.1
    • Aufwendungen zur Tilgung von Ausbildungs-/Studiendarlehen gehören nicht zu den abziehbaren Aufwendungen i. S. d. § 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG BFH vom 15.3.1974
    • Zinsen für ein Ausbildungsdarlehen gehören zu den abziehbaren Aufwendungen, auch wenn sie nach Abschluss der Berufsausbildung gezahlt werden (>BFH vom 28.2.1992
    • Ist ein Ausbildungsdarlehen nebst Zuschlag zurückzuzahlen, sind die Aufwendungen für den Zuschlag Ausbildungs- und keine Werbungskosten, wenn damit nachträglich die im Zusammenhang mit der Berufsausbildung gewährten Vorteile abgegolten werden sollen und wenn der Zuschlag nicht weitaus überwiegend als Druckmittel zur Einhaltung der vorvertraglichen Verpflichtung zur Eingehung eines langfristigen Arbeitsverhältnisses dienen soll (>BFH vom 28.2.1992

    Sind hinsichtlich der Ausbildung die Voraussetzungen für einen Werbungskostenabzug grundsätzlich erfüllt, gelten die Hinweise selbstverständlich in analoger Anwendung dafür ebenfalls.


    Das heißt dann also, dass ich den jährlichen Zinsbetrag auf meine Ausbildungskosten hinzuaddieren kann in der Einkommensteuererklärung? Oder muss das gesondert aufgeschlüsselt werden?


    Beste Grüße!

    Guten Tag,


    Ich habe den Steuer-Abruf beantragt und habe dazu auf meinem ELSTER-Account auch bereits die E-Mail erhalten und den Antrag dort unter Formulare & Leistungen > Becheinigungen verwalten > Bescheinigungen anderer Personen > Anderen Personen erteilte Abrufberechtigungen mit Hilfe meines Abrufcodes bestätigt. Dort erscheint nun die Buhl Data Service GmbH als genehmigt. Das habe ich gestern Abend gegen 18h erledigt. Heute steht aber auf WISE Steuer-Web unter Steuer-Abruf immer noch Steuer-Abruf freischalten, obwohl ich genau das getan habe.


    Wenn ich nun auf dieses Feld klicke und dann nochmal auf Freischalten, werde ich im oberen Teil des sich öffnenden Pop-Up-Fensters gefragt, ob ich bereits am Datenabruf mit eigenen ELSTER-Zertifikat teilnehme. Klicke ich auch Ja, so steht dort anstelle der Eingabemaske für den Bestätigungscode (den ich ja nicht brauche in diesem Fall): "Nach der Anmeldung mit Zertifikat und Passwort wählt [Thomas W.] im Menü 'Formulare und Leistungen' den Eintrag 'Bescheinigungen verwalten' - 'Bescheinigungen anderer Personen' aus. Unter 'Anderen Personen erteilte Abrufberechtigungen' befindet sich der Antrag der Buhl Data Service GmbH. Mit Klick auf das Häkchen und Eingabe Ihres Abrufcodes geben Sie den Antrag frei."

    Das ist also genau das, was ich auch gestern getan habe. Dauert das vielleicht einfach etwas, bis das Finanzamt die Daten losschickt?



    Beste Grüße!


    Thomas W.