Beiträge von Eisenbart

    Sorry für die späte Antwort, ich habe nur gerade zufällig mal wieder hier vorbeigeschaut und fasse mich daher auch entsprechend kurz.

    Was jetzt Buhl dazu bewegen könnte, bei einem normalen Bankkonto diese Saldenkorrekturen anzulegen weiß ich nicht mit sicherheit zu sagen. Eine Möglichkeit wäre ein fehlerhafter Abruf, der später korrigiert wird oder falls z.B. Abrufe längere Zeit nicht gemacht wurden und so Lücken in dem Bestand von MeinBüro und dem Bankkonto bestehen.

    Das mag alles sein, aber das war nicht die Frage. Es ging nicht um die Ursache der verschwundenen Buchungen, sondern darum, wie "Mein Büro" damit umgeht.

    Es ist somit verständlich, dass MeinBüro eine Korrekturbuchung macht, um den Saldo auf dem Konto auf den gleichen aktuellen Stand zu bringen, wie die Bank es gemeldet hat.

    Nein, das ist absolut nicht verständlich. Und nach allem, was hier bisher zu diesem Thema geschrieben wurde, sollte das auch eigentlich klar sein.

    Das Nordlicht kommt aus Bayern und interessiert sich auch nicht für Fußball. Und schade, dass Du nur auf diesen Punkt eingegangen bist, aber mach's trotzdem gut! :beer: An alle anderen: Wie kann ich eine solche heimliche Saldenkorrektur in Zukunft verhindern? Ich bin schon zu lange dabei, als dass ich BUHL in absehbarer Zeit ein entsprechendes Update zutrauen würde. Und was mache ich jetzt mit meiner kaputten Buchhaltung? Einfach so lassen und hoffen, dass es keiner merkt, gefällt mir irgendwie nicht.

    Du hast den Hintergrund und Zusammenhang meines Bsp. nicht verstanden.

    .....:censored:

    Ich glaube eher, dass es umgekehrt ist. Du bringst lauter Beispiele, die mir oder den anderen Betroffenen mangelnde Sorgfalt oder keine ausreichende Sachkenntnis unterstellen. Dabei habe ich, wie oben erwähnt, meine Salden regelmäßig überprüft und dabei keinerlei Unstimmigkeiten feststellen können. Wie denn auch, wenn "Mein Büro" diese durch eine heimliche Saldenkorrektur verschleiert? Und Buecherwurm hat diese Buchungen aus dem Jahr 1970 selbst dann nicht auf Anhieb gefunden, als er gezielt danach suchte. Wie schwer findet man diese wohl erst, wenn man von deren Existenz überhaupt nichts weiß? Da nützt es Dir auch nichts, wenn Du Professor für Steuerrecht bist. Und Du hast auch leider meine Frage nicht beantwortet:

    Welche "Eignung" wird denn seitens BUHL vorausgesetzt, um das fragliche Problem zu verhindern?

    Um Dir die Arbeit etwas zu erleichtern: Die Antwort lautet "keine".

    Dem Finanzamt ist es egal mit welcher Software du berechnen lässt was abzuführen ist. Die wissen nicht mal was mit SKR03- 8400 gemeint ist.

    Völlig richtig. Und genau das ist das Problem: Ich muss für die Fehler in "Mein Büro" haften, habe aber im fraglichen Fall kaum eine Möglichkeit, diese zu verhindern. Wenn Du mir diesbezüglich weiterhin mangelnde Sorgfalt oder keine ausreichende Sachkenntnis unterstellst, dann musst Du dies genau begründen.

    Oder habe ich da was im Kleingedruckten überlesen ?

    sehr gut möglich...oder auch nur falsch interpretiert.

    [...]

    Die heben die Hände und sagen...steht doch da....3 Buchungsvarianten. Wenn Sie sich zutrauen ohne St.-Berater zu agieren ..bitte.

    Nein, eher äußerst unwahrscheinlich. Und was haben die drei Buchungsvarianten mit einer heimlichen Saldenkorrektur zu tun? Erstere sind mir selbstverständlich bekannt und waren niemals in irgendeiner Form ein Problem, von letzterer habe ich dagegen erst innerhalb der vergangenen 24 Stunden erfahren. Und das, obwohl ich mit "Mein Büro" schon seit über zehn Jahren arbeite! Du kommst hier mit Argumenten, die überhaupt nichts mit der Fragestellung zu tun haben. Was willst Du damit bezwecken?

    Aber die Diskussion "wäre wäre ...Fahrradkette" ist nicht Thema und auch nicht Zielführend.

    Ähm... Es heißt "hätte, hätte, Fahrradkette".

    Das Programm hat mein damaliger Geschäftspartner gekauft, der sich um die Buchhaltung gekümmert hat, bis ich sie von ihm übernommen habe. Oft habe ich mich seitdem gefragt, was er da angeschafft hat! Dennoch habe ich "Mein Büro" auch nach seinem Austritt aus unserer GbR weiterhin verwendet, weil ein Wechsel der Buchhaltungssoftware mir aufwendiger erschien, als mich mit den mir zu diesem Zeitpunkt bekannten Mängeln des Programms zu arrangieren.


    Aber da Du Dich damit offensichtlich gut auskennst: Welche "Eignung" wird denn seitens BUHL vorausgesetzt, um das fragliche Problem zu verhindern? Und frag Deinen Architekten doch mal, was er von der Vorgehensweise hält, dem Bauleiter absichtlich ein falsches Maßband unterzuschieben, damit diesem die Abweichungen vom Bauplan nicht auffallen?

    Inzwischen ist mir aufgefallen, dass diese Saldenkorrektur noch weitreichendere Konsequenzen hat: Da die Buchung aus dem Jahr 1970 keine Zuordnung hat, ist ja auch mein Betriebsergebnis und damit meine ganze Steuererklärung für 2019 falsch! :blackeye: Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, kommt noch hinzu, dass wir damals eine GbR waren, die ich seit 01.01.2020 als Einzelunternehmer weiterführe. Das bedeutet, dass auch die Steuererklärung meines ehemaligen Geschäftspartners falsch ist. Und wie soll ich das jetzt alles korrigieren? Geht das überhaupt? Unglaublich, wie mich "Mein Büro" mal wieder in die Sch... geritten hat! Dabei wäre es so einfach gewesen, dies durch einen kleinen Warnhinweis statt der eigenmächtigen Saldenkorrektur zu verhindern. Eine Software wie "Mein Büro" hat eigentlich die Aufgabe, auf Unstimmigkeiten hinzuweisen, anstatt diese auch noch zu kaschieren. Das ist so, als ob ein Virus auf meiner Festplatte Dateien löscht und der Virenscanner nicht nur den Virus nicht meldet, sondern die zerstörten Daten auch noch durch zufällige ersetzt, damit ich nicht merke, dass etwas nicht stimmt.

    Hoffe das hilft anderen Betroffenen :)

    Leider nicht, denn bei mir geht es um ein Onlinekonto bei der Postbank, mit PayPal hat das überhaupt nichts zu tun. Das Problem ist übrigens seit spätestens 2014 bekannt: Saldenkorrektur im Jahr 1970 und Anfangsbestand


    Leider folgt BUHL auch hier wieder einer alten Tradition, selbst gravierendste Mängel auch nach Jahren nicht zu beheben. Im Gegenteil, das fehlerhafte Programmverhalten wird sogar als Feature angesehen:

    Gestern beim telefonischen Support kam ich auch auf die Saldenkorrekturen im Jahr 1970 zu sprechen. Laut Mitarbeiterin wäre das alles korrekt und genau so vom Progamm gewollt.

    Dementsprechend wurde der Thread auch als "erledigt" markiert. Na ja, warum soll man sich auch um Probleme von Kunden kümmern, die bereits gezahlt haben, wenn man in der gleichen Zeit neue Käufer mit seinem Schrottprodukt ködern kann? Diese Angelegenheit kostet mich bereits jetzt wieder mal mehrere Stunden Zeit und Nerven und wirft mich bezüglich meiner Arbeit weit zurück. Möglicherweise kostet sie mich sogar mein Wochenende, ich sollte BUHL ernsthaft auf Schadensersatz verklagen!

    Was aber nicht hilft, wenn die Buchung per 31.12.1970 nicht ersichtlich ist und damit der Saldo übereinstimmt!

    Genau das ist der Punkt! Was genau hätte ein Steuerberater hier tun sollen, das ich nicht getan habe?

    Meine Buchhaltung mache ich mit einem der Konkurrenzprodukte - bei Differenzen im Onlinebanking wird man schon vor dem Einbuchen gefragt, ob man eine Differenzbuchung haben möchte, was es dann ermöglicht, die Differenz zu suchen und erst dann zu buchen!

    Könntest Du mir sagen, welches Produkt Du da verwendest? Gerne auch per PN.

    Für mich sind solche Bugs ein no go für eine Buchhaltungsoftware. Entweder hätte hier ein Fehlerhinweis beim Abruf des Kontos erscheinen müssen oder zumindest der Saldo hätte falsch weitergeführt werden müssen. Wie soll ich denn sonst sehen das hier einfach Buchungen vollständig fehlen??

    Genau meine Rede! Ich vergleiche seit Jahren regelmäßig den Saldo meines Bankkontos mit dem Saldo in "Mein Büro" in der Annahme, dass ich fehlende oder falsche Buchungen sofort an einem falschen Saldo erkennen würde. Leider wurde ich heute eines Besseren belehrt.

    Offtopic: Wer, (ausser vielleicht die Werbung) hat gesagt, dass MeinBüro ein Buchhaltungsprogramm ist ;-))

    Was ist es dann? Ein Scherzartikel?

    Beim Abrufen eines Onlinekontos "verschluckt" Wiso Mein Büro ja bekanntermaßen ab und zu einige Buchungsvorgänge. Mein Büro regelt es dann so, dass im Jahr 1970 des betreffenden Kontos eine Saldenkorrektur vorgenommen wird.

    Bekanntermaßen? Ich lese das hier und jetzt zum ersten Mal und bin entsetzt! Wozu habe ich in den letzten Jahren regelmäßig den Saldo meines Bankkontos mit dem Saldo in "Mein Büro" verglichen, um die Richtigkeit meiner Buchungen zu überprüfen? Die Salden waren immer auf den Cent identisch, weswegen ich natürlich davon ausging, dass alles korrekt gebucht wurde. Bis ich heute zufällig auf eine automatische Saldenkorrektur mit Buchungsdatum 31.12.1970 gestoßen bin, die sich auf eine Saldenkorrektur am 13.12.2019 bezieht und deren Betrag auf eine Zahlung an meinen Webhost schließen lässt. Nun begreife ich erst, dass die Salden eigentlich gar nicht identisch waren, sondern "Mein Büro" durch eine Saldenkorrektur hinter meinem Rücken lediglich den Anschein einer fehlerfreien Buchhaltung erweckt hat.

    Aus Erfahrung werden die Saldenkorrekturen zum 31.12.1970 nirgends angezeigt.

    Ich weiß auch nicht, warum sie heute bei mir aufgetaucht sind. Ich wollte eine Datensicherung erstellen, habe den Vorgang dann aber noch mal abgebrochen. Daraufhin wurden dann Buchungen aus sämtlichen Jahren angezeigt, darunter die oben genannte Saldenkorrektur.

    Vielen Usern ist die Saldenkorrektur zum 31.12.1970 auch gar nicht bekannt.

    Ja, mir zum Beispiel! Woher soll man das auch wissen?

    Folglich können USTVA Fehler aufweisen, weil nicht rechtzeitig erkannt.

    Auch das noch! || Mir reicht es schon, dass ich jetzt meine Kontoauszüge nach dieser "verschluckten" Zahlung durchforsten muss, aber an die fehlerhafte UStVA sowie die folglich ebenso falsche Umsatzsteuererklärung habe ich noch gar nicht gedacht! <X Was soll ich denn da jetzt machen?

    Moin,

    ich halte es dringend erforderlich, dass eine sofortige Warnmeldung aufploppt, wenn eine Salden Korrektur 1970 angelegt wird. Es ist unzumutbar, dass MB ungefragt Buchungen im letzten Jahrtausend vornimmt, die die Nutzer nur durch Zufall mitbekommen.

    Allerdings! Bei allem Respekt, aber was ist das bitte für eine Schnapsidee, bei Feststellung einer Saldendifferenz zwischen dem Onlinekonto und der Datenbank von "Mein Büro" den Benutzer nicht sofort darauf hinzuweisen, sondern stattdessen einfach heimlich irgendeinen Blödsinn zu buchen? Damit ist mein Vertrauen in dieses Programm endgültig zerstört!

    Wir hatten bisher zwei Konten für Privatentnahmen, eines für mich (1800) und eines für den anderen (1801). Auf welches Konto buche ich die Zahlung bezüglich der Forderungen und auf welches die Ratenzahlungen für die zukünftigen Gewinne? Und seid Ihr wirklich sicher, dass beides als Privatentnahme zu behandeln ist?

    Vielen herzlichen Dank für diese Hinweise! Damit hast Du mich überzeugt, dass es sich hier in der Tat um keinen Geschäftswert handelt und die Auskunft des Sachbearbeiters vom Finanzamt nicht viel wert war. Ich werde das Anlagegut daher wieder löschen.


    Jetzt habe ich nur noch ein Problem bezüglich der Abfindung, denn ich weiß leider immer noch nicht, wie ich diese verbuchen soll. Genau genommen bekommt mein ehemaliger Geschäftspartner zwei Beträge von mir, von denen ich allerdings nicht weiß, ob diese gleich oder unterschiedlich zu behandeln sind. Zum einen sind im Jahr 2019 Forderungen entstanden, die ich erst dieses Jahr in Rechnung gestellt habe. Entsprechend unserer früheren Aufteilungsquote bekommt mein ehemaliger Geschäftspartner die Hälfte davon ausgezahlt. Zum anderen bekommt er die bereits erwähnte Entschädigung für entgangene Gewinne in den nächsten Jahren. Diesen Betrag zahle ich über die nächsten vier Jahre quartalsweise in Raten ab.


    Meine Frage ist also: Wie muss ich diese Zahlungen in SKR03 verbuchen? Wie gesagt geht es dabei um eine einmalige Zahlung bezüglich der im letzten Jahr entstandenen Forderungen sowie um die Ratenzahlungen für die im Voraus ausgezahlten Gewinne.

    Der Sachbearbeiter vom Finanzamt hat mir die Aktivierung und Abschreibung des Geschäftswerts nahegelegt, was mich zu der Annahme verleitet, dass diese Vorgehensweise richtig ist. Natürlich ist das keine Garantie, denn ein Betriebsprüfer könnte in ein paar Jahren anderer Meinung sein. Ich habe aber außerdem herausgefunden, dass es sich bei einem Geschäftswert um den Unterschiedsbetrag handelt, um den die für die Übernahme eines Unternehmens bewirkte Gegenleistung den Wert der einzelnen Vermögensgegenstände des Unternehmens abzüglich der Schulden im Zeitpunkt der Übernahme übersteigt. Unsere GbR verfügte über keine nennenswerten Vermögensgegenstände und hatte auch keine Schulden. Die Abfindung soll den anderen für entgangene Gewinne in den nächsten Jahren entschädigen. Nach der genannten Definition sollte es sich bei der Abfindung also um einen Geschäftswert handeln.


    Mit der Privateinlage hast Du mich jetzt ein bisschen verwirrt. Es fließt doch gar kein Geld, sondern im Gegenteil muss ich welches bezahlen. Den Geschäftswert habe ich aktiviert, indem ich einfach unter "Stammdaten -> Anlageverzeichnis -> Neu" ein entsprechendes Anlagegut mit einer Abschreibungsdauer von 15 Jahren angelegt habe. Oder hätte ich das anders machen sollen?


    Edit: Vielleicht hätte ich noch erwähnen sollen, dass ich nicht bilanziere, sondern lediglich eine EÜR mache. Ich weiß allerdings nicht, ob das in Bezug auf die Fragestellung relevant ist.

    Nein, mit der Buchhaltung der GbR hat dies in der Tat nichts zu tun. Wie ich bereits erwähnt habe, bin ich ja seit Beginn des Jahres Einzelunternehmer und muss die Abfindung auch als solcher verbuchen. Und das mit der Auseinandersetzungsbilanz ist keinesfalls Pflicht, wir konnten uns auch so einigen. Allerdings habe ich, den Vorschriften des Steuerrechts entsprechend, die Abfindung als Geschäftswert aktiviert und kann diesen nun abschreiben.


    Vom Finanzamt habe ich inzwischen erfahren, dass ich die Abfindung nicht gewinnmindernd als Betriebsausgaben geltend machen kann. Dies deckt sich mit Deiner Aussage, dass ich den Geschäftsanteil auf der privaten Vermögensebene bezahle. Trotzdem muss ich die Zahlung aber irgendwie verbuchen, handelt es sich hier also etwa um eine Privatentnahme? Dann käme also Konto 1800 infrage?

    Hallo allerseits!


    Mein ehemaliger Geschäftspartner hat unsere gemeinsame GbR mit Wirkung zum 31.12.2019 verlassen, so dass ich nun Einzelunternehmer bin. Er bekommt dafür eine Abfindung von mir gezahlt, für welche laut Auskunft des Finanzamts keine Umsatzsteuer anfällt. Auch nach mehrstündiger Recherche habe ich aber leider keine Information darüber gefunden, auf welches Konto ich diese Kosten in SKR03 am besten buche. Hat jemand von Euch dazu vielleicht eine Idee?


    Gruß


    Matthias

    Lesen hilft. ;)

    Ach ja? Und was genau ist an der Aussage "Das Update ist ready und dürfte jederzeit veröffentlicht werden" vom 13. Februar hilfreicher als an der Aussage "Ende Januar / Anfang Februar soll es ein Update geben, mit dem das entsprechende Formular ausgeliefert wird" vom 3. Januar? Im Endeffekt steht bis heute kein Update mit dem EÜR-Formular für 2019 zur Verfügung, was sollen mir also irgendwelche Gerüchte helfen?


    Nach der Aussage von SAMM war ich eigentlich fest davon ausgegangen, dass das EÜR-Formular für 2019 heute endlich bereitstehen würde und bin nun sehr enttäuscht, dass dies nicht der Fall ist. Dabei habe ich das Problem, dass ich aufgrund eines Gesellschafteraustritts und damit einhergehender Änderungen DRINGEND die Einnahmenüberschussrechnung einreichen müsste, dies aber leider seit Wochen nicht möglich ist. Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass das Bundesministerium für Finanzen bereits am 27. September 2019 die Vordrucke der Anlage EÜR bekanntgegeben hat, das war VOR MEHR ALS VIER MONATEN.


    Durch diese Verzögerung seitens BUHL bin ich nun in der misslichen Situation, dass ich nicht weiterarbeiten kann und mein Betrieb im Prinzip stillsteht. Dank BUHL kann ich Verträge nicht erfüllen und gerate über kurz oder lang in Zahlungsschwierigkeiten. Natürlich habe ich als Unternehmer stets die Verantwortung und bin im Endeffekt selbst schuld, dass ich mich auf BUHL und deren Verständnis von "Aktualität" eingelassen habe. Anlässlich des besagten Gesellschafteraustritts hatte ich auch mit dem Gedanken gespielt, die von ihm in unser Unternehmen eingeführte Software "Mein Büro" nicht weiterzuverwenden. Sehr ärgerlich, dass ich aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre nicht die entsprechenden Konsequenzen gezogen habe, sondern aus Bequemlichkeit und falschem Sparsinn bei "Mein Büro" geblieben bin. Bei Lexware beispielsweise ist die EÜR für das Jahr 2019 offensichtlich längst verfügbar.


    Selbstverständlich habe ich mich bereits an den Support gewendet, hier einige Auszüge aus den bisher erhaltenen Antworten:

    Zitat

    Die Steuerformulare (Einnahmenüberschussrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Umsatzsteuererklärung) für das aktuelle, beziehungsweise vorangehende Jahr, werden wie jedes Jahr voraussichtlich Ende Januar / Anfang Februar mit einem Programm-Update geliefert.

    Aha. Und was genau versteht man bei BUHL unter "Ende Januar / Anfang Februar"?

    Zitat

    Die Integration des Formulars der Einnahmenüberschussrechnung wird mit einem späteren Update erfolgen. Dies betrifft auch den Export der Einnahmenüberschussrechnung an das WISO steuer:Sparbuch. Daher bitten wir Sie um noch ein wenig Geduld.

    Ach so, mit einem "späteren Update". Also kommt es gar nicht mehr im Januar?

    Zitat

    Die Einnahmenüberschussrechnung erfolgt für die Software WISO Mein Büro jedes Jahr im Februar des Folgejahres und ist auf die Einreichung des regulären Abgabetermins zum 31.07. ausgelegt. Somit ist eine Integration der Einnahmenüberschussrechnung im Februar fristgerecht.

    Oder anders gesagt: Ich kann eigentlich froh sein, dass die Integration der Einnahmenüberschussrechnung nicht erst im Juli erfolgt. Bei BUHL hat es schließlich keine Bedeutung, wann der Kunde seine Steuererklärung machen möchte oder muss. Das Update kommt halt, wenn es BUHL in den Kram passt. Das nennt sich dann übrigens "Aktualitätsgarantie".

    Zitat

    Wurde Ihnen ein gesonderter Abgabetermin seitens des Finanzamts erteilt, haben Sie die Möglichkeit, die Daten in WISO Mein Büro über das Formular für 2018 auszuwerten und diese über ElsterOnline an das Finanzamt zu übermitteln.

    Verstehe. Man bezahlt knapp 120 Euro für eine Buchhaltungssoftware und tippt dann sämtliche Daten von Hand in ein völlig anderes Programm ein. Die ganze Anlage EÜR mitsamt Anlage AVEÜR und Anlage SZ. Wenn BUHL ein Restaurant wäre, dann würdest Du dort stundenlang vergeblich auf Dein Essen warten, bis der Kellner Dich schließlich mit einem Kochrezept nach Hause schickt. Bezahlen müsstest Du die Bestellung natürlich trotzdem.


    Sorry Leute, aber das, was BUHL hier bietet, ist gelinde gesagt sehr enttäuschend. Offensichtlich fragen mehrere Kunden seit Tagen und Wochen immer wieder nach, wann denn nun das Formular für die EÜR 2019 endlich verfügbar ist und BUHL bekommt es einfach nicht auf die Reihe, endlich ein entsprechendes Update zu veröffentlichen.

    Hallo allerseits!


    Ich habe gerade eine Datensicherung wiederhergestellt und dabei folgende Fehlermeldung in Schritt 2 erhalten:



    Offenbar handelt es sich dabei nur um die Demodaten, aber trotzdem sollte das eigentlich nicht vorkommen, oder? ?(


    Gruß


    Matthias

    Den Begriff "Empfehlung" habe ich den Beiträgen von Heiko66 und emem entnommen. Möglicherweise ist MB nun "offiziell" inkompatibel mit Windows XP, was die Sache aber nicht besser macht.


    Und bist Du schon mal morgens in Dein Auto gestiegen und hast bei Starten eine Meldung bekommen, daß Dein Motor ab sofort eine andere Benzinsorte benötigt?


    Ich verstehe außerdem nicht, was das ganze mit einem Admin-Zugriff zu tun haben soll. Und nein, die Migration auf ein neues Betriebssystem ist nicht günstiger. Wie ich schon in meinem vorhergehenden Beitrag geschrieben habe: Hast Du eine Ahnung, was in einer Firma an so einer Umstellung alles mit dranhängt?

    Das ist jetzt aber nicht Euer Ernst, oder? Gerade habe ich das Update auf Version "15.0.10..300 [sic]" ausgeführt und nach dem Neustart des Programms eine Fehlermeldung erhalten, daß die Installation auf Windows XP nicht möglich sei! Klasse, BUHL, dann muß ich mir jetzt wohl eine andere Buchhaltungssoftware suchen? Ich verwende Windows XP tagtäglich mit unzähligen Programmen und es läuft alles wie ein Uhrwerk. Habt ihr eine Ahnung davon, wie aufwendig die Umstellung auf ein neues Betriebssystem in einer Firma sein kann? Und nur wegen Euch soll ich das jetzt machen, ja?


    Im übrigen schließe ich mich emem an, daß eine "Empfehlung" nichts darüber aussagt, auf welchem OS eine Anwendung läuft und auf welchem nicht. Außerdem ist Windows XP nach einer aktuellen Statistik immer noch das am zweitmeisten verwendete Betriebssystem und hat fast so viele Benutzer wie Windows 8 und 8.1 zusammen. Und jetzt kommt mir bitte nicht mit irgendwelchen "Sicherheitsrisiken", von denen immer wieder die Rede ist, um den Verkauf neuer Windows-Versionen anzukurbeln. Unsere Rechner werden von einer sehr guten Sicherheitssoftware eines Drittanbieters geschützt und sind dadurch sicherer als sie durch irgendwelche Updates von Microsoft jemals waren. Windows XP ist nicht veraltet, sondern ausgereift und in vielen Punkten besser als Windows 7 oder gar die Fehlkonstruktionen Windows 8 und 8.1. Um mal von dem Trojaner namens Windows 10 ganz zu schweigen.


    Also ich hoffe doch stark, daß BUHL Windows XP auch weiterhin unterstützt und die genannte Fehlermeldung wieder verschwindet!

    Bei einem 4/3-Rechner gilt das Zufluß-/Abflußprinzip, daher ist für die EÜR das Wertstellungsdatum relevant. Bei einem Bilanzierer kommt es dagegen auf das Buchungsdatum an, da der Betrag auf dem Kontoauszug mit dem Betrag des Bankkontos in der Buchhaltung übereinstimmen muß. Für weitere Details kann ich diesen Thread in einem anderen Forum empfehlen: http://www.rechnungswesenforum…tstellungsdatum-6810.html


    EDIT: Mittlerweile habe ich von einem Urteil des FG Hessen erfahren, demzufolge auf dem Bankkonto eingehende Betriebseinnahmen zum Zeitpunkt der Gutschrift zugeflossen und als Betriebseinnahmen zu erfassen sind. Für die EÜR ist also tatsächlich das Buchungsdatum entscheidend, nicht das Wertstellungsdatum!

    Das mit dem Freibetrag von 100.000 Euro habe ich auch gelesen. Aber abgesehen von Konto 4964 "Aufwendungen für die zeitlich befristete Überlassung von Rechten (Lizenzen, Konzessionen)" wüßte ich nicht, wo ich die jährliche Lizenzgebühr für unsere neueste Anschaffung "ESET Smart Security 6", eine Kombination aus Virenscanner und persönlicher Firewall für weniger als 50 Euro, hinbuchen sollte. Vor einiger Zeit hatte ich mir für Software, die nicht aktiviert werden muß und wie ein GWG behandelt werden kann, eigentlich das Konto 4902 "Trivialsoftware" angelegt, aber in diesem Fall haben wir ja kein Programm gekauft, sondern ein zeitlich befristetes Nutzungsrecht. Nach Ablauf der Frist können wir die Lizenz durch eine weitere Zahlung verlängern, was aber nicht zwangsläufig eine Aktualisierung des Programms bedeutet. Aus diesem Grund halte ich auch das Konto 4806 "Wartungskosten für Hard- und Software" ungeeignet, denn schließlich wird hier nichts gewartet. Konto 4964 "Aufwendungen für die zeitlich befristete Überlassung von Rechten (Lizenzen, Konzessionen)" scheint dagegen sehr gut zu passen, auch für die Gebühren von "Mein Büro".


    Ich habe mir gerade das von häschen empfohlene Konto 4985 "Werkzeuge und Kleingeräte" angesehen und festgestellt, daß es bis auf die Umsatzsteuer mit dem von mir angelegten Konto 4902 "Trivialsoftware" übereinstimmt. Daher geht an dieser Stelle mein Dank an häschen, denn jetzt weiß ich, wie die entsprechenden Zuordnungen für EÜR und so weiter lauten! :) Wahrscheinlich werde ich mir das Konto 4964 "Aufwendungen für die zeitlich befristete Überlassung von Rechten (Lizenzen, Konzessionen)" tatsächlich selbst anlegen und Lizenzgebühren in Zukunft darauf buchen. Nicht wegen der Gewerbesteuer, sondern weil ich kein passenderes Konto kenne.