Bruttolohnerfassung 3-Tage-Woche, Fehlzeiten richtig erfassen

  • Hallo zusammen!
    Leider habe ich im Forum keine Antwort zu meiner Frage gefunden, deshalb hier die Problembeschreibung:


    Habe gerade einen Fehltag eines Mitarbeiters erfasst der regelmäßig drei Tage die Woche zur Arbeit kommt. Der Tag wir auch ausgegeben und mit 1/30 des Monatslohnes für den Erstattungsantrag ausgewiesen.
    Da der Mitarbeiter regelhaft nur an drei Tagen die Woche kommt sind meine Kosten für diesen einen Fehltag deutlich höher. Wie erfasst man das richtig?


    Folgende Kosten entstehen, wenn ein Mitarbeiter 5 Tage die Woche arbeitet oder eben nur 3:
    im Quartal gibt es 13 Wochen, festes Gehalt 400 Euro/Monat, 3 oder 5 Tage je Woche Arbeitszeit


    400 Euro *3 Monate /13 /5 = 18,46 Kosten je Arbeitstag bei 5-Tagewoche
    400 Euro *3 Monate /13 /3 = 30,76 Kosten je Arbeitstag bei 3 Tagewoche


    1/30 von 400 Euro ist 13,33 Euro, was bei 5 Tagewoche nahe an den Kosten ist, bei 3 Tagewoche aber weit davon entfernt liegt.


    Wo ist mein Fehler bzw. wie ist die Lösung meines Problemes?


    Vielen Dank für Beiträge zu dieser Fragestellung im Voraus!

  • Hallo Bernd2013,


    die Software WISO Kaufmann bzw. WISO Lohn & Gehalt berechnet im Fall von Gehaltsempfängern die Erstattungen immer auf Basis der 30 Tage-Regel. Das lässt sich auch nicht anders in der Software einstellen. In Ihrem Fall empfehle ich die Berechnung in Anlehnung an die Berechnung von Stundenlohnempfängern. Dort wird getrennt die Zeit abgerechnet, die der Mitarbeiter gearbeitet hat einerseits, und die durch Krankheit verpassten Stunden andererseits. Eine Anleitung dazu finden Sie in folgender FAQ ab Seite 4, Beispiel 2:


    https://kundencenter.buhl.de/index.php?_m=knowledgebase&_a=ratearticle&kbarticleid=1012&ratetype=1


    Sie legen also eine neue Lohnart an, erfassen über die reguläre Lohnart die gearbeitete Zeit des Mitarbeiters und mit der neuen Lohnart die verpasste Zeit. Die dabei anfallenden Beträge sind jedoch manuell zu berechnen.


    Mit freundlichem Gruß


    Christoph Diel