Durchführung des Verlustvortrags

  • Gerade im Gespräch mit meinen Arbeitskollegen ergab sich, dass wir uns uneinig waren hinsichtlich von Verlustvorträgen.

    Ein kleines Beispiel, um meine Frage zu bebildern:

    Nehmen wir an, ich hätte über mehrere Jahre 15.000 € Verlustvorträge angehäuft.
    Dann habe ich im November begonnen zu arbeiten und 3000 € verdient.

    Von den 3000 € werden die Verlustvorträge abgezogen (sprich auf 0 € gesetzt) und ich muss in diesem Jahr keine Einkommenssteuer zahlen (klar, müsste ich auch ohne Verlustvorträge nicht).
    Werden nun die restlichen 12.000 € Verlustvorträge ins nächste Jahr übertragen, oder nicht?
    Nach dem was ich mir in der letzten Zeit angelesen habe, verfallen diese nun; meine Arbeitskollegen denken aber, dass diese ins nächste Jahr geschoben werden.

  • Da das nun mit Deinem anderen Thema Nicht ungemeldet während Studium, Entfernungspauschale? rein gar nichts zu tun hat, habe ich es in einen neuen Thread verschoben. Bitte beachte insoweit künftig die Forenregeln.


    Abgesehen davon solltest Du Dir einmal die gesetzliche Vorschrift durchlesen oder auch die erweiterte Forumssuche nutzen. Das Gesetz bildet das Prozedere sehr gut ab und im Forum haben wir die Vorgehensweise schon sehr oft erläutert.

  • Ich nehme an, ich habe die Formulierungen schlichtweg missverstanden. Gelesen habe ich etwas wie "man kann Verlustvorträge nicht ins nächste Jahr schieben" was offenbar im Sinne von "man kann nicht selbst entscheiden in welchem Jahr Verlustvorträge wirksam werden" und nicht im Sinne von "Verlustvorträge werden nur im ersten Jahr fällig und überschüssige Vorträge verfallen danach" gemeint war.


    @ miwe4: Ja, das räume ich ein und gelobe Besserung.